September 19

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30.000 Leads generiert ! Wie du einen Leadmagneten in Rekordzeit erstellst und tausende Downloads einsammelst – mit Michael Asshauer von Machen.fm

In dieser Episode der Schreibsuchti Show spreche ich (Walter Epp) mit Michael Asshauer von Machen.fm darüber, wie er einen Lead-Magneten in Rekordzeit erstellt hat.

Du lernst:

  • Wie du einen Lead-Magnet in Rekordzeit erstellen kannst
  • Wie du Traffic auf diesen Lead-Magneten bekommst, um tausende Anmeldungen zu bekommen
  • Die 4 Wege, um neue Leads zu generieren
  • Die einzigen 2 Social-Media-Plattformen, die organisch noch funktionieren
  • Wie ich (Walter Epp) mit einem einfachen Trick tausende Menschen über Facebook erreicht habe
  • Wie du Content aus dem Lead Magneten schlau wiederverwenden kannst, um noch mehr Menschen zu erreichen

Höre dir hier die Show an:

Hier erfährst du mehr über Michael Asshauer:

Michaels kostenloses Buch: https://mein.machen.fm/buch

Michaels Podcast: https://machen.fm/podcast/

Zum Magazin: https://machen.fm

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Schreib großartig, sei großartig,

Dein Walter

Transkript der Episode

Walter Epp: Herzlich willkommen zur Schreibsuchti-Show. Und heute bei mir zu Besuch ist Michael Asshauer. Grüß dich, Michael. 

Michael Asshauer: Walter, schön bei dir zu sein.

Walter Epp: Wir sprechen heute darüber, wie du dein Lead-Magneten erstellt hast und damit knapp eine Milliarde, okay seien wir ehrlich, so um die dreißigtausend Downloads bekommen hast und wie du den schnell erstellt hast, wie du da vorgegangen bist, was du dir dabei überlegt hast. Und ich denke, viele Zuhörer werden heute etwas über Lead-Magneten lernen. Ja, Michael, stell dich kurz vor. Wer bist du? Was machst du? Und was ist deine Mission? #00:00:41-3#

Michael Asshauer: Sehr gerne, Walter. Ja, Michael Asshauer, mein Name. Ich komme ursprünglich so aus der Technologie-Szene, habe so vor zehn, elf Jahren mein erstes Pack Startup gegründet und ja, da ging es ganz viel darum, Software, Algorithmen et cetera zu bauen, vor allen Dingen so im Mobile-, Locating-Bereich, also irgendwie auf deinem Handy deinen Standort mit anderen Menschen teilen. Und ja, dann haben wir unsere Startups aufgebaut über ein paar Jahre sowohl B2C- als auch B2B-Geschäftsmodelle und Produkte. Und dann sind wir 2017 von Daimler übernommen worden. Da habe ich dann ein bisschen im Daimler-Konzern auch wieder digitale Produkte gebaut. Und jetzt so seit zwei Jährchen circa mache ich wieder mein eigenes Baby. Das ist die Machen!-Plattform. Das ist im Prinzip eine Content-Plattform, wo es ganz viel geht rund um alle Themen, die Unternehmer, Führungspersönlichkeiten, Führungskräfte, Inhaber, Geschäftsführer et cetera so interessieren. Und du kannst es dir so ein bisschen so vorstellen, wie so ein, ja wie so ein tägliches Magazin, so einen Mix aus t3n Business Punk und Managermagazin, nur halt in cool und sozusagen als täglicher Podcast, als Online Magazin und noch ein paar andere Publikationen. Können gern auch mal reinhören in den Machen!-Podcast. Da geht es dann ganz viel unter anderem auch um solche Themen, über so was, wie wir jetzt hier heute quatschen.

Walter Epp: Ja, also für Macher oder für Menschen, die auch Content machen. Und du bist ja auch ein richtiger Content-Macher. Also ich habe hier ein Buch, das heißt der Content Terminator. Und du bist einer der wenigen, die so an diesen Namen auch gut herankommen. //Also ein richtiger Terminator.

Michael Asshauer: Wow. Was für ein Ritterschlag.//

Walter Epp: Ja, ich habe ja so ein bisschen verfolgt, was du so an Content alles rausballerst. Und heute sprechen wir auch über deinen Lead-Magneten, wie du das geschafft hast, den auch zu produzieren. Also du bist jetzt Content Unternehmer? #00:02:31-4#

Michael Asshauer: Ich bin einerseits Content Unternehmer. Also das Content Marketing Ding, das ist wirklich so mein, ja das mache ich einfach gern. Das treibt mich an. Das erfüllt mich komplett. Ich produziere einfach gerne Content. Habe ich schon immer gemacht. Ich habe mit 13, 14 Jahren meine erste Dorfzeitung auf den Markt gebracht und die dann irgendwie an der Haustür verkauft bei uns im Kaff und so weiter und so fort. Und ja, heute, weil du auch nach der Mission gefragt hast, also meine Mission ist es halt wirklich eigentlich so, jeden Tag möglichst vielen Menschen praktisches Business Knowhow und wirklich auch so ein bisschen Unternehmerlust und sie damit anzustecken, weil ich glaube einfach so in den achtzig Jährchen, die ich jetzt hier als kleiner Asshauer auf diesem Planeten habe, habe ich eine gute Chance, dass ich damit ein bisschen was hinterlassen kann. Und ja, das mache ich vor allen Dingen über Content, aber natürlich hinten raus habe ich dann auch verschiedenste Produkte, wie zum Beispiel Beratungsprodukte oder eine Performance Recruiting Plattform, wo wir Unternehmen dabei helfen, Mitarbeiter schneller und einfacher und günstiger zu finden. Ich unterstütze Unternehmen dabei, sich ein Performance Content System aufzubauen, was dann sozusagen wieder zur automatisierten Kundenakquise dient und so weiter und so fort. Und ich glaube so einzelne Bausteinchen von diesem Performance Content System, das ist auch das, wo es jetzt gleich bisschen hier drum gehen wird bei uns. #00:03:47-6#

Walter Epp: Also Content Unternehmer heißt ja, dass der Content zum Großteil bei dir vorne kostenlos ist im Frontend. Und der eigentliche Umsatz wird generiert hinten im Backend, durch Beratung, weiterführende Produkte für Menschen, die von dir vielleicht eine Betreuung wollen oder so. Und damit es überhaupt soweit kommt, dass die Leute bei dir kaufen, lass mich raten, findet der Großteil des Verkaufs, denke ich, über E-Mail und über Leads statt? #00:04:12-5#

Michael Asshauer: Ja. Also auf jeden Fall. Alle Wege führen in die E-Mail-Liste. Das ist auch sozusagen so mein wichtigstes Mantra bei der ganzen Geschichte. Und der Verkauf an sich findet dann entweder direkt aus der E-Mail-Liste statt, also so, wie du es jetzt zum Beispiel auch machst, wo du täglich deine E-Mails raussendest und dann die Leute aus deinen E-Mails heraus im Prinzip direkt auf einer Landing Page landen und dort deine Produkte kaufen können. So mache ich es auch mit einigen meiner Produkte, natürlich vor allen Dingen mit den niedrigpreisigeren Produkten, also zum Beispiel meine Online Trainings, wie zum Beispiel die LinkedIn Formel. Da gibt es einfach ein Online Training rund ums Thema LinkedIn. Da passiert das ganz genau so. Aber bei meinen höherpreisigen Produkten, wie zum Beispiel Talent Magnet, Performance Recruiting oder eben dem Performance Content System, wo dann ja die Kunden am Ende Preise zwischen, ich sage mal, fünf- bis fünfzehntausend Euro zahlen. Das kauft keiner mal ebenso per Klick aus einer E-Mail raus. Und da findet dann natürlich sozusagen als Zwischenschritt noch mal ein persönliches Gespräch statt. Ja, aber trotzdem noch aus der E-Mail, in der Regel zumindest heraus. #00:05:15-2#

Walter Epp: Die Einladung zum persönlichen Gespräch kommt ja auch über die E-Mail? #00:05:18-6#

Michael Asshauer: Ja, ja, ganz genau. #00:05:19-8#

Walter Epp: Genau. Also und deshalb ist ja die E-Mail so wichtig, wie du gesagt hast. Dieses Motto habe ich ja auch, alle Wege führen in die E-Mail-Liste. #00:05:26-1#

Michael Asshauer: Ja. #00:05:26-4#

Walter Epp: Und damit die Menschen sich in so eine E-Mail-Liste eintragen, ist ja kein Geheimnis, braucht man auch so eine Art Lead Magneten, also irgendwas, was die Leute dazu verführt, dazu anreizt, ja, das Ding jetzt zu abonnieren, weil niemand will ja noch ein Newsletter einfach so. Unsere E-Mail-Postfächer sind ja überfüllt. Was hast du dir dabei überlegt, okay, ich brauche einen Lead Magneten. Wie bist du da vorgegangen? Was war deine Idee? Und wie hast du das gemacht? #00:05:49-3#

(Lesetipp: Die 10.000€ Anleitung zum Newsletter schreiben)

Michael Asshauer: Ja, ganz genau. Ich habe irgendwann angefangen, mich dem Thema Mitarbeiter finden, führen, binden zu widmen, und zwar einerseits aus dem eigenen Bedürfnis heraus, was wir damals in unseren Startups hatten. Ich habe halt gesehen, eh, ist einfach super schwierig, richtig geile Leute zu finden. Und wenn sie dann einmal da sind, dann auch gute Ergebnisse mit ihnen zu erreichen sozusagen, sie motiviert zu behalten, sie lange bei dir in der Firma zu behalten, sie nicht wieder vom nächsten Headhunter oder vom nächsten Laden nebenan dir wieder abgeworben zu bekommen und so weiter und so fort. Und dann habe ich auch gesehen, eh wir sind nicht der einzige Laden, der dieses Problem hat, sondern im Prinzip jede andere Firma da draußen auch, scheißegal, ob Startup oder Großkonzern. Und dann war ich so über die Jahre hinweg, die ich viel so in der ganzen Startup-Szene verbracht habe und viele andere Unternehmer und richtig gute Führungskräfte, wirklich gute Leader kennengelernt habe. Da habe ich mir immer so einfach, ich habe mir so einen Google Doc oder so einen Google Spreadsheet aufgemacht und habe einfach immer jeden einzelnen kleinen Tipp und Trick, den ich so gelernt habe, den ich von anderen gehört habe, den ich mal ausprobiert habe, habe ich mir da einfach mal ganz billig reingeschrieben. Ich habe einfach angefangen, alles, was ich so selbst an, ich habe es dann halt später meine Hacks genannt, meine Talente Hacks, alles, was ich so an kleinen Hacks habe, habe ich einfach immer on the go, mache ich auch heute noch. Ich habe hier auf meinem Handy einfach meine Notes App, und immer, wenn mir irgendwas einfällt, dann haue ich das da ganz fix rein. Und das geht super schnell. Und man ist praktisch permanent, während man den ganzen Tag irgendwo unterwegs ist, irgendwas macht und so weiter und so fort, du bist permanent am Content produzieren. Das heißt, du musst dich nicht hinsetzen und überlegen, hm, was mache ich jetzt heute für einen Content? Hm, fällt mir nicht so richtig was ein, hm, super schwierig. Nein, sondern einfach, all die kleinen Ideen, die du halt hast. Du bist ja für irgendein Thema, bist du in deinem Job entweder Experte oder Spezialist oder sonst irgendwas. Und deshalb einfach die ganzen kleinen Dinger aufschreiben, aufschreiben, aufschreiben, aufschreiben. Google Spreadsheet reicht. Und dann wirst du sehen, wie schnell, wie schnell das Ding auf einmal voll ist so. Dann fängst du an mit fünf Dingern, die du da mal reinschreibst. Dann kommen die nächsten zehn dazu und so weiter und so fort. Ja und bei mir waren es, also mittlerweile habe ich in meiner Liste da gut vierhundert solcher kleinen Hacks drin stehen, die ich einfach so immer wieder über die Jahre jetzt schon mittlerweile zwei, drei Jahre da, gesammelt habe. Und irgendwann kam dann der Punkt, wo ich gesagt habe, eh, diese ganzen kleinen Hacks, die ich da alle reingeschrieben habe rund um das Thema Mitarbeiter finden, führen, binden, die helfen natürlich meiner Zielgruppe, nämlich Entscheider und Führungskräften, Inhabern et cetera von Unternehmen oder Teams. Und habe ich gesagt, eh, daraus, das ist doch jetzt der perfekte Lead-Magnet sozusagen, dass ich die Dinger einfach sammel, zum Beispiel in einem E-Book auch ganz billig, einfach eine Google Slides-Vorlage aufmachen, da die Dinger einfach Copy Paste reinpasten, aus dem Spreadsheet, was man sich vorher angelegt hat, wo man sie alle gesammelt hat. Und schon hast du einen Lead-Magnet, der super wertvoll ist, also wirklich wertvoller, hilfreicher, inspirierender Content für diese klare Zielgruppe, die man eben hat, ist, und was gleichzeitig super easy und super schnell produziert ist. Also bei mir war dann die erste Version davon. Die hieß dann wirklich 222 Talente Hacks für Leader. So, Mitarbeiter finden, führen, binden, war halt das Thema. Aber das war eigentlich, ist in der Retrospektive, ist das viel zu viel. Also man kann auch einfach starten mit sieben, die sieben Hacks, um tetetetetöm, Ziel zu erreichen als Zielgruppe oder was weiß ich, elf, 22, 33 und so weiter und so fort. Und dann war das Ding halt super schnell und easy produziert. Und es hat mich im Prinzip null extra Aufwand an Produktions- oder sagen wir mal Creation Zeit, kreativer Zeit gekostet (kreatives Schreiben), weil ich das sowieso permanent die ganze Zeit immer wieder in meinen Spreadsheet da eingetragen habe, was mir so eingefallen ist. Und dann war das Ding schnell fertig. Das einzige, was halt sozusagen bisschen Zeit kostet, ist einmal Copy Paste aus dem Spreadsheet rein in irgendeine Google Slides-Vorlage oder so, zack, Export als PDF, zack, ist das Freeby fertig. #00:10:05-1#

Walter Epp: Das Ganze noch ein bisschen schön machen und so. Und da musst du nicht mal groß einen Roman schreiben. #00:10:07-4#

Michael Asshauer: Genau, ja. #00:10:08-6#

Walter Epp: Und als Content-Unternehmer ist das eine super wertvolle Gewohnheit, wie du das jetzt auch gesagt hast. Ich sage das auch immer wieder, gewöhnt euch an, alles zu notieren. Alles auf dieser Welt ist irgendwie Input. Du fährst in einer S-Bahn. Da passiert irgendwas Lustiges. Jemand hat sein Ticket vergessen, wird aus der S-Bahn geschmissen. Schreib es auf, ist eine interessante Story. Dann lernst du wieder was anderes, während du im Stau stehst. Dann lernst du etwas, während du an der Kasse stehst, ja? Du lernst etwas aus den Nachrichten. Und das musst du alles notieren. Ja und dann ist es die Herausforderung, nicht mehr Content-Ideen zu finden, sondern ist die Herausforderung, das Ganze zu sortieren und nach Relevanz zu filtern und sich zu entscheiden, okay, was nehme ich heute? Und nicht mehr die Suche so, ja, diese Angst vor dem leeren Blatt. Das hast du dann ja gar nicht. Und so hast du einen Lead-Magneten super schnell erstellt. Wie ist der dann angekommen? Hast du das irgendwie getestet und gemessen? Hast du die Headline dann mal geändert? Du sagst, Retrospektive, war das zu viel, diese 222? Hast du das dann mal geändert? #00:11:05-3#

Michael Asshauer: Ich glaube, es war sozusagen, dadurch, dass es am Ende, obwohl es 222 Hacks waren und ich glaube, das Ding hatte dann am Ende sechzig Seiten oder so, was halt für einen Lead-Magneten eigentlich kompletter Wahnsinn ist. Aber trotzdem war es, glaube ich, noch nicht zu viel, weil das weiterhin Snackable Content war. Hätte ich jetzt sechzig Seiten Fließtext geschrieben, dann wäre das natürlich komplett viel zu viel gewesen für so ein blödes E-Book. Aber dadurch, dass es sozusagen immer diese ganz kleinen Hacks einfach nur gesammelt waren, 222 Stück davon in der ersten Version. Dadurch bleibt es einfach Snackable Content. Und ich meine, das sieht man halt überall, so Snackable Content ist das, was scheinbar sozusagen eine sehr zukunftsweisende Art des Contents ist. Shorts Videos, TikTok et cetera pp. #00:11:57-4#

Walter Epp: Das ist halt sehr guter Einstiegs-Content für Menschen, die dich noch nicht so gut kennen. Die werden ja nicht ein Dreihundert-Seiten-Fließtext-Buch von dir lesen, sondern die müssen erstmal so kleine Inputs bekommen, sage ich mal, so eine Art Vorspeise, so einen Aperitif, damit sie merken, wer du bist und was du liefern kannst und deshalb auch ein großes Learning für alle, die jetzt zuhören. Ein Lead-Magnet muss genau das sein. Er muss Snackable sein. Es muss ein Quick Win sein, wie ich immer sage, so eine M&M-Tüte. #00:15:25-3#

Michael Asshauer: Ja, genau. #00:15:26-3#

Walter Epp: Du ziehst jetzt zwei, drei M&Ms rein, war lecker. Du bist zu frieden. Niemand hat gemeckert. Du musst nicht 17 Stunden auf dein großes Mittagsmenue warten, sondern du hast einfach hier und da zwischendurch was gesnackt. Wenn du es gut fandest, kommst du wieder und holst dir noch das Hauptgericht oder die Nachspeise und so. Deshalb so ein, was ich oft sehe, ist, dass diese Lead-Magneten wirklich Bücher sind mit Fließtext. Und meiner Erfahrung nach kommen die auch nicht so gut an. Und weil der Mensch ja auf der Suche nach diesem Dopamin-Schub auch ist. Und diesen Dopamin-Schub bekommt er durch den Quick Win. Und diesen Quick Win kann ja sein, von deinen 222 Hacks hat er nur die ersten drei gelesen, hat schon irgendeine Idee bekommen, sofort umgesetzt, sofort einen Quick Win gehabt. Und das reicht, um diesen Dopamin-Schub auszulösen. Und das reicht, dass er wiederkommt und mehr von dir will. #00:13:14-5#

Michael Asshauer: Tausendprozentig. Und in der Retrospektive, ich meine, ich habe einfach alle Dinger da reingepackt, Mitarbeiter finden, führen und binden. Natürlich habe ich das dann im E-Book selbst sozusagen wieder kategorisiert, sozusagen nach Kapiteln sozusagen. Aber man hätte natürlich auch viel klüger, zum Beispiel einfach drei Dinger daraus machen können, jeweils anders unterschiedlich tagetieren können und hätte damit dann auch sofort eine Sigmentierung beispielsweise in seiner E-Mail-Liste gehabt, welches der drei E-Books, ich hätte einfach drei draus gemacht. Die elf Hacks, um Mitarbeiter zu finden, die elf, um sie geil zu führen und geile Ergebnisse mit ihnen zu kriegen und dann noch mal 11, um sie halt richtig lange bei dir zu behalten, an deiner Seite zu binden. So und schon hätte man noch eine bessere Sigmentierung dann auch später gehabt, wer sich eigentlich genau für welches Thema aus all diesen 222 besonders interessiert, was dann natürlich nachher sozusagen das Marketing der Produkte dann wieder vereinfachen kann, wenn man dann anfängt, E-Mails rauszuschicken. Aber gut, so schlau war ich am Anfang noch nicht. Ich habe einfach alles in eins reingepackt. #00:14:12-6#

(Lesetipp: 10 Marketing Bücher, die dich reicher machen)

Walter Epp: Ja, das ist bei mir im Moment auch noch so der Fall. #00:14:14-23#

Michael Asshauer: Ja, (?sozusagen). #00:14:16-8#

Walter Epp: Ich habe zwar Tags und dann nutze ich die Leute, um die zu taggen, aber im Endeffekt habe ich eine große Liste und ich kann an den Tags dann trotzdem Menschen ansprechen. Zum Beispiel ich weiß, wer über den Podcast reingekommen ist. Ich weiß, wer über verschiedene Landing Pages reingekommen ist. Wie viele Downloads hast du mit diesem Lead-Magneten dann generiert? #00:14:33-5#

Michael Asshauer: Es müssen jetzt aktuell so dreißig- bis vierzigtausend sein. Ich habe irgendwann den Überblick verloren, weil ich natürlich auch meine E-Mail-Liste immer wieder bereinigt habe. Sind jetzt aktuell noch so sechzehntausend in der E-Mail-Liste drin. Und wenn ich sozusagen, ja einmal so zusammenzähle, wie viel sich/ Ich hatte dann auch verschiedene Landing Pages mal und so. Deshalb lässt es sich nicht mehr tausendprozentig genau nachvollziehen. Aber es müssen so zwischen dreißig- bis vierzigtausend jetzt mittlerweile sein. Und da ist natürlich genau diese Frage, wie kriegt man denn da jetzt Traffic drauf? Und wie kriegt man denn jetzt die Leute dazu, sich das Ding dann auch runterzuladen? #00:15:08-9#

Walter Epp: Genau. Das, wie war die Überschrift? Wie hast du das beworben? #00:15:11-2#

Michael Asshauer: Die Headline, die war im Prinzip ja super billig und würde wahrscheinlich keinem Epp-schen Standard genügen. Aber im Prinzip, ich habe einfach eine Landing Page gebaut, wo halt, ich kann es eigentlich hier live noch mal direkt gucken, machen.fm/buch, könnt ihr auch einfach gerne mal gucken, wenn ihr möchtet, machen.fm/buch. Dann seht ihr nämlich noch das Ding. Und da steht einfach, werde von einer guten zur brillanten Entscheiderpersönlichkeit, so. Und da sind, das sind mittlerweile nur noch 66 Hacks. Ich habe das sozusagen entschlackt. Und das sind nicht mehr 222, sondern nur noch 66, weil nämlich irgendwann auch mein gedrucktes Buch daraus entstanden ist, der Mitarbeiter-Magnet. Da habe ich dann nämlich 302 von diesen ganzen Hacks in das Buch reingepackt und dementsprechend ist jetzt hier sozusagen so, wie du grade gesagt hast, das ist jetzt hier noch der Gruß aus der Küche mit den 66, 66 einfach umsetzbare Strategien, um ab morgen die besten Köpfe für dich zu gewinnen, sie lange an deiner Seite zu behalten und Großes mit ihnen zu erreichen. So, Punkt. Das ist alles, was da steht und genau diese Landing Page. Dann habe ich unten auf der Landing Page noch stehen, was sozusagen die einzelnen Kapitel des Buches oder der 66 Hacks sind und fertig, noch ein paar Worte zu mir, ein Bild von mir und gut ist. #00:16:32-5#

(Lesetipp: Buch schreiben: In 3 Monaten zum fertigen Buch)

Walter Epp: Also Learning für die Zuhörer jetzt noch mal, du hast das jetzt einfach so schnell und selbstverständlich gesagt. Aber für viele ist das nicht selbstverständlich, dass man für so einen Lead-Magnet auch eine Landing Page erstellen sollte, eine extra separate Landing Page, machen.fm/buch oder wie auch immer. Und dass du daran, wenn du zum Beispiel jetzt da Traffic drauf bekommen willst, dass die Leute dahinschickst. Ich habe auch eine extra Squeeze Page, nenne ich das, also bei mir sehr kleingehalten. Du kannst wirklich kaum was machen, außer diesen Button zu klicken und zu abonnieren. Habe ich auch extra gebastelt. Und da tracke ich auch, wie viele Abonnenten über dieses Squeeze Page reinkommen. Also wir bauen eine extra Landing Page dafür, um die Leute zu überzeugen, das zu abonnieren, nach allen Regeln der Kunst, wie man halt so eine Landing Page baut. Mit einer verführerischen Überschrift, Bulletpoints und gutem Copywriting. Und wie hast du dann da Traffic draufbekommen?

(Lesetipp: Überschriften schreiben – Die ultimative Anleitung)

Michael Asshauer: Ja, das ist natürlich jetzt dann sozusagen die Krux an der Geschichte. Wenn du die Landing Page hast, wo du den Leuten das Ding halt attraktiv kommunizierst, so dass sie halt Lust kriegen, sich das Ding auch runterzuladen, dann willst du natürlich auch, dass da möglichst viele Leute auf diese Landing Page draufkommen, um überhaupt damit in, ja überhaupt in Berührung zu kommen, überhaupt sich zu überlegen, ob sie das Ding jetzt runterladen oder nicht, ob sie überhaupt sehen. So. Und hier ist es auch ganz geil, wieder vorher in diesen Hacks das Ding produziert zu haben. Und zwar kann man dann auch wiederum einzelne dieser Hacks für verschiedene, sozusagen Traffic-Quellen benutzen. Also beispielsweise, ich habe jetzt hier mal die vier Traffic-Quellen mitgebracht, die halt für mich einfach am allerbesten bei der ganzen Geschichte funktionieren. Nummer eins sind SEO-Artikel. Und da ist es, also SEO optimierte Artikel, Google suchmaschinenoptimierte Artikel. Und da kannst du dann folgendes machen. Da kannst du dann zu einem bestimmten Search Term, wo du halt merkst, okay, zu diesem Search Term suchen relativ viele Menschen bei Google etwas, zum Beispiel jetzt mal, bei mir wären es jetzt hier zum Beispiel, weiß ich nicht, Employer Branding Maßnahmen, ist so ein Google Search Term, wo ich halt hoch pranke, Employer Branding Maßnahmen. Und wenn dann Leute danach suchen, dann finden Sie deinen Artikel, den du vorher geschrieben und veröffentlicht hast. Und in diesem Artikel kannst du dann zum Beispiel die Top fünf oder Top sieben geilsten Employer Branding Hacks auflisten, die auch natürlich in deinem Buch wieder vorkommen. Und sagst dann einfach, eh hier, das sind die top sieben der besten Employer Branding Hacks. Und übrigens, 222 solcher Hacks, weil die Leute lesen sich das Ding durch und lernen dann, okay, ist cooler Content. Der hat mir hier wirklich wertvollen, inspirierenden und geilen Content geliefert, hier dieser Autor von diesem Artikel, wo ich jetzt zufällig per Google gelandet bin. Und dann sagst du halt, übrigens 222 Hacks rund um das Thema Mitarbeiter finden, führen, binden kannst du dir hier übrigens auch noch in diesem E-Book runterladen. Zack und schon klicken die Leute aus dem Artikel auf den Link, landen genau auf dieser Landing Page, die wir grade uns angeguckt haben. Und da laden sie sich dann alle 222 oder jetzt eben alle 66 Hacks runter. #00:19:34-5#

Walter Epp: Vor allem sollte man dann, denke ich, so in den Long Tail gehen. Also man kann nicht erwarten, dass man irgendwie, wenn du jetzt einfach Unternehmertum eingibst oder so, dass dann dein Artikel da irgendwie ganz vorne steht und Menschen sich dann anmelden wie blöde, sondern wie du auch gesagt hast, das ist jetzt, du hast einen Search Term aus drei Wörtern. Also das ist so eine Keyword Kombination, das relativ Long Tail ist und sehr speziell. Deshalb für die, die noch nicht so ein mega geiles Google Ranking haben, geht mehr in den Long Term und belegt Themen, die ihr unbedingt belegen wollt und könnt und wo es nicht eine Milliarde Spezialisten zu gibt, sondern wo ihr der Spezialist seid. Das ist so ein kleines Learning noch. #00:20:11-3#

Michael Asshauer: Ganz genau, longtailigere Search Terms. Und ja, und dadurch, dass du dir ja voher schon die Hacks für dein Buch oder dein E-Book oder deinen Lead-Magneten gesammelt hast, ist es halt dann auch gar nicht mehr so schwer, das auch wieder im Prinzip Copy and Paste mehr oder weniger, mit kurzer Einleitung und kurzem Schluss dazu noch geschrieben, dann einfach auch in so einen Artikel zu packen, WordPress-Seite, zack, einzelner Artikel und dann schön SEO optimiert, nimmst du so einen Plugin wie Yoast oder so was, was dir sehr stark bei der SEO Optimierung hilft. Und ja, dann raus damit, bei Google anmelden, in der Search Konsole Google Bescheid sagen, dass der Artikel jetzt existiert, vielleicht noch mal zwei, drei, vier, fünf bekannte Freunde oder so am Anfang fragen, ob sie auf ihrer Webseite vielleicht ein Backlink auch noch zu dir setzen können, so dass Google dann auch sozusagen von Anfang an erkennt, dass das irgendwie eine vernünftige Domain ist. Und dann kann man auch/ #00:21:00-2#

Walter Epp: Das ist total unterbewertet. Sorry, wenn ich da jetzt reingrätsche. Aber das ist total unterbewertet, dieses, andere Leute einfach mal fragen, ob die das verlinken wollen oder können. Und wenn es thematisch passt bei jemanden und wenn man da jetzt nicht direkt der Konkurrent ist oder so, dann machen das auch viele. Die Kunst ist halt, ein Netzwerk zu haben aus Menschen, die nicht direkte Konkurrenten sind, die kein Problem damit haben, einfach mal einen Link zu setzen, einfach mal zu teilen. Also deshalb, das ist total unterbewertet bei vielen dieses, einfach mal nachfragen. Es kostet ja nichts. Und dadurch kann dein Google Ranking wirklich sehr schnell halt auch nach oben gehen. #00:21:33-7#

Michael Asshauer: Ja, auf jeden Fall. Dann, Weg Nummer zwei ist tatsächlich darauf auch wiederum auf diese Artikel. Ich mache halt sehr, sehr gute Erfahrungen mit Artikeln einfach als sozusagen Entry Point in mein eigenes Performance Content System, wie ich das dann halt am Ende nenne. Und deshalb auch Performance Content System, weil man eben auch sehr schön darauf auf die Artikel wiederum Ads, also bezahlte Werbung, zum Beispiel bei Facebook, Insta, Google et cetera, schalten kann. Und das muss nach einem bestimmten System funktionieren. Also da sollte man die Ads so schalten, dass sozusagen von der User Experience desjenigen, der die Ads dann von dir sieht, dass es so nativ wie möglich sich anfühlt. Also dass es wirklich die Leute schon wissen, okay, hier handelt es sich jetzt um einen wertvollen, hilfreichen, inspirierenden Artikel für mich, wenn ich auf diese Ad draufklicke. Dann lande ich auf einem Artikel, der mir halt wirklich wertvolle Informationen liefert. Natürlich muss der Content immer gut sein, ist klar, der Content muss immer geil sein. Und ja, das geht dann so ein bisschen in Richtung Native Advertising, allerdings mit Native Advertising an sich habe ich nicht so gute Erfahrungen gemacht. Vielleicht habe ich es auch einfach schlecht gemacht. Aber ich habe dann sozusagen dieses Prinzip Native Advertising, habe ich dann auf Facebook und Insta übersetzt. Und da hat das dann richtig geil funktioniert. Und da habe ich dann auch echt für richtig günstige Preise Anmeldungen über den Artikel, also Ad, Artikel und dann auf die Landing Page vom Lead-Magneten, Eintragung E-Mail-Liste. So, das ist ein weiterer wichtiger Weg. #00:23:13-6#

Walter Epp: Interessant. Also du hast Werbung geschaltet auf die Artikel, nicht auf ein Produkt oder so, wie es manche machen oder nicht direkt auf den Lead-Magneten, sondern erstmal auf den Artikel, also erstmal sozusagen Value, also erstmal Nutzen dem Leser geboten und wie du sagst, nativ. Also es muss so aussehen, als ob das ein Freund gepostet hat, diesen Artikel. Und sagt, eh guck mal, cooler Content. So muss das halt aussehen und die erste Wirkung sein, dass der Leser dann da draufklickt und sich denkt, ja stimmt, das klingt jetzt interessant. #00:23:39-7#

Michael Asshauer: Ja. #00:23:40-3#

Walter Epp: Und dass der nicht sofort das Gefühl hat, he, das ist Werbung. He, das ist, da will mir jemand was verkaufen. #00:23:45-1#

Michael Asshauer: Genau, genau. #00:23:46-8#

Walter Epp: Dadurch hast du diese Hürde halt sozusagen ausgehebelt, dass der Leser nicht sofort diese Blockade hat, Vorsicht, Vorsicht, Verkäufer. #00:23:54-6#

Michael Asshauer: Ganz genau. #00:23:54-9#

Walter Epp: Also das ist ziemlich schlau. #00:23:56-1#

Michael Asshauer: Und du baust dadurch halt massiv, also zwei Effekte, die da eintreten. Erstens baust du massiv Vertrauen und Kompetenz auf gegenüber dieser Person, die sich eben deinen Artikel jetzt erstmal durchliest und denkt, hm, das, was hier steht, das ist ja wirklich geiler Content. Das ist ja richtig hilfreich jetzt hier für mich. Wer hat da denn geschrieben? So und dann kannst du dir halt von demselben Typ, der diesen Artikel geschrieben hat, kannst du dir dann halt auch noch mal 222 von diesen Hacks runterladen, weil dieses Hacks Prinzip sind sie dann halt aus dem Artikel auch schon gewohnt und verstehen dann direkt, ah ja, okay, das sind jetzt hier sieben solcher Hacks. Dann 222, warum nicht? Klingt ja geil. So und das zweite ist, dass du Leute vorqualifizierst, weil wir wollen ja keine Bullshit-Kontakte, die eigentlicht gar nicht in unsere Zielgruppe gehören oder sich eigentlich gar nicht für das, was wir machen, interessieren, in unsere E-Mail-Liste holen oder irgendwelche Fake Facebook Profile oder so, die dann irgendwie massenweise sich irgendwelche E-Books runterladen. Sondern wir wollen natürlich Menschen, die sich wirklich dafür interessieren und sozusagen auch aus unserer Zielgruppe kommen und auch sozusagen ein gewisses Niveau halt mitbringen. Und das kriegst du halt dadurch, dass du den halt erstmal einen richtig langen Artikel hinlegst. Du legst den erstmal einen langen Artikel hin, der auch gar nicht, der erstmal, eigentlich zwei Drittel des Artikels ist im Prinzip einfach Content, Content, Content und noch gar nicht dieses E-Book angeteasert. Das kommt erst ganz am Ende, weiter unten. Zwischendurch schon mal ein bisschen klug in den Text schon mal eingebaut, aber auch noch nicht verlinkt und dann erst ganz unten. Und ja, da habe ich auch viel rumprobiert und so und verschiedenste Sachen getestet. Und so qualifizierst du dann halt die Leute auch vor und weißt halt, die, die sich dann auch wirklich anmelden dafür, die haben zumindest den Artikel schon mal gelesen. Das heißt, die interessieren sich halt auch wirklich für dein Thema. #00:25:44-3#

Walter Epp: Und dann hast du eine sehr wertvolle Liste. #00:25:46-9#

Michael Asshauer: Genau. #00:25:47-6#

Walter Epp: Das ist wirklich auch sehr gut. Das ist halt der große Vorteil, wenn man über Content die Leute in seine Liste holt, weil die Leute ja wegen des Contents gekommen sind. Du weißt, die haben schon ein gewisses Interesse. #00:25:57-8#

Michael Asshauer: Ja. #00:25:57-8#

Walter Epp: Okay. Was hast du noch gemacht? Jetzt haben wir zwei Wege. #00:26:00-4#

(Lesetipp: David Ogilvy: 7 Lektionen vom Großmeister der Werbung)

Michael Asshauer: Ja, zwei haben wir noch. Und zwar, Weg Nummer drei ist, mit Zielgruppenbesitzpartnern zusammenzuarbeiten. So, was habe ich da zum Beispiel gemacht? Es gibt so eine große HR-Messe. Und die haben einfach Bock, ihren, also ihrer Zielgruppe, die eigentlich halt die gleiche Zielgruppe ist wie meine, ihrer Zielgruppe Mehrwert anzubieten auf, zum Beispiel auf ihrer Webseite. Die haben auch einen Blog da. Die haben da eine E-Mail-Liste, an die sie regelmäßig mal was rausschicken und so weiter und so fort. Und dann habe ich dann halt gesagt, eh ich habe hier so ein E-Book mit 222 Hacks für genau eure Zielgruppe rund ums Thema Mitarbeiter finden, führen, binden. Das können wir doch einfach bei euch verlinken. Und jeder, der sich das bei euch runterlädt, da schreiben wir einfach auch drunter, dass sozusagen der Kontakt dann nicht nur bei euch liegt, sondern dass ihr mir den auch noch rüberschickt. Und das hat auch total gut funktionert. Und das war eine schöne Win-Win-Win-Situation, weil die Kontakte von diesem Zielgruppenbesitzpartner haben geilen Value Content, bekommen nämlich mein E-Book. Diese HR-Messe konnte geilen Value Content an ihre Leute liefern und damit sozusagen, ja sie weiter bei sich binden. Und ich habe auch noch profitiert, weil ich sozusagen dann auch die Kontakte, die mein E-Book sich runtergeladen haben, dann auch in meine E-Mail-Liste aufnehmen konnte. Und das ist auch ein super schöner Weg. Und da kann man halt mal überlegen, okay, was sind so Zielgruppenbesitzpartner, wo sich dann am Ende genau so eine Win-Win-Win-Situation einstellen könnte, mit dem, was ich halt an Value Content zu bieten habe. #00:27:38-1#

Walter Epp: Ja. Die Kunst ist da, in Schnittmengen zu denken. Das ist immer das, was ich sage. Viele schauen sich den Markt an und sehen jemand, der genau das Gleiche macht wie man selbst. Also wenn ich jetzt zum Beispiel, ich bin Blog-Ratgeber und helfe Menschen einen Blog zu erstellen. Wenn ich zu einem anderen Blog-Ratgeber gehe, der auch Blogging Kurse verkauft und sage, he, lass doch mal eine Kooperation machen, dann sieht er mich als Konkurrenten. Und dann will er mit mir nicht unbedingt zusammenarbeiten. Aber wenn ich jetzt zum Beispiel jemanden finde, der macht Content Marketing für Unternehmer, dann ist das ja keiner, der Blogging Kurse verkauft in dem Sinne so wie ich. Und aber wir haben eine gewisse Schnittmenge, und zwar das Thema Content oder das Thema Schreiben oder Lead-Magneten, keine Ahnung, haben wir ja eine Schnittmenge. Und dann reden wir gemeinsam über diese Schnittmenge. Und dann teilen wir uns auch zusammen die Leads, die dann darüber reinkommen zum Beispiel. Deshalb die Kunst ist hier, diese Kooperation, nicht sofort die anzusprechen, die mega offensichtlich sind, die genau das Gleiche machen wie du, sondern versuche Menschen zu finden, die eine Schnittmenge haben, weil die sehen dich nicht als Konkurrenten, sondern mehr als Partner und dass man zusammen was Neues erschaffen kann, wie du gesagt hast, diese Win-Win-Win-Situation. #00:28:42-3#

Michael Asshauer: Ja. #00:28:43-6#

Walter Epp: Also das îst ein sehr guter Hack. Danke dafür, Michael. #00:28:46-5#

Michael Asshauer: Ja, sehr gut. Sehr gut auch noch mal zusammengefasst hier beziehungsweise ja Zusatztipps gegeben. Dann letzter Punkt Social Media, Organische Postings. Da würde ich jetzt, also wenn ich das jetzt einfach bei Facebook oder bei Insta oder so posten würde, hier, ladet euch mein E-Book runter, würde, glaube ich, gar nichts passieren. #00:29:11-2#

(Lesetipp: Breakthrough Advertising von Eugene Schwartz – Verstehe deinen Markt, werde reich)

Walter Epp: Ja, denke ich auch. #00:29:12-4#

Michael Asshauer: Da würde sich kein Mensch das Ding runterladen. Aber es gibt halt eine Plattform, die, also es gibt eigentlich zwei Plattformen aktuell, die die letzten Social Media Plattformen sind, die halt wirklich massive organische Reichweite bieten. Und das sind die Plattform LinkedIn und TikTok. So. Ich habe jetzt um oder ich habe sozusagen für diesen Zweck der Lead Magnet Downloads, habe ich vor allen Dingen LinkedIn für mich viel genutzt. Und zwar ist es so, dass der LinkedIn Algorithmus, der ist recht berechenbar. Also wie gesagt, wenn man es richtig anstellt und weiß, wie man den LinkedIn Algorithmus einmal antriggert, dann hört der nicht mehr auf zu rattern. Dann zeigt der deine Posts, deine LinkedIn Posts zeigt der tausenden, zigtausenden, teilweise hunderttausenden Menschen auf einen Schlag an. Man muss halt nur wissen, wie man richtig auf LinkedIn und wie man das einfädelt. Und ein Faktor zum Beispiel ist, dass der LinkedIn Algorithmus merkt, dass natürlich einfach Engagement auf deinem Post stattfindet. Also dass du, dass zum Beispiel viele Menschen sich überhaupt erst mal dein Post durchlesen. Das ist dann diese sogenannte Dwell Time, Verweildauer, dann auch so Sachen wie, dass sie ihn liken oder dass sie ihn kommentieren oder dass sie ihn an andere weitersenden, weiterteilen und so weiter und so fort. Und das führt alles dazu, dass der Algorithmus halt angetriggert wird. Und dann entsteht eben diese riesengroße organische kostenlose Reichweite, die es halt aktuell noch auf LinkedIn gibt so, wie es sie sonst aktuell nur noch auf TikTok gibt. Auf Facebook, Insta ist das halt vorbei. Und da kann man, das kann man sich wiederum zunutze machen. Zum Beispiel mal eine Art von Post, die ich dann so gemacht habe, ist, auf LinkedIn müssen die Posts immer sehr persönlich sein und auch Geschichten erzählen. Das bräuchte ich dir nicht zu erklären, damit überhaupt dieses Engagement stattfindet und überhaupt Leute damit anfangen, sich das durchzulesen und zu kommentieren und so weiter und so fort. Und dann habe ich zum Beispiel einfach mal, habe ich dann ein anderes FreeBee erstellt. Das war so eine kurze Videoreihe. Und dann habe ich einfach ein Foto von mir selbst gemacht, wie ich grade diese Videos am Aufnehmen war. Und habe dann den Leuten einfach dazugeschrieben, eh, das ist hier meine neue, kleine, fünfteilige Videoreihe rund ums Thema, das war dann Therma Performance Recruiting, also Mitarbeiter finden. Und das Ding haue ich jetzt hier raus, sozusagen als kostenloses, kleines fünfteiliges Videotraining, wie man sich seine Performance Recruiting Kampagne selbst aufsetzen kann. Und wer Bock hat, kommentiert einfach mal Videos drunter, hier in den Post, einfach in den Kommentar des Post Video. Und dann schicke ich dir nachher im, per persönlicher Message, schicke ich dir dann den Link zu den fünf Videos, wo du dich dann eintragen kannst, um dir die Videos anzuschauen. Und das ist natürlich geil, weil die Leute fangen dann an, Videos drunter zu posten. Der Algorithmus merkt, oh, guck mal, hier ist was los. Hier posten auf einmal viele Leute drunter. Jetzt zeigt es noch mehr Leuten an, die posten auch noch Videos drunter. Jetzt zeigt es noch mehr Leuten an. Die posten auch noch Videos drunter. Und das ist dann halt so ein Schwungrad, was ins Laufen kommt, wenn der LinkedIn Algorithmus einmal ballert, dann gibt es halt keinen Halt mehr. Und ja und dann, alle, die Videos drunter gepostet haben, denen schickst du nachher den Link auch wieder zu der Landing Page, wo die sich dann eintragen können für den Lead-Magneten. Und zack, damit füllst du dann auch wieder weiter deine E-Mail-Liste. #00:32:29-9#

Walter Epp: Sehr schlau gemacht. Ich habe das auch mal so ähnlich bei Facebook gemacht. Damals noch vor langer Zeit. Und da, ich habe einen Artikel, der rankt ziemlich weit oben, der heißt, Die 40+ besten deutschen Blogs, die du auf jeden Fall lesen solltest und was du von ihnen lernen kannst. Und dann habe ich auf Facebook auch ein Foto einfach nur erstmal gepostet und dann gesagt, wenn du denkst, dass dein Blog in diese Liste gehört oder wenn du jemanden kennst, der in diese Liste gehört, dann kommentiere doch bitte da drunter. Und natürlich kommentiert jeder und postet erstmal sich selbst. Manche posten auch andere Blogs oder so. Und du provozierst förmlich oder gibst den Menschen diese Bühne, dieses Sprungbrett, um zu kommentieren, wo die Leute/ Das ist so ein No Brain, natürlich kommentiere ich da drunter. Der beste Blog Deutschlands, natürlich gehöre ich da rein. Und das ist dann, habe ich keine Ahnung, wie viel, ich glaube, über hundert Kommentare hatte ich dann auch. Und die Leute haben das auch, andere Leute markiert und so. Also das war aber vor, ja zwei Jahren oder so. Das ging organisch richtig gut ab, ging richtig gut ab organisch. Aber ich habe das nicht weiter verfolgt diese Strategie. Aber das ist halt eine gute Idee, dass man den Leuten wirklich so eine Art Sprungbrett gibt, um zu kommentieren, wie du das gemacht hast. #00:33:39-7#

Michael Asshauer: Ja. Und dann fängt der Algorithmus an zu ballern. Ja, das sind so, das sind so meine vier, würde ich sagen, stärksten Wege, die ich so in den letzten, ja zwei Jahren, seitdem ich das Ding circa habe, genutzt habe. Und vielleicht noch so zum Abschluss wollte ich auch noch mal ganz kurz, noch mal kurz, noch einmal auf dieses Thema der Hacks und des kurzen Snackable Contents eingehen und das wirklich noch mal so mitgeben, weil das hat auch krasse Vorteile im Sinne des Content Repurposings. Also wir haben vorhin schon gehört, man kann dann einfach aus den, ich sage mal, ich habe jetzt hundert meiner besten Hacks gesammelt, kann ich einerseits diese Artikel dann natürlich einfach machen, die ich entweder SEO optimieren kann oder mit Performance Marketing Werbung belegen kann oder eben beides direkt damit machen kann. Ich kann aber auch meine Liste an Hacks, kann ich auch noch für ganz andere Sachen wieder repurposen. Ich kann zum Beispiel, ich habe das bestimmt, mein erstes Jahr oder meine ersten anderthalb Jahre lang, war ich halt dann zum Beispiel auch viel in anderen Podcasts mal eingeladen oder zu Interviews oder zu Talks auf der Bühne und so weiter und so fort. Was habe ich an Content jedesmal rausgehauen? Ich habe mir natürlich immer meine fünf oder sieben besten Hacks aus meiner Hacks List gezogen, die jetzt grade zum Podcast von zum Beispiel dieser Person am besten passen oder die zum Thema von irgendeiner Konferenz, wo ich dann einen Vortrag gehalten habe, am besten passen. Dann kannst du jedesmal wieder genau diesen Move machen und sagen, eh, hier, ich habe euch mal hier sieben Hacks rund ums Thema XY mitgebracht. Und am Ende sagst du, und übrigens 222 davon habe ich hier in meinem E-Book gesammelt, hier der Link machen.fm/buch. Da könnt ihr es euch einfach runterladen. So. Und oder next, du kannst Short Videos drausmachen. Ich habe vorhin gesagt, TikTok ist ein großes Ding aktuell. Und es wird garantiert auch noch größer. Und das hat eine massive organische Reichweite. Und es gibt auch wirklich richtig, richtig, richtig, richtig geilen informationellen Value Content auf TikTok. Was kannst du da machen? Kurzvideos, immer einfach kurz mit einem dieser Hacks, die du halt vorher für dich gesammelt hast. Perfekt. Du kannst sie für Posts benutzen. Du kannst sie für E-Mails, für deinen Newsletter dann benutzen und habe ich zum Beispiel, ich teile jede, jede Woche teile ich halt drei meiner Hacks, teile ich immer im wöchentlichen Newsletter. Ich habe dann am Ende noch ein Buch draus gemacht. Dann kamen nämlich irgendwann die Verlage auf mich zu und haben irgendwann mein E-Book in die Hand bekommen. Es kam auf einen Schlag, ziemlich gleichzeitig kamen zwei große Verlage zu mir und haben gesagt, eh Michael, hier, wir haben deinen 222 Hacks E-Book gelesen oder irgendwie in die Finger bekommen, so. Willst du da nicht ein gedrucktes Buch bei uns draus machen? Zack, nächstes Content Repurposing. Und deshalb bin ich halt so ein Riesenfan davon, einfach die kleinen Ideechen, die man einfach so täglich erlebt, im Kopf hat und so, einfach in einem ganz billigen Google Spreadsheet zu sammeln. Und schon hat man nie wieder Content-Probleme. Man muss nie wieder irgendwie krampfhaft nach irgendwas suchen. Man muss nie wieder überlegen, worüber schreibe ich einen Artikel? Worüber mache ich einen Post? Worüber mache ich ein Video? Worüber schreibe ich ein Buch? Worüber mache ich eine Podcastfolge und so weiter und so fort. Und deshalb, das war irgendwie, das war ein sehr, sehr, sehr, sehr, sehr wichtiges Learning, dass ich da irgendwie am Anfang so diesen Riecher hatte mit diesen kurzen knackigen Snackable Hacks. #00:36:53-4#

Walter Epp: Ja, hast du deine Content-Schatztruhe (hier noch 155 Überschriften Ideen für dich), aus der du dann immer ein kleines Schätzchen rausholen kannst und eine Goldmünze hier, eine Halskette da und so ein bisschen so manche, manchmal auch nur so leicht den Deckel öffnen und so ein bisschen (?reinlunkern) lassen, nicht alles verraten. Sehr cool. #00:37:09-1#

Michael Asshauer: Die Content-Schatztruhe, finde ich geil. Schreibe ich mir direkt auf hier. Das ist jetzt wieder, das ist halt wieder Walter-Epp-Style, so direkt wieder das, in so ein geiles Bild bringen. Nice. #00:37:19-6#

Walter Epp: Ja, ich denke halt gerne in Bildern. Und an unsere Zuhörer, Zuschauer, die jetzt mehr von dir erfahren wollen, Michael, wo kann man mehr von dir lesen? Wo kann man deinen ganz coolen Content konsumieren? Sag uns einfach mal, wo die Leute dich finden können? #00:37:36-2#

Michael Asshauer: Ja gut, also die Landing Page machen.fm/buch habe wir ja grade schon genannt, alleine, um sich das da einmal anzugucken, wie das aussieht. Und ansonsten würde ich mal empfehlen, auf jeden Fall auch in den Machen!-Podcast reinzuhören. Das ist jetzt, glaube ich, auch der einfachste Weg für die Leute, die uns eh grade zuhören, einfach mal im Podcast Player nach Machen! suchen, Michael Asshauer, das dunkle Cover mit dem orangenen Rand, gern einfach mal reinhören. Da geht es halt um ganz viele Themen. So was hier, Marketingthemen, es geht aber auch um andere Themen, Unternehmertum, Produktivität, Motivationszeug, Mitarbeiter finden, führen, binden, natürlich und so weiter und so fort. Und ja, ich glaube, da ist bestimmt für den einen oder anderen was dabei. #00:38:15-9#

Walter Epp: Ja, vor allem für die Macher. So Michael, ich danke für das tolle Gespräch. Hat mich super gefreut. Und ich hoffe, die Zuhörer haben auch eine Menge gelernt und fleißig mitgeschrieben. Und ich sage, danke, Michael. #00:38:27-3#

Michael Asshauer: Tausend Dank dir, Walter, sehr, sehr geil. #00:38:29-5

Walter Epp: So Leute, da draußen, schreibt großartig, seid großartig. Ciao. #00:38:33-8#

Outro #00:38:46-0#

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  • Hey, ein exzellenter Podcast. Vollgepackt mit wertvollen Informationen. Das liebe ich. Klasse, dass ich das Ganze lesen kann. Das geht bei mir schneller als Zuhören. Danke.

    Habe jetzt den Artikel einmal komplett gelesen. Den einen oder anderen Link angeklickt. Den Post habe mich mir direkt gespeichert. Den muss ich sicherlich noch ein zweites oder drittes Mal lesen. Walter Epp

    Als nächstes werde ich mir das Buch von Michael Asshauer herunterladen. Es verspricht sehr viele wertvolle Insights. Danke dafür.

    • Hallo Günter,

      Freut mich, dass dir der Stoff gefallen hat.

      Und freut mich auch, dass du Verwendung für das Transkript gefunden hast. Manche Menschen scannen lieber schnell den Text als reinzuhören. So sind alle glücklich.

      Viel Erfolg mit Michaels Insights.

      LG, Walter

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    Deine ersten 10.000 Leser:
    Mit diesen 11 Rezepten in meinem E-Book.

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