Februar 14

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Der beste Weg, um von seiner Kunst zu leben – ohne ein Superstar zu sein

Wie du von deiner Kunst leben kannst – ohne 1 Million Fans zu haben

Ich bin ehrlich: Bloggen ist meine Leidenschaft. Es ist meine Kunst. Ein leeres Blatt ist meine Leinwand, auf der ich mit Worten male.

2012 wurde in mir der Traum geboren, von dieser Leidenschaft zu leben.

Die Frage war nur: Wie?

Damals erschien es mir nahezu unmöglich. Die großen US-Blogger waren keine realistischen Vorbilder mit ihren Millionen Fans und ihrem 6-stelligen Monatsumsätzen.

In meinem Kopf schwirrte eine unfassbar große Zahl: 1 Millionen.

Ich dachte immer, ich müsste Millionen Leser haben, Millionen Kunden und eine Millionen Euro Umsatz.

Doch dieser Berg war so einschüchternd, dass ich die Reise gar nicht erst antreten konnte. Angst lähmte mich. Die Angst, es nicht zu schaffen. Die Angst am Ende mit 24,15 Euro Monatsumsatz in der Gosse zu landen.

Bis ich eines Tages die Lösung fand.

Es war nicht nur die Lösung für mich als Blogger, sondern es ist die Lösung für jeden Künstler, Kreativen und auch jeden Lifestyle-Unternehmer, der von seiner Leidenschaft leben will.

Die Erfolgsformel, um von deiner Kunst und Leidenschaft zu leben

Die Lösung ist ein Konzept mit dem Namen 1.000-True-Fans. Auf Deutsch: 1.000-Echte-Fans.

Dieses Konzept stammt von Kevin Kelly, dem Gründer des WIRED Magazins. Von ihm stammt folgende, erlösende These:

„Du brauchst nur 1.000 wahre Fans, um von deiner Leidenschaft gut zu leben.“

Die Betonung liegt hier auf gut.

Dahinter versteckt sich folgende Rechnung:

Ein wahrer Fan kauft alles, was du auf den Markt wirfst. Egal ob T-Shirt, CD, Online-Kurs, Coaching oder Seminar.

Stell dir vor, ein Fan gibt somit 100 € pro Jahr aus.

Bei 1.000 Fans bedeutet das einen Jahresumsatz von 100.000 Euro.

Eine sehr beachtliche Zahl.

In der Tat sind diese 100.000 Euro die magische Zahl für viele Coaches, Berater, Blogger, Musiker, Texter, Autoren, Fotografen, Designer, Programmierer, etc.

Füge hier einen künstlerischen Beruf deiner Wahl ein.

Du brauchst keine Millionen One-Night-Stands

Als ich diese Rechnung verstand, wurde mein Ziel plötzlich realistisch. Ich verstand, dass ich nicht 1 Millionen flüchtige Scanner brauchte, sondern 1.000 eingefleischte Fans, die bereit wären, für mein Produkt ihre Mutter zu verkaufen.

1.000 Fans? Das klingt machbar.

Diese Erkenntnis wahr sehr befreiend.

Wir Blogger stecken oft in einer Art Schock-Starre (oder nenn es Schreibblockade). Wir sind geschockt vom Aufwand, von der Infomrationsflut, von der Technik.

Die 1.000-Wahre-Fans-Regel hat mir Hoffnung gegeben – und die Kraft, weiterzumachen.

Deshalb kannst auch du heute aufatmen. Du brauchst keine E-Mail-Liste mit Millionen Lesern, die nur deinen Freebie herunterladen und sich dann im Internetstaub verstecken.

Du brauchst nicht 1 Millionen digitale One-Night-Stands. Du brauchst 1.000 wahre Fans.

Du brauchst nur 1.000 wahre Fans, um von deiner Leidenschaft zu leben. Klick um zu Tweeten

Wie du auf deine 1.000 wahren Fans kommst

Ich möchte offen zu dir sein: Ich habe meine 1.000 wahren Fans noch nicht gefunden. Zurzeit schätze ich die Zahl meiner eingefleischten Fans auf einige Hundert – was auch schon nicht schlecht ist. Aber ich bin noch nicht am Ziel.

Doch ich bin auf dem besten Weg dorthin – und auf diesem Weg schon weiter als so manch anderer.

Deshalb hier meine Methoden, um meine 1.000 Fans zu bekommen:

1) Sage etwas!

Das klingt jetzt nicht revolutionär und trotzdem ist es das. Denn aus meiner Erfahrung weiß ich, dass die Mehrheit der Blogger da draußen keine eigene und vor allem keine starke Meinung hat.

Das Problem, das ich sehe: Fast alle wiederholen, was die großen Gurus vorplappern und am Ende sagen alle das Gleiche – und denken, dass sie eine einzigartige Meinung haben.

Das haben wir in der Content Marketing Nische gesehen. Alle haben immer wieder das gleiche Wort nachgeplappert.

Wenn ich dieses Wort nochmal höre, dann kotze ich meine Tastatur voll.

Dieses Wort lautet:

„Mehrwert.“

Sorry, ich muss mal kurz auf die Toilette…

So, ich bin zurück.

Jeder hat es immer wieder betont, dieser Begriff wurde schlimmer missbraucht als ein Sandsack im Boxstudio. Das hat dazu geführt, dass ich (fast) keine deutschen Marketing-Artikel mehr lese. Weil (fast) alle das gleiche sagen: Blablabla, Mehrwert, blablabla.

Und ganz ehrlich: Dabei ist das nicht mal richtig. Denn wir sehen ganz, ganz, ganz, ganz, ganz viele Beispiele, wie Unternehmen mit abolut mehrwertlosen, aber unterhaltsamen Inhalten Erfolg hatten.

Denk mal an EDEKAs „Supergeil“. Oder an Nikes „The Last Game“. Da müssen wir nichtmal weit gehen: Welchen Film hast du dir zuletzt im Kino angesehen? Einen mit „Mehrwert“?

Bevor du deshalb etwas nachplapperst: Denk nach.

Finde einen neuen Winkel. Habe etwas zu sagen. Etwas eigenes. Wenn du damit einem Guru widersprichst – umso besser.

Wenn Leser nichts zu lesen haben, dann nennt man das Pech. Wenn Leser jemanden lesen, der nichts zu sagen hat, dann nennt man das Pest.

2) Sage es anders!

Es kommt nicht nur darauf an, was du sagst, sondern auch wie du es sagst.

Schau dir mal die Autobranche an.

Jedes Auto macht das gleiche: Dich von A nach B bringen.

Warum kosten dann einige Autos 700 Euro und warum kosten einige 700.000 Euro?

Es ist das „Wie“. Wie das Auto gemacht ist, macht den großen Unterschied.

Beim Essen ist das besonders auffällig: Du gehst ja nicht ins Restaurant, nur um „irgendetwas“ zu essen. Du willst keine aufgewärmte Tiefkühlpizza, sondern eine frische Pizza Calzone.

Das „Wie“ entscheidet über den Wert. Über den Preis.

Und so entscheidet dein „Wie“ über den Wert deiner Worte. Deine Botschaft kann stark und einzigartig sein, doch wenn du sie furchtbar präsentierst, dann bringt dir das nichts.

Deshalb lege ich auch einen so großen Wert auf den Schreibstil bei Bloggern.

Wenn ich an meinem Schreibstil arbeite, dann ist das kein netter Zeitvertreib – das ist Überlebenstraining.

Denn ich weiß, dass jeder gute Satz mir einen weiteren Fan beschert.

Jeder gute Witz angelt mir einen Fisch.

Bis das Netz voll ist.

3) Mach ein Angebot

Wieder kein Geheimnis.

Es ist hier wie mit gesundem Essen, dem Sport und dem Geld:

Jeder weiß, wie es geht, doch nur die Wenigsten tun es.

Das gleiche Problem sehe ich hier: Blogger (und Künstler allgemein) geben sich unendlich viel Mühe, einzigartig zu sein. Sie tanzen auf allen Kanälen: Blog, Instagram, Youtube, Twitter, Linkedin und E-Mail.

Content, Content, Content.

Das Content-Hamsterrad muss sich drehen!

So erschaffen sie sich ihre eigene Content-Knochenmühle, ohne jemals den entscheidenden Schritt zu wagen und das zu tun, was ihnen den Lebensunterhalt sichert: ein Angebot zu machen.

Ein klares Angebot – ohne Gestotter im Stile von „wenn es dir nichts ausmacht, dann kannst du mich hier unterstützen.“

Mit klarem Angebot meine ich:

„Kaufe hier mein Album.“
„Komm zu meinem Seminar.“
„Kaufe mein Buch.“

Zwei Dinge hindern uns Kreative häufig daran, diesen entscheidenden Schritt zu gehen: Angst und Scham.

Wir haben Angst vor einem Nein. Und wir schämen uns für unser Produkt (oder unsere Arbeit) Geld zu verlangen.

Diese Angst, ein klares Angebot zu machen, ist der Hauptgrund, warum so viele Blogger mit ihrem Blog kein Geld verdienen.

Ich spreche da aus Erfahrung.

Ich hatte damals sogar Angst, mein KOSTENLOSES E-Book zu bewerben, weil ich es „nicht gut genug“ fand.

Deshalb möchte ich dir heute die Angst und die Scham nehmen.

Du bist gut genug. Dein Produkt ist etwas wert. Deine Arbeit ist etwas wert.

Trau dich.

Mache ein klares Angebot.

Mein Angebot sieht so aus: Wenn du erfolgreich bloggen willst, dann werde Mitglied im Schreibclan.

Keine Salamitaktik. Kein Politikersprech.

Einfach und ehrlich.

Sieh es mal so: Wenn Menschen Geld für dumme Produkte wie den „Privacy Scarf“ verlangen, dann kannst du auch beruhigt Geld für deine Arbeit verlangen.

Wie man von seiner Kunst leben kann

Sieh dich mal um: Auf der ganzen Welt verdienen Menschen Geld mit Dingen, die dermaßen absurd sind. Warum nicht auch du mit deiner Leidenschaft?

Der größte Motivator ist dieser Fakt: Wenn jemand bereits das Leben führt, das du dir wünschst, dann ist der Beweis bereits erbracht, dass es möglich ist.

Jemand tut es bereits.

Warum nicht auch du?

Eine Reise von 1.000 Fans beginnt mit dem ersten Fan

Jeder fängt klein an. Stephen King hatte zunächst auch nur einen Leser. Später zwei, dann drei.

Behandle deine Fans gut – auch wenn du nur 2 davon hast. Kümmere dich um sie. Schreibe für sie, male für sie, inspiriere sie.

Das Leben ist wie ein Domino-Spiel. Du stellst einen Stein nach dem anderen auf und eines Tages ist das Gewicht der gesamten Steine größer als alles, was du dir jemals erträumt hast.

Träume groß, handle klein.

Träume groß, handle klein. Klick um zu Tweeten

Schreib großartig, sei großartig,

Dein Walter.


  • Hallo Walter,
    wow, wie nicht anders von dir gewohnt, spuken nach deinem Beitrag zig kleine Geister in meinem Kopf herum 🙂
    Es ist tatsächlich die Art zu schreiben, um seine leser in den bann zu ziehen und diese Art zuschreiben gefällt mir sehr!
    esmacht Spaß kleine gedankliche Pausen einzubringen so wie du eben:
    „Sorry, ich muss mal kurz auf die Toilette…“
    So, ich bin zurück.
    Damit regst du ungemein meine Phantasie an – was im Grunde genommen jeder Beitrag mit mir macht.
    Dankeschön dafür 😉
    LG Tina

    • Danke für dein Lob 🙂 Wenn ich sehe, wie oft du meine Beiträge teilst und kommentierst, kommt in mir der Verdacht auf, dass du zu meinen 1.000 wahren Fans gehörst 🙂
      LG, Walter

  • Keine Geheimnisse die du schreibst. Dafür umso wichtiger. Denn – und da zähle ich dazu – viele suchen doch nach der 1 Million $ – Idee.

    Gerade dein letzer Satz.
    Es fängt mit dem ersten wahren Fan an.
    Dann mit 2…

    DANKE!

  • Ich bekenne:
    Auch ich bin eine von den 1.000. 🙂
    Und: das hat sich für mich schon mehr als gelohnt!
    Zum einen der Schreibclan und das Coaching: klares Handwerkszeug, welches ich je-den fucking Tag nutze.
    Zum anderen Deine Inspirationen wie z.B. dieser Artikel:
    Das pimpt meine Software aber mal so was von!
    Danke, Walter, dass Du Dein Motto lebst. Du schreibst großartig und für mich bist Du großartig.
    Und Nein, an alle die das jetzt lesen und denken: „Boa, der Walter, der kauft sich Comments.“
    Ne ne, das denke ich wirklich über ihn.
    Und an uns alle:
    Lasst uns weiterschreiben, bis die Tastatur raucht!
    Stefanie

    • Hi Stefanie,
      Vergiss nicht, mir deine Kontoverbindung für den gekauften Kommentar zu schicken. Ups, ist jetzt haben es alle gesehen…

      Danke, dass du zu meinen 1.000 zählst und ich bin froh, wenn ich dich inspirieren und motivieren kann, großartig zu sein – und großartiges zu schreiben.

      Rock on!

      LG, Walter

  • Hallo Walter, ich lese schon einige Zeit deinen BLog, habe mich aber noch nie getraut, hier auch zu kommentieren. (Frag jetzt nicht warum….) Danke für deine großartige Arbeit, deine erfrischenden und sehr lehrreichen Artikel, die ich immer sehr gerne lese und auch immer bis zum Ende! Jedes Mal bringst du mich zum Lachen.

    Mein eigentliches Thema ist nicht das Bloggen. Ich bin Puppenmacherin. Mein Blog soll meine potentiellen Kunden informieren, unterhalten und beraten und so zum Kaufen animieren. Ich bin mir aber nicht sicher, ob mir das gelingt.

    Deshalb lese ich deine Blogartikel und bin auch im Schreibclan (seit kurzem). Ich denke in letzter Zeit auch verstärkt darüber nach, ob ich mir nicht das ein oder andere Tanzlokal sparen und dafür lieber auf EINEM Parkett ne richtig fesche Sohle auflege. Denn das viele Tanzen hält mich vom Puppen machen ab und ich habe dann kein Angebot und nichts zu verkaufen……..mehr muss ich dazu nicht sagen. Dann schreibst du genau diesen Artikel.

    Vielleicht ist auch mein Blog unnötig, weil ich nichts zu sagen habe? Dabei ist es so wichtig, dass jedes Kind eine Puppe haben darf. Oder wichtig für SEO, damit ich gut gefunden werde…ok ich schweife ab.

    Danke, dass ich von dir lernen darf.

    Ich freue mich schon auf deine nächste Post.
    Liebe Grüße
    Christine

    • Hallo Christine,

      Natürlich funktionieren Blogs bei gewissen Themen besser als bei anderen.

      Aber wenn Versicherungsvertreter, Elektronikhändler und Buchläden einen Blog betreiben, warum nicht auch du?

      Ich denke, der Schlüssel zum Erfolg bei dir wäre, wenn du nicht über „Puppen“ schreibst, sondern warum Spielzeuge für Kinder (und das spielen) so wichtig ist.

      Also mehr Richtung Kinderpsychologie. Im zweiten Schritt machst du auf deine Puppen aufmerksam.

      Zu diesen Themen gibt es ja Bestseller von Gerald Hüther und Co. („Rettet das Spiel“). Das Kind in dir etc…

      So hätte ich es gemacht 🙂

      LG, Walter

      • Danke, das ist echt ne Idee, das Thema nicht nur auf Puppen zu begrnezen. Es schreiben fast alle über die „Waldorfpuppe“. Spielen ist genau mein Thema, hatte vorher 12 Jahre einen Spielzeughandel. Warum ich da nicht schon selber drauf gekommen bin. Mal sehen, ob sich das nicht mit dem Contenthamsterrad beißt, grins. Denn aktuell kannich meine Nachfrage nicht bedienen, da ich zuviel Zeit mit Bloggen, Social Media ect. verbringe, anstatt einfach nur zu nähen. Dein Ansatz gefällt mir. Ich weiß schon, warum ich hier bin? LG

    • Hi Stephan,
      Mission erfüllt 🙂 Der Berg ist nicht so hoch, wie man meist denkt. Ein Schritt nach dem anderen und man schafft mehr als man denkt. Allerdings braucht alles seine Zeit…
      Danke, denn #jederleserzählt
      LG, Walter

  • Wahre Worte. Auch hier erinnert es mich mal wieder daran, einen Schritt nach dem nächsten zu tun. Die Bergbesteigung von unten anzufangen und nicht ganz oben. Dass ich nur vom Feldberg rede und nicht vom Himalaya.

    Deine Newsletter geben mir dazu noch den Rest, am Ball zu bleiben und über die Basics nachzudenken. Fehler machen zu dürfen. Und daraus zu lernen. Einfach mal gegen den Strom schwimmen, als sich im Strom treiben zu lassen. Wer braucht beim Bloggen schon Samthandschuhe? Also, ich hab ja keine zum Verkaufen, daher ……… 😉 Mach weiter so.

    • Hi Carmen,
      Samthandschuhe braucht man, wenn zum großen Gala-Abend eines Blog-Awards eingeladen wird 🙂

      Wie ich schon im Newsletter geschrieben habe: Man muss die richtigen Leute anlocken, die falschen verscheuchen. Dabei muss man aufpassen, dass man nicht alle verscheucht. Das ist die Kunst bei der Kunst 😉

      LG, Walter

  • Hallo Walter,

    du bist und bleibst der Papst des Schreibens ?
    Es bringt einfach ungeheuer viel Spaß deine Texte zu lesen.
    Da fällt mir immer wieder auf wie viel ich wirklich noch zulernen habe.
    Und dazu lernt man immer dazu.

    Den Vergleich mit dem Dominoeffekt finde ich klasse. So ist es. Man muss klein starten.

    Nur ist die Frage, wie erkennt man seine wahren Fans?

    Und wie erkenne ich, ob ich meine eigene Meinung habe und vertrete oder nur alles dem Silberrücken nachplapper?

    Wie lange brauchst du eigentlich für so geniale Texte?

    Beste Grüße aus dem (aktuell) sonnigen Hamburg

    Björn

    • Die eigene „Schreibstimme“ und den eigenen Stil findet man nur durch Ausprobieren, üben und Mut.

      Deine „eigene Meinung“ hast du, wenn du sie vertreten kannst, ohne zu sagen „Das hat Guru X auf Facebook erzählt.“ Oder ohne Verweise auf andere. Am besten gründet deine Meinung auf deinen Überzeugungen und deiner Erfahrung. Und nicht, was du irgendwo gelesen hast.

      Ausprobieren -> dann erst darüber schreiben!!!

      Wie lange ich brauche? Dieser Artikel hat mich etwa 3 bis 5 Stunden gekostet – verteilt auf mehrere Tage. Das ist bei mir der Durchschnitt. Manchmal brauche ich länger. Selten bin ich schneller.

      LG, Walter

  • Hi Walter, ohne dich hätte ich den Privacy Scarf niemals gekauft! (nee, im Ernst…)
    Ohne dich wüsste ich meine ersten 5 Fans nicht zu schätzen. 1000 finde ich sehr beeindruckend, aber die ersten Schritte dahin sind gemacht. Vielen Dank für deine Motivation! LG

  • Hallo Walter,

    schöner Artikel wie immer. Einziges Manko:

    Seit ich Dank Deines Blogs vor ein paar Monaten meinen eigenen Blog angegangen bin, wollte ich schon immer mal die Idee der 1000 true fans als Artikel bringen.

    Ich hatte das Gefühl, die sei im deutschsprachigen Blog-o-Raum noch nicht so bekannt.

    Habe mich dann die letzte Woche rangesetzt und während ich heute noch so Beitrags-Bildchen malte und Feintuning betrieb, sah ich plötzlich Deinen Newsletter im Postfach.

    Da fiel mir erstmal die Kinnlade runter. Erst finde ich nichts auf deutsch dazu und dann schreibt ausgerechnet der Walter zeitgleich einen ähnlichen Artikel. 🙂

    Sachen gibt’s. Hier falls Du mal gegenlesen willst:

    http://nielswaller.com/marketing/1000-echte-fans/

    Liebe Grüße
    Niels

  • Wie immer hast du Recht, Walter! Deine Beiträge lassen mich nie kalt. Besonders heute war es der Fall, als ich nach dem „Mehrwert“ (auch meine Sünde) als Nachspeise von dreckigen Untermehmensblogs in deinem Newsletter las)).

    Ich verstehe, dass man als selbständiger Blogger seine Individualität und Einstellung ausdrücken kann und muss. Aber ich stelle es mir für eine ernste Firma, z.B. eine Klinik oder ein Rechtsanwalt nicht besonders gut vor. Mir scheint, solche Unternehmen möchten vertrauenswürdig wirken, nicht leichtsinnig. Glaubst du, es gibt immer einen Spielraum für die Individualität? Unternehmensblogger sind doch etwas anderes.

    • Hi Olga,

      Unternehmensblogs müssen auch persönlich sein. Menschen kaufen nicht von Logos oder Unternehmen, sondern von Menschen. Je menschlicher und ehrlicher ein Unternehmensblog, desto besser.

      Deshalb gelten die genannten Regeln auch (und gerade) für Unternehmensblogs.

      Diesen Fehler sehe ich immer bei Pressemitteilungen: Die klingen alle gleich. Alle langweilig. Alle glattpoliert.

      Und rate mal, wie viele davon von Journalisten aufgegriffen werden? Null.

      Wenn du es da schaffst, eine frische Abwechslung im Postfach des Journalisten zu sein, wird er dir dankbar sein.

      So hatte ich letztens eine Anfrage eines Journalisten, der sich meine Pressemitteilung (für einen Kunden geschrieben) extra gespeichert hatte, weil er sie toll fand und sie später UNGEKÜRZT bringen wollte.

      Der Kunde ist übrigens ein Vermögensverwalter – also sehr „seriös“ und so. Und trotzdem habe ich in meinem gewohnten Stil geschrieben. Dem Kunden und dem Journalisten hat es gefallen.

      Fazit: Gerade Unternehmensblogs sollten persönlich, direkt, menschlich sein. So hebt man sich von der glattgeschliffenen Kacke da draußen ab.

      LG, Walter

        • Das Thema würde mich auch interessieren – bzw. einen oder zwei gute Unternehmerblogs um sich zu inspirieren – wie ist das gemeint mit persönlich im Fall des Unternehmerblogs!

          • Hi Gudrun,
            Gute Unternehmensblogs sind zum Beispiel:
            – Hubspot (die englische Version)
            – Buffer (englisch)
            – Chimpify (deutsch)

            Persönlich bedeutet, dass selbst bei einem Unternehmensblog auch „Menschen“ schreiben sollten. Also persönliche Erfahrungen, Geschichten und Emotionen einbringen sollten.

            Ben Harmanaus von Unbounce macht das im deutschen Raum auch sehr gut.

            LG, Walter

  • Danke für deine Wunderbaren, nur so von Bildern strotzenden Worte, Walter.
    Da hast du wohl Recht damit, dass es manchmal schwer fällt, die Hosen runterzulassen und seine tiefsten Überzeugungen auszupacken. Ich hader da gern mal mit mir selbst und fange zig neue Beiträge an, nur um diese wieder zu verwerfen, weil sie in meinen Augen zu platt erscheinen.
    Dafür habe ich meinen Freebie fast fertig und der fühlt sich richtig gut an, trotz oder gerade wegen zahlreicher Entblößungen. ?
    Danke für deine Inspiration!
    Ewa

  • Lieber Walter,

    ich folge Dir gefühlt seit einer Ewigkeit und es ist an der Zeit öffentlich „Danke“ zusagen! 🙂

    Es gibt so unendlich viel crap da draußen. Es rollt grad eine Welle von Contentreproduktionen über uns hinweg, die nach jedem Copy/Paste einfach nicht besser werden.

    Dazu das martialische Gebrüll nach Aufmerksamkeit auf den Scocial Media Kanälen, macht mich nicht nur taub, sondern lässt auch mich kotzen. Ganz ohne Mehrwert. 😉

    Mit Deiner Hilfe, versuche ich mein Ding einfach besser zumachen und bin bekennender Schreibclananhänger.

    Du ermutigst mich konkret zu werden. Starke Wörter nicht sparsam zu verwenden. Sich auf das wesentlich zu konzentrieren und auf das ganz Schi Schi zu scheißen.

    Ich bleibe also in Deiner Liste hocken, bis es keinen Morgen mehr gibt!

    Liebe Grüße – Sonja

  • Hi Walter!
    Ich bin auch eine von den 1000!
    Ich bin auch Schreibclanmitglied (muss jetzt aus bisherigen Fanmangel (sprich Geldmangel) pausieren) und kann den Schreibclan aber nur empfehlen!!! Ich hab schon so viel verändert und verbessert in den 3 Monaten, wo ich Mitglied war und ich werde definitiv wieder Mitglied, sobald es geht!!!

    und ich hab letztens ein Kompliment zu meinem Schreibstil bekommen, das ich hier an dich weitergeben will. Mein 1. Fan lobte, wie kurz, prägnant und mitreissend ich schreiben würde. Kein Satz zu viel, kein Satz zu wenig.

    1000 hört sich auf jeden Fall besser und erreichbarer an wie eine Million, danke für die Motivation
    liebe Grüße
    Susanne

  • Hi Walter,

    sehr guter Beitrag. Ich kann es voll nachvollziehen. Mir fällt es auch nicht leicht meine Bücher zu verkaufen. Wie kann ich dafür nur Geld verlangen. Wie kann ich nur…?!
    Aber du hast vollkommen Recht!

    Hast mich mit deinem Artikel wieder bissl einnorden können!

    Viele Grüße

    Christian

  • Hi! Vielen Dank fuer diesen Beitrag. Ich denke schon seit Jahren darueber nach, einen eigenen Blog zu starten.. die Angst zu versagen oder einfach nicht gut genug zu sein, war bis jetzt groeßer als alles andere. Mittlerweile hat sich das allerdings geaendert. Danke fuer deine Tipps – nicht nur fuer die hier oben, sondern auch fuer all die anderen Ratschlaege und Erfahrungen, die du in deinem Blog teilst. LG

  • Hey Walter,

    ein echt motivierender Artikel.

    Diesmal sogar ohne einem in den Hintern zu treten …

    Ich denke die meisten werden wohl schon am ersten „echten Fan“ scheitern. So ist es zumindest mir sehr häufig ergangen 🙁

    1000 echte Fans, ist ein wirklich stolzes Ziel – als ein mann Unternehmen, wie die meisten Blogger.

    Wahrscheinlich kommt die wahre Motivation erst ab dem 10. echten Fan. Ich glaube ab da ist ein Blogger nicht mehr zu halten …

    Beste Grüße und weiter so.

    Sergie Schlegel
    sergie-schlegel.de

    PS: Einer deiner 1000? (ich wünsche es dir!) echten Fans

    • Hi Sergie,
      Danke für dein Lob. Dir wünsche ich auch deine 1000 echten Fans. Und ja: Der erste Fan dauert immer am längsten. Genauso wie der erste Euro und die erste Million 😀
      LG, Walter

  • Dank dir für den Artikel Walter! Die meisten Artikel, die einen motivieren haben einen Coaching- Faktor inne. „Trau dich, mach, tue, du bist es Wert“. Wenn man als Blogger erfolgreich sein will, muss man sich selber coachen und Artikel wie diesen lesen, die einen wieder anschubsen. Ich habe die Frage „Was will ich eigentlich mit meinem Blog erreichen?“ für mich immer noch nicht geklärt und das ist schlecht. Beim coachen gibt es eine Regel. Erst sollte man sich Bewusst sein, was und wie man es will, dann sollte man die Verantwortung dafür übernehmen und am Ende in Aktion treten. Was bedeutete das für mich. Ich startete meinen Blog und noch schneller ließ ich es sein. Aktion ohne Bewusstsein. Und ich muss gestehen, ich folge dir halbherzig seit 2 Jahren und bin sicherlich nicht einer deiner 1000 treuen Fans aber deinen Namen habe ich schon anderen weiter gegeben die einen Schreib-Blog gesucht haben. Danke sehr

    • Hi Michael,
      Diese Erfahrung habe ich auch gemacht: Ich habe auch mehrere Blogs gestartet und wieder eingestampft. Bis ich das gefunden habe, was ich wirklich will.

      Und danke fürs Weiterempfehlen 😉

      LG, Walter

  • Hey Walter, ich bin erst seit kurzen unter den Bloggern, nicht mal weil meine Intension war unbedingt damit Geld zu verdienen sondern weil ich denke ich habe was in petto was vllt ein paar Menschen helfen kann. Ich kannte das Konzept der 1.000 echten Fans bereits, aber deine Aufarbeitung des Thema gefällt mir wirklich sehr sehr gut und ich muss sagen, du hast einfach recht. Vor was habe ich Angst? Was hält mich zurück?

    Eigentlich nichts.

    Ich werde es angehen.

    Danke für den Denkanstoß.

    Grüße

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    Deine ersten 10.000 Leser:
    Mit diesen 11 Rezepten in meinem E-Book.

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