Januar 17

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7 effektive Mittel gegen Perfektionismus (sofort und schmerzlos umsetzbar)

Perfektionismus überwinden - Den Perfektionisten in dir los werden

Jack the Ripper ist einer der berühmtesten Serienmörder Englands.

Er konnte nie gefasst werden und seine Identität wurde nie geklärt.

In der realen Welt bleibt „Jack the Ripper“ ein Mysterium.

Doch in der Autorenwelt gibt es ihn wirklich. Er trägt nur einen anderen Namen:

Man nennt ihn Perfektionismus.

Der Perfektionismus sorgt dafür, dass täglich Blogger und Autoren aufgeben, niemals fertig werden und frustriert ihr Projekt zur Hölle schicken.

Zack.

Blogger tot.

Buch tot.

Traum tot.

Der Perfektionismus hat mehr Autoren auf dem Gewissen als Stalin. Doch auch Stalins Herrschaft hatte einst ein Ende.

Und ich werde dir heute zeigen, wie du der Herrschaft des Perfektionismus für immer ein Ende setzen kannst.

Hier sind meine 7 effektiven Mittel gegen den Perfektionisten in dir:

1) Faule Säcke haben immerhin Eier

Seit unserer Kindheit wird uns eingeredet, dass wir „fleißig“ sein müssen.

Sonst gibt es Ärger. Schlechte Noten. Kein Gehalt.

Der Hauptgrund, warum Menschen fleißig sind, ist deshalb nicht Motivation und Leidenschaft, sondern die Angst vor Strafe.

Diese Angst verspüren auch viele Autoren:

„Wenn ich diesen Freitag keinen Artikel publiziere, dann verstoße ich gegen meinen Redaktionsplan.“

„Wenn ich das Buch nicht bis November fertig habe, dann verpasse ich meinen Launch-Termin.“

„Wenn ich heute keinen Newsletter rausschicke, dann enttäusche ich die Erwartungen des Lesers.“

Diese Angst vor Strafe ist ein furchtbarer Zustand für einen Autoren und Blogger. Denn wer Angst vor Strafe hat, der versucht alles richtig zu machen. Perfekt zu sein. Nichts zu verpassen. Den Erwartungen zu entsprechen.

Solche Menschen sind gehetzt und gejagt von ihren Pflichten und Terminen.

Ich glaube nicht, dass in solch einem Zustand kreative Texte entstehen können.

Erlaube dir deshalb faul zu sein.

Klar, dazu braucht es Mut.

Es braucht Mut, den eigenen Redaktionsplan zu brechen, wenn es deiner Kreativität hilft.

Es braucht Mut, die Deadline nach hinten zu schieben, um ein wahrhaft großes Buch zu erschaffen – und keinen „Das-Habe-Ich-An-Einem-Wochenende-Geschrieben“-Müll.

Erlaube dir manchmal – ich betone manchmal – faul zu sein. Das ist befreiend und erleichternd.

In diesem Zustand der Freiheit und Gelassenheit schreibst du 10-Mal besser als im Zustand der Angst.

2) Besser ein eckiges Etwas als ein rundes Nichts

Bestimmt hast du schon von Veranstaltungen gehört, wo man „das Scheitern“ feiert. Sogenannte „Fuck-Up“-Nights sind Abende, an denen Gründer erzählen, wie sie mit ihrer Idee gescheitert sind.

Wie sie Millionen in den Sand gesetzt haben.

Obwohl alle immer wieder betonen: „Fehler sind wichtig, Fehler sind nötig“, so sieht das in unserer Gesellschaft immer noch anders aus.

Fuck-Up-Night hin oder her: Liefere einen fehlerhaften Text und du wirst in der Luft zerrissen.

Fakt ist, dass unsere Gesellschaft Fehler immer noch sehr hart bestraft – und wir deshalb alle extreme Angst vor Fehlern haben.

Habe ich Angst vor Fehlern?

Natürlich. Alles andere wäre gelogen.

Aber ich weiß auch, dass Fehler dazugehören. Dass Fehler Teil des Prozesses sind. Dass Fehler die Pflastersteine zum Erfolg sind.

Wie Winston Churchill sagte:

„Erfolg: Von Fehler zu Fehler stolpern, ohne den Enthusiasmus zu verlieren.“

Erlaube dir deshalb Fehler zu machen.

Erlaube dir Ecken und Kanten zu haben. Sei mal ungeschminkt. Unperfekt.

Besser ein eckiges Etwas als ein rundes Nichts.

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# Lesetipp: 10 Gründe, warum ich schlechte Texte schreibe

3) 1 Milliarde Euro in den Sand setzen

Kennst du diesen Moment in der Schule, als du verstanden hattest, dass Lehrer auch mal Schüler waren?

Dass Lehrer auch Fehler gemacht haben?

Für mich war es sehr befreiend als ich erfuhr, dass meine Klassenlehrerin nur einen 3er-Schnitt auf dem Zeugnis hatte.

Genauso befreiend ist die Erkenntnis, dass selbst Milliarden-Konzerne Fehler machen. Fehler, die nicht nur ihren Ruf bekleckern, sondern auch Milliarden von Euro kosten.

Wir alle kennen Coca Cola. Doch weißt du auch, dass der Konzern versuchte, eine neues Rezept namens „New Coke“ einzuführen? Das wissen nur die wenigsten, denn diese Sorte ist mit Ach und Krach untergegangen. Coca Cola hat die „New Coke“ nach einigen Wochen wieder eingestampft.

Ich möchte nicht wissen, wie viel Geld dabei verbrannt wurde.

Verglichen damit ist ein Blog oder ein Buch nur ein Schmetterlingsschlag. Doch wir Autoren und Blogger beißen uns den Hintern wund, wenn wir etwas falsch machen.

Ich bin kein Fan von Schlampigkeit und Leichtstinn. Ein Buch oder ein Blog sind harte Arbeit. Der Prozess erfordert Blut und Tränen.

Gerade deshalb sollte man sich selbst nicht foltern, wenn man in diesem komplexen Prozess einen Fehler macht.

Du kannst dich trösten: In der Regel kostet dich der Fehler keine Milliarde Euro.

# Lesetipp: Meine 5 dümmsten Fehler beim Geld verdienen

4) Es ist egal, was du schreibst – jedenfalls am Anfang

Perfektionismus ist der häufigste Grund für sogenannte Schreibblockaden.

Das Schreiben scheitert schon meist an der simplen Frage: „Was soll ich schreiben?“

Schon hier haben wir oft den Anspruch einen Bestseller zu schreiben.

„Das Thema muss bomastisch sein! Die Welt verändern! Goethe sollte beim Lesen von den Toten auferstehen!“

Diese Einstellung zum Schreiben blockiert.

Schreiben muss Spaß machen. Es muss aus dir herausfließen wie das Wasser aus einem Brunnen.

Damit dir der Prozess allerdings Spaß macht, brauchst du eins:

Übung.

Ohne Übung ist das Schreiben für dein Gehirn ungewohnt – und deshalb anstrengend. Regelmäßiges Üben hilft nicht nur gegen Schreibblockaden, sondern auch gegen Perfektionismus.

Du bekommst ein freundschaftlicheres Verhältnis zu deinen Texten.

Die Autorin Anne Lamott empfiehlt in ihrem Buch „Bird by Bird„* deshalb: Schreibe über dein Mittagessen.

Denn zu Beginn ist es egal, was du schreibst. Hauptsache du schreibst.

# Lesetipp: 25 kreative Schreibübungen

5) Der erste Entwurf ist immer besch%&*en

Der erste Entwurf – egal von was – ist immer bescheiden.

Es gibt Komponisten, die den Ruf hatten, dass sie ihre Musik „im Kopf“ hatten und mit nur einem Versuch fehlerlos aufs Papier brachten.

Bis man die Manuskripte fand, auf denen sie hundert mal etwas geändert, durchgestrichen und korrigiert hatten.

Wenn wir Bücher lesen, dann haben wir den gleichen Eindruck – als ob dieses Buch in einem Rutsch runtergeschrieben wurde.

Doch ein gutes Buch ist der Prozess einer nahezu endlosen Korrekturschleife: Schreiben, Feedback sammeln, umschreiben.

Perfektionismus ist der Wunsch, sofort einen genialen und perfekten ersten Entwurf zu schreiben. Da dass nicht möglich ist, versucht man die Quadratur des Kreises und scheitert.

Frust und Verzweiflung sind das Ergebnis.

Die Lösung?

Alle großen Autoren sind gute Redakteure. Sie redigieren, korrigieren und verändern bist zum Umfallen. Sie haben sich mit dem Gedanken abgefunden, dass der erste Entwurf immer kacke ist.

Aber niemals das Endresultat.

# Lesetipp: In 7 Tagen ein E-Book schreiben und verkaufen

6) Fahre wie im Nebel – aber fahre

Was ebenfalls zu Schreibblockaden und Perfektionismus führt, ist der Wunsch, eine perfekte Route für deinen Erfolg zu haben.

Von A bis Z.

Einen Fahrplan, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, für dein Leben als Autor.

Damit man alles vor sich sieht und keine Überraschungen erleben muss.

Doch du kannst deine Reise nicht vollständig sehen, wenn du sie antrittst. Du siehst nur, was vor dir liegt. Und Erfolg bedeutet weiterzugehen.

Es ist wie im Nebel zu fahren. Du siehst vielleicht nur 20 Meter weit. Du fährst diese 20 Meter und siehst weitere 20 Meter. Auch diese fährst du.

Und so meisterst du die ganze Reise.

Erfolglose Menschen warten darauf, dass sich der Nebel lichtet. Dass die Sonne scheint und sie Rückenwind bekommen – doch dieser Moment wird nie kommen.

Es gibt nicht den „perfekten“ Moment, um anzufangen.

Es gibt nur jetzt.

7 effektive Mittel gegen Perfektionismus (sofort und schmerzlos umsetzbar) Klick um zu Tweeten

PS

Wenn du einen Fahrplan haben möchtest, der bei mir funktioniert hat, dann lies diesen Artikel:

Geld verdienen mit Bloggen: Schritt für Schritt zu deinen ersten 1.000 Euro.

7) Ein Text ist wie ein Polaroid

Der Perfektionist in uns hat noch eine weitere dumme Angwohnheit: Er möchte das fertige Werk schon im Kopf haben.

Manchmal ist Schreiben wie Kochen – man kann und sollte auf erprobte Erfolgsrezepte setzen. Doch manchmal ist ein Buch eben komplexer.

Es ist wie in einem alten Witz, in dem der Sohn die Mutter fragt:

„Mama, was gibt es heute zu Essen?“

Die Mutter antwortet: „Keine Ahnung, ich bin noch nicht fertig.“

Genauso ist es oft beim Schreiben: Du beginnst mit einer Idee, aber dann wird etwas anderes daraus. Ein Text ist wie ein Polaroid – er entwickelt sich mit der Zeit.

Zuerst siehst du nur die Kernidee. Dann das Intro. Dann einen weiteren Aspekt.

Diese Entwicklung passiert aber nur, wenn du etwas tust. Perfektionisten warten. Autoren tun.

So wie Picasso sagte:

Ideen sind nur Ausgangspunkte. Um zu wissen, was man zeichnen will, muss man zu zeichnen anfangen.

Fang an.

Der Rest entwickelt sich mit der Zeit.

Den Perfektionismus für immer überwinden

Ich glaube wir alle leiden unter Perfektionismus – mal mehr, mal weniger.

Ich erwische mich auch immer wieder, wie ich versuche, es allen recht zu machen. Keinen Fehler zu machen. Perfekt zu sein.

Doch dann erinnere ich mich an das Zitat von Paul Arden und ich möchte deshalb auch mit diesem Zitat schließen.

Denn es wird dir helfen, den Perfektionisten in dir zu überwinden:

Wenn du immer nur die „richtige“ Entscheidung triffst, die sichere Entscheidung, die Entscheidung, die die meisten Menschen treffen – dann wirst du genauso sein wie jeder andere.“

Sei großartig, schreib großartig,

Dein Walter


  • Wie wahr … perfekt auf den Punkt gebracht!!!

    Wenn Dein Text auch nur einigen Menschen hilft, sich die langen Umwege zu ersparen, ist das toll!
    Alles Gute weiterhin, Werner

  • „Mama, was gibt es heute zu Essen?“
    „Keine Ahnung, ich bin noch nicht fertig.“

    Wie immer ist der ganze Artikel toll.
    Vor allem der Teil mit dem Schreiben über das Mittagessen ist echt hilfreich. Ich merke selber, dass ich flüssiger schreibe, je mehr ich schreibe. Dabei haben meine Artikel inhaltlich selten Überschneidungen. Das Schreiben an sich ist wichtig.

    Das Zitat oben werde ich im Alltag jetzt wohl häufiger verwenden 😉

    • Hi Stephan,
      Ja, regelmäßiges Üben ist ein absolutes Muss. Und je mehr man schreibt, desto mehr Ideen hat man auch.

      Zitat:
      „Kreativität kann man nicht aufbrauchen. Je man von ihre verwendet, desto mehr hat man.“
      Habe vergessen, von wem das Zitat ist 🙂

      LG, Walter

  • Hallo Walter. Wieder einmal ein super Artikel. Ich habe auch einen Artikel über Perfektionismus geschrieben und mein Fazit ist: Du hast vielleicht ein großartiges Leben. Du lebst vielleicht ein glückliches Leben. Aber niemand – egal wie sehr er oder sie sich anstrengt – wird jemals ein perfektes Leben haben. Diese Tatsache muss man akzeptieren. Zu wissen, dass das Leben niemals perfekt sein wird, dass ich niemals perfekt sein werde, nimmt viel Druck weg. Wenn du weißt, dass du nicht perfekt sein kannst, musst du auch nicht mehr danach streben. Und das hört sich in meinen Ohren ziemlich gut an.

    • Jep,
      Ein glückliches Leben hat nichts mit Perfektion zu tun. Das sieht man immer wieder an den lachenden Kindern, die im Schlamm spielen 🙂
      Glücklich? Klar.
      Perfekt? Niemals.
      LG, Walter

  • „Besser ein eckiges Etwas als ein rundes Nichts“ werde ich jedes Mal als Therapie nachlesen, um den Perfektionisten wegzujagen.
    Mir scheint, „eckiges Etwas“ muss doch nicht ganz schlecht sein. Anderenfalls ist Nichts besser.

  • Hach, wie schön! Ich bin nämlich gerade auf wildentschlossene Art und Weise faul!

    Das letzte Jahr über habe ich konstant Inhalte für meinen Blog geliefert, üblicherweise einen Artikel pro Woche. Ende Dezember habe ich beschlossen, dass 2018 nur noch alle zwei bis drei Wochen ein Artikel kommt und ich dafür mehr Zeit, Kreativität und Energie in Produkte und meine Newsletter stecke.

    Ich bin gespannt, wohin es mich führt, aber eines ist auf jeden Fall schon jetzt großartig: ich fühle mich nicht mehr wie eine Sklavin meines eigenen Redaktionsplanes 🙂 Das ist vielleicht nicht perfekt – aber es passt gerade prima in mein Leben.

    Viele Grüße und danke für deine wunderbaren Artikel,
    *Sandra

    • Hallo Sandra,
      Das hat mich auch immer belastet, deshalb habe ich keinen Redaktionsplan 🙂 Da fühlte ich immer so einen Druck auf meiner kreativen Seele.

      LG, Walter

  • Echt gut geschrieben. Die Vergleiche und Zitate passen ideal, obwohl (weil) sie aus den unterschiedlichsten Bereichen sind.

    War eine aufweckende Motivationsspritze 😉

  • Du hast recht und es ist gut, es immer mal wieder gesagt zu bekommen. Nur…

    Der Perfektionismus ist tief verwurzelt. Mein Verstand weiß es, aber ich kann mich nicht überzeugen.

    Wie tust du das? Affirmationen, eine Zitate-Wand?

    • Man muss das tun, wovor man sich fürchtet. Etwas tun, wobei du dich unwohl fühlst. Man muss halt klein anfangen. Und am besten mit Menschen zusammen sein, die schon das tun, wovor du dich fürchtest 🙂
      LG, Walter

  • Ja, da ist einiges richtig in deinem Text. Vor allem der Ansatz, erst einmal zu machen, anstatt sich von perfektionistischen Ansprüchen ausbremsen zu lassen. Aber dieser Einstieg mit Jack the Ripper? Das ist sicher publikumswirksam, aber trotzdem ziemlicher Blödsinn…
    Ansonsten aber ein netter Artikel. Du solltest vielleicht nur noch ein bisschen besser Korrektur lesen, bevor du veröffentlichst. Es sei denn, das fällt auch bereits unter „Perfektionismus“-Verdacht… 😉
    Gruß,
    Anton

    • Hi Anton,
      Du hast den Artikel zu Ende gelesen, nehme ich an. Damit hat der Einstieg sein Ziel erreicht. Der Einstieg hat nur eine Aufgabe: Dich zum Weiterlesen zu kriegen. Ob man das mit „Blödsinn“ oder anderweitig macht, ist doch total egal. Sieh es mal so: In Star Wars gibt es Laser-Schwerter – das ist für mich Blödsinn. Aber es funktioniert 😉
      Bezüglich Korrekturlesen: Ich habe keine Fehler gesehen. Natürlich können sich hier und da welche einschleichen – und diese zu entdecken überlasse ich der Rechtschreib-Gestapo 🙂
      LG, Walter

  • Ich liebe das Thema „Perfektionismus“.

    Weil es tatsächlich so wichtig ist.

    Und so allgegenwärtig.

    Ein schöner Gedanke dazu ist der folgende fernöstliche SinnSpruch:

    „Jedes Blatt fällt vollkommen.“

    Der Unterschied von Perfektionismus zu Vollkommenheit ist so befreiend.

    Denn wir alle sind vollkommen.
    Und wir können aufhören zu versuchen, perfekt zu sein.

    Danke für deinen großartigen Artikel, lieber Walter.

    Herzliche Grüße
    Anton

    PS
    Mein aktueller Blogartikel passt gut zum Thema:
    http://www.seelen-nahrung.de?workaholic
    Viel Freude damit!

  • Hallo Walter
    Ich finde ein Bestreben nach Vollkommenheit nicht per se schlecht, aber es verschlingt unglaublich viel Zeit, und das kann wiederum ein Nachteil sein. Lieber ein eckiges Etwas, als ein rundes Nichts – das leuchtet mir ein. Wenn Du erlaubst, zitiere ich es in meinem Blog.
    Übrigens, ich bin schon länger Deine Leserin und habe viele Deiner Tipps gut brauchen können. Danke schön! Ich habe mir erlaubt, Dich für den Mystery Blogger Award zu nominieren. Die Details findest du in meinem Blog: http://www.schreiben-fuer-die-katz.ch/eine-nominierung/
    Herzliche Grüße
    Vera

  • Wenn man lernt den Perfektionismus für sich zu nutzen und auch bewusst diesen abstellen (was nicht leicht ist/war) kann man sehr viel erreichen ohne in ein tiefes Loch zu fallen (das ist meistes der Preis für Perfektionismus). Mittlerweile reichen mir auch 80% statt 100%

  • Vielen Dank für diesen Artikel! Ich bin schon eine Weile auf diesem Blog und überlege schon seit Ewigkeiten, wie ich diese Geschichte schreiben soll… Die ersten Anfänge gab es vor zwei Jahren, als ich das erste Mal über einen der wichtigsten Orte in meiner Geschichte schrieb, später kamen Figuren, andere Orte, Beziehungen dazu… Nur die Handlung war immer ein Problem. Ich hatte zu viel Auswahl, konnte mich erst nicht entscheiden, hab es irgendwann doch getan, eine Weile daran geschrieben und mich dann umentschieden. Die Geschichte landete in meinem längst überfüllten Ordner. Bis ich deinen Artikel gelesen hab. Ich glaube, ich wehre mich dagegen, es zu beenden, weil ich denke, das wäre wortwörtlich das Ende und nichts mehr zu ändern, aber das stimmt doch gar nicht, eigentlich weiß ich das doch! Trotz meines jungen Alters (dreizehn Jahre, auch wenn ich oft nicht so klinge), träume ich schon von einem Buch, ich denke groß. Aber meistens steht mir das im Weg, ich mach mir Gedanken, ob es eines Covers etc. würdig ist. Aber jetzt weiß ich es besser: Ich muss es schreiben und überarbeiten, bis auch mein Perfektionist halbwegs (!) zufrieden ist, dann kann ich es auf Wattpad veröffentlichen und wenn ich möchte, immer noch verändern. Dann hab ich ein Erfolgserlebnis und kann weiter machen.
    Ich freue mich schon, wenn ich die fertige Geschichte meinen Freunden zeigen kann, um sie zu bewerten!
    Es wäre furchtbar nett, wenn du mir noch eine Frage beantwortest, bisher hab ich dazu echt noch nichts gefunden: Ich weiß, wie meine Charaktere in tausenden Situationen handeln würden und auch sonst weiß ich ziemlich viel über sie – aber das Aussehen? Ungefähre Größe, manchmal noch die Haarfarbe – und das war´s! Ich weiß nicht genau, warum ich sie mir einfach nicht vorstellen kann! Ich vermute, mir ist das Aussehen nicht wichtig. Sollte ich mich trotzdem zwingen, es auf biegen und brechen auszuarbeiten oder soll ich es lassen? Und wenn ich es machen sollte, wie? Im Moment hänge ich an diesem Punkt wirklich fest… Vielen Dank im Voraus!

    • Hi Lina,
      Respekt, dass du diesen Traum hast und ich möchte dich ermutigen, diesen Traum nicht aufzugeben. Wie man so schön sagt: Man braucht 10 Jahre, um über Nacht berühmt zu werden 😉
      Was das Aussehen angeht: Wenn es nicht wichtig ist, lass es weg 🙂 Die Bibel sagt nichts über das Aussehen von Jesus – und trotzdem ist es das meistgelesene Buch der Welt 😉
      LG, Walter

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