Dezember 12

79 comments

Die einzige Strategie, die immer funktioniert, um ein erfolgreicher Blogger, Autor und Unternehmer zu werden

Dieser Beitrag ist nicht für jeden.

Er ist für eine besondere Spezies.

Diese Spezies ist gleichzeitig Blogger, Buchautor und Unternehmer in einem. Ich gehöre zu dieser Spezies – und wir vermehren uns. Nicht wie die Karnickel, aber immerhin.

Achtung: Wenn du nur eins dieser drei Merkmale erfüllst, dann wird dir dieser Beitrag trotzdem extrem viel eröffnen.

Also bleib dran.

Dein Buch ist fertig.

Hallelujah.

Doch was nun?

Dein Produkt ist gelauncht.

Wie geht es weiter?

Dein Kurs ist online.

Was jetzt?

Häufig merken Autoren, Blogger und Unternehmer nach einem Launch, dass die Produkterstellung nur der halbe Kampf war – und dass ein viel größerer Kampf noch bevor steht: das Marketing.

Doch wie vermarkte ich mein Buch? Mein Produkt? Meinen Kurs?

Wie mache ich mein Buch so bekannt wie Kim Kardashians Allerwertesten?

Dafür gibt es nur eine Strategie, die verlässlich funktioniert. Eine Strategie, die zeitlos ist und die alle großen Autoren (und Unternehmer) anwenden.

Hier ist sie:

Die beste Strategie, dein Buch zu vermarkten, ist ein weiteres Buch zu schreiben.

Klingt komisch?

Keine Angst, ich erkläre es dir.

Fakt ist: Einen „Über-Nacht-Erfolg“ gibt es so gut wie nie. Häufig denken wir das, doch in Wirklichkeit stecken viele unsichtbare Stunden harter Arbeit dahinter.

Eisberg Illusion

Und wenn wir uns die großen Namen der Weltgeschichte anschauen, dann sind das keine „One-Hit-Wonder“, sondern Menschen, die so verlässlich wie ein Uhrwerk produziert haben.

Als Blogger (und Unternehmer) bist du ein Creator.

Die beste Strategie, um bekannt zu werden, ist also noch mehr zu kreieren.

Hier ein paar Beispiele dieser Strategie:

Thomas Edison

Thomas A. Edison hat im Laufe seines Lebens 1.093 Patente eingereicht. Ich denke, er wäre nicht so berühmt und erfolgreich geworden, wenn er nach einem Patent glücklich in seinem Schaukelstuhl Pfeife geraucht hätte.

„Ein ganzes Patent. Jetzt bin ich Erfinder!“

Eine einzige Erfindung macht dich noch nicht zum „Erfinder“.

Ein einziges Buch macht dich auch noch nicht zum „Autor“.

Ein einziger Blogartikel macht dich noch nicht zum „Blogger“.

Erst, wenn du konstant erschaffst, kreierst und produzierst, dann hast du diese Titel verdient. Denn dann ist das dein Wesen. Deine Natur.

Ryan Holiday

Ryan Holiday ist eine menschliche Schreibmaschine. Ich kenne keinen jungen Autoren, der so produktiv und so gut schreibt wie Ryan.

Sein erstes Buch „Trust me, I am lying“ war zu Beginn noch recht erfolglos. Er wurde als Autor noch nicht ernst genommen.

Dann schrieb er ein zweites Buch.

Und ein drittes.

Und erst nach seinem dritten Buch wurden die großen Publisher auf ihn aufmerksam. Die Zeitungen fingen an, mit ihm zu sprechen, Blogger fingen an über seine Bücher zu schreiben.

„Trust me“ wurde dann sozusagen im Nachhinein berühmt. Dank der nachfolgenden Bücher.

Mozart

Seine ersten Kompositionen schrieb Mozart noch im Grundschulalter. Für viele von uns eine beachtliche Leistung.

Nicht jedoch für Mozart. Er ruhte sich nicht auf seinen frühen Kompositionen aus (die auch nicht überragend waren), sondern schrieb weitere.

Mit jedem Klavierkonzert wurde er besser und wurde schließlich durch seine Musik unsterblich.

Wie?

Indem er rastlos produzierte.

Steve Jobs

Steve Jobs veränderte mit dem iPod die Art, wie wir Musik hören.

Hörte er dann auf? Nein.

Er produzierte ständig neuere Modelle, baute dann auf der Grundlage des iPod-Touch das iPhone und veränderte ein weiteres Mal die Welt.

Das iPhone wiederum trug dazu bei, dass iMacs und iPods berühmter wurden.

Die beste Marketing-Methode von Apple war und ist, dass sie immer etwas „produzieren“. Zahlreiche Blogs schreiben über die Geheimnisse, was Apple wohl als nächstes baut.

Die Wissenschaft weiß, was du nicht weißt

Eine Studie hat nachgewiesen, dass die alten Alben von Musikern häufiger gekauft werden, wenn sie ein neues Album veröffentlichen.

Das neue Album ist ihr bestes Marketing-Instrument für ihre alten Alben.

Warum ist das so?

1. Du wirst ernst genommen

Wenn ich einen neuen Blog entdecke, dann tue ich immer eine Sache, die zuerst merkwürdig erscheint.

Ich schaue mir das Datum des letzten Artikels an.

Wenn der Artikel älter als 6 Monate ist, dann abonniere ich den Blog nicht. Weil er höchstwahrscheinlich tot ist.

Weil der Blogger aufgegeben hat.

Lese ich dann seine älteren Beiträge oder kaufe ich mir sogar sein Buch?

Natürlich nicht.

Ich nehme einen Blog automatisch nicht mehr ernst, wenn der Blogger aufgehört hat zu bloggen.

Genauso nehmen Leser keine Autoren ernst, die nur ein oder zwei Bücher geschrieben haben. Verlage ticken so ähnlich – sie wollen Autoren, die langfristig gute Bücher „am Fließband“ produzieren.

Und Kunden nehmen kein Unternehmen ernst, das nur ein Produkt entwickelt hat, das es niemals weiterentwickelt.

2. Du wirst besser

Es liegt in der Natur der Sache, dass dein zweites Buch besser ist als dein erstes. Dein zehntes Buch ist besser als dein zweites.

Wenn Menschen dein zehntes Buch lesen, sind sie begeistert.

Was tun sie?

Sie gehen davon aus, dass deine älteren Bücher genauso gut sind und kaufen sie.

3. Du fängst Feuer

Der wichtigste Grund, warum diese Strategie funktioniert ist folgender:

Du erreichst Durchschlagskraft.

In unserer Gesellschaft existiert so viel digitaler Lärm, dass man mit einem einzigen Buch nicht durchkommt.

Mit einem einfachen Artikel kommst du nicht durch das Grundrauschen hindurch, das Menschen umgibt.

Du musst dir deine Produkte wie Lichtstrahlen vorstellen.

Wenn du mit einer Lupe Feuer machen willst, dann kannst du 100 Jahre die Lupe aufs Holz halten – ohne genug Lichtstrahlen wird es niemals brennen.

Jedes Produkt ist ein weiterer Lichtstrahl, der die Brennkraft deiner Lupe erhöht.

Und eines Tages fängt es an zu brennen.

Dann kommen die Menschen angerannt, zeigen mit dem Finger auf dich und rufen: „Ein Über-Nacht-Erfolg!“

Menschen sehen nur das flackernde Feuer – die Arbeit dahinter nicht.

Menschen sehen nur das flackernde Feuer – die Arbeit dahinter nicht. Klick um zu Tweeten

Wie diese Strategie bei mir funktioniert hat

Jetzt habe ich dir allerlei berühmte Beispiele genannt und bin dir noch den Beweis schuldig, dass es auch bei „normalen“ Menschen wie dir und mir funktioniert.

(Wobei ich daran zweifle, dass Blogger normal sind. Kein normaler Mensch würde Jahre damit verbringen, etwas aufzubauen, wofür er nicht bezahlt wird…)

Mein allererstes Produkt war ein E-Book mit dem Namen „Einfach besser schreiben“. Danach entwickelte ich den Kurs Gastbloggen (den ich nicht mehr aktiv vermarkte), dann das Überschriften-Handbuch.

Danach folgte die digitale Schreibschule names Schreibclan, die heute eine umfassende Blogging-Universität ist.

Danach folgte der „Hack Google-Kurs“ und seit Sonntag gibt es meinen neuen Kurs „Blogge dich reich„.

Warum erzähle ich dir das?

Mit jedem Produkt habe ich mehr verdient als mit dem vorherigen.

Und jedes neue Produkt hat den Verkauf meiner vorherigen Produkte sowie Dienstleistungen vereinfacht.

Ich begann mit Pennies. Heute habe ich Monate, in denen ich fünfstellig verdiene. Hätte ich nach zwei Jahren Bloggen aufgehört, dann wäre ich bei den Pennies geblieben.

Wahrscheinlich hätte ich dann alle zur Hölle geschickt und voller Frust einen Blogartikel mit folgender Headline verfasst: „Bloggen funktioniert nicht!“

Wie diese Strategie bei dir funktionieren kann

Du merkst es bestimmt schon:

Damit diese Strategie funktioniert, musst du eins tun: produzieren.

# Lesetipp: Hier zeige ich dir, wie du schneller schreiben und damit mehr produzieren kannst.

Nicht blind und blöd drauf losproduzieren.

Sondern mit Sinn und Verstand. Produzieren, lernen, verbessern.

Wie man gute Bücher und Kurse produziert, ist nochmal ein Thema für sich (das du zum Beispiel im Schreibclan erlernen kannst) und würde hier den Rahmen sprengen.

Wichtig ist, dass du eins verstehst: Höre niemals auf zu produzieren.

Eines Tages wirst du so gut, dass dich die Welt nicht mehr ignorieren kann.

Schreib großartig, produziere großartig,

Dein Walter

Call to Action

Was produzierst du gerade? Ein Buch, einen Kurs, einen Blog? Lass es uns in den Kommentaren wissen.


  • Sehr schöner Artikel und mal wieder vollkommen richtig!

    Niemand wird ein One-Hit Wonder. Und falls doch ist man genauso schnell wieder weg wie eine Sternschnuppe.

    Aktuell schreibe ich an meinem zweiten Buch, welches ich in Kooperation mit meinem Klienten schreibe.

    Ansonsten ist das Jahr 2018 schon ordentlich mit weiteren Büchern und Kursen geplant. (Realistisch nicht unrealistisch)

    Mach weiter so Walter!

    • Hi Merlin,
      Sogar „Gangnam Style“ ist kein One Hit Wonder. Psy hat nämlich jahrelang davor schon Musik produziert, eher weniger erfolgreich. Man kann sagen, dass die vorherigen Lieder sein Training waren, während Gangnam Style endlich ein gelungenes Turnier wurde 😉

      LG, Walter

  • Ein der guter Artikel, der mal wieder belegt, dass eigentlich ALLES, was man an kreativer Arbeit leistet, (fast nur) durch Hartnäckigkeit und Sturheit bekannt wird.

    Für meinen ersten Roman werde ich mir das auf jeden Fall zu Herzen nehmen
    Und für den Zweiten…
    Und für den Dritten…
    Und für den Zwanzigsten 😉

  • Hallo Walter, danke für Deinen wertvollen Beitrag. Content ist einfach das wichtigste. Egal ob in Buchform, als Blog oder Rede. Ich produziere gerade Videos, in denen ich Dinge probiere. Denn neue Erfahrungen machen mir Spaß – und steigern auch noch die Kreativität.

    Das Projekt ist aus einer privaten Laune heraus entstanden. Aber es passt wunderbar als Beweisführung in meine selbständige Tätigkeit. Deshalb habe ich es auch damit verknüpft. Und mir damit quasi einen weiteren Marketing-Kanal geschaffen.

    Jetzt gilt es natürlich dranbleiben, weiter Content zu produzieren und – ganz nach deinem Artikel – auch Marketing dafür zu machen.
    PS: Hier der Link zum Youtube-Kanal
    https://www.youtube.com/channel/UCMWIWYEjC5b9AdmlXHa32zg

    • Hi Stephan,
      Youtube ist ein schwieriges Terrain für mich, auf das ich mich noch nicht so ganz wage. Deshalb weiß ich wie schwierig der Weg ist, den du vor dir hast. wünsche dir viel Erfolg und viele Abonnenten 🙂
      LG, Walter

  • Lieber Walter,

    danke für den tollen Beitrag! Letztlich geht es um Durchhaltevermögen, Hartnäckigkeit und Liebe zu dem, was man macht. Egal, in welchem Bereich man tätig ist. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass weitere Produkte den bisherigen Produkten immer guttun. Und dass Planung einfach unglaublich wichtig ist.

    Momentan arbeite ich an meinem ersten Onlinekurs. Er wird im Januar rauskommen und ich bin gespannt, wie sich die Marketingphase dann gestaltet. Ob ich Prinzipien übernehmen kann, die auch bei meinem Büchern funktioniert haben, oder ob ein Kurs andere Strategien braucht. Ich werde es erleben und auf jeden Fall wieder eine Menge lernen. 🙂

    Herzliche Grüße aus Berlin
    *Sandra

  • Dazu braucht man verdammt viel Ehrgeiz, Willen und enorm viel Energie. Alleine schon wenn man diese drei Komponenten besitzt schafft man so einiges im Leben. Eigentlich sollte man an diese drei Komponenten ständig arbeiten und alles andere ist dann nur noch umsetzen! Danke walter!

    • Hi Dimitri,
      Schön von dir zu hören. Ist eine Ewigkeit her, dass wir uns gesprochen haben 🙂
      Und schön, dass du wieder „online“ bist. Ich dachte schon der „Under Construction“ Hinweis bei dir verschwindet nie 😀 Aber gute Dinge brauchen nunmal Zeit. Und Ehrgeiz wie du gesagt hast 😉

      Viel Erfolg,
      Walter

  • Hi Walter, ich bin Fotografin und gerade dabei einen Blog und digitale Produkte zum Thema Hochzeitsfotografie zu erstellen. Mit der Hochzeitsfotografie bin ich schon sehr erfolgreich. Jetzt möchte ich mein ganzes Wissen und meine Erfahrung an andere weitergeben. auch bei der Fotografie gilt dieses ungeschriebene Gesetzt: dran bleiben. Kein Fotograf ist wegen einem einzigen Bild oder einer Hochzeit berühmt geworden. Oder wird deshalb gebucht. Ehrlich gesagt bin ich auch manchmal an dem Punkt wo ich ans aufgeben denke und dann lese ich wieder einen Artikel, wie diesen hier und denke mir, dass Aufgeben einfach keine Option ist. Punkt. Dann mach ich mir einen Kaffee und gehe zurück zu meinem Mac um an meinem Blog und meinen Produkten zu bastelt. Danke für deine Morivation und deinen ständigen grandiosen Content!!! LG aus München Kathleen

    • Freut mich, dass ich dich vor dem Aufgeben bewahrt habe 🙂
      Manchmal fehlt uns wirklich einfach die Klarheit und dann zweifeln wir an dem, was wir tun. Solange wir aber täglich oder wöchentlich 1% besser werden, dann gibt es für uns nur eine Richtung: nach oben.

      Sei großartig,
      Walter

  • Hallo Walter,

    wieder mal ein genialer Motivationsschub.

    Im Prinzip sogar einleuchtend aber man vergisst es im Alltag schnell wieder.

    Wenn man etwas Gutes produziert und das regelmäßig, kann es im ganzen nur besser werden, es geht gar nicht anders.

    Dein Artikel hat mir gleich mal in den Hintern getreten, Danke für die Inspiration.

    LG
    Lars

  • Hallo Walter,

    „(Wobei ich daran zweifle, dass Blogger normal sind. Kein normaler Mensch würde Jahre damit verbringen, etwas aufzubauen, wofür er nicht bezahlt wird…)“ – das ist wohl der beste Satz überhaupt 😀

    Ich stehe noch ganz am Anfang meines Blogger-Daseins, aber auch ich ernte sehr häufig fragende Blicke, wenn ich mal wieder einen Freitagabend zu Hause am Laptop verbringen, weil ich noch einen Beitrag fertig schreiben muss. Niemand kann nachvollziehen, warum ich tue, was ich tue, wenn ich doch kein Geld damit verdiene.

    Dein Satz oben trifft es: Bin ich eben nicht normal! Davon gibts zum Glück noch mehr.

    Liebe Grüße
    Magdalena

    • Hi Magdalena,
      Ja, wir Blogger sind alle ein bisschen verrückt 🙂 Wir glauben, dass wir die Welt mit unseren Worten verändern und davon auch noch leben können 🙂

      Bin froh, dass du dich uns angeschlossen hast.

      LG, Walter

  • Hi Walter,

    großartig.

    Es bringt immer wieder Spaß deine Artikel zu lesen. Und das Beste ist man lernt auch immer etwas Neues.

    Aus diesem Blickwinkel habe ich Das nämlich noch gar nicht gesehen. Obwohl es an sich logisch ist.

    Also noch mehr großartige Dinge produzieren. Damit das Marketing weiter angetrieben wird 😀

    Ich bin gerade dabei einen kleinen E-Mailkurs als freebie für meinen Newsletter zu entwickeln.

    Neben dem Beruf und dem Blog gar nicht so einfach 🙂

    Wie schaffst du es neben Familie, Business usw. noch die Zeit zu finden?

    Beste Grüße

    Björn

    • Hallo Björn,

      Ich habe dazu vor kurzem eine E-Mail an meine E-Mail-Liste geschrieben. Ich hänge sie hier an:

      „Walter, wie hast du das damals gemacht, als du noch einen Full-Time-Job hattest?“

      Das fragen mich viele Blogger gerne. Und ich antworte gerne.

      Wenn du wissen willst, wie du ein unfassbar produktiver Blogger wirst, dann lies weiter.

      Ich „vergesse“ öfter mein Smartphone zuhause – vor allem, wenn ich schreiben gehe (ja, ich schreibe nicht zuhause).

      Dann fragen mich andere immer: „Wie kann man sein Smartphone vergessen?“

      Meine Antwort: „Mit Absicht.“

      Dass ich manchmal nicht erreichbar bin, ist Absicht. Kunden, Freunde und Familie müssen warten, wenn ich schreibe.

      Klingt arrogant? Nenne es wie du willst, aber es ist unheimlich effektiv.

      So effektiv, dass ich fast alle Schreibblogs in Deutschland innerhalb von 2 Jahren (2012 bis 2014) überholt habe – obwohl sie schon viele Jahre vor mir am Markt waren.

      Wie?

      Schritt 1: Ausschalten

      Durch eine einfache Routine:

      2 Stunden früher schlafen gehen, 2 Stunden früher aufstehen.

      Klingt hart? Nicht, wenn es dein Traum ist, ein Blogger zu werden. Ich bin damals leichter um 5 Uhr aus dem Bett gesprungen als um 7 Uhr zum elenden juristischen Referendariat.

      Von 5 bis 7 Uhr war ich für die Welt nicht verfügbar. Alles war ausgeschaltet – außer mein Schreibprogramm.

      Von 5 bis 6 Uhr morgens habe ich dann nur eins gemacht: geschrieben. Internet aus, Gehirn an. Los geht’s.

      Kein löschen, kein korrigieren – nur schreiben.

      Von 6 bis 7 Uhr morgens habe ich dann alle anderen Dinge gemacht, die bei einem Blog anfallen: Technik, Bildersuche, Verlinkung, Kontakte knüpfen, Keyword-Recherche, Newsletter schreiben etc.

      Schritt 2: Ausklinken

      Um 7 Uhr ging es dann nach Düsseldorf zum Referendariat. Bei vielen Unterrichtseinheiten stöberte ich nicht im Gesetz, sondern in Sachbüchern. Ich war auf meiner eigenen Welle.

      Small-Talk mit den anderen? Nur oberflächlich. Denn im Inneren dachte ich an meinen nächsten Blogartikel.

      Als Autor darfst du keine Angst haben, nicht dazuzugehören. Ganz im Gegenteil: Du darfst kein Teil dieser konsumierenden Gesellschaft sein.

      Du bist kein Consumer. Du bist ein Creator.

      Schritt 3: Zurückkommen

      Absondern ist nichts schlechtes, wenn es für eine festgelegte Zeit geschieht.

      Meine Frau weiß genau, wann ich nicht erreichbar bin.

      Und sie weiß genau, wann ich wieder voll da bin. Da für meine Kinder und sie.

      Unproduktive Autoren (und Menschen allgemein) wollen alles schaffen. Überall dazugehören.

      Produktive Menschen wollen nur das Richtige schaffen. Und nur dort dazugehören, wo sie wachsen.

      Denke wie ein Creator. Sondere dich von den Consumern ab. Jedenfalls für eine klar definierte Zeit. Kehre aber auch in die „Gesellschaft“ zurück, damit du nicht all deine Freunde verlierst.

      Und vergiss nicht:

      Glück kommt von Freiheit und Freiheit kommt von Mut.

  • Was für ein toller Artikel! Ich habe ihn verschlungen. Ich bin immer wieder begeistert und Du sprichst mir aus der Seele! Ich bin Onlinehändlerin, keine Bloggerin und du motivierst mich ungemein! Danke!

    • Hallo Claudia,
      Freut mich sehr, dass dir der Artikel gefallen hat. Als Onlinehändlerin hast du mit mir eine wichtige Eigenschaft gemeinsam: Wir beide verkaufen online 😉

      LG, Walter

  • Lieber Walter!

    Danke für diesen großartigen Beitrag!

    Ich verfolge deinen Blog erst seit Kurzem und bin wirklich begeistert von deinem Content, weiter so!!

    Er inspiriert mich auch dazu, noch mehr Vollgas zu geben, vor allem was die Erstellung eigener digitaler Produkte betrifft.

    Ich habe vor ein paar Wochen meinen Blog gestartet zum Thema Motivation und Selbstverwirklichung für ambitionierte Frauen: http://www.verenawahlandt.com

    Aktuell konzentriere ich mich natürlich darauf, wertvollen Content für meine Leser zu erstellen, bin aber schon in der Konzeptionsphase für ein erstes Ebook, das ich Anfang des Jahres fertigstellen möchte.

    Auch wenn ich noch am Anfang stehe und mir bewusst ist, dass es wohl noch dauern wird, bis ich finanzieller Erfolg einstellt, habe ich zum ersten Mal das Gefühl, dass sich meine „Arbeit“ richtig anfühlt, ich liebe jede Sekunde davon!!

    Ich freue mich auf weitere super Beiträge von dir und schicke ganz liebe Grüße aus Wien!

    Verena

    • Hallo Verena,
      Schön, dich dabei zu haben. Wenn du „neu“ hier bist, dann empfehle ich dir vor allem mal in den älteren Artikeln zu stöbern.

      Da wirst du den ein oder anderen Goldklumpen finden 😉

      Ich drücke dir die Daumen für dein E-Book.

      LG, Walter

  • Danke für diesen mutmachenden Artikel. Als Blogger und Podcaster gibt es immer Aufs und Abs, dann erscheint gerade ein Artikel, in den man echt viel Herzblut und Leidenschaft investiert hat und dann sind die Kommentare dazu mau und die Reichweite deutlich weniger als erhofft.
    Aber dann: hey, ein älterer Artikel wird von einem großen Account retweetet und schwupps, kommen Besucher zuhauf. Durchhalten. Nicht immer einfach. Daher: Danke fürs daran Erinnern und fürs Mut machen.
    Ich schreibe ein deutsch-niederländisches Blog, das blog speciaal und podcaste dort monatlich den Polderblick-Podcast.
    Und ja, mal als Blogger, Autor, Podcaster etwas verdienen ist das große Ziel.

    • Hallo Oliver,

      Durchhalten ist wichtig. Keine Frage.

      Aber Vorsicht vor „Blinder Sturheit“. Man sollte sich auch immer die Frage stellen: „Warum funktioniert das nicht? Hat es bei anderen geklappt? Was kann ich tun, um XY besser zu machen?“

      Ich wünsche dir, dass du keine „Blindheit“ aber eine gesunde Sturheit hast, an deinem Traum zu arbeiten.

      Lg, Walter

  • Wobei ich daran zweifle, dass Blogger normal sind. Kein normaler Mensch würde Jahre damit verbringen, etwas aufzubauen, wofür er nicht bezahlt wird…

    Das möchte ich bitte als Tweet! 😀

    • Naja, eigentlich ist das bei fast jeder Selbstständigkeit so, dass man erstmal vorallem Zeit investiert. Nämlich in Marktforschung, ob es das oder ein ähnliches Produkt/ Dienstleistung schon gibt. Man muss auch hier Zielgruppen, USP und Strategien definieren. Unter Umständen einen oder mehrere Varianten eines Business Plans schreiben und den ein oder anderen Termin bei potenziellen Kreditgebern mit Präsentation und unangenehmen Fragen verbringen …
      Wer auch immer, wie auch immer selbständig ist, braucht ein sehr starkes inneres Feuer/ein Warum und er muss diesen Weg lieben bzw. Irgendwie nicht anders können.
      Herzlich Grüße und viel Spaß beim erfolg(en)reich Schreiben
      Sonja – die schon gefühlte tausend Mal hingefallen und wieder aufgestanden ist.

  • Ich finde den Artikel klasse, auf den Punkt und sehr motivierend. Noch Anfang das jahres wusste ich nicht wie und wo und überhaupt. Doch nach und nach kristallisiert sich ein Weg heraus.

    Und wenn man einmal angefangen hat zu produzieren, dann kommen die Ideen von ganz allein.

    Und auch das Schreiben geht nicht mehr weg. Es gehört nun zu mir und wenn ich zwei Tage nicht schreiben konnte, dann werde ich ziemlich unausstehlich.

    Ich produziere momentan ein Buch, eine LandingPage für ein Produkt und überarbeite meine virtuelle Assistentinnen Seite.

    Und es macht so eine Freude zu schaffen! Und ich weiß so viel mehr und kann es nun anwenden. Juchhu…Vielleicht bemerkt es auch irgendwann einer:-D

    • „Wenn man erstmal angefangen hat“…

      Dazu gibt es einen wichtigen Ratschlag von Anne Lamott:

      „Schreiben ist wie eine Autofahrt durch den Nebel. Du kannst du 10 Meter weit sehen. Aber das reicht auch. Du fährst diese 10 Meter. Danach siehst du weitere 10 Meter.
      Und so absolvierst du die ganze Reise.“

      Häufig sieht man als Autor und Blogger nicht das große Endziel. Muss man auch nicht. Man muss nur einen Schritt nach dem anderen machen und alles findet seinen Platz.

      LG, Walter

  • Walter, wieder ein absolut genialer Post, der motiviert und Hummeln im Hintern tanzen lässt. Hammer! Ich blogge nun seit 3 Jahren und lese deinen blig gefühlt genauso lange. Ich lebe auch vom Bloggen u‭nd liebe das Produzieren. Als nächstes stehen „richtige“ Produkte an: Bücher und dann Onlinekurse. Mega Inspiration Walter! Ich Danke dir und teile gerne.

    • Hi Catharina,
      Danke fürs Teilen und dein Lob.
      Bin froh, dass es noch mehr von meiner Sorte gibt 🙂 Ich wünsche dir für deine „richtigen“ Produkte viel Erfolg.

      LG, Walter

  • Hach, das war wieder ein toller Artikel.

    Und ja, wir sehen nur die Spitze des Eisberg. Und das ist auch gut so. Das Produkt soll Leichtigkei ausstrahlen.

    In meiner Theaterarbeit hatte ich manchmal Kollegen, die sich beschwerten, das die Zuschauer ja gar nicht wissen, wieviel Arbeit hinter einem Stück steckt.

    „Möchtest du vielleicht in einem Stück sitzen, bei dem du beim Zuschauen ständigst denkst, Mann, das sieht nach viel Arbeit aus“, antworte ich dann.

    Wenn die Menschen statt dem flackernden Feuer auch die Arbeit sehen, dann habe ich was falsch gemacht.

    Bei mir sind gerade einige Produkte am Entstehen. Ich arbeite an einer Landingpage, konzipiere einen Kurs und starte im Februar eine Blogparade.

    Und werde gerade zur Frühaufsteherin. Denn die Morgenstunden sind bei uns in der Familie die ruhigsten.

    Liebe Grüße.

    Dagmar

  • Ich liebe diesen Blog. 🙂
    Es ist einfach und verständlich und eigentlich auch soooo logisch.

    Danke für den tollen Artikel und die berühmten Beispiele.

    Tag täglich denke ich mir … „Mach was, du hast tolle Ideen“ raus damit.
    Mein erstes Ziel ist gar nicht damit Geld zu verdienen, sondern Leidenschaft und Spaß daran haben auszuleben.

    • Hi Kissi,
      Jeder, der als erstes Ziel das Geld verdienen hat, wird keins verdienen.
      Das hat schon Rockefeller gesagt, einer der reichsten Menschen der Neuzeit.

      Warum das so ist? Menschen werden von „leidenschaftlichen Menschen“ angezogen. Sobald du also etwas leidenschaftlich tust (und es lange genug tust), werden die richtigen Menschen zu dir kommen. Und dann ist es auch kein Problem mehr, von diesem Publikum zu leben.

      LG, Walter

  • HHallo Walter,
    vielen Dank für dein (wieder mal) so motivierenden Worte. Habe gerade erst mit dem Bloggen angefangen, und kann hilft es, so gute Lehrer zu haben 🙂

    Schauen wir mal, wo die Reise hingeht.
    Viele Grüße
    Peter

  • Hallo Walter,
    das hast du schön auf den Punkt gebracht! Ich kann voll bestätigen und nachvollziehen, dass das neuste Produkt immer auch den bereits vorhandenen Produkten neuen Schub verleiht. Ich schreibe seit 2013 zum Thema Fotografie und habe immer festgestellt, dass nach der Veröffentlichung eines neuen Kindle-Ebooks die schon vorher geschriebenen Bücher erheblich größere Beachtung fanden. Das gilt auch für eine Webseite oder einen Blog auf dem regelmäßig relevante, problemlösende Beiträge für eine Nutzergruppe mit einem bestimmten Problem erscheinen. So veröffentliche ich auch auf meiner Webseite https://www.makro-foto.com/the_making_of.htm monatlich neue Bilderstellungs-Anleitungen, die denen aus meiner Buchreihe „The Making of, Entstehungsprozesse außergewöhnlicher Fotos“ (bisher 5 Bände erschienen) und hier neue Motivation wecken, sich mit kreativer Fotgrafie zu beschäftigen.

    Herzliche Grüße aus Marburg

    • Hi Hans,
      Profi-Autoren, die von Amazon-Büchern leben, sagen, dass man erst ab etwa 10 Büchern vom Schreiben leben kann.
      Wenn sich die Bücher durchschnittlich verkaufen, was meist realistisch ist.
      5 Bücher ist deshalb schon mal eine gute Nummer. Viel Erfolg weiterhin.

      LG, Walter

  • Sehr guter Artikel.
    Dann bin ich ja auf dem richtigen Weg 🙂 Ich baue gerade eine ganze Produktlinie auf (Anleitungen zu Evernote). Das kleine Einsteigerprodukt für unter 10 EUR ist seit 2 Monaten am Markt. Diese Woche wird ein größeres für 29 EUR veröffentlicht; gerade sitze ich schon an der Gliederung für das nächste und ein paar Ideen für Nachfolgeprodukte habe ich auch noch.

  • Ich beginne gerade mit dem Planen eines Blogs über Depression, Psychosen, Schizophrenie und wie sie die Realität formt. Ich möchte mit dem Blog viel erreichen. Und ich hab Hummeln im Hintern, loszulegen auch wenn es noch kein Geld einbringt. Das ist wohl eine der wichtigsten Lektionen für den Beginn der Karriere.

    Ist noch nicht online 🙂 Aber du wirst dich hoffentlich daran erinnern, wenn du das erste Mal auf den Blog stößt.

  • Ach, lieber Walter,

    ich habe gerade ein kleines Tief und da kommt dein Artikel wie gerufen.

    Ich habe die erste Version meines ersten Romans – spirituelle Weisheiten für den modernen Menschen, der keine spirituellen Weisheiten mag, unauffällig in einer Art Detektivgeschichte auf Mallorca verpackt – in einem Monat geschrieben und sie zu einer Lektorin geschickt, die mir beim wichtigsten Punkt, der Verwandlung meines Gekritzels in einen echten und spannenden Roman, helfen wird, was natürlich auch eine Stange Geld kostet, das ich gern investiere. (Das war der längste Satz, den ich je geschrieben habe.)

    Also schreite ich gemächlich voran. Ich mag den Weg und bin gleichzeitig ungeduldig und oft frustriert. Dann versuche ich meine Ungeduld immer wieder daran zu erinnern, die jetzige Zeit bewusst zu genießen, denn tatsächlich schreibe ich des Schreibens Willen. Ich weiß, dass ich nach meinem ersten Beststeller nicht glücklicher sein werde, als ich es jetzt schon bin.

    Doch so ein kleiner Meilenstein ab und zu, ein Beweis, das man wächst, beschwingt natürlich.

    Bei meinem Blog bin ich während des Buchschreibens und auch schon vorher ziemlich faul geworden. Ich glaube noch immer an meine Idee und an mich, und dennoch fehlt eben so der innere Elan. Dann produziere ich eben nur einen oder zwei Beiträge im Monat.

    Danke für diese kostbare Erinnerung heute!

    Schreibsuchti ist und bleibt mein Lieblingsblog ♥

    Elisa

    • Hi Elisa,
      Danke für dein Lob und die lieben Worte.

      Ich hoffe, ich konnte dich aus deinem Tief etwas befreien.

      Ganz ehrlich: Ich habe auch manchmal Phasen, wo ich mich frage, ob das Ganz Sinn ergibt, ob ich auf dem richtigen Weg bin…

      Doch dann hilft mir immer eine Frage: Ist jemand anders dort, wo du hin möchtest?

      Wenn die Antwort Ja ist, dann kann ich es auch schaffen.

      Das gibt mir Kraft und Klarheit.

      „Folge einfach der Spur, bis du den Weg selbst erkennst. Dann kannst du alleine weitergehen.“

      LG, Walter

  • Jeah, toller Artikel! Danke für deine Gedanken und das direkt auf den Punkt bringen!

    Ich produziere gerade Artikel für meinen Blog, kleinere Inspirationen via Instagram, im Stillen meinen ersten online Kurs für nächstes Jahr und mein erstes offline Event auch für nächstes Jahr.

    Diesen Artikel werde ich mir definitiv abspeichern und immer dann hervorholen, wenn ich mal wieder kurzfristig zweifeln sollte 🙂

    Liebe Grüße
    Esther von Wondertastic

  • nicht uninteressant 🙂 Ich schreibe zwar keine Bücher, aber Artikel für meinen Blog (ok, ist nicht mein einziger :)), ich versuch‘ zumindest, regelmässig Texte ‚rauszuhauen’… Noch keine großartigen Leserzahlen, aber in Verbindung mit einem meiner anderen Blogs, hat das durchaus schon was gebracht…

    Liebe Grüße
    Stefan

  • Lieber Walter,
    ich habe dir erst vor ein paar Tagen eine Mail geschrieben, möchte aber nach dem Artikel nochmal was los werden.
    Heute war ein doofer Bloggertag. Ich habe mich mal wieder gedacht, warum mache ich das eigentlich. Ich sollte aufhören zu schreiben. ES BRINGT NICHTS! Ich werde niemals Geld mit irgendwas verdienen.

    Und dann lese ich deinen Artikel. (Steht fest auf meiner to do List für heute 😉 ).
    Haha und jetzt kann ich ein bisschen über mich lachen und werde einfach weiter machen!

    Danke!
    Cosima

  • Lieber Walter,

    du hast mich schon vor ein paar Wochen dazu motiviert, wieder zu schreiben. Montags gibt es seit dieser Woche auf meinem Blog immer frische Ideen und mein Buch werde ich in meiner vorlesungsfreien Zeit fertigstellen. Einen Verlag habe ich schon und mit ihm auch den Plan eine ganze Serie zu schreiben. Der erste Teil handelt von der Schatzkiste, die wir in uns haben und so gerne ignorieren. Wir müssen uns nämlich eigentlich gar nicht ändern, sondern nur den Diamanten rauslassen, der wir schon sind. Leichter gesagt als getan, aber zum Glück gibt es Meister der Selbstsabotage wie mich, die ihre geheimsten Eigentore mit einem ordentlichen Schuss Humor zeigen und den Weg nach draußen und oben aufdecken.
    Freue mich auf deinen nächsten Newsletter.
    Mit herzlichem Dank und Gruß
    Sonja

  • „Kein normaler Mensch würde Jahre damit verbringen, etwas aufzubauen, wofür er nicht bezahlt wird…“ Wie gut, dass ich auch zu den Menschen gehöre, die nicht normal sind, sondern ein wenig verrückt 😉 Danke für diesen Satz Walter … it has Made my day!

    Womit ich mich gerade beschäftige? Ich bin Mitautorin des Buches:“Wie hast du das gemacht?“ Habe letzte Woche ein Webinar erstellt, diese Woche einen Blogbeitrag und zwei Videos. Morgen beginne ich eine Challenge zu erstellen.

    Ich bleibe dran, motiviert and Ich never give Up 🙂
    Liebe Grüße Nicole

  • Danke Walter,
    der Beitrag hat auch mich wieder motiviert.
    Ich schreibe immer noch an meinem ersten Roman. Es dauert so viel länger als gedacht – zum Haare raufen! Aber ich bleibe dran. Solange ich weiterschreibe, bin ich auf dem richtigen Weg. Und nach dem ersten Roman mache ich weiter – so wie Du es schreibst. Was sonst? Ach ja, darüber bloggen 😉
    LG, Ricarda

  • Lieber Walter!

    Vielen Dank fürs Aufmuntern ? Es liegt in der Natur des Menschen, immer mal wieder an sich selbst zu zweifeln. Aber Aufgeben ist nicht meine Sache.
    Mein Mann sagt ab und zu: warum machst Du das noch? Du investierst so viel Zeit und es kommt doch nix dabei rum.
    Aber immer wieder höre ich auch von ihm: ich bewundere Dich für Dein Durchhaltevermögen. Ich hätte schon längst hingeschmissen.
    Und so mache ich weiter.
    Ich arbeite derzeit an einem neuen Roman, meinem achten. Er soll nächstes Jahr herauskommen.

    • Hallo Sabrina,
      Respekt, schon dein achter Roman. Durchhaltevermögen hast du auf jeden Fall.
      Kannst du schon von deinen Büchern leben?
      Wenn nicht, dann solltest du vielleicht auch über weitere Marketing- und Monetarisierungsmethoden nachdenken 🙂
      Wenn man seinen Kurs korrigiert, ist es kein Aufgeben.
      LG, Walter

  • Hallo Walter,

    Wieder ein toller Artikel, danke dafür. Du schreibst ja im Newsletter und auch in Artikeln, dass E–Books ein guter Weg wären, ein eigenes Produkt auf die Beine zu stellen. Ich habe einige Ideen für E-Books, allerdings etwas Angst vor der Veröffentlichung. Hast du zufällig Tipps, wie man sie kopiersicher macht? Ich befürchte, wenn es am Markt ist, dass es sich dann einfach durch illegale Weitergabe verbreitet, anstatt durch den Kauf bei mir. Ist diese Angst berechtigt?

    Danke und lieben Grüße
    Nadine

  • Lieber Walter,

    deine Beiträge schaffen es jedes Mal aufs Neue, mich zu motivieren!

    Heute habe ich eine geballte Ladung davon bekommen:
    Aus irgendeinem Grund sind alle deine Mails seit 4.12. in den Werbung-Ordner gewandert. Und ich habe sie erst heute entdeckt.

    Ich stecke übrigens gerade in der Anfangsphase fest: Blog aufsetzen, Buch schreiben, Video schneiden lernen basic, Fotografieren lernen und natürlich Blogartikel schreiben lernen … und das alles neben einem Job, Haus bauen und einem bevorstehenden Umzug … Manche der aufgezählten Dinge verfolge ich schon seit Jahren. Mit sehr mäßigem Fortschritt … Für 2018 habe ich ein neues Motto: One step at a time 🙂

    Beste Grüße aus Wien,
    Eugénie

  • Hey Schreibsuchti,

    ich starte gerade mit meinem Blog und dieser Artikel hat mich gerade sehr motiviert. Ja du hast Recht ein Beitrag macht mich nicht zum Blogger.

    Grüße

    Eva

  • Hallihallo,

    Danke für der Tritt in den Hintern, wenn meine Ungeduld meine Motivation frisst. Ich schreibe schließlich seit 20 Jahren, aber wer veröffentlicht schon ein Buch von einer Zehnjährigen? Und dann habe ich viel zu viel Zeit damit verbracht, mir einen „vernünftigen“ Beruf zu suchen, und das Schreiben auf den kaum vorhandenen Feierabend verschoben. Aber jetzt bin ich wieder voll drin.

    Im Moment schreibe ich an einem Roman (wie eigentlich immer, aber im Moment tatsächlich mal konsequent an einem statt an fünf gleichzeitig und durcheinander) und kontinuierlich an meinem Blog.

    Liebe Grüße

  • Hallo,
    produzieren und vermarkten ist schwieriger als gedacht. Vielleicht nicht Ideen und Texte schreiben aber Klickzahlen zu bekommen – das ist schon sehr viel Arbeit und nicht ganz einfach. ? Ich bin durch Zufall auf diese Seite gekommen und werde mich einmal durch klicken. Danke für den informativen Beitrag.

  • vergessen zu schreiben, ich denke die genannten Persönlichkeiten waren für sich einzigartig und haben für ihr Tun „gebrannt“. Darauf kommt es an – wer mit Spaß und Einsatz dabei ist (und daran glaubt), der wird einen erfolgreichen blog haben können. ?

  • Dankeschön für diesen motivierenden Artikel. Ich schreibe vorwiegend für andere Menschen, arbeite aber gerade parallel an meinen ersten beiden Sachbüchern. Ich bin sehr gespannt auf die neuen Erfahrungen, die ich dabei machen werden 🙂
    Viele Grüße aus Wuppertal
    Harriet Liesegang

  • Hi ich bin gerade auf deine Seite gestoßen, weil ich nach Tipps für Buchrezensionen gesucht habe (Ja, genaugenommen heißt das dein Blog hält mich gerade von der Arbeit ab…). Jetzt lese ich schon den fünften Beitrag, weil ich mehr und mehr und mehr gute Tipps finde und mir am liebsten alles abschreiben, ausdrucken und an die Wand pinnen möchte (Also verbessert dein Blog gerade meine Arbeit, was heißt, dass es nicht mehr direkt ein „von der Arbeit abhalten“ ist). Also vielen Dank an dieser Stelle für die vielen guten Tipps und die Motivation. Das habe ich gerade echt gebraucht.

    Eilidh

  • Durchhalten hoch 3. Wenn da nicht immer diese leise Stimme wäre, die mich gehässig im Hinterkopf fragt, warum ich glaube, das mein Zeug zu irgendwas taugt. Es gibt doch schon ähnliche Bücher, warum noch ein weiteres? Und dann heißt es Brust raus und lächelnd das nächste Buch schreiben. Ach und Blog anfangen, ja ja. Wenn ich nicht so verdammt gerne schreiben würde. Heute erstes Buch einer hoffentlich langen Reihe veröffentlicht und beim Blick auf die Konkurrenz direkt verunsichert, warum ich das gemacht habe. Und zack, da ist deine Antwort: Weil ich für eine Buchreihe immer ein erstes Buch brauche und auch ein zweites und drittes usw. ?

  • Hallo Walter,
    ich möchte auch einen Blog aufbauen und befasse mich aktuell mit den technischen Fragen.

    1. Benutzt Du ein fertiges Theme aus dem Themeforest (Gutenberg) oder hast Du es mit Elementor aufgebaut? Welches Theme ist besonders empfehlenswert?

    2. Muss man eine Seite komplett nur als Blog aufbauen (wie Du) oder kann man mit einem Blog auch erfolgreich werden, wenn man auf der Seite zunächst sich und seine eigentliche Dienstleistung (z.B. Coaching, Beratung, … ) vorstellt und den Blog sozusagen an den Nebenschauplatz stellt? Oder sollten die Blog-Inhalte dann auch auf Seite 1 erscheinen?

    Wäre klasse, wenn Du hier ein paar Tipps geben könntest.
    Besten Dank,
    Monika

    • Hi Monika,

      1) Ich benutze die Themes von Thrive-Themes.

      Derzeit entwickeln sie allerdings ein komplett neues Theme-System, deshalb kann man da derzeit kein Theme kaufen.

      Ob du ein fertiges Theme aus Themeforest nimmst, oder dir ein Theme komplett selbst baust, das ist Geschmackssache.

      Hängt vor allem stark davon ab, welche „Wirkung“ du erzielen möchtest.

      2) Hängt von deinem Selbstverständnis ab.

      Wenn du dich IN ERSTER Linie als Coach und Berater siehst, dann ist der Blog „nur“ ein Marketing Tool.

      Ich selbst sehe mich als Autor und Blogger – und deshalb ist der Blog und die Inhalte im Fokus.

      LG, Walter

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    Deine ersten 10.000 Leser:
    Mit diesen 11 Rezepten in meinem E-Book.

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