Juli 3

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Wie Walters System in letzter Minute mein Business gerettet hat

Der Zug raste auf den Abgrund zu.

Es gab nur noch einen Ausweg !

Mit voller Kraft zog ich die Notbremse.

Zuerst dachte ich, die massiven Waggons meines Business reagierten überhaupt nicht.

Einige Sekunden lang dachte ich, wir würden weiterhin ungebremst auf die Schlucht der totalen Überforderung und zunehmenden Sinnlosigkeit zusteuern.

Lange genug hatte ich dieses System befeuert.

Der lodernde Schlund des Heizkessels hatte gnadenlos alles in sich aufgesaugt:

Zeit.

Beziehungen.

Die Zeit für meine Kinder.

Alles rein was geht!

Ich saß stundenlang vor Facebook, schrieb Posts und Kommentare.

Ich mühte mich ab, hier und da einen Blogartikel zu schreiben.

Aber ich fand die Zeit dazu kaum, zwischen all den Verpflichtungen, die ich glaubte, erledigen zu müssen und den Ideen, die ich verwirklichen wollte.

Ich war ein Sklave meines dahinrasenden Zugs geworden – immer mit dem Gefühl unterwegs, einfach noch nicht schnell genug zu fahren, einfach noch nicht genug Energie reinzugeben.

Sonst müsste doch eigentlich mehr rauskommen, als gerade so von meinem Business leben zu können.

Eigentlich wollte ich doch nur einfacher leben… 

Ich bin Christina Emmer und ich lebe und arbeite seit 2 Jahren in meinem Wohnmobil. Ein Jahr vorher hatte ich mich von meinem Ex-Mann getrennt und das war der Anfang meines Weges in die Einfachheit.

Der Hintergrund ist kurz erklärt: Unser vorheriges Leben war zu voll geworden. Viel zu voll! Wir hatten uns gemeinsam ein Leben, eine Familie und ein Zuhause aufgebaut.

Ich kümmerte mich um Kinder, mein Business und einen Haushalt, der absolut überfrachtet war mit Dingen, die wir gemeinsam angeschafft hatten.

Jedenfalls beschloss ich damals, aus diesem System auszubrechen. 

Ich wollte endlich einfacher leben!

Ich entrümpelte 6 Wochen lang das Haus, kaufte ein Wohnmobil und zog im Juni 2018 dort ein. Ich hatte alles wegegeben, was nicht ins Wohnmobil passte. In einem kleinen 2qm Lagerraum verstaute ich lediglich noch ein Bett, einen kleinen Schrank, einen Tisch und einige wenige für mich wertvolle Dinge, sowie meine Buchhaltungsunterlagen der letzten Jahre.

Dann dachte ich, ich wäre fertig mit Aufräumen.

Ich dachte, ich hätte mein Ziel erreicht.

Doch in Wirklichkeit ging es jetzt erst richtig los!

Eine Ebene nach der anderen

Nachdem ich mit dem „Vereinfachen der Dinge“ fertig war, zeigten sich nämlich andere Ebenen.

Eine davon war mein Business.

Mein schwerfälliger, relativ steuerlos dahinrasender ICE!

Noch immer schaufelte ich unablässig Kohlen, um den Antrieb am Laufen zu halten.

Was ich vor lauter Schaufeln vergaß, waren drei Dinge:

  • Ich machte keine Zwischenstopps (zur Wartung und Erholung).
  • Ich machte keinen Fahrplan und
  • Ich steuerte nicht.

Langsam, aber sicher kannte zwar jeder den rasenden Christina-Zug, der quer durchs Coaching-Land fuhr, aber im Grunde trauten sich immer weniger mit dem Zug mitzufahren, denn keiner wusste ja so genau, wo dieser Zug wohl hinfahren oder halten würde.

Und eines Tages, als ich doch mal einen Blick auf meine innere Landkarte wagte, da sah ich es:

Der Abgrund lag direkt vor mir!

Walter, der Retter in der Not!

Ja, ja, schon klar. Natürlich klingt das total kitschig!

Aber lass mich erzählen, warum es sich für mich genau so anfühlte.

Hier und da hatte ich in den letzten Jahren die Route eines anderen Zuges gekreuzt.

Walter und sein Business waren eher nicht so der ICE, sondern mehr so der Bummelzug. Und so dachte ich immer, dass ich da doch nicht wirklich viel lernen kann, weil mein Zug ja nicht langsamer, sondern schneller fahren sollte.

Doch immer, wenn ich dem Walter-Bummelzug begegnete, saß der Walter da vergnügt obendrauf, tippte ein bisschen vor sich hin, legte dann die Arbeit beiseite und ließ den Zug den Rest des Tages von selbst fahren.

Das erregte zwar nicht gerade viel Aufsehen, aber irgendwas schien da doch ganz gut zu funktionieren, denn der Mann war immer tiefenentspannt!

Und da sein Zug nicht so schnell dahinraste und einen Fahrplan hatte, stiegen hier und da Menschen in den Zug ein, fuhren ein Stück mit und stiegen dann am Zielort wieder aus.

Der Newsletter und die Notbremse

Also beschloss ich eines Tages, mich wenigstens Mal in den Newsletter des Bummelzugs einzutragen.

Und das rettete mein Business.

Fast 2 Jahre lange hatte ich in meinem Leben also unglaublich viel sortiert: Dinge, Beziehungen, Finanzen, meinen Alltag.

Nur mein Business lief weitestgehend noch genau wie vorher:

Nämlich viel investierte Zeit und Energie für, in Relation dazu, wenig Output.

Als ich mich also in Walters Newsletter eintrug, bemerkte ich natürlich sofort, dass da jeden Tag eine E-Mail kam.

Jeden Tag! (Okay, außer am Wochenende, aber trotzdem…)

OMG!

Wie kann man nur die Zeit finden, jeden Tag einen Newsletter zu schreiben?

Das würde ich niemals schaffen, auch wenn mir der Sinn und Nutzen recht schnell einleuchtete!

Und ich wusste intuitiv, wenn ich nun wirklich etwas anders machen wollen würde, dann musste es radikal sein.

Also zog ich die Notbremse.

Und ich schaffte es tatsächlich.

Mein Zug kam noch rechtzeitig vor dem Abgrund zum Stehen.

Aus voller Fahrt zum vollen Stopp

Was bedeutet das genau?

Zunächst einmal habe ich viele Dinge weggelassen:

  1. Ich hörte auf zu schreiben, was keiner lesen will (höre die Podcastfolge 13 von Walter).
  2. Ich hörte auf zu veröffentlichen, was mir keine Leser und/oder kein Geld bringt. Das klingt vielleicht recht nüchtern, ist es aber gar nicht. Denn auch Herzensbeiträge bringen Leser und Umsatz. Aber dann gibt es da noch diese „Ich erzähl mal schnell“-Beiträge, die eigentlich gar nicht auf mein Themenkonto einzahlen. Die schreib ich jetzt halt für mich in mein Tagebuch. 
  3. Ich habe alles Überflüssige in meinem Business entfernt.
  4. Ich löschte alle Kontakte meiner Liste, die meine Emails länger als 6 Monate nicht geöffnet hatten (und erhöhte damit meine durchschnittliche Öffnungsquote um ganze 10%)
  5. Ich schloss 7 von 10 Facebookgruppen, die im Laufe der Zeit durch unterschiedliche Projekte entstanden waren.
  6. Ich folge nicht mehr jedem neuen Trend (und beschäftige mich auch nicht mehr damit). Tiktok? Not for me! 
  7. Ich hörte auf, auf zig verschiedene Leute zu hören, was „man noch alles tun muss“.
  8. Der krasseste Schritt für mich jedoch war, mein privates Facebookprofil stillzulegen. Das brachte mir auf einen Schlag mehrere Stunden Zeit am Tag.

Und so geschah es. 

Der Zug stand!

Und erst einmal war das kaum auszuhalten.

Ich habe echt gelitten, weil ich dachte, jetzt ist es aus.

Jetzt bewegt sich nichts mehr.

Aber ehrlich gesagt, tat es unendlich gut, mal wieder atmen zu können, anstatt ständig zu „schaufeln“.

Der Zug rollt wieder an, aber diesmal cleverer!

Und als ich mich erholt hatte, begann ich, folgende Dinge im „Walter-Style“ zu machen.

  1. Ich fokussierte mich wieder auf meine E-Mail-Liste.
  2. Ich machte mich endlich daran, meinen Blog auch für Google interessant zu machen und ich sah ein, dass das nicht im Widerspruch dazu steht, aus dem Herzen zu schreiben.
  3. Ich schrieb wieder täglich Texte (dazu war ich kaum mehr gekommen, außer dem ganzen Geschreibe auf Facebook)!
  4. Ich fing an tägliche Emails zu schreiben. (Ich schaffe es fast immer!)
  5. Ich fing an, jeden Tag zu verkaufen.
  6. Ich verändere gerade im Moment Schritt für Schritt meine Landingpages. Ich finde Walters Landingpages wirklich unwiderstehlich. Obwohl ich gar nicht jeden Kurs brauche, weil ich ja auch schon lange als Bloggerin unterwegs bin, komme ich immer wieder in Versuchung.
  7. Ich lese wieder mehr Bücher.
  8. Ich erinnere mich wieder daran, was ich mit meinem Blog eigentlich erreichen will und dass den Menschen ein dahinrasender Zug überhaupt nichts bringt. Und mir auch nicht. 

Endlich passt alles zusammen! 

Mal abgesehen davon, dass das alles mir mehr Einfachheit und Zeit in mein Leben gebracht hat, fängt jetzt nach einer längeren (Corona)-Tiefphase auch mein Umsatz wieder an zu steigen.

Es tragen sich auch wieder regelmäßig Leser in meinen Newsletter ein.

Doch das Wichtigste ist, ich konnte eine weitere wichtige Ebene meines Lebens so vereinfachen, dass diese jetzt auch zum Rest meines Lebens passt.

Ich kann jetzt endlich sagen: 

Ich bin Christina Emmer, ich lebe seit 2 Jahren im Wohnmobil und ich habe nicht nur meine Welt der Sachen, der Finanzen, der Beziehungen und Gesundheit vereinfacht, sondern ich habe jetzt endlich auch ein Business, das perfekt zu diesem Lebensstil passt: einfach|echt|emmer. 

Das Gesamtpaket ist rund. 

Wenn Du so ein Gesamtpaket auch willst, dann lerne von Walter und komm am besten in seinen Schreibclan, denn da bekommst Du alle Geheimnisse seines Blogging-Systems – ganz ohne hektisches Schaufeln.

Und falls Du auch im Rest Deines Lebens mehr Zeit für das Wesentliche haben willst, dann schau bei mir vorbei und lerne, auf welche 5 Konzepte, die unser Leben unnötig kompliziert machen, wir Menschen immer wieder reinfallen (und wie das mit dem „einfacher leben“ wirklich funktioniert).

Alles Liebe
Christina Emmer
einfach|echt|emmer

Hinweis von Walter:

Ich habe Christina nicht um diesen Beitrag gebeten. Ich habe sie dafür auch nicht bezahlt. Sie hat sich freiwillig gemeldet, ihre Erfahrung als Artikel hier einzureichen.


    • Danke liebe Julia!

      Genau darum ging es mir beim Schreiben.
      Ein Danke an Walter und eine Inspiration für alle, denen es vielleicht ähnlich geht, wie es mir ging. 🙂
      Ich freu mich, wenn es Gelungen ist.

      Alles Liebe
      Christina

  • Mir gehts ähnlich – Walters Art zu bloggen inspiriert mich sehr. Sie macht Mut. Und vorallem ist so ein „Bummelzug“ einfach viel effektiver als ein ICE.

    Danke Christina für diesen Beitrag. (und dir Walter, dass du ihren Beitrag veröffentlicht hast 😉 )

    • Liebe Anina,

      ja, ich mag besonders Walters kompromisslose Art. Davon konnte ich schon viel lernen.

      Im übrigen habe ich in vielen Punkten ein anderes Weltbild als Walter, aber Leute, die sich darauf stürzen, haben meiner Ansicht nach das Wesentliche an dem was und wie er schreibt nicht verstanden. 🙂

      Danke für Dein schönes Feedback!
      Alles Liebe
      Christina

  • Danke liebe Christina, fürs Teilen Deiner Erfahrungen und Gedanken rund ums Vereinfachen. Wirklich sehr inspirierend und kommt mal wieder im richtigen Augenblick. Bei mir gibt es auch noch viel zu vereinfachen… vor allem in meinem Online-Business und auf der materiellen Ebene. Danke für den erneuten Motivationsschub und die geniale Visualisierung mit dem ICE und dem Bummelzug, das trifft es auf den Punkt.

    Alles Liebe,
    Anja

    • Hallo liebe Anja,

      danke für Dein schönes Feedback! Ich freu mich sehr!
      Wir beide haben einen Teil Deiner Reise ja gemeinsam gemeistert und ich finde es immer wieder schön zu sehen, wie Du jetzt dranbleibst!

      Go for it! 🙂
      Alles Liebe
      Christina

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