Mai 11

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5 Methoden wie du als Texter mehr Geld verdienst… ohne dafür härter zu arbeiten

Als Texter mehr Geld verdienen - Freelancer

Wenn du als Texter viel Geld verdienen möchtest, ohne dich dafür kaputt zu schuften, dann habe ich ausgezeichnete Neuigkeiten für dich.

Du musst nicht den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen und Artikel am Fließband rauspumpen, um als Texter ein sehr gutes Einkommen zu verdienen.

Denn anstatt hart zu arbeiten, kannst du auch smart arbeiten.

Pass auf: Wenn du mit der „Holzhammermethode“ kein Problem hast und bereit bist, einfach mehr zu arbeiten… wunderbar. Dann kannst du diesen Artikel getrost ignorieren.

Wenn du deine kostbare Lebenszeit allerdings auch noch für andere Dingen aufwenden möchtest, als nur für deine Kunden zu malochen, dann solltest du das Ganze etwas schlauer angehen.

Genau deswegen schreibe ich dir diese Zeilen.

Ich werde dir heute fünf Methoden zeigen, wie du als Texter mehr Geld verdienen kannst, ohne dafür härter zu arbeiten.

Also, los gehts.

Methode #1: Erhöhe deine Raten

Ok, das klingt jetzt vielleicht simpel. Aber bevor du mit den Augen rollst, lass mich erklären.

Ich bekomme regelmäßig Emails von Freelancern, die sich über ihr Einkommen beschweren. Und aus Erfahrung kann ich dir eines sagen:

Die meisten Freelancer verkaufen ihre Arbeit viel zu billig.

Die Chancen stehen gut, dass auch du dazu gehörst. Walter gehörte auch dazu.

Vielen Textern ist der Wert ihrer Arbeit überhaupt nicht bewusst. Sie wissen einfach nicht, dass Sie teilweise viel mehr Geld für ihre Arbeit verlangen können.

Also versuch einfach mal ein kleines Experiment. Verdoppel bei neuen Kunden deine Raten.

Uuuh, bricht dir allein schon beim Gedanken daran der kalte Angstschweiss aus?

Sehr gut.

Pass auf: Du musst nicht gleich in die Vollen gehen und all deinen Bestandskunden die Preise erhöhen. Sorg einfach dafür, dass deine Pipeline gut gefüllt ist mit Aufträgen.

Und dann unterbreitest du einem neuen Kunden deine Preise… nur dass du jetzt das Doppelte von deinem üblichen Satz verlangst.

Du hast dabei absolut nichts zu verlieren.

Im schlimmsten Fall sagt der Kunde „Nö“. Das bringt dich nicht um, denn du hast ja weiterhin genug Arbeit auf dem Tisch.

Im besten Fall dagegen sagt der Kunde „Ja“, ohne mit der Wimper zu zucken. Dann bekommst du mal einen kleinen Geschmack davon, was tatsächlich möglich ist.

Probier’s aus. Du könntest überrascht sein, was preismässig alles drin ist, wenn du mal die Grenzen austestest.

Übrigens: Es hat noch eine ganze Reihe von anderen Vorteilen, wenn du von deinen Kunden hohe Preise verlangst.

Du ziehst so automatisch bessere Kunden an.

Das ist ein interessantes Phänomen, das dir wohl jeder Unternehmer bestätigen wird. Die Kunden, die dich am besten bezahlen, sind in der Regel auch die Umgänglichsten.

Die Pfennigfuchser dagegen sind oftmals die wahren Alptraumklienten, die dir das Leben am meisten zur Hölle machen.

Also, nur ein Grund mehr, mal deine Preise etwas zu pushen.

Methode #2: Spezialisier dich

Als ich als Freelancer angefangen habe, hab ich so ziemlich alles an Jobs übernommen, was ich kriegen konnte. Ich habe Artikel geschrieben, Übersetzungen gemacht und sogar als Beta-Tester für Smartphone Apps gearbeitet…

# Lesetipp: Die 5 dümmsten Fehler beim Geld verdienen

Das ist ein großer Fehler.

Es gibt eine goldene Regel im Freelancer Business. Und die lautet folgendermaßen:

Ein Spezialist verdient grundsätzlich mehr als ein Generalist.

Das ganze hat ein paar ganz simple Gründe:

  • Als Spezialist kannst du dich viel tiefer in dein Spezialgebiet einarbeiten. So kannst du deinen Kunden mehr an Fachwissen bieten und dafür auch mehr Geld verlangen.
  • Als Spezialist musst du dich nicht ständig in einen neuen Themenbereich einarbeiten und kannst so schneller hochwertige Texte produzieren.
  • Als Spezialist kommst du viel leichter an neue Kunden ran.

Denk mal drüber nach:

Von wem würdest du dich lieber am Gehirn operieren lassen?

Von einem Feld-Wald-und-Wiesen Arzt, der von der Grippe bis zum Beinbruch alles in seiner Praxis behandelt?

Oder vom Hirnchirurgen, der den ganzen Tag nur an den Köpfen seiner Patienten rumschraubt?

Genau so geht es deinen Kunden auch, wenn Sie dich fragen, was für Leistungen du anbietest.

„Ich mache alles“ ist das Schlechteste, was du in so einem Fall sagen kannst.

Besser, du spezialisierst dich von Anfang an auf ein bestimmtes Gebiet. Wenn du deine Nische gefunden hast, kannst du sie später immer noch erweitern.

Übrigens: Das ganze muss nicht kompliziert sein.

Schau dir einfach mal an, mit was für Kunden du gerne zusammen arbeitest, wo deine Stärken liegen und wo du am meisten Geld verdienst.

Hier sind einige Beispiele von Texter-Spezialisten, die sehr gutes Geld verdienen können:

  • Blogger für Unternehmens-Websites
  • Whitepaper-Texter
  • Werbetexter
  • Email-Texter

All das sind gefragte Bereiche, wo du als Spezialist viel Geld verdienen kannst. Also, mach dir mal ein paar Gedanken, was für dich in Frage kommt.

Methode #3: Konzentrier dich auf lukrative Textbereiche

Diese Methode geht Hand in Hand mit Tipp #2.

Es gibt eine ganz klare Rangliste, was die Preise der verschiedenen Textsorten angeht. Das reicht von fürchterlich bezahlt bis hin zu „Oh-mein-gott-die-verdienen-wieviel???“

Ganz unten steht der SEO Bereich. Das ist der absolute Bodensatz am Textmarkt.

Viele Auftraggeber haben es hier immer noch nicht kapiert, dass vielleicht auch mal echte Besucher die Texte lesen sollten und nicht nur Suchmaschinen-Roboter.

Bezahlungen von ein paar lumpigen Euro pro Artikel mit 500 Wörtern sind hier keine Seltenheit. Und das Schlimme ist, die Schreiberlinge stehen auch noch Schlange, um für Centbeträge solche Texte zusammenzuschustern.

Fürchterlich.

Von diesem Bereich solltest du dich möglichst fern halten.

Am oberen Ende findest du dagegen Werbetexte, (hochwertige) Blogartikel, Fachartikel für Printmagazine und Whitepaper.

Hier sind nur mal ein paar durchschnittliche Preise, die du als Freelancer für solche Texte kassieren kannst.

  • Hochwertige Blogartikel für Unternehmen: 100+ Euro pro Artikel a 500 Wörter
  • Whitepaper: 2.500+ Euro für ein White Paper mit 10 Seiten
  • Fachartikel für Printmagazine: 1 Euro und mehr pro Wort
  • Mailings: 300+ Euro pro Seite

Das klingt doch schon besser, als für 10 Euro pro Stück schrottige SEO-Artikel rauszupumpen, oder nicht?

Und diese Preise sind eher noch am unteren Ende des Möglichen angesiedelt.

Gestandene Veteranen können in diesen Bereichen noch weitaus mehr verdienen.

Ich kenne zum Beispiel einen Texterkollegen, der Blogartikel für Rechtsanwaltskanzleien schreibt. Dafür kassiert er 500 Euro pro Stück.

Er macht es genau richtig. Er konzentriert sich auf eine Nische mit zahlungskräftigen Kunden, die viel Wert auf Qualität legen und dafür auch gerne tief in die Tasche greifen.

Das aber nur mal am Rande.

Der Witz an der Sache ist: es ist nicht schwieriger einen Artikel für 500 Euro zu schreiben, als für 5 Euro.

Der einzige Unterschied ist, es ist etwas schwieriger, an die besser bezahlten Projekte ranzukommen.

Klingt verrückt, ist aber so.

Schrottige SEO Artikel kannst du schreiben, bis der Arzt kommt. Da wirst du nie Probleme haben, an Kunden zu kommen.

Geh einfach auf die einschlägigen Online-Jobbörsen und schrei laut „Hier“. Du wirst dich vor Arbeit nicht retten können (und wahrscheinlich in kürzester Zeit dein Leben hassen).

Wenn du aber an die besser bezahlten Projekte ran willst, dann ist das nicht genug. In dem Fall solltest du dich schleunigst von den schlecht bezahlten Text-Gefilden entfernen und deine Angel besser dort auswerfen, wo die richtig dicken Fische unterwegs sind.

Das bringt uns dann gleich zur nächsten Methode…

Methode #4: Konzentrier dich auf lukrative Kunden

Was deine potentiellen Kunden angeht, so gilt das Gleiche, wie auch für die Art der Texte.

Es gibt solche und solche.

Einige Kunden haben einfach kaum Geld oder die Qualität der Texte ist ihnen völlig egal. Diese Leute sind nicht in der Lage oder haben überhaupt kein Interesse daran, dir vernünftige Preise für deine Arbeit zu zahlen.

Bei anderen dagegen rollt der Rubel und sie legen viel Wert auf Qualität. Das sind die Kunden, auf die du dich konzentrieren solltest.

Du verdienst bei diesen Kunden nicht nur besser, du wirst auch mehr Spaß an der Arbeit haben und du wirst Arbeitsproben sammeln, auf die du stolz sein kannst.

Diese Art von Kunden erkennst du an folgenden Merkmalen:

  • Es sind große Unternehmen mit üppigem Marketingbudgets
  • Sie sind in lukrativen Branchen unterwegs, wo viel Geld im Umlauf ist
  • Sie verkaufen teure Produkte oder Dienstleistungen
  • Sie vermarkten Ihre Produkte und Dienstleistungen an gut betuchte Kunden

Machen wir das Ganze mal an einem Beispiel fest.

Sagen wir, du hast die Möglichkeit, für zwei verschiedene Kunden zu arbeiten.

Kunde A ist ein Solo-Unternehmer. Er betreibt eine kleine Website zum Thema Fitness. Er braucht regelmäßig Content für sein Blog. Sein Geld verdient er über Affiliate Links, Werbebanner und den Verkauf von Ebooks.

Kunde B ist ein Unternehmen mit 50 Mitarbeitern, das im Jahr 60 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Das Unternehmen verkauft hochwertige Sportgeräte an Fitness-Studios.

Was meinst du, wer der bessere Kunde ist und dir mehr Geld für deine Texte bezahlen wird?

Na klar, Kunde B.

Nichts gegen Blogbetreiber und Solo-Unternehmer. Aber Aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass sie aus Textersicht zu den schlechtesten Kunden gehören. Sie haben in der Regel kein großes Budget und wollen oftmals alles möglichst billig.

Was Kunden angeht, ist die Sache ganz einfach: Größer ist besser.

Größere Kunden verdienen mehr Geld, haben größere Budgets und können dich mit mehr Arbeit versorgen.

Deswegen solltest du dich von Anfang an auf größere Kunden konzentrieren. Allerdings darf der Kunde auch nicht zu groß sein, denn sonst arbeiten die in der Regel nicht mit Freelancern zusammen.

Wirklich große Unternehmen haben in der Regel feste Verträge mit Marketingagenturen und es ist schwierig (wenn auch nicht unmöglich), da reinzukommen.

Der „Sweet Spot“ liegt bei einem Jahresumsatz zwischen 10 und 100 Millionen Euro.

Diese Kunden sind groß genug, um dich gut zu bezahlen. Aber sie sind gleichzeitig klein genug, dass sie überhaupt mit Freelancern arbeiten.

Zu guter Letzt solltest du darauf achten, dass sich diese Klienten in einer lukrativen Branche bewegen. Hier sind einige der lukrativsten Branchen in Deutschland:

  • Banken
  • Versicherungen
  • Finanzdienstleistungen
  • Pharma-Branche
  • Gesundheitswesen
  • Fertigungsbranche
  • Software + IT
  • Elektronik

In all diesen Branchen ist haufenweise Geld unterwegs.

Schau dir allein mal das Gesundheitswesen in Deutschland an. 2015 wurden hier über 75 Milliarden Euro erwirtschaftet. Dieser Kuchen ist groß genug, dass du als Texter sehr gut davon leben kannst.

Kommen wir nun zur letzten Methode, um als Texter mehr Geld zu verdiene – ohne härter zu arbeiten.

Methode #5: Lass dich finden

Wenn du als Freelancer neue Kunden suchst, hast du grundsätzlich zwei Möglichkeiten.

Du kannst aktiv raus gehen, an viele Türen klopfen und so Leute finden, die mit dir arbeiten wollen (Outbound Marketing).

Oder du kannst dafür sorgen, dass Kunden zu dir kommen und mit dir arbeiten wollen (Inbound Marketing).

Meine Erfahrung ist, dass die zweite Art von Kunden deutlich mehr zahlen und deutlich leichter zu einer Zusammenarbeit zu gewinnen sind.

Sie sind bereits auf dich aufmerksam geworden, haben dich ausgesucht und wollen nun mit dir arbeiten. Der Preis ist für solche Kunden oftmals Nebensache. Außerdem musst du sie nicht erst groß davon überzeugen, dass du auch der Richtige für den Job bist.

Es sollte also in deinem Interesse liegen, dass möglichst viele potentielle Kunden auf dich aufmerksam werden und auf dich zukommen.

Das geht natürlich nicht über Nacht. Aber wenn du strategisch Brotkrumen dort verteilst, wo deine Traumkunden abhängen, dann werden sie mit der Zeit auf dich aufmerksam werden und dich kontaktieren.

Hier sind nur ein paar Methoden die du dazu einsetzen kannst:

  • Ein Xing/LinkedIn Profil mit Keywords einrichten, nach denen deine Kunden suchen
  • Fachartikel in Zeitschriften und Blogs veröffentlichen, die deine Kunden lesen
  • Gute Beiträge in Foren posten, wo deine Kunden abhängen
  • Ein eigenes Blog betreiben, in dem du regelmäßig Artikel zu deinem Spezialgebiet veröffentlichst
  • Einen Email-Newsletter aufsetzen, mit dem du regelmäßig potentielle Kunden mit neuen Infos versorgst

Wenn erst einmal ein Kunde über solche Methoden auf dich aufmerksam geworden ist, dann wirst du wahrscheinlich Blut lecken und noch mehr Zeit in diese Maßnahmen investieren wollen.

Denn es ist wirklich viel angenehmer, wenn die Auftraggeber zu dir kommen.

Arbeite nicht härter, sondern schlauer

So ich hoffe ich konnte dir etwas Inspiration liefern, wie du als Texter mehr Geld verdienen kannst… ohne dafür einfach mehr zu schuften.

Denk dran, du kannst hart arbeiten oder du kannst smart arbeiten.

Viele Grüße,

Pascal

Über den Autor:

Pascal SchafftPascal Schafft ist Freelancer und hilft anderen Freelancern mehr Geld zu verdienen und bessere Kunden zu gewinnen.

Wenn du noch weitere Tipps möchtest, um als Freelancer bessere Kunden zu gewinnen und mehr Geld zu verdienen, dann trag dich in seinen kostenlosen Newsletter ein:
www.freelanceformula.de


  • Sagt ein Texter zum anderen: „Ich schreibe nicht für Geld, ich schreibe für die Ehre.“
    Antwortet der andere Texter: „Ich schreibe für Geld. Denn jeder schreibt für das, was er am wenigsten hat.“

    Guter Beitrag. Zuerst strategisch vorgehen. Dich positionieren. Deine Stärken feststellen. Wem könnten diese Stärken nützen. Hat der, der diese Stärken nützen kann, soviel Geld, dass du nicht nach China auswandern musst oder in ein anderes Land, wo die Lebenshaltungskosten niedrig sind.

    • Ja ich kann jedem Texter nur empfehlen von Anfang an ein bisschen zu planen und sich Gedanken um Positionierung, Zielgruppe und auch die eigenen Vorlieben zu machen. Kein Grund den Kopf gegen die Wand zu hauen, wenn 1 Meter weiter eine Tür halb offen steht 🙂

      Wenn der Artikel dem einen oder anderen die Lernkurve etwas verkürzen kann, dann sehe ich mein Ziel als erreicht.

    • „Ich schreibe für die Ehre.“ – schade, denn diese Texter zerstören ja im Grunde die ganze Branche, ich kann es auch immer noch nicht nachvollziehen, warum man meint, das als Hobby abtun zu müssen. Es ist ein Beruf, ein Handwerk, und wenn jemand etwas davon versteht und es gut macht, dann darf man ihn auch gern entsprechend bezahlen.
      Den Artikel finde ich sehr gut, ich bin (leider immer noch) so in meiner Findungsphase, was ich gern machen möchte, und die einzelnen Punkte kann ich gut nutzen, um mich endlich mal endgültig festzulegen. Danke für die Tipps und Impulse

      • Hi Ildiko,
        Schön, dass der Artikel weitergeholfen hat. Ich wäre über solche Ratschläge wie von Patrick damals mehr als dankbar gewesen. ich habe alles falsch gemacht am Anfang. Aber ich lerne halt auf die harte Tour 😉 Das musst du dir nicht antun 🙂
        LG, Walter

  • Hey Pascal, sehr gelungener Beitrag. Ich kann dir voll zustimmen. Vor allem der Slogan „smart arbeiten statt hart arbeiten“ ist echt cool.

    Ich bin in meiner Anfangsphase auch einige Male „in die Falle“ getappt. Und auch heute noch erhalte ich Angebot nach dem Motto „1,2 Cent pro Wort“. Oh mein Gott, wie kann man nur auf solche Angebote eingehen.

    Vielen Dank für den Text.

    Gruß Micha

  • Hallo.

    Auch wenn ich über die abfällige Verwendung des Begriffs „Schreiberling“ alles andere als begeistert bin – der Beitrag ist hervorragend. Häufig rufen einen Kunden an, die dann eigentlich zum Dumping-Preis „irgendeinen“ Content für ihr Blog haben wollen. Aus SEO-Gründen.

    Damit bin ich beim zweiten Kritikpunkt: Wer wirklich ernst- und gewissenhaft textet, leistet immer einen Beitrag zum Ranking der jeweiligen Website. Der Bodensatz ist das gewiss nicht. Denn auch hier gilt: Die Kunden bekommen, was sie zu zahlen bereit sind.

    Nennen wir unsere Preise für SEO-Texte, dann wird es häufig am anderen Ende der Leitung ganz, ganz still…

    Wie es bei Textbroker und Co so zugeht, habe ich in folgendem Beitrag mal beleuchtet: http://www.schreiberling.info/2014/01/04/sollten-sie-texte-kaufen-bei-den-grossen-content-anbietern/

    Viele Grüße,
    Sven von schreiberling.info

    • Hi Sven,

      also zunächst mal, das Wort „Schreiberling“ ist nicht abwertend gemeint. Ich bin ja selber einer 🙂

      Ja auch SEO-Texter leisten einen wichtigen Beitrag für viele Websites, das ist gar keine Frage. Das Wort Bodensatz bezieht sich hier allein auf die Preisgestaltung. Es gibt ein ganz klares Preisgefüge und SEO-Texte stehen tendenziell ganz unten. Wie du schon sagst, das liegt mehr an den Kunden, denn vielen ist die Qualität des Contents einfach egal. Hauptsache viel und voll mit Keywords.

      Selbstverständlich gibt es in jedem Bereich auch Ausreisser. Und wenn du hochwertige SEO-Texte zu Premium-Preisen anbietest, dann freut mich das für dich. Für mich persönlich fällt das unter den Begriff „SEO Copywriting“. Unter klassischen SEO Texten verstehe ich minderwertige Artikel, die einfach nur mit Keywords vollgestopft sind. Viele qualitätsbewusste Kunden sehen das inzwischen auch so und nehmen von einem reinem SEO-Texter eher Abstand.

      Wie auch immer, mir ging es in dem Beitrag nicht darum, SEO-Texter schlecht zu machen. Viel mehr möchte ich damit zeigen, dass es einfach tendenziell lukrativere Märkte gibt. Mit gutem Marketing und entsprechender Positionierung ist grundsätzlich überall Geld zu verdienen und das ist dir ja scheinbar auch gelungen.

  • Hallo,

    sehr interessanter Artikel, vielen Dank fürs teilen!
    Der Preis den man für seine Arbeit verlangt ist in gewisser weise auch ein Statement und „Aushängeschild“. Wir glauben automatisch, dass z.B. ein Anwalt der 600€ die Stunde verlangt besser ist als einer der 200€ verlangt. Einfach weil er es kann.

    Grüße
    Alex von qleverkauf
    PS. cooler Blog btw!

    • Danke dir fürs Kompliment.
      Ja, der Preis wird oft verwechselt mit Wert. Als Anbieter kann man dieses „Vorurteil“ aber zu seinen Gunsten verwenden.
      LG, Walter

  • Danke lieber Pascal,

    schwups genau im richtigen Augenblick hab ich mir Deinen Text vorgenommen – bislang war die mail nur mit einem Fähnchen versehen. Bin gerade in wunderbarer Gestaltungsphase, wo mir sofort neue Ideen kamen, was alles noch möglich ist. Herrlich.
    Prall voll mit guten Ideen ist Dein Artikel – und ja, „Schreiberling“ ist für mich auch liebevoll positiv gemeint, ich nenn mich auch so – vor allen Dingen das, was ich in der Vergangenheit getan habe – es hatte immer was mit Text zu tun und war doch so unterschiedlich. Dieses Wort fasst das für mich perfekt zusammen.
    Mit beschwingten Grüßen
    Greta

  • Hallo Pascal,

    ein Alter, wenn auch immer noch top aktueller Beitrag. Ich finde ihn super und habe ihn sogar in meine Bookmarks gelegt. Genau das Gleiche wie im Beitrag durfte auch ich erfahren. Meine ersten Artikel habe ich völlig unter Wert verkauft (z.B. 600 Wörter für 45 Euro). Heute verlange ich weit mehr als das doppelte. Ich habe weniger Kunden aber die zahlen den Preis für gute Qualität auch gerne. Einige waren damals echt angefressen und haben ewig versucht zu verhandeln oder mich direkt aus ihrem Pool aussortiert 🙂 Auch heute werde ich immer wieder angeschrieben mit lächerlichen Preisen von 1,5 Cent pro Wort oder Themen für die ich nie schreiben würde.

    LG
    Marco

  • Hallo Pascal,
    hast Du prima rausgearbeitet. Vor allem, dass man sich eben am besten in Business-Bereichen umsieht, wo auch Geld in die Hand genommen wird. Ist vielleicht „unromantisch“, aber wirtschaftlich einfach sinnvoll.
    SEO-Schreiberlinge sind allerdings fast unbezahlbar. Denn mach‘ mal einen guten Text mit der Keyword-Kombi „Gartenschürze, dunkelgrün“ und das 5 x in einem Text mit maximal 50 Wörtern. 😉 Nö, Spaß beiseite. Wenn Du ein guter SEO-Texter sein willst, musst Du Deinem Kunden erklären können, wo es lang geht.
    Auch Auftraggeber haben oft keinen wirklichen Plan, sondern haben mal gehört, dass …
    VG, content-werkstatt

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