Juli 12

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7 Dinge, für die ich mich als Blogger nicht schäme

Schämen

Jetzt.

Genau in dieser Sekunde wird gerade ein Blog beerdigt. Hörst du den Trauermarsch? Hörst du das Seufzen des Bloggers, der enttäuscht sein Blogprojekt einstampft?

Ich schon.

Als „Blogger, der über das Bloggen bloggt“ habe ich viel mit Bloggern zu tun, die noch am Anfang stehen. Viele überleben die ersten zwei Jahre nicht.

Einer der Gründe: Sie sind mit den Nerven am Ende. Kritiker, Nörgler, Neinsager und Trolle haben sie schlicht und einfach in den Wahnsinn getrieben.

Eines Tages haben sie dann die Schnauze voll und schließen den Blog. „Wozu das Ganze?!“

Ich kenne das gut.

Als ich meinen ersten Artikel über „SEO und Google“ geschrieben hatte, da lautete einer der wenigen Kommentare: „Bitte hör auf, solchen Quatsch zu schreiben. Und lösche meinen Kommentar, aber wahrscheinlich kannst du nicht mal das.“

Ich war oft davor aufzugeben oder mich zu verbiegen, um es allen Recht zu machen, doch heute bin ich schlauer. Heute weiß ich, dass ich mich für viele Dinge als Blogger nicht schämen und nicht entschuldigen muss.

Du auch nicht.

Wenn du manchmal kurz davor bist, deinen Blog zu schließen oder dir deine Kritiker auf den Keks gehen, dann ist dieser Beitrag für dich.

Wenn du das Gefühl hast, dass du dich als Blogger ständig verstecken musst oder du einfach keine Motivation zum Bloggern mehr hast, dann ist der Artikel auch für dich.

Hier sind 7 Dinge, für die du dich als Blogger nicht schämen solltest:

1) Fehler

Ich muss etwas beichten: Ich mache Fehler. Rechtschreibfehler, Ausdrucksfehler, peinliche Fehler. Ich wähle falsche Wörter, falsche Bilder, falsche Metaphern.

Und trotzdem schreibe ich weiter.

Fehler sind nicht schlimm. Schlimm ist, es niemals versucht zu haben. Ich bin lieber ein fehlerhafter Läufer im Olympiastadion als ein perfekter Zuschauer.

„Ich habe mehr als 9.000 Würfe in meiner Karriere verfehlt. Ich habe fast 300 Spiele verloren. 26 Mal wurde mir der entscheidende Wurf anvertraut und ich traf nicht. Ich habe immer und immer wieder Fehler in meinem Leben gemacht. Und deshalb bin ich erfolgreich.“

– Michael Jordan

Aber ja, es gibt die Person, die keine Fehler macht: der Nichtstuer.

Wenn du also Fehler machst, dann brauchst du dich dafür nicht zu schämen. Sie sind der Beweis dafür, dass du etwas tust, dass du dich traust und dass du in der Arena stehst.

# Lesetipp: 10 Gründe, warum ich schlechte Texte schreibe – und auch publiziere

2) Kritik

Viele Blogger stampfen ihre Blogs wieder ein, weil sie von einer Lawine aus Kritik überrollt wurden. Ihre Nerven haben es einfach nicht ausgehalten.

Und ja: Bloggen ist nichts für schwache Nerven. Als Blogger lebst du in einem Glashaus, in das jeder Steine werfen kann, der eine Internetverbindung hat.

Doch die Kritik, die du empfängst, ist keine Schande – sie ist dein Schleifstein. An Kritik kannst du wachsen, genauso wie du mit Steinen, die man in dein Haus wirft, auch etwas Schönes bauen kannst.

Ein Satz gibt mir immer Mut:

Wer den Ball hat, der wird auch angegriffen.

Sieh Kritik als Ritterschlag an. Menschen nehmen sich die Zeit, dir zu sagen, was du falsch machst. Hey, andere zahlen dafür Geld.

Lass dich von Kritikern nicht von deinem Weg abbringen.

Wenn du bei jedem Hund stehen bleibst, der dich anbellt, dann kommst du nie ans Ziel. – Arabisches Sprichwort Klick um zu Tweeten

Wenn du Kritik übrigens vermeiden möchtest, dann gibt es hier einen hervorragenden Tipp von Aristoteles:

„Um Kritik zu vermeiden, sage nichts, tue nichts, sei nichts.“

Und noch was: Haters gonna hate. So what?!

Gif-Quelle: Know Your Meme

3) Persönlichkeit

Kalt sein kann jeder – professionell und distanziert auch. Wir Blogger sind aber anders: wir bringen unsere Persönlichkeit mit ein. In jedem Text steckt ein Teil unseres Ichs, ein Teil unserer Seele.

Dadurch werden wir verwundbar. Wir lassen Herzblut in unsere Artikel fließen und jede Kritik an unserem Text ist ein Nadelstich ins Herz.

Wir nehmen es persönlich, wir geben aber auch persönlich.

Wenn einem Leser also deine Persönlichkeit nicht gefällt, dann musst du dich dafür nicht schämen. Es ist einfach der falsche Leser. Er gehört halt nicht zu deiner Zielgruppe. Deine Zielgruppe sind Menschen, die nicht nur deine Inhalte lieben, sondern auch deine Persönlichkeit. Beim Bloggen verschmilzt der Autor mit seinen Texten, man kann sie nicht trennen.

Außerdem: Jeder Blog braucht ein Alleinstellungsmerkmal. Und was eignet sich da besser als deine einzigartige Persönlichkeit?

„Sei du selbst. Alle anderen gibt es schon.“

– Oscar Wilde

Verzichte niemals auf deine Persönlichkeit auf Kosten von Klicks. Klick um zu Tweeten

4) Stil

Ich habe meinen eigenen Stil. Ich habe meine Schreibstimme und ich habe nicht vor, sie zu ändern.

Heißt das, dass ich mir von niemandem etwas sagen lasse und von niemanden lerne?

Nein, auf keinen Fall.

Ich lerne täglich. Aber nicht, um eine schlechte Kopie von Stephen King oder Tim Ferriss zu werden, sondern um eine bessere Version von mir selbst zu sein.

Ich verbessere meinen Stil – ich verändere ihn nicht, denn ich schäme mich für meinen Stil nicht. Ich nehme bewusst in Kauf, dass ich nicht allen gefalle. Das will ich auch nicht. Ich will den Richtigen gefallen.

So solltest auch du dich nicht für deinen Stil und deine Schreibstimme schämen. Verbessere sie, aber verleugne sie nicht – sie ist ein Teil von dir. Sobald du dich von deinem Herzen entfernst, schreibst du wie ein Fisch auf dem Trockenen.

5) Thema

Wir Blogger sind für die Leute da draußen ein komisches Völkchen. Viele schreiben über etablierte Themen wie Technik, Marketing, Familie oder Beruf. Doch es gibt auch Blogger, die über ein Thema schreiben, dass niemanden interessiert – außer sie selbst. Wenn du dazu gehörst: Schäme dich nicht.

Für deinen Regenwürmer-Blog oder deinen Nutellabrot-Blog musst du dich nicht entschuldigen. Es ist deine Leidenschaft, dein Thema, dein Herzensanliegen. Zwar solltest du nicht allzuviel Traffic erwarten und bestimmt werden Besucherströme ausbleiben.

Aber das ist nicht schlimm. Du schreibst für dich. Das ist voll OK. Erwarte allerdings keine Leser. Denn dann ist der Blog eine Sache zwischen dir und deinem Ich und keine Sache zwischen dir und dem Leser.

Vielleicht bringt es kein Geld, aber es bringt dir Erfüllung. Schäme dich nicht dafür.

6) Geld

Manchmal muss ich kotzen.

Nicht, weil ich krank bin, sondern weil besonders intelligente Menschen besonders intelligente Dinge sagen.

Dazu gehört: „Du bist kein Blogger. Deine Artikel sind reines Marketing.“

Genau!

Und Justin Bieber ist kein Sänger, weil er Millionen verdient. Mozart war kein Komponist, weil er mit der Musik Geld verdiente. J.K. Rowling ist keine Autorin, weil sie mehrere Millionen Bücher verkauft hat.

Jeder, der denkt, dass sich Kunst und Geld nicht vereinbaren lassen… dort ist die Tür.

Dinge, für die du dich als Blogger nicht schämen musst

Wenn du zu den Autoren oder Bloggern gehörst, die mit ihrem Blog Geld verdienen, dann musst du dich dafür nicht schämen oder entschuldigen.

Ich jedenfalls werde mich nicht dafür entschuldigen, dass ich als Autor auch unternehmerisch denke. Denn nur so kann ich langfristig Autor bleiben – wenn ich von meiner Kunst leben kann.

„Geld bedeutet für einen Autor mehr Zeit zum Schreiben.“

– Frank Herbert

Geld liegt mir nicht am Herzen, aber es liegt auf meinem Konto und ermöglicht mir meine Kreativität.

Kreativität ist kostenlos. Mittagessen nicht. Klick um zu Tweeten

# Lesetipp: Wie du Geld mit deiner Kunst verdienst von Steve Pavlina

7) Meinung

Zu viele Blogger haben immer noch Angst, eine feste und klare Meinung zu haben. Sie eiern herum als ob sie keine Eier hätten. Sie fürchten den Kritiker.

Ich verrate dir mal was: Der Kritiker zählt nicht.

Die Geschichte erinnert sich an die „Dichter und Denker“ und nicht an die „Kritiker und Nörgler“. Der Gladiator in der Arena schreibt Geschichte, nicht der spuckende und motzende Zuschauer auf der Tribüne.

Und selbst wenn du scheiterst, dann scheiterst du, weil du nach den Sternen greifen wolltest und dich nicht mit niedrig hängenden Früchten zufrieden gabst.

Ohne Meinung wirst du im grauen Meer der sozialadäquaten Corporate-Blogs versinken und nicht einmal Google wird sich an dich erinnern.4084811

Also schäme dich nicht für deine Meinung. Be bold!

# Lesetipp: Theodor Roosevelts Zitat aus seiner berühmten Rede „The Man in the Arena“.

Die hohe Kunst des Bloggens

Als Blogger musst du eine schwierige Balance finden, die die hohe Kunst des Bloggens ausmacht.

Du musst einerseits du selbst sein und gleichzeitig auf deine Leser eingehen. Du musst schreiben, was dir am Herzen liegt, aber auch was deine Leser lesen wollen.

Diese Balance zu finden, ist das große Kunststück. Wenn du dich nur nach den Kritikern richtest, dann verlierst du dich selbst. Wenn du nur dem Publikum hinterherläufst, dann siehst du nur deren Hinterteil. Sei ein Leiter, führe mit deiner Meinung – aber achte auch auf die Menschen, die du führst. Diese Balance ist einer der schwierigsten Aspekte beim Bloggen.

Sei mutig.

Sei du selbst.

Dein Walter


  • Danke für den Beitrag Walter! Man sollte sich nie für seine Inhalte schämen, aber trotzdem die Kritik annehmen und versuchen es besser zu machen. Schliesslich will man ja trotzdem dem Leser helfen.

    Was machst du eigentlich mit Kommentaren wie „Du kannst nicht schreiben, hör auf damit“? Veröffentlichst du diese und antwortest darauf?

    Hatte gestern einen solchen Kommentar auf meinem Blog und bin mir nicht sicher, was ich damit machen soll.

    Liebe Grüsse
    Dominic

    • Hey Dominic,

      ich finde es ganz richtig, was du sagst! Man sollte sich Kritik ansehen und daraus ziehen, was einem hilft. Mehr aber auch nicht. Nicht zu Herzen nehmen, nicht aufhören mit dem Blog.

      Falls du erlaubst, hier meine Meinung zu der Frage: Wie Walter schon geschrieben hat – jemand, der dir so einen Kommentar verpasst, ist der falsche Leser. Da du als Blogger deinem Publikum helfen willst, kannst du diesen Leser darauf aufmerksam machen, dass er bei jemand anderem vielleicht richtiger wäre. Vielleicht findest du einen Blog, der diesen Leser zufriedenstellen kann 😉

      Viel Erfolg,
      Paola

      • Hi Paola,

        Vielen Dank für deine Antwort. Da hast du natürlich vollkommen recht.
        Was meinst du dazu den Kommentar zu veröffentlichen?

        Soll ich das lieber lassen oder doch nett darauf hinweisen, das der Leser hier eventuell Falsch ist?

        Liebe Grüsse,
        Dominic

    • Hi Dominic,
      Habe ein paar Artikel gelesen und Stimme deinem Kritiker nicht zu. Informativ, gute Tipps und lesefähig – sprich, ich bleibe dran, obwohl das nicht mein Thema ist.

      Veröffentliche den Kommentar ruhig, und frag den Nörgeler, was genau ihn stört und welche Blogs er sonst gerne liest. Vielleicht stellt sich ja raus, dass es die Bildzeitung ist, dann kannst du das ruhig unkommentiert lassen 😉
      LG Daniela

    • Hi Dominic,
      Solche Kommentare schalte ich immer frei. Denn es gibt nur zwei Wege:

      1) Der Kritiker hat Recht: Dann lernst du was und die Leser auch.
      2) Der Kritiker hat Unrecht: Er stellt sich damit selbst in ein schlechtes Licht.

      So oder so gewinnst du.
      „I never lose. Sometimes I win, sometimes I learn.“

      LG, Walter

  • Hi Walter,

    noch hat es mich nicht erwischt! Seit Ende letzten Jahres blogge ich wöchentlich und bisher nur positive Kommentare. 🙂

    Ich habe aber auch gleich zu Beginn dein „Einfach besser schreiben“ gelesen und mich dran gehalten. 🙂 Danke nochmal dafür! 🙂

    der Karsten

    • Hi Karsten,
      Das freut mich, dass du vor bösen Kommentaren bisher verschont geblieben bist.
      Sobald dein Blog allerdings neue Kreise zieht, dann kann sich das ändern.

      Ich erlebe es immer wieder: Sobald man mich in einem anderen Medium vorstellt, kommen ganz neue Leser auf meinen Blog und kotzen sich dann hier aus. Da merke ich immer, dass sich meine Reichweite erhöht 😀

      LG, Walter

  • Hi Walter,

    sehr ermutigend, dieser Artikel! Danke! Ich habe meinen Blog nun endlichauf Facebook angekündigt und muss es erst einmal schaffen Leser darauf zu locken. Ich muss gestehen, dass ich etwas nervös bin, da ich nicht weiß, wie ich auf aggressive Kommentare reagieren werde, doch ich sage mir, es ist eine fantastische Übung. Ich bin also gleichzeitig sehr gespannt, wie sich auch meine Persönlichkeit mit dem Blog weiterentwickelt. Wenn ich merke, dass es mir zu nahe geht und mich entmutigt, weiß ich nun, dass ich dann auf deinen Blog komme und rumlese, um neue Kraft zu tanken und weiter zu wachsen 🙂

    Dann bleib mal schön weiter mutig!
    Un saludo aus Mallorca,
    Elisa

    • Hi Elisa,

      Liebe Grüße nach Mallorca.

      Kritische Kommentare werden kommen und so wie du es sagst, so ist es auch: Man wächst mit seinem Blog.

      Gott sei dank habe ich Jahre gebraucht, um bekannt zu werden. Hätte ich sofort so viele Leser gehabt, wäre ich wahrscheinlich daran krepiert.

      Die Leber wächst mit ihren Aufgaben 😉

      LG, Walter

  • Das hast du so großartig geschrieben und an vielen Stelleb musste ich schmunzeln. Dein Beitrag ist absolut richtig und klasse. Endlich spricht jemand mir aus der Seele. Scheiss auf die negativen Kritiker. Nur mit konstruktiver Kritik kann ich arbeiten. Aber man wächst so oder so an Erfahrungen.
    Liebe Grüße
    Svenja

    • Freut mich, wenn ich ein bisschen Aufbauarbeit leisten konnte 🙂

      Zugegeben: Ich habe den Artikel auch zum Teil für mich geschrieben, weil ich das Thema mal verarbeiten musste und den Kritikern da draußen mal meine Meinung sagen wollte 😉

      LG, Walter

  • Boah! Du hast mich gerade aus einem Tief herausmanövriert. Danke, von Herzen.
    Meine Schreibstimme wird häufig als zu schwer, zu traurig, zu intensiv wahrgenommen. Ich persönlich finde mich ganz gut in der Melancholie zurecht, ohne Suizidtendenzenn aufzuweisen. Heisst, es fällt mir leicht abzutauchen. Auch in Tiefen, wo gefühlsmässig niemand freiwillig hin will. Letztlich spiegeln mir die betroffenen Rückmeldungen meine grösste persönliche Herausforderung. Das Schwere leicht und die Tiefe auch für Schnorchler zugängig machen. Oder eben auch nicht 😉
    Manchmal gelingt es mir tatsächlich eine Brücke zu bauen. Und manchmal – so wie heute – kastriere ich den lieben Vormittag an einem neuen Kapitel herum. Um mich dann zu fragen, wie zur Hölle ich darauf gekommen bin zu denken, dass irgendeiner den Käse lesen will.
    Schluss mit kastrieren und Eier wiederfinden. Danke, Walter!

    • Bitte Kerstin, immer wieder gerne.

      Ja, das schwierige ist die Brücke zwischen dem eigenen Herzen, das was man sagen will und dem Leser: das was er braucht.

      Wenn beides unverfälscht aufeinandertrifft, dann hat man ins Schwarze getroffen.

      Viel Erfolg dabei.
      LG, Walter

  • Ich würde mich über Kritik freuen, das wäre doch mal eine Rückmeldung. Ich erfahren von der strato-Statistik, dass mehr als zweitausend Leute monatlich auf meinen Blog gucken – aber keine Reaktionen. Und das seit Jahren. So isses. Trotzdem habe ich diesen Text gern gelesen.

    • Liebe Anne,
      meinen Kommentar hast du! Wartet auf Freischaltung. Das sind echt viele Einträge.
      Hast du echt gerade einen Krimi veröffentlicht? Dann seien dir die etwas kurzen Texte verziehen 😉 Wie du selbst schon ein paar Mal selbst angemerkt hast, ist das Design etwas …veraltet. Die Schrift ist sehr klein, aber wozu gibt es die STRG + Kombination?

      Liebe Grüße,
      Daniela

    • Hi Anne,
      Es gibt Themen, da sind sehr viele stille Leser unterwegs.

      So hat die „Karrierebibel“ Millionen Besucher, aber fast Null Kommentare. Das muss also kein schlechtes Zeichen sein. Es heißt, dass deine Leser noch nicht daran gewöhnt sind, zu kommentieren. Vielleicht hast du keine Leserschaft mit Mitteilungsbedürfnis 🙂

      Jedenfalls kannst du dir mal diesen (sehr alten) Artikel reinziehen: Da gebe ich ein paar Tipps, um mehr Kommentare zu bekommen:
      https://www.schreibsuchti.de/2013/09/13/12-tipps-fuer-aktivere-webseiten-besucher-wie-du-mehr-kommentare-und-abonnenten-bekommst/

      LG, Walter

  • vielen Dank für diesen tollen und ermutigenden Beitrag Walter!

    Es ist wahrlich nicht immer leicht ein Blogger zu sein… sozusagen ehrenamtlich und mit guten Absichten…und dann gibt es immer diese lästigen Nörgler 😉

    Artikel wie dieser verdeutlichen einmal mehr warum man das Ganze tut und warum man dranbleiben sollte und sich nicht durch kleine Hürden vom Weg abbringen lassen sollte.

    vielen Dank noch einmal dafür und mach bitte weiter – genau so wie bisher, mit all Deinen Fehlern, die keine sind!

    viele Grüße
    Lars

  • Hallo Walter, ein sehr motivierender, ehrlicher Artikel. Vielen Dank, dass ich ihn lesen durfte. Ich stehe gerade vor der Heruasforderung den ersten Artikel für meinen Blog zu schreiben. Viele Grüße Achim Stillert

  • Lieber Walter,
    herzlichen Dank für diesen mutmachenden Artikel.
    Als ich vor 2 Monaten das Bloggen anfing, schrieb ich einfach mal planlos drauf los, weil ich ihn als Schreibübung nutzen wollte. Zu einem Blog über Schreibübungen hatte ich keine Lust und dachte, ich finde schon noch meine Richtung. E voila… Peresönlichkeitsentwicklung. Der Blog entwickelt sich immer weiter dahin und ich finde, gerade dann braucht es einen authentischen Autor, der sich nicht für andere verstellt. Danke, fürs erneute Bewusstmachen.
    Susanne

    • Hi Susanne,
      Gerne!

      Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass sich die Richtung eines Blogs mit der Zeit herauskristallisiert.
      Man sollte allerdings aufpassen, dass man nicht zu viele Schwenks macht, sonst verscheucht man die alten Leser.

      LG, Walter

  • Vor einigen Jahren habe ich sehr regelmäßig Kurzgeschichten geschrieben und Bilder gezeichnet. Dann dachte ich irgendwann, ich könnte doch einen Blog nutzen, um es zu archivieren und hatte die Stille Hoffnung, dass vielleicht der eine oder andere darüber stolpert. Denn ich kam zu dem Schluss: wenn ich allein meine eigenen Geschichten lese, werde ich mich nie verbessern können. Und das wollte ich – besser werden.
    Ich postet recht regelmäßig, zumindest wöchentlich, manchmal zwei mal die Woche. Und hoffte so so sehr, dass jemand mir schreiben würde, was ich verbessern kann. Wo etwas unstimmig ist oder sich einfach nur holprig anhört.
    Außer ein, zwei Freunden aus dem real life fand sich ein Leser, der mir jede Woche schrieb, wie sehe er sich auf den neuen Teil freut. Und ein, zwei stumme Leser. Ich freute mich, dass sie das alles lasen und es ihnen gefiel, war aber auch unzufrieden weil ich dachte: „Meine Texte können nicht perfekt sein. Aber keiner schreibt mir Tipps, wie sie besser werden können. Wie soll ich denn dann besser werden?“
    Naja ich habe meine letzte Geschichte zu ende gebracht und dann beschlossen einer anderen Tätigkeit als dem bloggen die Priorität in meinem Leben zu geben. Was nicht schlecht ist, im Gegenteil. Ich bin zufrieden und glücklich mit meiner aktuellen Prioritätensetzung. Damals passte das Bloggen in mein Leben, jetzt nicht mehr so.
    Wieso ich das alles schreibe? Weiß ich auch nicht genau. So ein bisschen zu Punkt 2. Ich wollte Kritik, wollte mich schleifen lassen, wollte besser werden. Aber sie kam nicht.
    Aber dazu passt ja Dein Punkt 5: ich mag meine Geschichten. Ich mag auch meinen Schreibstil (merke aber auch dass er sich entwickelt und alte Texte von mir zum Teil schon holprig klingen). Und ich weiß dass es eine Handvoll Menschen gibt, die mit meinem Content auch etwas anfangen konnten. Also kann ich ja irgendwie doch zufrieden sein. 🙂

    • Hi Andraika,
      In solch einem Fall, wenn die Leser dich nicht schleifen, dann kann man sich auch einen Mentor nehmen.

      So habe ich viele Kurse und Bücher über das Schreiben konsumiert und lerne immer noch von anderen Bloggern (für Geld) wie man Textet und schreibt.

      Mentoren sind sogar viel wertvoller als 100 kritische Leser. Mentoren kennen dich und wissen genau was du brauchst.

      Aber da dieses Kapitel für dich jetzt abgeschlossen ist, kommt ein Mentor wohl nicht in Frage. Aber für die Zukunft ein kleiner Tipp 😉

      LG, Walter

      • Hallo Walter,

        danke für den Tipp! Ich hatte damals so „verzweifelt“ nach Kritik gesucht und bin von selbst nicht auf diese einfache Lösung gekommen… Falls ich mich eines Tages vielleicht doch zum Bloggen zurück orientieren werde, werde ich an deinen Tipp denken!

        Lg Andraika

        • Vielleicht dazu noch eine ulkige Geschichte.
          Ich hatte Texte von mir auch auf verschiedenen Foren gepostet um zu sehen, wie sie ankämen.
          Ein mal gab es einen sehr vernichtenden Kommentar. Er war ewig lang und hat mit sehr harten bösen Worte quasi meine gesamte Geschichte zerrissen. Aber nicht nur oberflächlich mit „alles doof“ sondern schon inhaltlich. Er hat logiglücken aufgedeckt, inhaltliche Fehler, grammatikalische. Aber es so formuliert dass sein Ziel sicherlich war mich wenigstens mental zum weinen zu bringen.
          Naja ich habe mir seinen Aufsatz genommen und mir angeguckt, WAS er schrieb, nicht wie. Und die Vorschläge, die ich gut fand, umgesetzt. Das führte dazu, dass ich zwar die Richtung meiner Geschichte beibehielt, sie aber quasi komplett umschrieb.
          Habe sie mit einem freundlichen Danke erneut hochgeladen und tatsächlich hat die Person geantwortet, auf ein Mal lammfromm dass es besser ist aber ihm immernoch ein, zwei Dinge auffallen.

          Danach habe ich einer Freundin diesen Kommentar gezeigt. Sie war schockiert. Und ein wenig wütend. „Was für eine Person, was wagt der sich?! …“ etc. Dann hab ich ihr meinen neuen Text gezeigt. Ihr sind bald die Augen aus dem Kopf gefallen und sie meinte nur. „Ok jetzt würde ich mir wünschen dass dieser Mensch auch meine Texte kritisiert.“

  • Hallo Walter,
    großartiger Artikel. Ich kann eh nicht verstehen, warum viele Menschen immer nur Kritik an vielem üben, aber selten ein Lob über ihre Lippen kommt. Kritik selbst ist ja per se gut, wenn sie konstruktiv ist.
    Immer weiter zu machen und trotz auftauchender Widrigkeiten nicht aufzugeben, das ist es, worum es geht. Ich finde, du machst ’ne Menge Mut dazu. Hut ab 🙂
    Vielen Dank dafür.
    Anja Worm

    • Hi Anja,
      Danke für deinen Kommentar.

      Unsere Gesellschaft ist kritisch aufgebaut. In der Schule, auf der Arbeit, im Studium – alles ist darauf aufgebaut uns zu sagen, was wir falsch machen 🙂 Deshalb sind wir alle programmiert zu kritisieren. Da kann ich vielen Menschen keinen Vorwurf machen, sie wissen es nicht besser.

      Aber die Kunst ist, weiterzumachen. Wie ein Wellenbrecher.

      LG, Walter

  • Lieber Walter,

    herzlichen Dank für diesen Beitrag. Ich bin noch ganz am Anfang und die Angst, zu scheitern – weniger am Bloggen an sich, sondern an der Reaktion der Leser – ist groß. Sie war jahrelang so übermächtig, dass ich vom Bloggen träumte, während ich meinem Schreibjob nachging, ohne jemals auch nur ansatzweise zu lieben, was ich tue. Ich habe die Nase voll davon. Je mehr ich mich in das Thema Bloggen vertiefe, desto größer wird meine Sehnsucht, es zu versuchen. Trotz der Angst. Es sind Beiträge wie Deiner, die mir Mut machen und auch den inneren Kritiker zumindest eine Weile verstummen lassen.

    Ich danke Dir dafür. It made my day.
    Karo

    • Hallo Karo,

      fass dir ein Herz und fang an. Du wirst sehen: gerade am Anfang ist es schwer, überhaupt Leser zu finden. Noch schwerer ist es Leser zu finden, die Kommentare schreiben. Also hab keine Angst vor den Lesern. Viele (die meisten) sind nett.

      Und wenn du dich nicht so richtig traust, dann schreib unter einem Pseudonym. So habe ich auch angefangen, denn meine grösste Sorge war, dass meine Chefs den Blog finden könnten. Das war völlig unbegründet, die hatten keine Zeit zum Lesen.

      Die kleine Angst beim Veröffentlichen bleibt. Doch die ist eher Ansporn, den Artikel noch ein letztes Mal Korrektur zu lesen und zu schleifen.

      Liebe Grüße,
      Wiebke

      • Ich schließe mich Wiebke an.

        Es lohnt sich! Bloggen ist eine Erfahrung, die mein Leben verändert hat. Man wächst persönlich wie stilistisch.

        Und die Angst beim Publizieren geht nie weg. Ich habe immer noch feuchte Hände, wenn ich auf „Senden“ klicke. Das ist aber ein gutes Zeichen: Es zeigt, dass es mir wichtig ist.

        Aber diese Angst, darf dich nicht lähmen 😉

        Just do it.

        LG, Walter

    • Hi Pascal 😀
      Danke für die Erinnerung. Habe den Spruch schon öfter gehört und er ist so wahr.

      Man muss aber aufpassen, dass man nicht den Menschen ans Bein pinkelt, die einem wichtig sind. Sonst ist man irgendwann ganz allein 🙂

      Aber wenn man den Kritikern ans Bein pinkelt, dann ist das fein 🙂

      LG, Walter

  • Lieber Walter,
    ich mag deinen Schreibstil sehr und du bringst es in gekonnter Manier wieder auf den Punkt!
    Besonders der Part „Kritik“ hat mich sehr angesprochen, da zum einen so viel Wahres drin steckt, aber zum anderen auch so schöne Metaphern und Wortspiele beinhaltet. I love it!
    Zum Punkt „Fehler“: Manch einer würde sagen, schon das Nichtstun ist ein Fehler. Was wiederum heißt, wir kommen tatsächlich nie drum rum, einen Fehler zu machen. Egal, was wir tun oder nicht tun. (:

  • Hallo Walter,
    Danke für diesen Artikel!

    „Dadurch werden wir verwundbar. Wir lassen Herzblut in unsere Artikel fließen und jede Kritik an unserem Text ist ein Nadelstich ins Herz.“
    Ja, das stimmt. Die meiste Kritik habe ich zu einem Artikel über den Umgang mit Kritik einstecken müssen. In dem habe ich genau das auch geschrieben. Ich bekam auf Xing böse Kommentare, dass sachliche Kritik doch schließlich ein Weg sei, zu wachsen. Das hatte ich gar nicht bestritten. Doch auch richtige und sachliche Kritik tut weh.

    „Ohne Meinung wirst du im grauen Meer der sozialadäquaten Corporate-Blogs versinken und nicht einmal Google wird sich an dich erinnern.“
    Diese langweiligen Corporate Blogs hängen mir zum Hals raus. Alle schreiben voneinander ab, keiner denkt darüber nach ob das alles überhaupt stimmt und keiner hat eine Meinung. Aber irgendwie schaffen sie es in Google trotzdem nach oben und es ist für mich harte Arbeit, sie im Ranking zu überholen.

    LG, Wiebke

    • Hi Wiebke,

      Der Grund, warum die „langweiligen“ Blogs so weit oben stehen, ist meist „Autorität.“

      Sie sind meist länger dabei, haben mehr Kontakte und damit mehr Links. Außerdem verlinken die langweiligen Blogs immer aufeinander. Es ist eine Herrschaft der Langeweile. Da durchzubrechen, ist nicht leicht. Aber es ist machbar.

      LG, Walter

  • Hallo Walter

    Musste gerade schmunzeln als ich diesen wundervollen Artikel gelesen habe.

    Eigentlich bin ich auf dem Holzweg. Blogleser sollten zwischen 25 und 55 sein und es sollte bereits grosse Blogs in der Nische geben. Schon 2x NEIN. Ich schreibe dennoch und schäme mich nicht dafür.

    Ich schreibe nicht perfekt, nutze in meinen Artikeln im Schnitt drei Verben und ich habe Schreibstimme noch nicht wirklich gefunden. Work in Progress.
    Ich schäme mich nicht dafür, dass ich ein Thema gewählt habe, für das es angeblich keinen Markt gibt.

    Dafür freue ich mich über tolles Feedback, Newsletteranmeldungen von Teeny Sportlern und sogar Aufträgen. Nein ich habe keine 300 neuen Newsletteranmeldungen pro Tag und ich verdiene nicht 5 Stellig mit meinem Blog. Auch dafür schäme ich mich nicht.

    Und weisst du was, ich werde meinen Blog nicht einstampfen. Was nicht ist, kann noch werden.

    Als Antisprinter gehe ich langsam vorwärts. Mir haben auch alle davon abgeraten einen Weg als Sportler in einer Randsportart einzuschlagen. Du hast sowieso keine Chance. Schlechte Rahmenbedingungen, etc.

    Habe ich deshalb aufgegeben? … Genau das motiviert mich! Einen „unmöglichen Weg“ zu gehen, Neues zu probieren und eine Spur zu hinterlassen.

    Mal schauen, ob es mir gelingt. Als Antisprinter brauche ich für vieles länger Zeit als andere … Ich muss den Weg in meinem Tempo gehen und die Erfahrung selber machen. Dann kann ich sagen, ob es passt oder nicht.

    Lieber Gruss

    Martin

    • Hi Martin,
      Bin voll bei dir.

      Ich bin auch ein Antisprinter und musste vieles auf die harte Tour lernen. Aber gerade das ist der Spaß 🙂

      Übrigens trainiere ich gerade für den Halbmarathon. Da lerne ich auch viel über das Schreiben: ein Schritt nach dem anderen 😉

      LG, Walter

      • Hi Walter

        Eigene Erfahrungen sammeln sind sehr wertvoll! Mit dem Bloggen ist es nicht anders als mit Sport. Du musst mit dem ersten Schritt (am Anfang) beginnen.

        Dabei kannst du teilweise auf die Erfahrung und Expertise von anderen zählen. Und dennoch musst du deinen eigenen Weg gehen und die Grundlagen lernen.

        Jeder Athlet muss anders trainieren. Der eine braucht weniger Training und mehr Regeneration. Einer braucht Trainingsparter, der andere kommt alleine besser vorwärts.

        Entscheidend ist, das jeder seinen Weg geht, der ihm persönlich Spass macht und ihn vorwärts bringt.

        „Entscheidend ist, wer du bist, was du kannst und wie du deine Möglichkeiten nutzt.“

        In die Top Liga schaffen es nur ein paar wenige. Eine Abkürzung gibt es keine. Wir starten alle auf Regionalniveau. Mit einem Unterschied. Jeder Sportler weiss, dass er zuerst Staub fressen muss.

        Leider gibt es immer noch zu viele Online Marketer/Blogger die behaupten, man kann direkt bei den Olympischen Spieln einsteigen … dream on. 😉

        Ich gehe Schritt für Schritt. Wie weit ich komme, wird sich zeigen.

        Lieber Gruss

        Martin

        PS: Falls du noch Unterstützug für den HM brauchst … 😉

  • Hallo Walter,

    ans aufhören habe ich noch nicht gedacht, nur manchmal mich gefragt, wer liest denn meinen Blog? Heute stehe ich darüber! Ich schreibe über das , was ich zu sage habe und lasse mich doch nicht mehr beschneiden, tut schon meine MS 😉 So geht es mir auch beim Bücher schreiben – wer nicht will, der verpasst was 😉
    Toller Artikel übrigens – bitte weitermachen.

    Liebe Grüße
    Caro

    • HI Caro,
      Danke für dein Lob.

      Und die Frage „Liest mich überhaupt jemand“ ist eine Frage, die wohl jeden Autor bis ans Ende seiner Tage plagt.

      Irgendwann zählt man halt nicht mehr in Einser-Schritten, sondern in Tausender-Schritten – aber irgendwie ist es nie genug 🙂 Das ist ja das Tolle am Schreiben: Es ist eine endlose Reise.

      LG, Walter

  • Lieber Walter,
    großartiger Artikel und wirklich tolle Kommentare, die ich hier bisher gelesen habe. Noch am Tag der Veröffentlichung 22 toll geschriebene Kommentare auf einen Artikel zu erhalten, das spricht nicht nur für den Artikel, sondern auch für deine Leser.

    Auf die Nörgeln und Neider kannst du getrost verzichten!

    Ich bin jetzt unglaublich neugierig auf ein paar Blogs geworden, und werde mich hier gleich mal durchklicken.

    Bisher bin ich von bösen Kommentaren verschont geblieben. Vielleicht, weil ich noch nicht so viele Leser habe, vielleicht, weil meine Zielgruppe, meine Leser die persönliche Stimme in meinem Blog schätzen.

    Per Mail erhalte ich manchmal Hinweise, wenn ich Fehler in dem Artikeln habe. Das finde ich toll. Ich kann ja auch nicht alles wissen, lerne aber gerne dazu.

    Wenn der ersten bösen Kommentar kommt, dann werde ich an dich denken und diesen Artikel wieder rausholen, den ich mich schon mal abgespeichert habe 😉 Vielen Dank
    Daniela

    • Hi Daniela,
      Früher oder später wird ein böser Kommentar kommen, vor allem, wenn du Kante zeigst.

      Winston Churchill sagte: „Du hast Feinde? Gut, das zeigt, dass du mal im Leben für etwas aufgestanden bist.“

      Und so ist das bei Bloggern. Sobald du aufstehst und widersprichst, wirst du böse Komis bekommen. aber man wächst an ihnen.

      LG, Walter

  • Lieber Walter
    Mal wieder knallhart auf den Punkt gebracht. Wie langweilig wäre die Bloggerwelt ohne Deine treffsicheren Artikel? Bleib wie Du schreibst.

    Vielen Dank.

    Herzliche Grüsse
    Moni

  • Ein wirklich schöner Artikel, der selbstverständlich nicht nur auf virtueller Ebene anzuwenden ist, sondern sich auch ins echte Leben wunderbar übertragen lässt 🙂 Ich lege bei meinem Blog auch sehr großen Weg auf Authentizität und nehme kein Blatt vor den Mund. Mir scheiss egal was die Leute von mir halten .. das war aber sowieso schon immer so 🙂
    Finde deinen Schreibstil echt super erfrischend.

    LG Andi – Neuzeit Rebell

    • Hi Andi,
      Ganz egal darf es auch nicht sein. Wie gesagt: Man muss nicht allen gefallen, nur den Richtigen. Man muss halt aufpassen, dass man nicht seine Freunde oder wichtige Personen in deinem Leben (das können auch Leser sein, wenn sie deine Kunden sind) verärgerst. Alle anderen? Die können ruhig meckern so viel sie wollen 😀
      LG; Walter

  • Hi Walter,
    habe gerade via affenblog deinen Blog entdeckt und bin beeindruckt: Du schreibst, was dir wichtig ist, zeigst klare Kante und hast den Nutzen für deinen Leser im Hinterkopf. Deinen Schreibstil empfinde ich als klar, prägnant und bildhaft.Wow!
    Mein eigener Blog ist gerade erst 4 Monate jung. Ich weiß, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sich Trolle und Nörgler melden. Dann werde ich mich an deinen Blog Post erinnern. Außerdem: Wenn Leser einfach nur meckern, hat das meist mehr mit ihnen selbst als mit dem Blogger zu tun, über den sie sich aufregen. Das hast du sicher schon oft erlebt.
    Zu „Ja, ich mache Fehler und lerne daraus“ habe ich mich ganz bewusst entschieden, als ich meinen Blog gestartet habe. Denn es gibt nichts Gutes, außer man tut es (Kästner). Du sagst es mit anderen Worten. Vielen Dank für diesen Artikel, Walter! Ich freue mich auf die nächsten ?.

    • Hi Christine,
      Danke für den lieben und motivierenden Kommentar.
      Freue mich, dass dir mein Schreibstil so gefällt 🙂
      Viel Spaß hier auf meinem Blog und viel Erfolg mit deinem noch jungen Blog.
      LG, Walter

  • Lieber Walter, vielen Danke für Deinen Artikel. Heute habe ich eine Post veröffentlicht der voller Rechtschreibfehler war. Da kam Dein Artikel für mich gerade zum richtigen Zeitpunkt um nicht den Mut zu verlieren. Wie heißt es so schön: „Ein Experte ist jemand der in einem begrenzten Bereich schon alle möglichen Fehler gemacht hat“ (Nils Bohr).

  • Ich bin nicht aufs Gymnasium gegangen, weil mir meine Deutschlehrerin davon abgeraten hatte. In meinen Aufsätzen war meist mehr rote als blaue Tinte zu sehen.

    Ich habe trotzdem täglich geschrieben. Nur für mich. Meistens um Bücher zu reflektieren.

    Heute sagen mir meine Leser, dass sie meinen Schreibstil lieben. Schon verrückt. Hätte mich um ein Haar zu sehr verunsichern lassen und meine Leidenschaft begraben…

    Solche Art von Artikel braucht es mehr. Danke, Walter.

  • Wow! Super schön geschrieben und absolut motivierend. Ich habe gerade erst mit dem Schreiben angefangen und mit diesem Artikel hast du schon den Wind aus den Segeln gezogen und mich auf Hater vorbereitet. Und mich darin gestärkt, meine eigene Meinung deutlicher zu machen. Bescheidenheit passt in keinen Blog, der gelesen werden will. Ich möchte dir vorab schon Danke sagen, deine Texte sind meine Quelle der Inspiration – und ich denke, das werden sie noch eine ganze Weile bleiben.

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    Deine ersten 10.000 Leser:
    Mit diesen 11 Rezepten in meinem E-Book.

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