Das Content Business: Das lukrativste Business-Modell aller Zeiten und wie du damit Millionen verdienst [am Beispiel einer Milliardärin]

Content Business

Es ist der 2. Januar 1984.

Sie ist 29 Jahre alt.

Sie steht in der Mitte einer Hauptstraße in Chicago.

Im Hintergrund marschiert eine Schulparade mit Trommeln, Trompeten, Posaunen, Tuben, Klarinetten, Oboen und anderen Blasinstrumenten.

Um sie herum wirbeln, tanzen, springen und kreisen Cheerleader.

Zwei junge Damen halten im Vordergrund eine riesiges Plakat empor, das die neue Moderatorin Willkommen heißt.

In wenigen Minuten wird sie zum ersten Mal live die Morning Show „AM Chicago“ moderieren.

Doch sie ist nicht der Grund, wieso in diesem Moment über hunderttausend Menschen vor dem Fernseher sitzen und auf den Beginn der Morning Show warten.

Denn:

„AM Chicago“ ist eine winzige, im sterben liegende Morning Show mit den geringsten Einschaltquoten des Senders.

Stattdessen warten die Menschen auf den Beginn ihrer Lieblings-Morning-Show vom direkten Konkurrenten:

Phil Donehue – einem lokalen Star-Moderator mit den höchsten Einschaltquoten in Chicago.

Doch das hindert die 29-jährige Newcomerin nicht, ihr TV-Debüt mit einem mächtigen Knall zu beginnen, denn sie ist gekommen, um zu gewinnen.

Mit einer lauten Schulparade im Rücken und einem breiten Grinsen im Gesicht – das in den folgenden 30 Jahren die gesamte Nation entwaffnen wird – eröffnet sie die Morning Show mit den legendären Worten:

„I am Oprah Winfrey, the new host of AM Chicago – and I am thriiiiiiiled to be here!“

Oprah Winfrey startet ihr Content Business

Nach nur zwei Monaten überrollt sie mit ihren Einschaltquoten alle anderen  Talkshows – darunter auch die des populären Phil Donehue – und nimmt seinen Platz als beliebteste Talkshow ein.

1986, zwei Jahre später:

Oprah kauft sich die Rechte an der Show, ändert den Namen auf „The Oprah Winfrey Show“ und wird landesweit übertragen:

  • Nach einem Monat hat sie die höchsten Einschaltquoten in New York City, Los Angeles, Philadelphia, San Francisco – und natürlich Chicago.
  • Ihre Show läuft 25 Jahre lang, gehört zu einer der erfolgreichsten und mit 4.500 Episoden am längsten laufenden DayTime Show aller Zeiten, erzielt die höchsten Einschaltquoten und erobert die Herzen der amerikanischen Bevölkerung.
  • Täglich schalten über 20 Millionen Menschen ihre Talkshow ein – allein in den USA.

Über die Jahrzehnte baut sie sich ein Content-Imperium auf – ihr Vermögen wird heute auf knapp 3 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Warum erzähle ich dir ihre Geschichte?

Weil Oprah ein Content-Business gebaut hat, das sie reich gemacht hat.

Und dieser Artikel wird dir zeigen, wie du es ihr nachmachen kannst.

Die Frage ist:


Was kannst du als Unternehmer von Oprah lernen, um Millionen zu scheffeln?

Genauer gesagt:

Wie kannst du anhand ihrer beispiellosen Karriere dein eigenes Content Business aufbauen, dass nicht nur einige Monate für Wirbel sorgt, sondern über Jahrzehnte lang wächst, wächst, und wächst?

Heute verrate ich dir:

  • 7 Geheimnisse von Oprah, die sie zur mächtigsten Frau Amerikas gemacht haben – und wie du diese Geheimnisse nutzt, um dir dein eigenes Content Business aufzubauen
  • 3 Wege, wie du mit deinem Content Business Geld verdienst, damit du dir auch eine Insel kaufen kannst – direkt neben der von Tony Robbins
  • Aus welchen 2 Säulen das Content Business besteht und wieso es das lukrativste Geschäftsmodell unserer Zeit ist

Anschnallen, denn es geht sofort los:


Was ist überhaupt ein Content Business und wieso ist es so verdammt lukrativ?

Das Geschäftsmodell vom Content Business ist einfach.

Es besteht nur aus 2 Säulen:

1) Content als Marketing-Instrument

2) Content als Produkt

Lass es mich dir erklären:


1) Content ist Marketing

Erstelle Content in Form von Blogartikeln, Podcast Episoden, YouTube Videos oder Büchern, um die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe zu bekommen.

Der allgemeine Begriff dafür ist Content Marketing.

Damit baust du dir ein Publikum auf.

Doch warte:

Ein Publikum ist noch kein Business.

Noch nicht.

Denn zuerst kommt Einfluss.

Dann Einkommen.

Und so baust du deinen Einfluss aus:

  • Du erhöhst deine Reichweite
  • Du gewinnst neue Leser
  • Du lockst neue Abonnenten an
  • Du baust deine E-Mail Liste auf

Ich habe auf meiner Website Blogartikel, die mir seit über 5 Jahren jeden Monat 1.000+ neue Leser bringen.

Hier ein Paar Beispiele:

  1. Mit Schreiben Geld verdienen: 10 lukrative Wege, die immer funktionieren

  2. Die 40+ besten deutschen Blogs – und 40+ Tipps, die du von ihnen lernen kannst, um deinen eigenen, erfolgreichen Blog zu führen

  3. Landingpage erstellen: Eine ultimative Schritt-für-Schritt Anleitung, wie du eine Landingpage erstellst, die dir 5000+ Leads generiert

Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Artikel 100 Leser, 500 Leser oder 1.500 Leser bringt.

Warum?

Jeder Blogartikel ist ein einmaliges Investment.

[Lesetipp: 29 Dinge, die ich nach 10 Jahren Bloggen gelernt habe – auch auf die harte Tour]

Das heißt:

Habe ich einmal ein Blogartikel publiziert, kassiere ich durch ihn jahrelang neue Leser, neue Abonnenten, neue Kunden – aber auch Moneten (dazu gleich mehr, keine Sorge gleich geht es ums Geld).

So kann ich meine Reichweite und mein Marketing skalieren, ohne Geld in Werbung, Ads oder Werbeanzeigen zu pumpen.

Bezahlte Aufmerksamkeit ist linear.

Geld rein, Aufmerksamkeit raus.

Aufmerksamkeit durch Content kann exponentiell wachsen. Jedes Content-Stück ist ein Same, der dir über Monate und Jahre Früchte bringen wird.

Deshalb besteht mein Marketing-Budget aus 0 Euro.

Die zweite Säule:


2) Content ist Produkt

Erstelle Content in Form von Büchern, Kursen, Seminaren, Coachings oder Lernprogrammen.

So wird Content zu deinem Produkt, das du verkaufst.

Was heißt das?

Jedes Mal, wenn ich einen Blogartikel schreibe, der viel Aufmerksamkeit bekommt, dann weiß ich:

Ich bin auf eine Goldader gestoßen.

Ich gehe also der Sache auf den Grund und schaue, ob ich zu diesem Thema ein Produkt entwickeln kann (übrigens hat Oprah ihre Shows nach demselben Prinzip dirigiert und Millionen Dollar gescheffelt – dazu gleich mehr).

Auf diese Weise habe ich fast alle meine Produkte entwickelt, wie zum Beispiel:

  • Das Überschriften Handbuch
  • Der Hack Google Kurs
  • Die 11 Schritte Salespage

Doch der große Vorteil beim Content-Business ist dieser:

1. Zuerst baust du dir ein Publikum auf

2. Dann verkaufst du diesem Publikum, was es kaufen möchte

Wobei es die meisten anderen Unternehmer anders herum machen und sich ihr Leben lang quälen:

1. Sie erstellen zuerst ein Produkt

2. Und suchen verzweifelt nach Kunden

[Lesetipp: Meine 5 dümmsten Fehler beim Geld verdienen, die mich Geld, Zeit und Autorität gekostet haben]

Es geht aber auch einfacher:


Warum sich ein Content Business selbst befruchtet

Plus:

Ich kann interessante und nützliche Inhalte meiner Kurse, Bücher und Seminare für mein Content Marketing verwenden.

So befruchten sich Marketing und Produkt gegenseitig – und helfen mir, mein Content Business nach oben zu schaukeln.

Doch wenn du mich kennst, dann weißt du, dass Besucher auf meiner Website keine Möglichkeit haben, meine Produkte zu kaufen.

Wieso?

Jeder gute Unternehmer weiß:

Die Moneten liegen nicht im Frontend – sie klimpern im Backend.

Heißt?

In einem Content Business entscheidest du:

  • Wann der Kunde bei dir kauft
  • Wo der Kunde bei dir kauft
  • Wie der Kunde bei dir kauft
  • Was der Kunde bei dir kauft
  • Wer ein Kunde bei dir werden darf

Hört sich das utopisch an?

Kompliziert?

Wahnsinnig?

Ja, würde der Neuling sagen.

Doch wenn du das Konzept einmal verstanden hast, dann ist es ganz einfach.

Wenn du die Geheimnisse erfolgreicher Autoren kennst, dann ist es einfacher, selbst die ersten Schritte zu machen, um Schriftsteller zu werden.

Wenn du die Prinzipien von David Ogilvy beherrschst, dann kannst du selbst zu einem Großmeister der Werbung werden.

Wenn du die 10 Gebote einer lukrativen Headline kennst, dann kannst du selbst klickstarke Überschriften schreiben und Leser verführen, deine Texte zu lesen.

Wenn du die 17 Gesetze der Bulletpoints verinnerlichst, dann schreiben sich deine Salespages wie von selbst – und verkaufen dein Zeug.

Was will ich damit sagen?

Wenn du weißt, wie etwas funktioniert, dann ist es einfach, es selbst zu machen.

Deshalb verrate ich dir jetzt die 7 Geheimnisse, mit denen Oprah ihr multimediales Content Imperium errichtet hat und:

  • zur Königin des Content Business,
  • zur Stimme des Volkes,
  • zur Beichtmutter des Fernsehens,
  • zur einflussreichsten Frau Amerikas,
  • und zur ersten schwarzen Selfmade-Milliardärin der Geschichte wurde.

Let’s go:


Oprah Winfreys 7 Geheimnisse, um dein eigenes Content Business aufzubauen


1) Sie ist nicht der Star ihrer Show

Im Content Business bist nicht du der Star

„Ich habe die Sendung immer als einen Dienst empfunden, der für das Gute eingesetzt werden sollte. Es war nie nur eine Show für mich. Mit der Sendung wollte ich Menschen zeigen, dass sie nicht alleine sind. Mein Ziel war es, dass die Menschen sich selbst erkennen und sehen, dass sie sich bessern können.“

Oprah

Heißt:

Nicht sie stand im Mittelpunkt, sondern ihre Gäste.

Sie nutzte ihre Bühne, um andere scheinen zu lassen.

Wieso?

Weil damit eine Beziehung zu ihren Gästen – und ihrem Publikum aufbaute.

Frage dich:

  • Wie kann ich meiner Zielgruppe helfen?
  • Was kann ich meinen Lesern geben?
  • Wie kann ich meinen Abonnenten dienen?

Achtung, es folgt eine Moralkeule mit einem hohen Wahrheitsgehalt:

"Baue dein Content Business nicht, um reich zu werden und dich selbst zu verwirklichen, sondern um anderen Menschen nützlich zu sein."

Ein Zuschauer schrieb Oprah in einem Brief:

„Dank deiner Show kann ich mich selbst besser verstehen. Ich weiß jetzt, wer ich wirklich bin.“

Erstelle Content, der aufmuntert, unterhält, informiert oder aufklärt.

In der Praxis sieht das so aus:

1) Möchtest du angehenden Autoren dabei helfen, endlich ihr Buch zu schreiben und zu publizieren? Dann zeig ihnen, wie man's macht:

Buch schreiben: In 3 Monaten zum fertigen Bestseller [mit 6-Punkte-Checkliste] 

2) Möchtest du Menschen zeigen, wie sie ihren eigenen Blog starten und damit Geld verdiene können? Dann gib ihnen eine Anleitung, damit sie endlich ihren Blog bauen:

Blogger werden: Wie du in 6 Schritten deinen erfolgreichen Blog startest – und damit auch Geld verdienst [die vollständige Anleitung]

3) Möchtest du deinen Lesern helfen, mit ihrem Content Business durchzustarten? Dann zeige ihnen, wie sie ihre E-Mail Liste aufbauen können:

Von 0 auf 300 pro Monat: Hier sind 30 erprobte Wege, um endlich deine E-Mail Liste aufzubauen und mit Kontakten zu füttern

Kannst du mir folgen?

Mit nützlichem Content hilfst du anderen Menschen – und baust so eine starke Beziehung zu deinem Publikum auf.

Ein Content-Business wird nur Geld bringen, wenn du nicht dir selbst dienst.

Sondern deinem Publikum.


2) Sie liebt ihr Publikum

Liebe zum Publikum ist entscheidend bei einem Content Business

„Ich brauche Menschen. Ich brauche dich, um zu sehen, wie die Dinge während meiner Show laufen. Ich muss wissen, ob du reagierst, ob du lachst, ob du weinst, ob du mir folgen kannst.“

oprah

Wie hat Oprah in nur 2 Monaten ganz Chicago mit ihrer Show erobert?

Sie liebte ihre Fans.

Sie liebte ihre Zuschauer.

Sie liebte ihr Publikum.

Nach jeder Show fragte sie ihre Zuschauer:

  • „Worüber wollt ihr in der nächsten Sendung sprechen?“
  • „Denkt ihr darüber nach, euren Ehemann zu verlassen?“
  • „Habt ihr Probleme mit eurem Gewicht, sodass ihr im Alltag eingeschränkt werdet?“
  • "Werdet ihr von eurem Onkel, Cousin oder Stiefvater sexuell belästigt?"

Während einer Show machte sie den Aufruf:

„Wenn Ihr Mann Sie letzte Nacht missbraucht hat oder es gerade in diesem Moment passiert, dann rufen sie uns an. Wir wollen in der Show darüber sprechen.“

Das Telefon hörte auch nach der Sendung nicht auf zu klingeln.

Warum hat sie das gemacht?

Vertrauen. Beziehung. Bindung.

Oprah hat ihr gesamtes Content Business auf diese 3 Dinge ausgerichtet. Deshalb nannte man sie auch „die Stimme des Volkes“ oder „die Mutter von Millionen Menschen.“

Sie bekam wöchentlich über 1.000 Briefe von Zuschauern und Fans.

Später sagte sie dazu:

„Mein Gott, es war verrückt. Wir konnten nicht mehr mithalten. Und am Anfang hatte ich das Gefühl, dass wir jeden Brief beantworten mussten, wir mussten jeder Person antworten, wir mussten jede Frage beantworten.“

Wenn du ein Content Business aufbauen möchtest, das Jahrzehnte überdauert, dann musst du dich für deine Zielgruppe interessieren; du musst sie lieben.

Heißt?

Sprich mit deinem Publikum:

  1. Stelle ihnen Fragen: „Was ist gerade dein dringendstes Problem und wobei brauchst du JETZT Hilfe?“

  2. Auf der anderen Seite: Beantworte IHRE Fragen; antworte auf ALLE Mails.

  3. Sprich über die Themen, die deiner Zielgruppe wichtig sind und löse ihre Probleme – nicht deine eigenen.

Anders gesagt:

Sprich nicht zu deinem Publikum – spricht mit deinem Publikum.

Wenn das tust, steuerst du auf Oprahs nächstes Geheimnis zu:


3) Sie spricht die Sprache ihres Publikums

Ein Content Business muss die Zielgruppe verstehen

Bei ihren Team-Meetings stellte Oprah ihren Leuten immer die folgenden Fragen:

  1. Worüber haben die Leute diese Woche bei ihrem Friseur gesprochen?
  2. Worüber reden sie in den Restaurants, wo sie ausgehen?
  3. Welche Themen diskutieren sie am Esstisch beim gemeinsamen Essen mit der Familie?

Warum tat sie das?

Sie musste wissen, was in den Köpfen ihrer Zuschauer schwirrt.

So entwickelte sie Sendungen für ihre Zielgruppe – direkt aus dem Leben.

Das Resultat?

Sie konnte die Sprache ihres Publikum sprechen.

So konnte sie mit ihren Zuschauern weinen, mit ihren Zuschauern lachen, mit ihren Zuschauern albern, mit ihren Zuschauern trauern.

Übrigens:

Ein Großteil ihrer Gäste bestand nicht aus Promis – sondern aus ihren Zuschauern. Aus Frauen zwischen 18 und 50 Jahren. Aus Menschen, die Oprah jeden Tag im Fernsehen zuhörten.

Menschen haben ein tief sitzendes Verlangen nach einer Sache:

Identifikation.

Sie wollen verstanden werden. Dazu gehören.

Und genau das gab Oprah Millionen von Menschen.

Also:

Wie lernst du die Sprache deines Publikums ?

Es gibt viele Arten, wie du das machen kannst.

Doch die mächtigste geht über das Verlangen deiner Zielgruppe:

Was wollen deine Leser, was wollen deine Abonnenten, was wollen deine Kunden?

Sprich es an.

Beispiele, wie ich es gemacht habe:

1) Viele meiner Leser haben Probleme damit, einen lukrativen Newsletter zu schreiben.

Wie habe ich ihr Verlangen angesprochen? So:

Wie du einen Newsletter schreibst, der geöffnet, gelesen und geklickt wird

2) Einige meiner Leser wollen sich ein zweites Standbein als Freelancer aufbauen.

Wie habe ich sie angesprochen? So:

Freelancer werden: Wie du in 5 Schritten 600 Euro pro Tag von zuhause verdienst

3) Ich habe auch Autoren, die mir folgen.

Autoren haben Phasen, in denen das Buch einfach nicht "flutscht." Wie helfe ich ihnen? So:

Bist du mit deinem Buch in die Sackgasse gefahren? Hier findest du 9 effektive Tricks, um schneller zu schreiben und endlich dein Buch abzuschließen

Merke:

Wenn du die Probleme deines Lesers in Worte fassen kannst.

Dann wird er auch denken, dass du die Lösung für dieses Problem hast.


4) Sie bricht Tabus

Im Content Business solltest du Tabus brechen

Einmal saß Dianne Hudson bei Oprah in der Sendung und sprach über ihre Entbindung.

Sie nahm kein Blatt vor den Mund und benutzte auch keine "politisch korrekten" Aussagen.

Stattdessen sagte sie:

"Ich hatte wirklich heftige Schmerzen während der Entbindung. Meine Wehen waren so stark, dass ich das Gefühl hatte, mein Becken und meine Knochen würden brechen."

Diese Sendung erntete viel Kritik und bekam den Titel:

"Horror-Geschichten bei Entbindungen"

Krankenhäuser riefen nach der Sendung an und schimpften:

"Wie konntet ihr so etwas nur tun?"

Auf der anderen Seite wurde die Sendung auch von Zuschauern mit Lob und Dankbarkeit überschüttet.

Ihre Zuschauer waren dankbar für dieses ehrliche Gespräch über eine alltägliche Erfahrung, die bis dato sonst immer beschönigt wurde.

Außerdem diskutierte Oprah Themen in ihrer Show, die im restlichen Fernsehen möglichst gemieden wurden:

  • Unheilbare Krankheiten
  • Vergewaltigungen
  • Spannungen zwischen Frauen und ihren Schwiegereltern
  • Drogensucht

Warum tat sie das?

Es war die Sprache ihres Publikums.

Es war das, was die Menschen hören und sehen wollten.

Es machte den Unterschied zu allen anderen Talkshows, die  immer nur über die "schönen Dinge im Leben" berichteten.

Was kannst du daraus für dein Content Business lernen?

Wenn du mit deinem Content Business herausstechen willst wie ein Hefeteig im Backofen, dann darfst du nicht auf Nummer sicher gehen und wie ein Speichel-Leckender-Politiker im Bundestag sprechen, der viel redet - aber nichts sagt.

Das ist lahm.

Das ist generisch.

Das ist oberflächlich.

Konkret bedeutet das:

1) Schreibe über das, was alle anderen denken – aber nicht die Eier haben, es auszusprechen.

Zum Beispiel?

Hier Content, der hohe Wellen geschlagen hat:

Wie ich das konkret umsetze?

Nur ein Beispiel:

Ich gendere nicht.

Ganz bewusst.

Denn:

Wer nicht schlau genug ist, um das generische Maskulinum zu verstehen, den möchte ich auch nicht als Leser haben.

2) Noch ein Beispiel:

Crap-GPT ist nur für Menschen, die KEINE AHNUNG von der Materie haben.

Denn:

1. Wenn du Ahnung hast, wozu brauchst du Crap-GPT?

2. Und wenn du keine Ahnung hast, dann wird dir Crap-GPT etwas ausspucken und du wirst nicht wissen, ob es korrekt oder nützlich ist.

So oder so:

Nur Anfänger brauchen Crap-GPT.

Profis sind Menschenkenner.

Und wissen, was in den Köpfen ihrer Leser abgeht.

Heißt für dich:

Deine Meinung macht dich einzigartig.

Vor allem, wenn deine Meinung nicht "Mainstream" ist.

Deshalb bekommen nur diejenigen Aufmerksamkeit, die sich auf TikTok ausziehen – oder ihre Meinung äußern.


5) „Michael, wieso packst du dir immer an die Eier?“

Oprah und Michael Jackson Interview

In einer Sendung stand das ganze Publikum im Studio auf den Beinen.

Sie alle hielten ein Bild in den Händen.

Auf den Bildern waren die Menschen als Kinder, Teenager und Jugendliche zu sehen:

In dem Alter, in dem sie vergewaltigt wurden.

Frage:

Wie hat Oprah es geschafft, dass ihre Gäste live vor einem Millionenpublikum ihre Geheimnisse, Sünden und schamvollen Erlebnisse teilten?

Wie hat Oprah es geschafft, Michael Jackson nach über 14 Jahren vor eine Kamera zu holen und ihn dazu zu bringen über seine Hautkrankheit zu reden?

Wieso ist Tom Cruise wie ein irrer auf ihrer Couch herumgesprungen und hat ausgerechnet in ihrer Show seine Liebe zu Katie Holmes gestanden?

So:

Sie machte den ersten Schritt.

Bevor sie zur „Beichtmutter der Nation“ wurde,

  • beichtete sie ihre Drogensucht,
  • berichtete sie von ihrer Vergewaltigung, als sie 14 Jahre alt war,
  • schilderte sie ihr Leben in Armut und
  • teilte den Schmerz, unter dem sie nach ihrer Fehlgeburt gelitten hatte.

„Es gibt keine Geschichte, die jemals jemand gehört hat, die nicht auch jemand anderes erlebt hat.“

Oprah

Sie verschleierte nicht ihre Vergangenheit – sondern gab einen tiefen Einblick in ihre eigene Seele.

Warum?

Das Zauberwort heißt:

Erlaubnis.

Sie gab anderen die Erlaubnis fehlerhaft zu sein.

Indem sich Oprah verletzlich zeigte, sagte sie:

„Was immer du durchmachst – das habe ich auch durchgemacht; nun schau, wo ich bin. Und wenn ich das geschafft habe, dann schaffst du es auch.“

Je offener du bist, desto stärker wird die Bindung zu deinem Publikum. Deine Leser und Abonnenten werden zu dir aufschauen, weil du die Courage besitzt, deine Geheimnisse zu offenbaren.

Die Folge?

Wenn du dich öffnest – dann gibst du deinem Gegenüber auch die Erlaubnis, sich zu öffnen.

Wie setzt du dieses Prinzip um?

So machst du dein Content-Business vertrauenswürdig

1) Erzähle von deinen Misserfolgen.

Hattest du einen Kunden, dem du ein Ergebnis versprochen hast – es aber nicht einhalten konntest?

Erzähle davon.

2) Berichte von deinen Niederlagen.

Hast du deinen Job verloren?

Hat dich deine Frau verlassen?

Zeige, dass du nicht perfekt bist.

Zeige, wie du mit diesen Niederlagen umgegangen bist, sodass du heute stehen kannst, wo du bist.

3) Teile deine Pleiten und Nieten.

Wenn alles was du anfasst, zu Gold wird, dann brauchst du nicht weiter zu lesen.

Wenn nicht:

Dann verrate deinen Lesern, wie viel Geld du schon durch falsche Investments, schlechte Entscheidungen oder aus jugendlicher Dummheit verloren hast – und wie du dich dennoch vor den Geldeintreibern des Finanzamts gerettet hast.

So baust du dir ein Publikum auf, das mit dir durch dick, dünn und alles dazwischen geht.

Wichtig: Nicht jammern.

Sondern zeigen, wie du mit solchen Situationen umgehst.

Menschen wollen keinem Versager folgen.

Sondern einem Überwinder.

„Schmerz ist überall gleich. Eine Mutter, die in Afrika ihr Kind verloren hat, fühlt denselben Schmerz wie eine Mutter, die in Seattle ihr Baby verloren hat.“

oprah

6) Die Kunst, dein Publikum zu überraschen

Im Content Business musst du deine Zielgruppe überraschen können

Es ist das Jahr 2004.

Wir sind wieder in Chicago.

Aber diesmal nicht mitten auf einer Hauptstraße, sondern in Oprahs Studio.

Es ist die Premiere der 19ten Staffel ihrer Show.

Sie ruft 11 Menschen aus ihrem Publikum auf die Bühne.

Sie schenkt allen ein Auto; einen neuen 276 Pontiac G6 im Wert von 28.000 Dollar.

Die Freude ist groß – natürlich.

Doch dann kommt die Überraschung, Oprah sagt:

"Wir haben noch ein weiteres Auto zu verschenken." Ihre Mitarbeiter gehen durch das Publikum und geben jeder Person eine Kiste aus.

"Ich möchte, dass ihr die Kisten gleichzeitig öffnet – ihr dürft sie aber nicht schütteln, sonst hört ihr den Schlüssel darin und wisst sofort, wer gewonnen hat", sagt Oprah.

Die Menschen sind aufgeregt. Einige zittern. Jeder will das Auto gewinnen. Jeder im Publikum braucht ein Auto.

Oprah:

"Drei, zwei, eins ... öffnet jetzt alle eure Kisten."

Die Zuschauer öffnen gleichzeitig ihre Kisten.

Jemand schreit.

Ein anderer beginnt zu weinen.

Ganz hinten im Publikum fängt jemand an zu lachen.

Einige schauen in die Kisten ihrer Nachbarn. Und dann dämmert es. Die Zuschauer begreifen, was los ist.

"Habt ihr es verstanden?" Oprah läuft zu einem Zuschauer und sagt:

"Du bekommst ein Auto", sie dreht sich zu seinem Nachbar:

 "Du bekommst ein Auto", läuft zum Nächsten:

"Und du bekommst ein Auto. Ihr alle bekommt ein Auto!"

In dieser Sendung verschenkte Oprah Autos im Gesamtwert von 8 Millionen Dollar.

Content Business am Beispiel von Oprah

"Die Produzenten des Films "Die Farbe Lila" füllten das Studio mit Menschen, die dringend ein neues Auto brauchten. Ursprünglich wollten sie nur den ersten 12 Zuschauern ein Auto schenken. Doch ich habe beschlossen, dem gesamten Publikum ein Auto zu schenken."

Oprah

Möchtest du deine Leser zum Lachen bringen?

Möchtest du sie zum Weinen bringen?

Dann sorge für eine unerwartete Wendung.

Wie?

Führe deinen Leser auf eine falsche Fährte – und sorge für einen unerwarteten Richtungswechsel.

So entsteht Kontrast.

Und Kontrast sorgt immer für eine Überraschung.

So habe ich einmal meinen Artikel begonnen:

Die Anklage lautet:

Totschlag.

Die Tatwaffe:

Langweilige Texte.

Die Täter:

80% aller Schreiber.

Die Anklage wird nur fallen gelassen, wenn die Autoren Buße tun und eine Sache lernen:

Kreatives Schreiben.

walter epp

Plus:

Liefere mit deinem Content immer mehr als erwartet.

Ein Beispiel?

In meinem Hinterzimmer habe ich allen Mitgliedern ein Bonus-Kapitel geschenkt.

Das klingt nicht nach viel.

Doch es sind solche kleinen Überraschungen und Boni, die sich stapeln und deine Leser und Kunden zu lebenslangen Fans machen.


7) Der Schlüssel zum Herzen deines Publikums

Content Business = Publikums Business

Machen wir einen kurzen Ausflug in eine andere Talkshow, denn ich möchte dir etwas zeigen:

In der "EllenShow" wurde eine junge Stand-Up-Komikerin interviewt, die Oprah einmal am Set eines Films begegnet ist. Sie tauschten einige Worte aus und Oprah sagte:

„Du bist witzig. Ich mag Comedy. Schreib mir und halte mich wegen deiner Karriere auf dem Laufenden.“

Und das tat die Komikerin auch.

"Aber Oprah hatte nie einen meiner Briefe beantwortet", sagte die Komikerin und machte einige Scherze über ihre schlechte Rechtschreibung – doch die Moderatorin unterbrach sie:

"Ich würde gerne wissen, wieso Oprah dir nicht geantwortet hat", sagte sie. "Wir sollten Oprah selbst fragen", die Moderatorin drehte sich  zur Regie und rief:

"Hey Oprah, wieso hast du nie ihre Briefe beantwortet?"

Oprah betrat die Bühne.

Die Stand-Up-Komikerin sprang von ihrem Sessel auf. Sie kreischte. Sie weinte. Sie zitterte. Sie stotterte:

"I love you Oprah. I love you Oprah. I love you. I love you."

Oprah nahm sie in den Arm.

Sie lachte mit ihr. Sie kreischte mit ihr. Sie sprang mit ihre herum.

Ich habe mir den Auftritt angeschaut; und ich muss gestehen:

Es hat mich zu Tränen gerührt.

Wieso?

Weil Oprah echt ist.

Sie unterdrückt nicht ihre Emotionen – sie posaunt sie heraus.

In ihrer eigenen Show weinte sie, lachte sie, jubelte sie, trauerte sie und ermunterte sie ihre Gäste – und sie verstellte sich dabei nicht.

Das ist Empathie.

Der Schlüssel zum Herzen deines Publikums.

Frage:

Wie machte sie das?

Antwort:

„Wir wollten die Show so gestallten, dass Oprah die Menschen inspiriert und eine positive Veränderung in ihrem Leben bewirkt. Wir wussten auch, dass wir, damit die Sendung authentisch ist und bei den Zuschauern ankommt, nur Themen behandeln würden, für die sich Oprah persönlich interessiert. Das waren sozusagen unsere Parameter, und es war ziemlich einfach, auf dieser Grundlage Entscheidungen zu treffen.“ 

debbie dimaio

Executive Producer

Was heißt das für dich und dein Content Business?

Wenn du Content zu Themen erstellst, die du selbst langweilig findest und die dich selbst nicht "triggern", dann bist du in der falschen Branche.

Empathie kannst du nicht vortäuschen.

Sondern nur zum Ausdruck bringen, wenn du dich für deinen Gegenüber interessierst – und ihm wirklich helfen möchtest.

Bedeutet:

1. Sprich Themen an, die im Kopf deine Zielgruppe herumschwirren

2. Und dich persönlich interessieren.

Beides muss vorhanden sein.

Sonst wirst du es nicht schaffen, Jahrzehnte lang Content zu erstellen.

[Nach 10 Jahren Bloggen: Hier sind die 43 besten Schreibtipps aller Zeiten, die deinen Schreibstil für immer verbessern werden – ernsthaft]

Plus:

Du wirst auch den Willen haben, deinem Publikum zu helfen – und baust eine Bindung zu deinen Lesern, Abonnenten und Kunden auf.

So.

Jetzt weißt, wie du dir ein Publikum aufbaust, das dir vertraut und bereit ist, ihr Geld bei dir zu lassen.

Aber die Frage ist:

Wie verdienst du mit einem Content Business Geld?

Nun lassen wir die Dineros rollen.

Lies weiter:


Die 3 Wege des Geldes beim Content-Business

Du kannst mit deinem Content Business auf 3 verschiedene Arten Geld verdienen.

Welcher davon flüstert dir zu:

"Ich bin der Richtige. Nimm mich." ?

Finde es heraus:


1) Die breite Masse

Das ist der klassische Weg eines Publishers.

Bedeutet:

Du schreibst und publizierst Content wie am Fließband.

Klassiker für dieses Modell sind:

Hier kannst du natürlich kein Coaching für 10.000+ Euro verkaufen.

Aber auch keine Bücher für 200 Euro.

Stattdessen:

  • Rezepte für 10 Euro
  • Reisebegleiter für 15 Euro
  • Familien-Organizer für 7 Euro

Du verdienst also an der Masse deiner Besucher, Klicks und Abonnenten.

In diesem Fall möchte dein Publikum keine Probleme lösen – es sucht nach Unterhaltung.

Und die Probleme, die gelöst werden, sind sehr kleiner Natur:

  • Was soll ich heute kochen?
  • Wo kann ich wandern?
  • Welcher Staubsauger hat die beste Saugleistung?

Das sind kleine Probleme.

Und für kleine Probleme zahlen Menschen nur kleines Geld.

Wenn du größere Probleme lösen willst, dann ist der zweite Weg eher was für dich:


2) Der Info-Preneur

Der Info-Preneur bewegt sich in einer kleineren Nische und bekommt nicht so viel Aufmerksamkeit wie der Publisher, der die breite Masse versorgt.

Du hast deutlich weniger Klicks, kannst aber deutlich höhere Preise für deine Produkte verlangen.

Wieso?

Weil du mit deinem Content große Probleme deiner Zielgruppe löst.

Das machst du durch:

  • Mitgliederseiten
  • Onlinekurse
  • Exklusive Bücher – wie zum Beispiel der Content Terminator

In welchen Branchen funktioniert das?

  • In der Musik: Menschen, die Gitarre, Klavier oder ein anderes Instrument lernen wollen
  • In der Kunst: Menschen, die zeichnen, malen oder fotografieren lernen wollen
  • Im Business: Menschen, die Copywriting, Storytelling oder E-Mail Marketing lernen wollen

Dazu brauchst du aber eine Zielgruppe, die nicht nur Entertainment sucht, sondern auch ein Problem hat, das du mit deinem Wissen lösen kannst.

Du kannst dein Wissen aber beinahe in Gold abwiegen, wenn du den dritten Weg einschlägst:


3) Der Begleiter

Ein guter Begleiter zeigt dir nicht nur, wie du ein Problem lösen kannst.

Er begleitet dich auf deinem Weg, sodass ihr das Problem gemeinsam löst.

Heißt?

Sein Geld verdient er durch „Done-With-You“ Lösungen:

  • Coaching
  • Mentoring
  • Beratung

Oder er verdient sein Geld durch „Done-For-You“ Lösungen:

  • Copywriting
  • Ghostwriting
  • Videoproduktion

Dieser Weg erfordert sehr viel Zeit – erlaubt dir aber auch sehr hohe Preise zu fordern.

Ein Freund von mir hilft Unternehmen bei ihrem Linkedin-Recruiting und nimmt für die Einrichtung eines Personal-Funnels 15.000 Euro und mehr.

Ich kenne auch Coaches, die Pro Kunde 5.000 Euro und mehr verdienen.

Die Grenze nach oben setzt nur du.

Also:

Für welchen Weg entscheidest du dich?


Viel Stoff?

Ich weiß.

Aber  wenn du dich fragst:

Wo fange ich an?

Dann ist das meine Antwort:

Starte dein Content Business noch heute, indem du damit beginnst, Content zu erstellen.

Wie?

Gut, dass du fragst.

Wenn du noch ganz am Anfang bist und noch nie Content erstellst hast; oder wenn schon Content publizierst, aber keinen Traffic auf deine Website kommt, dann habe ich was für dich.

Hör auf zu raten, was funktioniert und vergeude nicht deine Zeit.

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Schreib großartig, sei großartig,

Dein Walter

Walter Epp

Wenn du ein Content Business aufbauen willst, dann wird dir dieser Stoff gefallen:

  • Walter, du bist ein GENIE!

    Und einer der wenigsten Blogger, deren Artikel ich bis zum Ende lese.

    Ich habe in den letzten Wochen massiv daran gezweifelt, ob ich meinen Blog weiterführen soll, oder nicht. Aber du hast mich mit diesem Artikel sehr motiviert.

    Ich fang wieder an und erstelle Content, den meine Leser lieben.

    Liebe Grüße
    Dominik

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    Deine ersten 10.000 Leser.
    Meine 11 Rezepte zeigen dir wie:

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