
„Pressen !“
„Pressen !“
So lief die Geburt meiner Tochter nicht ab.
Ganz im Gegenteil.
Bis zum „Pressen“-Teil sind wir nie gekommen.
Das Baby wollte einfach nicht kommen.
Diagnose? Geburtsstillstand.
Folge? Kaiserschnitt.
Kurz darauf war meine Frau schließlich eine stolze Mutter.
Und ich durfte unsere Tochter als Erster in den Arm nehmen.
Seitdem weiß ich:
Babys brauchen manchmal Hilfe von außen.
Genau so ist es, wenn du einen Online-Kurs erstellen willst.
Es ist wie eine kleine Geburt.
Du empfängst die Idee. Trägst sie mit dir rum. Und bringst sie dann zur Welt.
Das Problem?
Du spielst bestimmt schon lange mit der Idee, deinen Online-Kurs zu erstellen – nur hast du es immer aufgeschoben. Dir fehlte die Hilfe von außen.
Keine Sorge:
Doktor Walter ist hier, um zu helfen.
Dieser Artikel wird dir helfen, deinen ersten (oder nächsten) Online-Kurs zu erstellen.
Aber Achtung:
Diese Anleitung ist anders als alle anderen. Denn ich fokussiere mich hier darauf, dass du einen Online-Kurs erstellst, der sich auch wirklich verkauft. Nicht nur in der Theorie. Sondern ganz praktisch.
Irgendeinen Online-Kurs zu erstellen ist leicht. Einen Kurs, den Menschen auch kaufen, schon schwieriger.
Ich zeige dir Schritt für Schritt alles, was du brauchst um von
„Ich habe eine Idee“
zu
„Ich verdiene 12.337 Euro im Monat“
zu kommen.
Legen wir los.
Kapitel 1: Was du wirklich verkaufst — und warum es kein Online-Kurs ist

Ich verrate dir eins:
Keine Sau will einen Online-Kurs kaufen.
Ich wiederhole:
Niemand will einen Online-Kurs.
Doch jeder will Ergebnisse.
Menschen kaufen somit nicht den Online-Kurs selbst, sondern das Ergebnis, das ihnen der Kurs bringt. Sie kaufen den Zustand, der nach deinem Kurs eingetreten ist.
Sie kaufen das fertige Buch, das im Regal steht. Sie kaufen die neuen Kunden, die täglich in ihr Postfach spülen. Sie kaufen den Abend, an dem sie sich selbst zufrieden im Spiegel anschauen.
Ich sage immer:
Der Kunde kauft den sexy Bauch – nicht den blöden Bauchtrainer.
Das bedeutet für dich: Bevor du auch nur eine einzige Lektion aufnimmst, musst du glasklar wissen, was das greifbare Endergebnis deines Kurses ist. Nicht eine vage Verbesserung. Kein abstraktes Versprechen wie „mehr Produktivität“. Sondern ein konkretes Bild, das so greifbar ist wie eine Tennis-Barbie im rosa Cabrio.
Pro-Tipp aus meiner Copywriting-Schatzkiste:
Formuliere das Endergebnis im Indikativ: „Du hast einen Hund, der auf dich hört – ohne Strafen.“ — nicht „Du wirst die Grundlagen der Hundedressur erlernen.“
Lernen klingt nach Arbeit. Dein Kunde will nicht lernen, er will etwas „haben“.
An dieser Stelle scheitern tatsächlich bereits die meisten Kurse.
Ich habe 100+ Einzelcoachings hinter mir und ich kann dir sagen:
Die meisten Coaches können ihren Kurs nicht in ein greifbares Ergebnis übersetzen.
Hier ein paar Begriffe, die NICHT verkaufen und die KEIN Stoff für einen Online-Kurs sind:
- Klarheit über Youtube (langweilig !!!)
- Orientierung für die Jobsuche (gäääähn…)
- Wissen über Copywriting (unbrauchbar)
Was dagegen gekauft wird?
- Du hast 1.000 Youtube-Abonnenten in 90 Tagen (greifbar, messbar)
- Du hast deinen Traumjob mit Wunschgehalt (finanziell greifbar)
- Die Copywriting-Vorlage für eine 30% Conversion-Rate (messbar)
In meiner Arbeit als Werbetexter und Online-Marketing-Berater sehe ich immer wieder denselben Fehler: Coaches und Experten verlieben sich in ihr Thema und sind begeistert von ihrer Methode.
Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft ein Coach einen Online-Kurs für „mehr Klarheit“ erstellen wollte.
Du musst in einem Satz sagen können, was der Kunde nach dem Kurs in der Hand hält. Klarheit kannst du nicht in die Tasche stecken.
Tipp:
Wenn du Experte mit einem laufenden Business bist und Schwierigkeiten hast, dein Angebot auf den Punkt zu bringen, dann lass uns telefonieren.
Buche dir hier einen kostenlosen Termin und ich schaue, ob ich dir helfen kann dein Wissen in noch mehr Geld zu verwandeln.
Wenn du dich fragst:
Worüber solltest du einen Online-Kurs erstellen? Wofür zahlen Menschen denn Geld?
Hier sind 10 Dinge, die Menschen immer kaufen:
- Geld verdienen
- Geld sparen
- Schneller fertig werden
- Schmerz vermeiden
- Status erhöhen
- Anerkennung gewinnen
- Komfort erhöhen
- Gesundheit verbessern
- Sich geliebt fühlen
- Sich zugehörig fühlen
Dein Kurs muss an einem (oder mehreren) dieser Punkte andocken — und zwar so konkret, dass dein potenzieller Kunde sich beim Lesen deiner Salespage denkt: Genau das will ich.
Kapitel 2: Einen Online-Kurs erstellst du, um ein Symptom herum – nicht um deine Lösung

Ein Problem ist noch kein Business.
Ein Schmerz schon.
Häh, wo ist da der Unterschied?
Es gibt einen Regenschirm für Zigaretten. Ja, es sieht genau so dämlich aus wie es klingt.

Diese Erfindung wurde 1954 von Robert L. Stern patentiert.
Doch sie setzte sich nicht durch.
Ist es ein Problem, dass Zigaretten beim Rauchen im Regen nass werden?
Ja?
Ist es ein Schmerz?
Nein. Das juckt keinen.
Jedenfalls nicht genug, um mit so einem dummen Schirm über der Zigarette rumzulaufen.
Es gab ein Problem, aber keinen echten Schmerz.
Deshalb denke nicht in „Lösungen“ oder „Produkten“ oder „Online-Kursen“.
Denke in Schmerzen.
Schmerz ist, was deinen Kunden nachts wachhält. Etwas, das er seinem besten Freund erzählen würde. Und genau dort musst du ansetzen — nicht mit deiner großartigen Methode, sondern mit seinem Schmerz.
Der Kunde interessiert sich nicht für dein revolutionäres „Coaching-Konzept“ (ja, habe ich alles schon gehört…).
Er interessiert sich für seinen Schmerz.
Heißt für dich:
Wenn du deinen Online-Kurs erstellst, dann erstellst du ihn um ein Symptom herum. Nicht um deine Lösung herum.
Was du im Schaufenster zeigst, sind die Symptome. Was du im Kurs lieferst, sind die Ursachen und die Lösung.
Beispiel:
Ganz viele Online-Kurse reden über „gesunden Lebensstil“ und „abwechslungsreiche Ernährung“.
Doch das sind Lösungen. Das sind Ursachen.
Das will dein Kunde nicht hören.
Was er hören will?
„Du hast ständig Kopfschmerzen und fühlst dich müde? Du hast keine Energie für den Tag und dein Gesicht sieht angeschwollen und faltrig aus? Hier kommt die Lösung…“
Merkst du den Unterschied?
Sprich nicht über „Ernährung“ in deinem Schaufenster. Sprich über das müde Gesicht und die angeschwollenen Augen.
Erst im Kurs lieferst du die Lösung namens „Ernährung“.
Kurz:
Verkaufe nicht, was Menschen brauchen, sondern was sie wollen.
Dann liefere, was sie brauchen.
Im Kopf deines Kunden findet bereits eine Diskussion statt. Du musst sie mit deinem Kurs weiterführen und das Symptom, den Schmerz, ansprechen.
Und den gesamten Online-Kurs so erstellen, dass er den Schmerz löst.
Kapitel 3: Zielgruppe – Für wen erstellst du deinen Online-Kurs eigentlich?

Wenn ich dich jetzt frage:
Wer ist die Zielgruppe deines Online-Kurses?
Was würdest du antworten?
Die häufigste Antwort, die ich bekomme ist gleichzeitig auch die schlechteste.
Und zwar:
„Alle“.
Ich bin ehrlich:
Jeder, der Online-Kurse an alle verkauft, der ist arm !
Eine vage Zielgruppe liefert vage Ergebnisse.
Wenn du raten musst, wer dein perfekter Kunde ist, dann muss dein Kunde auch raten, ob der Online-Kurs zu ihm passt.
Deshalb:
Deine Zielgruppe muss so konkret eingegrenzt sein, dass du mit dem Finger auf sie zeigen kannst.
Wie bei deiner Tasche am Flughafen.
Doch wenn alle nur einen kleinen, schwarzen Koffer haben, dann findet niemand seinen Koffer wieder.
Was du brauchst ist ein pinker Koffer mit gelben Stickern und einem blauen Gürtel.
Das ist Positionierung.
So sollte deine Zielgruppe eingegrenzt werden.
Nicht:
„Ein Online-Kurs für alle, die wieder fit werden wollen.“
Sondern:
„Ein Online-Kurs für Mütter, die nach der Schwangerschaft ihren Bauch straffen wollen.“
Nicht:
„Ein Online-Kurs für alle, die sich für KI interessieren.“
Sondern:
„Ein Online-Kurs für Youtuber, die mit KI ihren Kanal vergrößern wollen.“
Die richtige Zielgruppe macht alles leichter.
Alles.
Das Schreiben der Salespage, die Auswahl der Beispiele, das Formulieren der Lektionen.
Nichts verkauft sich so schlecht wie ein allgemeiner Kurs für eine allgemeine Zielgruppe.
Meine Zielgruppe?
Ein Experte, der offline bereits erfolgreich ist und nun sein Wissen in Online-Umsatz verwandeln will.
Dazu gehören Mediziner, Vermögensverwalter, Therapeuten und Coaches. Also jeder mit viel wertvollem Wissen und laufendem Business – jedoch mit wenig Online-Umsatz.
Damit klammere ich ganz viele Kunden aus (E-Commerce, IT-Unternehmen, Handwerker…)
Ja, das ist wichtig, dass du ganz klar sagst, für wen dein Online-Kurs nicht ist.
Meine Online-Kurse sind für Menschen, die wertvolles Wissen haben.
Und dieses zu Geld machen wollen.
Der beste Trick, um deine Zielgruppe für deinen Online-Kurs zu erstellen
Hier ein ganz praktischer Trick:
Habe eine konkrete Person vor Augen, für die du den Kurs erstellst. Man nennt das „Buyer Persona“.
Es ist einfacher, einen Kurs für eine konkrete Person zu erstellen als für eine „graue Masse“.
Heutzutage kannst du mit KI ganz einfach den „idealen Kunden“ erstellen.
Drucke ihn aus und stelle ihn auf deinen Tisch.
Übrigens:
Ich schreibe immer im generischen Maskulinum. Ich gendere nicht.
Doch natürlich meine ich auch Frauen. Tatsächlich ist ein Großteil meiner Kunden weiblich.
Deshalb habe ich einen männlichen und weiblichen idealen Kunden.
Das ist mein männlicher Kunde:

Das ist meine weibliche Kundin:

Nun zu dir:
Wer ist dein idealer Kunde?
Lesenswert dazu: Mein Artikel über Positionierung.
Kapitel 4: Der größte Fehler, wenn du deinen Online-Kurs erstellen willst – und eine Lösung

Ich traute meinen Ohren nicht.
Ich saß mit einem Geschäftsführer eines Autohauses zusammen und sollte für ihn die Webseite neu texten.
Also stellte ich viele Fragen, um das Unternehmen zu verstehen.
Ich fragte ihn:
„Was macht euer Autohaus besonders?“
Seine Antwort?
„Wir haben den besten Kundenservice.“
Das tat weh.
Als Werbetexter kann ich dir sagen: DAS SAGEN ALLE.
Deshalb werde ich auch gebucht, um solche Allerweltsaussagen in echtes Marketing zu verwandeln.
Der größte Fehler ist, wenn dein Online-Kurs so ist wie alle anderen.
Typischer Anfängerfehler:
Das Wort „beste“ zeigt, dass du eine schlechte Positionierung hast. Dass du nicht wirklich weißt, was an deinem Produkt gut ist.
„Wir haben den besten Kaffee der Stadt“ = schlechtes Marketing. Denn diese Aussage kannst du nicht beweisen.
Der Kunde wird eher misstrauisch.
Es klingt sofort nach Marktschreierei.
Was ist besser?
Wenn du die Antwort auf die Frage lieferst: „Was ist anders?“
„Wir rösten unseren Kaffee vor Ort.“ Damit lockst du die Menschen an, denen die Frische des Kaffees wichtig ist. Ein Kaffee, der vor Ort geröstet wird, der wird nicht über die ganze Welt mit einem Containerschiff gefahren.
Und das ist nur EIN Punkt der Unterscheidung.
Deine Aufgabe?
Finde so viele Punkte der Unterscheidung wie nur möglich.
Mache eine Liste so lang wie die Einkaufsliste einer 6-köpfigen Familie (ich weiß, wovon ich spreche…).
Wenn du das nicht machst, dann passiert Folgendes:
Dein Kunde denkt sich „Das kenne ich schon“ und klickt einfach weg.
Dein Online-Kurs ist dann wie alles andere, was er schon gesehen hat.
Meine Philosophie:
Gehe immer davon aus, dass dein Kunde schon viel gelesen, gehört und gesehen hat.
Versuch nicht deinen Kunden für dumm zu verkaufen.
Ganz im Gegenteil: Der moderne Kunde informiert sich doppelt und dreifach bevor er etwas kauft. Er recherchiert, vergleicht und hat schon viele Angebot gesehen.
Stell dir mal die Frage:
Warum sollte solch ein Kunde bei dir kaufen?
Erst wenn du die Antwort hast, dann solltest du deinen Online-Kurs erstellen.
Kapitel 5: Das richtige Thema für deinen Online-Kurs wählen

Die Wahrheit ist:
Nicht jedes Thema eignet sich für einen Online-Kurs.
Ich weiß, einige Gurus, die behaupten etwas anderes.
Leider machen sehr viele Anbieter immer die gleiche Werbung:
„Sarah verdient 22.000 Euro pro Monat mit ihrem Online-Kurs…“
Was dir viele Anbieter nicht verraten:
Diejenigen, die richtig großes Geld mit Online-Kursen machen, die haben meist alle das gleiche Thema:
Make Money !

Ja, der alte Witz ist wahr:
„Um reich zu werden, mache einen Kurs übers reich werden.“
Doch was ist mit allen anderen Themen?
Da kannst du auch Geld verdienen.
Aber bei weitem nicht so viel wie bei „Make Money Online“, Abnehmen oder Sex.
Da werde ich dir nichts vormachen.
Fast alle, die 1-Millionen und mehr pro Jahr machen, die haben alle eine Art von „Mäck Manni“-Kurs. Direkt oder indirekt.
Lass mich raten:
Du willst keinen Kurs übers Geld verdienen machen, richtig?
Davon hast du bereits die Schnauze voll.
Hier ein paar Kurse, die ich entwickelt habe, die NICHTS mit „Mäck Manni“ zu tun haben:
- Das Geheimnis des Meisters – Wie du dein Leben so lebst, dass jeder Tag dein Lieblingstag ist (Umsatz ca. 40.000 €)
- Hack Google – Knacke den Google-Code und ranke auf Seite 1 (Umsatz ca. 120.000 €)
- Der Content-Terminator – 29 Wege, um in Rekordzeit Content zu erstellen (Umsatz ca. 110.000 €)
Ok, der Terminator ist ein Buch + Kurs. Doch ich wollte es trotzdem als Beispiel bringen, damit du siehst, dass du auch ohne „Mäck Manni“ Versprechen Geld verdienen kannst.
Meine Kunden haben Online-Kurse in diesen Branchen erfolgreich erstellt:
- Online Piano lernen: Mein Kunde Beat Köck verkauft einen Online-Kurs, der dir hilft, Noten schneller auswendig zu lernen
- Neurologie: Mein Kunde Orell Mielke hat einen Online-Kurs über positive Psychologie ins Leben gerufen (20.000+ Euro Umsatz…)
Doch ich gebe auch zu:
Ich habe auch Angebote, die sich indirekt auch mit Mäck Manni beschäftigen wie Copywriting, Info-Produkte erstellen und E-Mail-Marketing.
Da verspreche ich dir kein Geld – ich gehöre nicht zu den Rolex-Gurus, die mit Palmen und Bikini-Modells werben.
Doch ich verspreche dir, eine Fähigkeit, die dir Geld bringen kann.
Doch genug von mir.
Zurück zu dir.
Welches Thema solltest du also wählen?
Es sollte in diese 10 Kategorien fallen:
- Geld verdienen
- Geld sparen
- Schneller fertig werden
- Schmerz vermeiden
- Status erhöhen
- Anerkennung gewinnen
- Komfort erhöhen
- Gesundheit verbessern
- Sich geliebt fühlen
- Sich zugehörig fühlen
Die zweite Zutat ist:
Deine Expertise.
Worin bist du so gut, dass andere dir zuhören und dich als Autorität sehen?
Welches Problem hast du für dich persönlich gelöst und kannst es damit auch für andere lösen?
Das ist deine Stärke.
Es ist ein großer Fehler, wenn du dorthin gehst, wo das Geld ist – du aber keine Ahnung hast.
Genau so ist es falsch, wenn du nur über das sprichst, worin du gut bist – es aber niemanden interessiert.
Die Lösung ist die goldene Schnittmenge.
Ich stelle mir vor jedem Online-Kurs, den ich erstelle eine entscheidende Frage:
„Geben Menschen bereits Geld für dieses Problem aus und habe ich eine neue Lösung?“
Wenn ja, dann ist das für mich ein grünes Licht.
Kapitel 6: Dem Online-Kurs einen Namen geben

Es ist wie bei einem Kind:
Es ist nicht leicht, einen Namen zu finden.
Bei einem Online-Kurs solltest du vor allem auf eine Sache achten:
Klarheit.
Wenn dein Online-Kurs „Die 5 Meta-Ursachen der Human-Phobie“ heißt, dann kann sich darunter niemand etwas vorstellen.
Nenne deinen Onine-Kurs dagegen „Angstfrei – Wie du dir keine Sorgen mehr machst, was andere über dich denken.“
Dann weiß jeder, worum es geht.
Und damit hast du auch schon die einfache Formel, um einen Namen für deinen Online-Kurs zu finden.
Beschreibe nicht den Prozess.
Sondern das Ergebnis.
Nicht:
„Die 33 Schritte, um an deinen Leadership-Qualitäten zu arbeiten.
Sondern:
„Der 5-Minuten-Leader“
5 Minuten klingt machbar. Einfach. Schnell.
Das sind die Dinge, die ein Kunde gerne kauft. Abkürzungen. Nicht lange Fußmärsche bis zum Gipfel.
Wenn dein Kursname nach Arbeit klingt, kauft niemand. „Die 12 Schritte, um in 15 Jahren finanziell frei zu werden“ klingt nach einem langen, mühsamen Weg. „In 90 Tagen zu 1.000 Euro passivem Einkommen“ klingt nach einem Ergebnis. Merkst du den Unterschied?
„55 Übungen für den Bauch“ = Klingt nach Arbeit.
„Die Sixpack-Formel“ = Klingt nach Ergebnis.
Oder:
„Sortiere deine Dokumente“ = Klingt nach Arbeit.
„Das 3-Minuten-System – Finde alles, immer, überall.“ = Klingt nach Ergebnis.
Was ist das Ergebnis deines Kurses?
Das gehört in den Namen.
Kapitel 7: Wer bist du überhaupt, um einen Online-Kurs zu erstellen?

Ok, nehmen wir an, ich finde deinen Online-Kurs gut.
Doch dann kommt die nächste Hürde:
Ich muss nicht nur glauben, dass der Kurs der richtige für mich ist.
Sondern auch du.
Merke dir:
Menschen kaufen von Menschen.
Nicht von Logos oder Webseiten.
Deshalb wird sich dein Leser immer fragen:
„Wer bist du?“
„Kann ich dir vertrauen?“
„Und was gibt dir die Autorität zu diesem Thema einen Online-Kurs zu erstellen?“
Diese Fragen musst du beantworten.
In deinem Copywriting.
Aber auch in deinem Kurs.
Wenn du dich übrigens schon die ganze Zeit fragst:
Wer ist dieser Walter und warum nimmt er sich das Recht, solch einen Artikel über Online-Kurse zu schreiben?
Ich werde das nicht selbst beantworten.
Ich lass meine Kunden sprechen. Klicke hier für Kundenstimmen.
Und nein:
Selbstlob reicht dafür nicht aus.
Ich weiß, dank der A-Sozialen Medien ist Selbstlob wieder modern geworden.
Vor allem auf Linkedin ist es furchtbar.

Wenn du dich selbst lobst, dann erzeugst du eins:
Skepsis.
Genau das Gegenteil von dem, was du brauchst.
Die Lösung?
Lass zwei Dinge für dich sprechen:
- Deine Ergebnisse
- Die Ergebnisse deiner Kunden
Lass deine Kunden dich loben. Und lass deine Ergebnisse sprechen.
Wenn ich behaupte, dass ich ein „Genie in Online-Kursen“ bin, dann klingt das schleimig.
Deshalb lass ich meinen Kunden sprechen:
„Ich habe nach Walters Anleitung meinen Online-Kurs gebaut und verkauft. Ich habe in der ersten Woche 4.380 Euro verdient.“
Was tun, wenn du noch keine Kundenstimmen hast?
Finde Test-Kunden.
Und lass ihre Ergebnisse für dich sprechen.
Kapitel 8: Den Online-Kurs gliedern
„Achtung, Achtung.
Hier spricht die Online-Kurs-Polizei.
Wir suchen einen Verdächtigen. Er ist mitten im Prozess der Gliederung abgehauen.“
Tatsächlich geben hier schon viele auf.
Vor allem Coaches, die ein weiches Thema haben, fallen hier oft vom Zug.
„Wo soll ich anfangen?“
„Was soll ich reinnehmen?“
„Ist das nicht zu viel? Ist das nicht zu wenig?“
Fragen über Fragen.
Eine Sache kann ich dir sagen:
Keine Gliederung der Welt ist perfekt.
Entscheidend ist, dass du eine hast.
Es gibt ein wichtiges Zitat, das du dir merken solltest:
„Ich schreibe, weil ich nicht weiß, was ich denke. Bis ich gelesen habe, was ich geschrieben habe.“
– Flannery O`Connor
Heißt:
Du wartest mit dem Schreiben nicht bis du klare Gedanken hast.
Die klaren Gedanken kommen vom Schreiben.
Also:
Fang einfach mit der Gliederung an.
Schreibe sie runter.
Und beim Schreiben wirst du Klarheit bekommen.
Beim Schreiben wirst du merken, was rein soll – und was nicht.
Und keine Sorge:
Selbst wenn du später merkst, dass du etwas hinzufügen möchtest, dann kannst du das immer noch tun.
Wir produzieren einen Online-Kurs.
Keine Marmor-Figur.
Wenn du mutig bist, dann schreibe jetzt eine Gliederung für deinen Online-Kurs.
Wenn du das nicht tust, dann wirst du dich beim Aufnehmen verlaufen.
Und nach 2-3 Lektionen frustriert aufhören.
Das weiß ich aus über 10+ Online-Kursen, die ich selbst produziert habe.
Ohne Gliederung ist es wie eine Wanderung durch den dunklen Wald.
Je weiter du läufst, desto schlimmer wird es.
Deshalb auch, wenn es langweilig klingt:
Mach eine Gliederung.

Kapitel 9: Inhalte erstellen — Der schwierigste Teil des Online-Kurses
Ich werde nicht lügen:
Bei diesem Schritt verlieren die meisten Menschen die Motivation.
Bei der Idee?
Sind alle begeistert.
Bei der Namensgebung des Kurses?
Da sind alle gern kreativ.
Beim Design?
Haben alle Spaß.
Doch dann?
Dann geht es an die Produktion.
An die Erstellung der Inhalte.
Und dann merken viele:
„So einfach ist das doch nicht…“
Irgendwie fühlt sich das nicht richtig an.
Das ist zäh wie Kaugummi.
Warum?
Ganz einfach:
Als du noch 5 Jahre alt warst, da fiel dir das Schnüren von Schuhen extrem schwer.
Es war frustrierend.
Nervig.
Doch jetzt?
Da machst du es ohne groß nachzudenken.
Warum?
Wiederholung.
Heißt:
Dein aller erster Online-Kurs wird sich immer zäh anfühlen.
Der erste Entwurf von allem ist immer schei$$e.
Die ersten Aufnahmen fühlen sich immer irgendwie „nicht gut“ an.
Du wirst höchstwahrscheinlich mit deinem Ergebnis unzufrieden sein.
Und eins kann ich dir sagen:
Das ist voll OK.
„Der erste Pfannkuchen ist immer schief.“
– Russisches Sprichwort
Akzeptiere das einfach.
Das Entscheidende ist jetzt:
Einfach machen. Durchziehen.
Und vor allem: Nichts neues anfangen. Sondern fertig werden.
Denn gerade wenn es schwierig wird, ist die Versuchung groß, eine andere Idee zu verfolgen.
Ich kenne diese Stimme im Kopf, die dir sagt:
„Vielleicht solltest du doch über was anderes einen Online-Kurs erstellen?“
Höre nicht auf diese Stimme.
Das ist einfach nur dein Gehirn, das Angst hat vor unbekannten Aufgaben.
Da musst du jetzt durch. Sammle deine Selbstdisziplin und zieh es durch.
Doch glaube mir:
Es lohnt sich.
Kapitel 10: Die Salespage für deinen Online-Kurs schreiben
Die Inhalte sind fertig.
Was nun?
Jetzt geht es in die nächste Phase: den Verkauf.
Und was viele Anfänger nicht wahr haben wollen:
Einen Online-Kurs zu verkaufen ist genau so viel Arbeit wie ihn zu erstellen.
Ich kenne keinen Online-Kurs, der sich von selbst verkauft.
Egal wie gut er ist.
Das wichtigste Instrument, um deinen Online-Kurs zu verkaufen?
Das ist die Salespage.
Auf Deutsch: Eine Verkaufsseite, wo du mit Worten versuchst deinen Online-Kurs zu verkaufen.
Ich betone: versuchst.
Denn ganz viele Verkaufsseiten sind zu Beginn miserabel.
Warum?
Weil sie die Grundlagen des Verkaufs missachten.
Sie schreiben vielleicht „ganz nett“.
Doch nett ist die kleine Schwester von schei$$e.
Deshalb hier ein Crash-Kurs im Verkaufsseiten schreiben:
Das Fundament jeder guten Salespage sind fünf Zutaten: Dream Outcome, Schmerz, das Neue, Glaubwürdigkeit und minimales Investment.
Diese fünf Elemente haben wir in den vorherigen Kapiteln erarbeitet — jetzt bringst du sie zusammen.
Zutat 1: Dream Outcome
Sprich nicht über deinen Online-Kurs, sondern über den Zustand NACH deinem Online-Kurs.
Nicht: „33 Lektionen für besseres Leadership“
Sondern: „Du bist im Urlaub und dein Team läuft weiter wie ein Volkswagen-Käfer.“
Schreibe nicht über die Eigenschaften deines Online-Kurses. Schreibe über die Probleme des Kunden.
Zutat 2: Schmerz
Über seine Schmerzen. Sprich die Symptome an.
Und zeige dann, dass dein Kurs die Lösung ist.
Fang niemals mit deinem Online-Kurs an.
Der interessiert den Leser zu Beginn so wenig wie eine Ansprache von Olaf Scholz.
Da hört niemand zu.
Doch wenn du über seine Sorgen und Schmerzen sprichst, dann hast du seine Aufmerksamkeit.
Zutat 3: Was ist neu?
Dein Kunde ist nicht dumm.
Er hat schon viel gesehen, gehört und gekauft.
Deshalb wird er sich immer fragen:
„Was ist eigentlich neu?“
Das musst du auf der Verkaufsseite glasklar rüberbringen.
Sonst denkt sich der Leser:
„Das ist ein Kurs wie jeder andere.“
Zutat 4: Glaubwürdigkeit
Du kennst diese Verkaufsseiten bestimmt.
Sie sehen alle irgendwie gleich aus.
Und haben alle eins:
Also Kundenstimmen, Kundenerfolge und Erfahrungsberichte.
Warum hat jede Verkaufsseite Testimonials?
Ganz einfach:
Weil sie funktionieren.
Weil sich der Leser immer fragt:
„Darf ich diesem Typen (oder dieser Lady) trauen?“
„Funktioniert das wirklich?“
„Ist das fake?“
Die einzig gute Antwort ist keine Behauptung:
„Vertraue mir Bruder !“
Sondern:
Beweise.
Merke dir diese Werbetexter-Regel:
„Schreibe nichts, was du nicht beweisen kannst. Behauptungen erzeugen Skepsis. Beweise erzeugen Vertrauen.“
Zutat 5: Das Investment
Auf deine Verkaufsseite gehört unbedingt dieser Punkt:
„Was ist das Investment des Kunden?“
Das ist der Preis, den er zahlt.
Aber nicht nur.
Denn ein Online-Kurs kostet nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Mühe.
Wenn dein Leser denkt:
„Uff, das ist aber eine Menge Arbeit…“, dann wird er wahrscheinlich nicht kaufen.
Denn er möchte sich ja durch den Kauf Arbeit ersparen.
Doch natürlich muss dein Kunde beim Online-Kurs etwas umsetzen. Es ist ja keine Zauberpille, die du verkaufst.
Die Lösung?
Nimm dem Leser einen Teil der Arbeit ab und senke so das Investment des Kunden.
Indem du zum Beispiel Vorlagen baust, die der Kunde nur noch ausfüllen muss.
Oder indem du einen KI-Bot baust, wo er einfach seine Daten eingeben muss und der Bot macht den Rest.
Da gibt es viele Möglichkeiten.
Und hier unterscheiden sich die Profis von den Anfängern.
Anfänger erstellen einfach einen Online-Kurs.
Profis bauen für ihre Kunden eine echte Abkürzung zum Erfolg.
Kapitel 11: Die richtige Plattform für deinen Online-Kurs wählen
Egal, was du tust.
Tu mir einen Gefallen:
Suche nicht 12 Monate nach einer geeigneten Plattform, um deinen Online-Kurs zu veröffentlichen.
Heutzutage kannst du deinen Online-Kurs innerhalb eines Tages technisch einrichten und verkaufsfertig machen.
Wenn du die richtige Plattform auswählst.
Hier gibt es kein richtig oder falsch.
Es hängt bisschen von deinen Vorlieben ab.
Hier sind Anbieter, mit denen ich arbeite und die ich empfehlen kann:
(Die Links zu den Anbietern sind Partnerlinks. Bedeutet, ich bekomme eine Provision, wenn du über meinen Link kaufst. Kostet dich aber keinen Cent mehr.)
1) Systeme.io
Mein gesamtes Business läuft auf Systeme.io.
Es ist eine All-In-One-Plattform.
Und mit „All“ meine ich wirklich alles.
Du kannst Artikel schreiben, Seiten bauen und vor allem auch: Online-Kurse erstellen und verkaufen.
Alles auf einer Plattform.
Davor war bei mir alles zusammengebastelt.
Artikel? Auf WordPress.
Landingpages? Mit einem Page-Builder.
Checkout? Mit Digistore24.
Online-Kurs? Zusätzlich Membership-Seite.
Hat es funktioniert?
Ja.
Doch es war umständlich und eine Bastel-Lösung.
Wenn du nicht „basteln“ willst, dann empfehle ich dir Systeme.io.
Damit kannst du nicht nur deinen Online-Kurs erstellen, sondern ein komplettes Online-Business führen.
Plus:
Das Beste ist der Migrations-Service.
Wenn du bereits eine Webseite hast und schon ein laufendes Business betreibst, dann übernimmt Systeme.io den kompletten Umzug für dich.
Deshalb: Absolute Empfehlung für Systeme.io.
2) Coachy
Coachy ist die Lösung, wenn du „nur“ eine Plattform für deine Online-Kurs und Download-Produkte brauchst.
Sprich:
Dein Content liegt bei WordPress oder deiner Webseite.
Und die Kurse liegen bei Coachy.
Ich hatte damals eine ähnliche Lösung und kann sagen: Es funktioniert.
Der Vorteil:
Du kannst deine Webseite unangetastet lassen (Content, Blog etc…).
Was Coachy besonders auszeichnet:
Deutscher Support von echten Menschen. (kein KI-Bot, der dich 30 Mal weiterleitet.)
3) Skool
Das einfachste Tool von allen ist Skool.
Du kannst innerhalb von Minuten loslegen und deinen Online-Kurs hochladen und verkaufen.
Der Vorteil von Skool:
Du profitierst von der Bekanntheit der Plattform und den vielen Usern, die dort unterwegs sind.
So kannst du Kunden für deinen Kurs gewinnen.
Der Nachteil?
Es ist in erster Linie eine Community-Plattform.
Heißt:
Nur einen Online-Kurs hochladen geht nicht. Es gibt immer auch eine Community-Funktion dazu.
Und da müsstest du dann moderieren.
Wenn du das nicht willst, dann wähle Systeme oder Coachy.
Allerdings:
Eine Community hat auch Vorteile.
Du kannst Kundenfragen beantworten, Feedback bekommen und auch Q&A-Calls zum Kurs machen.
Dieses interaktive Element kann also ein Plus sein.
Und du könntest dann auch den Preis deines Kurses erhöhen, weil du diese Community-Funktion hast.
Ich persönlich nutze Skool für meine Content-Business-Community.
Ich kann das Tool wegen seiner Einfachheit wärmstens empfehlen.
Pro-Tipp:
Halte dich mit der Auswahl nicht zu lange auf.
Mach es nicht unnötig kompliziert.
Fertig.

Kapitel 12: Preisstrategie — Was darf dein Online-Kurs kosten?
Preis ist, was du bezahlst.
Wert ist, was du bekommst.
Den Preis für deinen Online-Kurs findest du recht leicht:
Sorge dafür, dass der Wert ein Vielfaches des Preises ist.
Wenn dein Kurs 199 Euro kostet, dann muss der Wert bei 1000 Euro liegen.
Warum?
Dein Kunde sucht nicht nach einem „Tausch“. Er möchte nciht 1000 Euro gegen 1000 Euro an Wert eintauschen.
Er will einen guten Deal machen.
Und den macht er nur, wenn er ein Vielfaches seines Geldes rausbekommt.
Welchen Faktor du wählst?
Das überlasse ich dir.
Der Preis hängt extrem stark von vielen Faktoren ab. Vor allem von deiner Marke, Positionierung und deiner Zielgruppe.
Ein KI-Grundkurs für Schüler kann und darf nicht viel kosten.
Ein KI-Grundkurs für Unternehmer dagegen schon.
Du siehst:
Wert ist subjektiv.
Deshalb kopiere niemals einfach die Preise von anderen Online-Kursen.
Sondern schaue genau auf deinen Markt und den Schmerz, den der Online-Kurs löst.
Kapitel 13: Den Online-Kurs vermarkten
Uff.
Wir haben schon richtig viel geschafft.
Der Online-Kurs ist fertig produziert.
Der Preis steht.
Die Salespage ist bereit.
Fehlen nur noch die Kunden.

Das Problem: Von selbst kommen sie nicht.
Marketing für deinen Online-Kurs folgt einem einfachen Dreiklang: Traffic, Liste, Conversion. Viel Traffic ohne Liste ist verschwendete Energie. Eine große Liste ohne Conversions ist wertlos.
Schritt 1: Traffic
Viele Experten kaufen sich den Traffic einfach über Meta-Ads oder Google-Ads. Das funktioniert. Allerdings brauchst du dann vorab Budget und vor allem solltest du einen Online-Kurs haben, der sich auch garantiert verkauft.
Denn sonst werden deine Werbeanzeigen zu einem Geldgrab.
Ads funktionieren. Doch nur, wenn du weißt, was du tust und du ein attraktives Angebot hast, das Menschen gerne kaufen.
Ich nutze lieber organische Quellen (vielleicht weil ich auch zu geizig bin, um Facebook mit meinem Geld zu füttern…).
Dazu zählen:
- SEO / Blogartikel: Langfristig stärkste Quelle — ein gut rankender Artikel bringt jahrelang kostenlose Besucher
- YouTube: Zweitstärkste Suchmaschine der Welt, noch immer unterschätzt
- Podcasts: Bauen tiefstes Vertrauen auf
- Gastbeiträge: Bringen neue Zielgruppen auf deine Seite
Schritt 2: Liste
Menschen auf deine Seite zu bekommen ist nur eine Zutat.
Du musst die Leute auch in deine E-Mail-Liste bekommen.
Warum?
Weil 99,99 Prozent der Menschen nicht beim ersten Kontakt mit dir kaufen werden.
Darum.
Deshalb brauchst du einen Weg, um dauerhaft mit ihnen zu kommunizieren.
Und das geht am besten immer noch über die E-Mail-Liste.
Und nein, die E-Mail ist nicht „tot“. Das sagt man schon seit 20 Jahren. Doch E-Mail ist immer noch effektiver als jede Social Media Plattform, wenn du echtes Geld verdienen willst und nicht einfach nur Likes sammeln willst.
Wie bekommst du die Leute in deine Liste?
Indem du ihnen etwas anbietest, das so wertvoll ist, dass sie bereit sind, ihre E-Mail dafür herzugeben.
Das ist meist ein E-Book, ein Report oder eine Checkliste.
Dazu solltest du auch eine passende Landingpage erstellen.
Hier ist meine Anleitung dazu: Landingpage erstellen und 20.000+ Leads einsammeln.
Schritt 3: Conversion
Das ist der schwierigste Teil.
Denn einfach nur an deine Liste eine Mail schreiben und laut rufen: „Mein Online-Kurs ist fertig.“
Das funktioniert leider nicht.
Du musst lernen Newsletter zu schreiben, die eine Bindung aufbauen, Vertrauen erschaffen und gleichzeitig Neugier wecken, um bei dir zu kaufen.
Plus:
Du brauchst eine verkaufsstarke Salespage.
Salespage = Die Seite, die deinen Online-Kurs verkauft.
Ich habe dir oben bereits gezeigt, wie du solch eine Salespage in groben Zügen für deinen Online-Kurs erstellen kannst.
Hier habe ich noch 10 Vorlagen für deine Salespage, um sofort stark zu beginnen.
Viel Erfolg.
Kapitel 15: Der ewige Kreis des Geldes
Halt stopp.
Es ist noch zu früh für Champagner.
Denn:
Dein erster Online-Kurs ist nur der Anfang. Nicht das Ende.
Schließlich willst du ja nicht nur einen Online-Kurs erstellen, sondern ein ganzes Online-Imperium mit wiederkehrenden Kunden aufbauen.
Oder?
ODER ???
Das hoffe ich doch ganz stark.
Denn das große Geld machst du nicht mit deinem ersten Kurs. Sondern mit wiederkehrenden Kunden (darum geht es in meinem Spiegel-Bestseller „Süchtige Kunden„).
Hier die kurze Fassung:
Sammle Feedback nach dem Launch.
Sammle Testimonials.
Verbessere den Kurs.
Verkaufe ihn erneut.
Das ist der ewige Kreis des Geldes: Erstellen, verkaufen, verbessern, verkaufen.
So.
Jetzt darfst du die Korken knallen lassen.
Du hast einen komplette Online-Kurs erstellt und weißt, wie du ihn vermarkten kannst.
Du kannst stolz auf dich sein.
Ich bin es jedenfalls und bin froh, dass du es bis hierhin geschafft hast.
Ich wünsche dir ganz viele Verkäufe.
Schreib großartig, sei großartig,
Dein Walter

Über Walter Epp:
Ich bin Copywriter, Spiegel-Bestseller-Autor und Gründer von Schreibsuchti. Ich helfe dir so zu schreiben, dass Menschen gerne von dir lesen und von dir kaufen.
Wenn du bereits Umsatz machst und deine Texte und Newsletter nicht selbst schreiben möchtest, dann lass mich ran. Buche dir hier einen kostenlosen Call. Ich nehme nur Kunden, bei denen ich mir sicher bin, dass ich mindestens 10% mehr Verkäufe reinholen kann.


