August 16

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Wie du zu den oberen 10 % der deutschen Blogger gehören kannst – auch wenn dich noch niemand kennt

Zu den oberen 10 % gehören.„Schon wieder!“

Mein Frau ärgert sich. Nicht über andere, sondern über sich selbst.

Sie hat es wieder getan. Sie hat abends genascht.

Schokolade.

Diät im Eimer.

Alles umsonst.

(Schatz, wenn du das liest: Ich liebe dich.)

Wir alle kennen es. Wir nehmen uns Dinge vor, aber wir fallen immer wieder vom Zug.

Wir wollen mehr schreiben, aber es kommt immer was dazwischen. Schreibblockade, Game of Thrones oder der Kegelklub. Irgendwas ist immer wichtiger.

Wir wollen einen erfolgreichen Blog, aber wir finden einfach keine Zeit.

Warum zum Geier?

Der Grund, warum so viele Blogs niemals erfolgreich sein werden

Das Ganze hat einen Grund.

Es gibt einen Grund, warum 90 % aller Diäten scheitern. Und 90% aller Blogs kaum Leser bekommen.

Es gibt einen Grund, warum dir das Bloggen manchmal wie eine Geburt vorkommt.

Schmerzhaft.

Warum sich das Schreiben anfühlt, als würde dir Bismarck seine Pickelhaube in den Hintern rammen.

Dieser Grund ist:

Du liebst den Prozess nicht.

„Erfolglose Menschen konzentrieren sich auf Ereignisse. Erfolgreiche Menschen konzentrieren sich auf den Prozess.“
– M. J. DeMarco

Die meisten Menschen wollen gut aussehen, aber sie wollen nicht ihre Ernährung ändern.

Gutes Aussehen ist das Ergebnis. Die gesunde Ernährung ist der Prozess.

Beim Bloggen ist leider nicht anders.

Wie du durch das Tal der Tränen kommst

Ich habe schon viele Blogs kommen und gehen sehen. Die meisten Blogger starten mit Leidenschaft, Energie und Hingabe.

Die Nacht durchzumachen ist für viele Blogger das reinste Vergnügen.

Doch dann kommt das erste große Tal – meist nach etwa 2 Jahren.

Dann fragen sich viele Blogger, warum sie das Ganze überhaupt machen.

Die erste Sinnkrise.

Plötzlich kommen Selbstzweifel auf. Man zweifelt daran, dass man etwas bewirkt. Die Leserzahlen stagnieren. Das Geld sprudelt auch nicht.

Wozu noch das Ganze?

Fragst du dich das auch manchmal?

Ich kann dich beruhigen: Wir alle gehen durch dieses Tal. Und wenn es dieses Tal nicht gäbe, dann wäre es ja leicht, einen erfolgreichen Blog aufzubauen. Dann würde es ja jeder tun.

Und ganz unter uns: Die ersten zwei Jahre habe ich mit meinem Blog keinen einzigen Cent verdient. Die Leserzahlen war auch eher bescheiden.

Hindernisse sind dafür da, um die wahren Läufer von den Mitläufern zu trennen. Wenn dein Leben so richtig durchgeschüttelt wird, dann muss das nichts Schlechtes sein. Vielleicht wird gerade durch kräftiges Sieben das Gold vom Sand getrennt.

Mein Tanzlehrer hat immer, wenn nur sehr wenige zum Training erschienen sind, gesagt:

„Der Sand wurde weggesiebt. Das Gold ist geblieben.“

Viele Blogs scheitern, weil Ihnen einfach die Turbulenzen des Lebens dazwischen kommen. Es fehlt ihnen an Ausdauer, durch das Tal der Tränen zu gehen.

Dieses 2-Jahres-Tal ist deshalb ein gutes Zeichen.

Wenn du es überwindest, dann hast du schon einen Großteil der anderen Blogs abgehängt, weil viele in dieser Zeit aufgeben.

Viele wünschen sich in dieser Phase eine klare Anleitung. Eine Schritt für Schritt Anleitung. Das Problem nur: Es gibt keine. Nicht für diese Phase.

Es ist, als ob du durch den Nebel gehst. Du siehst nicht weit, aber kannst genug sehen, um zwei Schritte zu gehen. Dann gehst du zwei Schritte und siehst wieder etwas mehr. Und so arbeitest du dich vor.

Falsche Richtung?

Nicht so schlimm. Das kann man korrigieren.

Falscher Prozess.

Keine Chance.

Entscheidend ist, dass du vertraust und weitergehst.

Worauf vertrauen?

Auf den Prozess.

Wenn nämlich der Prozess stimmt, dann werden die Ergebnisse kommen. Auch wenn du noch keine genaue Ahnung hast, wohin die Reise geht.

Denk mal an den Sport:

Wenn du täglich läufst und dich richtig ernährst, dann werden die Ergebnisse kommen. Ob du dir ein Ziel gesetzt hast oder nicht: dein Körper wird sich verändern.

Genauso ist es beim Bloggen:

Wenn du den richtigen Prozess hast, dann werden die Erfolge kommen. Auch wenn du das Ziel noch nicht klar vor Augen hast.

Das magische siebte Jahr

Einen Blog kann man sehr gut mit einem Startup vergleichen.

Man braucht eine Idee, ein Alleinstellungsmerkmal und einen Markt.

Die Erfahrung zeigt, dass die meisten Startups innerhalb der ersten zwei Jahre scheitern.

Wenn du mit deinem Blog also schon länger als 2 Jahre bloggst: Glückwunsch. Du hast die schwierigste Zeit schon überstanden.

Unser Ziel ist aber nicht das bloße Überleben. Wir wollen ja erfolgreich bloggen. Doch wie lange dauert es, bis der Durchbruch kommt?

Wie sieht das bei Startups aus?

In der Regel brauchen Startups etwa 7 Jahre, um profitabel zu werden.

7 ganze Jahre!

Hast du genug Ausdauer, um sieben Jahre lang zu bloggen, ohne einen Durchbruch zu erleben?

Zugegeben: Bei mir hat es nicht so lange gedauert – weil ich einen guten Mentor hatte. Mein „Durchbruch“ kam bereits nach etwa zwei Jahren.

Du möchtest, dass ich dein Mentor werde? Dann hier lang.

Michaels erstaunliche Geschichte

Bei Michael Hyatt war das anders. Er brauchte wirklich 7 Jahre.

Michael ist heute für jeden, der sich mit Zeitmanagement und Selbstmanagement beschäftigt, ein Begriff. Er hat aus seinem Blog ein Millionen-Business gemacht.

Doch sein Aufstieg war alles andere als schnell.

Fast sieben Jahre hatte er ohne Durchbruch gebloggt.

Das Entscheidende: Er hat nicht aufgehört. Er hat auf den Prozess vertraut. Er hat den Prozess geliebt.

Viele von uns glauben, dass Erfolg immer linear verläuft. Das heißt: Es geht langsam aber sicher bergauf.

Das ist leider nicht der Fall. Häufig sieht Erfolg eher aus wie ein Hockey-Stick: Zuerst läuft es jahrelang seitwärts und dann schießt die Kurve plötzlich nach oben.

Exponentielles Wachstum.

Bamm!

Doch wann dieser Punkt des „Durchbruchs“ kommt, kann keiner genau vorhersagen.

Ich weiß nur eins: Wenn du aufgibst, dann wird dieser Punkt niemals kommen.

Die Kunst, niemals aufzugeben

Dieser Punkt des Durchbruchs kommt nur, wenn du den Prozess liebst.

Du musst es lieben, zu schreiben, zu recherchieren und auszuprobieren.

Du musst es lieben, an deinem Schreibstil zu feilen.

Du musst es lieben, hinzufallen, aufzustehen und weiterzumachen.

Ungeachtet der Ergebnisse.

Liebe den Prozess.

Doch was tun viele Blogger?

Sie lieben die Ergebnisse.

Wer liebt es nicht? Geld verdienen, viele Follower haben, auf Konferenzen sprechen (übrigens bin ich bei der Paperless Pioneers Conference als Speaker. Wenn du Interesse hast, auch zu kommen, dann melde dich bei mir. Ich schicke dir einen Rabattlink).

Wer liebt sie nicht? Die Anerkennung, die Kommentare begeisterter Leser, die Fanpost.

Wenn du aber nur die Ergebnisse liebst, dann wirst du den Prozess nicht mehr lieben.

Dann ruhst du dich auf deinen Lorbeeren aus. Dann erntest du deine 300 Euro pro Monat und hast keine Lust mehr auf den Prozess. Du willst nur noch ernten, nicht säen.

Das ist der Grund #1, warum Blogs scheitern.

Sie lieben den Prozess nicht.

Ja, ich verdiene mein Geld mit dem Schreiben. Ja, ich sehe tolle Ergebnisse.

Doch ganz ehrlich: Auch wenn ich keinen müden Cent bekommen würde – ich würde trotzdem bloggen.

Woher ich das weiß?

Weil ich es auch die Jahre davor gemacht habe, bevor ich von meinem Blog leben konnte.

Warum?

Weil ich den Prozess liebe.

Und egal, welche Ergebnisse kommen – gute oder schlechte – ich blogge weiter.

Diese Einstellung macht mich unaufhaltsam.

Diese Einstellung macht dich unaufhaltsam.

Und rate mal, was passiert, wenn du unaufhaltsam bist?

Dann gehörst du zu den oberen 10 % der deutschen Blogger.

Das ist so sicher wie der Stau auf der A3.

Es ist nur eine Frage der Zeit.

Und wenn du einen soliden Prozess haben möchtest, der echte Ergebnisse liefert, dann schau mal in meinem Schreibclan vorbei:

www.schreibclan.de

Schreib großartig, sei großartig,

Dein Walter

PS

Diese Zeilen schreibe ich dir von der Xantener Südsee. Ja, ich schreibe auch im „Urlaub“. Weil ich den Prozess liebe 🙂


  • Cool! Sehr schön auf den Punkt gebracht!
    Was m.M. noch dazugehört, ist die Person, die den Prozess liebt.
    Die sich dafür liebt, mit dem Prozess zu wachsen (unabhängig vom Ergebnis).
    Das stimmt: wenn ich den Prozess liebe, und mich liebe, dann ist das meiste gewonnen.
    Danke für den Artikel.

    • Hi Peter,

      Klar, persönliches Wachstum gehört dazu.

      Man wächst sozusagen mit seinem Blog mit – und auch das Können.

      Zu Beginn sind es nur ein paar Texte. Später sind es dann noch Skills wie Social Media Marketing, E-Mail-Marketing, Google Optimierung und Outreach usw.

      PLUS: Auch der Charakter wächst. Man lernt, mit Kritik umzugehen, sich stetig zu verbessern und vieles mehr.

      Ja, bloggen ist eine der schönsten Sachen der Welt 🙂

      LG, Walter

  • Hi Walter,
    eigentlich bin ich vor allem zum Lesen dieses Artikel gekommen, weil ich wissen wollte, ob ich schon zu den 10% gehöre, von denen Du in Deiner Mail gesprochen hast.
    Da bin ich mir jetzt zwar immer noch nicht sicher aber zumindest weiß ich, dass ich mindestens so etwa auf dem richtigen Weg bin. Denn ich liebe das Bloggen und messe mich nicht (nur) an den Ergebnissen. Wobei ich schon auch sehr zielorientiert unterwegs bin. 😉
    Viele Grüße
    Jahn

    • Hallo Jahn,

      Da habe ich dich aber schön gelockt, oder? 🙂

      Ziele zu haben, ist ja nicht verkehrt. Ich bin auch ein sehr zielstrebiger Mensch und habe darüber auch ein Buch geschrieben.

      Schau mal hier:
      http://www.endlichlebendig.de/ziele-erreichen/

      Was aber viele zielorientierte Menschen oft vergessen: Man darf nicht nur das Ziel lieben, sondern den Prozess. Ein Läufer darf nicht nur die Ziellinie lieben, sondern den gesamten Asphalt 🙂

      Viel Erfolg auf deiner Reise in die 10% 😉

      LG, Walter

  • Lieber Walter,
    danke für diesen Artikel – ich bin sicher, dass er nicht nur mir Mut macht! Bei mir ist die Krise noch weit entfernt, aber natürlich wird sie früher oder später kommen. Die Frage ist wohl, wie viel Macht man ihr dann gibt.
    Und ja, es geht darum, den Prozess zu lieben. Bloggen/Schreiben ist Arbeit, auch wenn viele Nichtblogger/Nichtschreiber das oft nicht glauben wollen. Die meiste Zeit über ist es eine sehr schöne Arbeit, zugegeben, aber eben dennoch Arbeit. Ich bin gespannt, wann ich in das Sieb gerate und mich als Gold herausstellen darf 🙂
    Herzliche Grüße,
    *Sandra

    • Hallo Sandra,

      Mut machen ist eine meine Lieblingsaktivitäten. Weil ich immer wieder erlebe, wie Menschen auf halber Strecke aufgeben – nicht nur beim Bloggen. Auch im Leben.

      Ich wünsche dir, dass du die Sieb-Phase gut überstehst. Und selbst wenn du fällst, dann stehe wieder auf 😉

      LG, Walter

    • Hi Alex,
      So etwas kommt vor.

      Der Schreibmuskel ist ein Muskel. Er wird besser, wenn man ihn trainiert.

      Deshalb rate ich immer jeden Tag 30 Minuten zu schreiben.

      Mit der Zeit wird dein Schreibmuskel stärker und dann schreibst du 1.000 Wörter in einem Rutsch.

      Alles eine Frage der Übung. Und der Liebe zur Übung 🙂

      LG, Walter

  • Hallo Walter!
    Ein schöner Artikel mit einem wichtigen Grundsatz, auffordernd und mutmachend.
    Wir haben unser Projekt in diesem Jahr gestartet und sind genau in dieser Durchhalteperiode. Wichtig ist, dass es einem Spaß macht und es hilft auch den Gedanken zu verinnerlichen, dass man durch seine Arbei Gutes tun und anderen helfen kann.
    Wahrscheinlich scheitern viele, die eben nur das Geld verdienen im Kopf haben, sobald sie merken, dass ein Blog tatsächlich viel Arbeit bedeutet. Deshalb kaufen auch so viele Texte / Content ein.
    Sich selbst das Wissen zu erarbeiten, um einen guten Blog zu gestalten und gute Texte zu schreiben ist nicht zu unterschätzen.
    Du bist aber ein gutes Vorbild, dass man mit Durchhaltevermögen sogar von dem Leben kann, was einem Spaß macht.
    Weiterhin viel Durchhaltevermögen und Erfolg!
    Viele Grüße,
    Michael

    • Hallo Michael,

      Habe mir euren Blog angeguckt. Sehr interessantes Thema. Auch sehr wichtig. Ich finde auch, dass zu viele Menschen sich furchtbar ernähren und dabei sich selbst und der Umwelt schaden.

      Ich drücke euch deshalb ganz stark die Daumen.

      Ist zwar eine schwierige Nische, da ihr mehrere sehr umkämpfte Themen habt (Ernährung, Food-Blogs, Fitness, Lifestyle)

      Aber dafür auch sehr viele potenzielle Leser (und Umsätze 🙂

      Alles Liebe,
      Walter

  • Ein großartiger Artikel, der mir in den Hintern trat, ähm virtuell natürlich. In bin nach drei Haren gerade so gefrustet, dass ich aufhören wollte. Doch dann kam die Möglichkeit der Buchmesse Frankfurt und der Selfpublisher-Verband und ich motivierte mich selbst. Hoffe, aber keine / Jahre dazu zubrauchen. Ich schreibe eh in meinem Rhythmus und der MS – verdienen tue ich nichts, war auch nie mein Ziel. Sollte ich mir aber mal überlegen 😉 Deine Newsletter motivieren mich immer wieder oder geben tolle Feedbacks zu wichtigen Themen als Autor/Blogger. DANKE.
    LG Caro

    • Hallo Caro,

      Wenn ich dir helfen kann, die Hängepartie zu überstehen, dann melde dich gerne bei mir.

      Einfach an walterepp (at) schreibsuchti . de schreiben.

      Und noch ein Tipp: Geld für einen Schreiber bedeutet mehr Zeit zum Schreiben.

      Auch wenn Geld niemals das Ziel sein sollte, so ist es doch ein guter Nebeneffekt, der dir hilft, noch mehr zu schreiben 🙂

      Geld ist ein guter Diener, aber ein schlechter Meister.

      Alles Liebe,
      Walter

  • Lieber Walter,

    es hört sich simpel an. Ja. Doch genau ist es. Du machst weiter oder du hörst auf. Und wenn du weitermachst und gut bist, funktioniert es. Du hast es so schön auf den Punkt gebracht . Danke.

    Liebe Grüße

    Claudia

  • Vielen Dank, Walter!
    Ich blogge zwar erst seit ca. 1 1/2 Jahren, aber dein Beitrag kommt gerade wie gerufen. Jetzt, wo ich noch eine zusätzliche Herausforderung auf mich genommen habe, ist es gar nicht mehr so einfach, regelmäßig zu bloggen. Der wöchentliche Rythmus war perfekt gewesen, mit den 14 tägigem Rhythmus fällt es mir irgendwie schwerer, zumal ich mir vorgenommen habe, gehaltvollere Beiträge zu schreiben.
    Manchmal fällt mir aus Erschöpfung einfach nix ein und ich schreibe dann lieber gar nix als irgendwelchen Müll.
    Ich vermute, dass sich der Blog mit der Gründung als Sidepreneurin erst mal im Alltag mit Kindern und Job einpendeln muss.
    Danke also für deine Einblicke und für die Motivation.
    Dein SEO-Kurs finde ich richtig klasse! Die ersten Ratschläge hab ich schon umgesetzt ??
    Liebe Grüße,
    Ewa

    • Hi Ewa,

      Ja, mit Kindern und Familie ist es nicht leicht. Meine größte Umstellung war 2012 als meine erste Tocher auf die Welt kam.

      Mittlerweile habe ich drei Kinder und habe jetzt auch einen Rhythmus gefunden, der zu mir und der Familie passt.

      Aber gerade wegen meiner Kinder darf ich nicht aufgeben. Was soll ich später meinen Kindern erzählen? „Euer Papa hat mal gebloggt, aber dann aufgegeben… Deshalb stempelt er jetzt Briefmarken bei der Post.“ 🙂

      Halte durch.

      Leo Babauta, ein Vater von 6 Kindern, hat jeden Morgen 2 Stunden vor der Arbeit geschrieben. Jeden Morgen. Und er hat fast täglich einen Artikel publiziert.

      Klar, Leo ist eine Ausnahme.

      Aber allein mit der Hälfte an Fleiß kann man schon in Deutschland zu den oberen 10 % gehören, wenn man weiß, was man tut.

      LG, Walter

    • Hallo Jürgen,

      Danke für dein Lob. Ich freue mich immer sehr, wenn ich jemanden motivieren kann.

      Und vor allem Leser, die mir schon so lange treu sind wie du 🙂

      Alles Liebe,
      Walter

  • Hallo Walter,

    wieder einmal ein sehr guter Artikel, vielen Dank dafür.

    Es ist schon faszinierend, wie Du den Nagel immer wieder auf den Kopf triffst.
    Du wärst ein sehr guter Handwerker 🙂

    Es ist schwer sich immer wieder selber zu motivieren, gerade wenn die gewünschten Ereignisse mal ausbleiben.

    Ich persönlich habe das Problem, das ich zu viele Baustellen auf einmal habe, Kundenprojekte, eigene Projekte und tausend Ideen dazu.

    Nicht immer alles ist dabei von Erfolg gekrönt, gerade am Anfang, wenn eine Webseite noch neu ist. Aber es ist, wie Du schreibst, hat man erst einmal die Durststrecke überwunden kommen auf einmal Ergebnisse.

    Und wer diese Durststrecke etwas abkürzen will, dem empfehle ich Walter seinen Schreibclan. Ich konnte alleine beim Hack Google Tool wieder einiges mitnehmen.

    Walter, Dir noch einen schönen Urlaub.

    Gruß
    Lars

    • Hi Lars,
      Danke für dein Lob.

      Aber aus mir wäre ein schlechter Handwerker geworden. Ich rege mich sehr schnell auf, wenn bestimmte Dinge nicht gelingen. Vor allem ärgere ich mich da über meine eigene Dummheit (Lampe aufhängen etc.)

      Und danke für die Schreibclan-Empfehlung 😉

      Mein Mentor hat mir auch aus dem Tief geholfen. Ich hoffe, dass ich das jetzt weitergeben kann.

      Übrigens: Lies mal das Buch „The One Thing“. Dann hast du nicht so viele Baustellen und lernst, wie man effektiv eine Sache nach der anderen erledigt. Bestes Buch über Produktivität überhaupt.

      LG, Walter

  • So, Walter, nun muss ich auch mal was zu deinem Post sagen.

    Astreine Motivation! 🙂 Danke.

    Diese Sichtweise: Ergebnis – Prozess ist super. So habe ich es noch gar nicht direkt gesehen. Danke für die klare Ansage. Das pusht und motiviert.
    Also Blogger volle Fahrt voraus.

    Beste Grüße
    Conny

  • Lieber Walter,
    vielen Dank fürs Mutmachen. Ich stecke nach einem Jahr aktivem Bloggen mitten drin, in der Durchhaltephase. Habe mich in den letzten Monaten von den ganzen „Du musst unbedingt Videos machen oder wenigstens Podcasts, das bringt viel mehr Reichweite“ etwas verrückt machen lassen. Aber immer, wenn mich jemand gefragt hat, warum ich das eben nicht mache, wusste ich die Antwort: Ich liebe es einfach zu schreiben. Deshalb bleibe ich weiter dabei, schreibe meinen Blog und in Kürze mein erstes Buch und erfreue mich an Deinen Motivationsschüben. Und die sechs Monate im Schreibclan haben mir auch großartig geholfen. Danke dafür.
    Liebe Grüße, Gela

  • Hallo Walter,
    vor zwei Jahren fing ich mit dem Bloggen an und seitdem bin ich dein treuer Fan und habe mir schon so manchen Tipp geholt. Mehr als das, Schreiben macht mir immer mehr Freude, manchmal kichere ich beim Verfassen eines Textes über eine Formulierung. Erst neulich wurde mir beim Durchlesen klar: Das hab ich von Walter 🙂
    Dranbleiben lohnt sich. Wichtig ist aber auch, bereit zu sein. Denn es passiert so manches und da gilt es parat zu sein. Anfragen von Zeitschriften; Kooperationen oder eigene Ideen zu realisieren. Und sich einen Coach oder Mentor zu suchen.
    Alles Liebe – Birgit

    • Hi Birigit,

      Das ehrt mich natürlich sehr. Danke dir für deine langjährige Treue 🙂

      Und ja: Man darf beim Prozess nicht die Augen unten haben. Sondern immer Kopf hoch. Sonst verpasst man mögliche Chancen.

      LG, Walter

  • Hey Walter.

    Du hast wieder einen starken Artikel mit einer kräftigen Botschaft rausgehauen. Gefällt mir sehr gut.

    Ich mag es vor allem, wie du es schaffst, gleichzeitig radikal ehrlich zu sein UND auf dem Niveau eines Tony Robbins zu motivieren. ?

    Vertrau auf den Prozess und die Ergebnisse kommen, ob du willst oder nicht. – Da stimme ich dir 101%ig zu.
    Ich hab aber eine Frage. Wie komme ich wieder in den Prozess des Schreibens wieder rein, wenn ich seit zwei Monaten draußen bin? ?
    Fast jeden Tag hab ich neue Artikel Ideen und mache mir Notizen dazu. Aber ich schaffs einfach nicht den ersten Entwurf zu schreiben. Hast du Tipps, wie ich das hinkriege?

    Und auf jeden Fall wird der Artikel geteilt.

    • Hi Alex,

      Ja, in der Tat habe ich dazu einen Tipp:

      Stelle einen Timer von 30 Minuten.

      Das ist nicht viel.

      Das Problem häufig: Wir denken an den großen Schreibhaufen, der vor uns liegt. Diesen Berg musst du in kleine Teile zerlegen, sonst fängst du nie an.

      Deshalb nehme dir nur als Ziel, 30 Minuten zu schreiben. Nicht mehr!

      Und die nächste Regel: Nach 30 Minuten ist Abgabe.

      Das heißt: Du musst in 30 Minuten einen Artikel komplett von A bis Z schreiben UND publizieren. Ich benutze dafür immer Medium, da ich da kleine Artikel posten kann.

      So kommst du wieder in den Flow.

      Lg, Walter

      • Bester Tipp Walter. Danke!

        Wird gleich morgen früh in den Miricle Morning mit eingebaut.

        Danke.

        Sei demütig und du wirst gesegnet.

        lG, Alex

  • Hi Walter,
    das ist der erste Artikel, den ich von deinem Blog gelesen habe.
    „Prozess lieben“ statt „Ergebnisse lieben“ trifft den Nagel auf den Kopf! Sehr motivierender und kraftgebender Beitrag – danke dafür!

    Ich bin seit 5 Jahren wie fanatisch dran die Meisterklasse der SEOs zu erklimmen und es macht mir unglaublich viel Spaß immer tiefer in Technik/Webseiten/Logik, etc. der Suchmaschinenoptimierung zu tauchen.

    In der Vergangenheit konnte ich einige Seiten recht erfolgreich machen, womit ich mir selber gezeigt habe, dass ich nicht ganz schlecht bin in dem Feld.

    Jetzt ist es nur so, dass SEO und Content Marketing/Bloggen sehr nah zusammenliegen.
    Bislang habe ich noch nicht die Barrieren zum hemmungslosen Texten gebrochen, aber es wird so langsam.

    Meine Frage an dich:

    Kannst du mir deine Erfahrung teilen:
    Wie oft schreibst du, um konkret für ein Keyword zu ranken und wie oft schreibst du einfach aus dem Leben – ohne Absichten zu haben in den Suchmaschinen gute Positionen zu haben?

    Hattest du mit „Nicht-SEO-Optimieren“-Beiträgen mal unerwarteten SEO Erfolg gehabt?

    Mich würde als technischer SEO Typ deine Erfahrung im Texten/Content echt interessieren 🙂

    Freu mich auf deine Antwort.

    Liebe Grüße,
    Daniel

    • Hi Daniel,

      In der Tat eine sehr spannende Frage.

      Ich habe mehrere verschiedene Formate, die ich beim Bloggen nutze. Einige Formate sind darauf spezialisiert, bei Google zu ranken. Andere verfolgen andere Ziele (Mehr Shares, mehr Influencer Engagement, mehr Kommentare).

      Aber ich schreibe nie einfach so. Alle Artikel haben eine gewisse „Stoßrichtung“. Schau dir mal mein kostenloses E-Book mit den 11 Rezepten an. Ich schreibe keine Artikel, die nicht zu diesen 11 Rezepten gehören. Denn diese 11 Rezepte gehen immer. Aber es ist nicht immer SEO.

      Einen „Glück-Treffer“ bei Google hatte ich noch nicht.

      Ich ranke zwar mit vielen Beiträgen recht gut, aber das ist alles andere als Glück. Ich habe dazu ein spezielles System entwickelt. Siehe hier:
      https://schreibclan.de/hack-google-kasse/

      Wichtig ist, dass man zu den großen Kloppern, die bei Google ranken auch mal kleinere Fische rausbringt, um die Klopper zu unterstützen. Ganz kleine Artikel (was mir gerade auf dem Herzen liegt) publiziere ich allerdings nicht auf meinem Blog, sondern auf Ankerseiten.

      LG, Walter

  • Hi Walter,

    die Aussage des Artikels lässt sich auch auf jeden Lebensbereich übertragen. In jedem Lebensbereich müssen wir etwas geben, bevor wir etwas zurück bekommen. Im Fitnessstuio sehe ich jeden Tag Menschen, die für ein bestimmtes Ergebnis trainieren – aber die wenigsten trainieren, weil sie gerne trainieren.

    MFG Philipp

  • Hey Walter,
    Vielen Dank für diesen super inspirierenden und augenöffneden Beitrag!
    Ich bin noch in den Vorbereitungen für meinen Blog, aber mir ist schon jetzt klar, dass es alles andere als einfach wird kontinuierlich Beiträge zu verfassen. Vor allem, wenn man dachte, dass alles schneller gehen wird und das erwünschte Feedback ausbleibt. Ich bin gespannt wie es bei mir wird und speicher am besten gleich deinen Eintrag für schwere Zeiten ab. 🙂

    Weiterhin alles Gute!

    Liebe Grüße
    Breena

  • Walter. Danke dir! Das waren echt gerade die passenden Worte für mich!
    Ich blogge jetzt seit einem Jahr.
    Die letzte Zeit habe ich mich auch immer wieder gefragt, was will ich eigentlich mit meinem Blog. Wo will ich hin? Ich brauche doch ein Ziel.
    Aber das stellt sich gerade nicht so richtig ein.

    Weiter machen. Den Prozess lieben! Das motiviert mich gerade auf jeden Fall wieder sehr. Danke.

    Allerliebste Grüße
    Cosima

  • Hallo Walter 😉

    Ich lese deine Artikel schon seit Jahren und ich bin jedesmal sehr Begeistert; über deine Ehrlichkeit und deine klaren Worte.

    Auch deine Schreibweise und dein Humor, sind wirklich göttlich!

    Vielen Dank für deine sehr nützlichen Tipps und Anleitungen.

    Du hast mir schon sehr oft geholfen 😉

    LG
    Sergie

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    Deine ersten 10.000 Leser:
    Mit diesen 11 Rezepten in meinem E-Book.

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