März 22

49 comments

5 einfache Wege, deinen Schreibstil zu verbessern – ohne zu schreiben

Schreibstil verbessernWie lernt man am besten Schwimmen?

Überraschung: Durch Schwimmen.

Einfach ins Wasser springen und los!

Doch was tust du, wenn kein Wasser in der Nähe ist?

Schwimmprofis trainieren nicht nur im Wasser, sondern machen auch „Trockenübungen“: Liegestütze, Handstand, Klimmzüge.

Genauso ist es beim Schreibstil: Du verbesserst ihn am besten, indem du schreibst.

Schreiben lernt man am besten durch Schreiben – klingt unspektakulär, ist aber so.

Doch auch für deinen Schreibstil gibt es sogenannte „Trockenübungen“. So kannst du deinen Schreibstil verbessern ohne zu schreiben.

Wenn du mal keine Möglichkeit, keine Kraft oder keine Lust zum Schreiben hast, dann rate ich dir zu den „Schreibstil-Trockenübungen“.

Hier sind meine fünf besten Übungen:

1) Lesen

„Viele Rezensenten können schreiben, aber nicht lesen.“
– Ludwig Marcuse

Schreibstil verbessern durch lesen

Das gleiche gilt für Blogger. Sie schreiben, schreiben und schreiben – und machen niemals Pause, um mal den eigenen Stil zu hinterfragen oder von anderen zu lernen.

Leider bilden sich viele Blogger nicht fort. Sie wachsen nicht und bleiben jahrelang auf ihrem Niveau stecken. Sie haben keine Lust, sich zu verbessern.

Viele lesen keine Bücher mehr.

Ein böser Fehler.

Denn um ein guter Texter zu sein, brauchst du zwei Arten von Wissen:

  • Generelles Wissen (Wie schreibst man gute Texte)
  • Spezielles Wissen (Das eigentliche Thema des Textes wie Fitness, Marketing oder Selbstentwicklung)

Diese zwei Arten von Wissen, bekommst du nur durch effektives Lesen von genialen Artikeln oder großartigen Büchern.

Von nichts kommt nichts.

So hat auch Stephen King schon gesagt:
„Um gut zu schreiben, muss man nur zwei Dinge tun: Viel lesen und viel schreiben.“

Also lieber Blogger: Lies.

Nicht scannen – lesen.

Wenn du liest, dann achte auf folgende Dinge, um deinen Schreibstil zu verbessern:

a) Metaphern

Was für Metaphern verwendet der Autor? Wenn sie ein Problem besonders gut beschreiben, dann merke dir die Metapher oder schreibe sie in dein Swipe-File.

b) Beschreibungen

Wie beschreibt der Autor die Situation oder das Problem? Wie schafft er es, dass du sofort die Szene erfasst und das Problem verstehst?

c) Wortwahl

Welche Wörter wählt der Autor? Welche Wirkung haben sie auf dich und wie kannst du sie für deinen Schreibstil verwenden?

d) Sätze

Welche Sätze sind so schön, dass du sie zweimal liest? Wie sind diese Sätze aufgebaut? Welcher Satzbau liest sich besonders flüssig?

e) Vergleiche

Was für Vergleiche wählt der Autor? Vergleicht er das Bloggen mit dem Schwimmen? Vergleicht er einen guten Text mit einer Wasserrutsche? Merke dir gute Vergleiche und schreibe sie auf.

f) Originelle Ideen

Wenn du einen neuen Gedanken oder eine absolut neue Ansicht entdeckst, dann merke sie dir. Dein Gehirn sollte ein Speicher voller Ideen sein – oder zumindest dein Swipe-File.

Wer besser liest, der besser schreibt. Klick um zu Tweeten

2) Zuhören

Schreibstil verbessern durch zuhören

Kennst du diese Menschen?

Sie reden immer auf dich ein, gehen nicht auf deine Fragen ein und bleiben immer auf ihrer Welle.

Wie ein Öltanker fahren sie unaufhaltsam durch das Meer der Unterhaltungen und interessieren sich nicht für ihr Umfeld.

Viele Blogger schreiben genau so.

Sie reden einfach auf ihr Publikum ein.

Sie schreiben, was ihnen auf dem Herzen liegt und schreiben, was sie denken.

Ob es den Leser interessiert, das interessiert sie nicht.

„Was interessiert mich der Leser? Ich schreibe für mich…“

Das Problem: Solche Menschen werden dann auch nicht gelesen.

Wenn du gute Texte schreiben willst, dann musst du eins lernen:

Zuhören.

Vor allem als Blogger, wo du so viele technische Möglichkeiten dafür hast, musst du auf dein Publikum hören.

Höre zu und achte auf folgende Dinge:

a) Was sind die Sorgen deiner Leser?

Ein Text ist wahrhaft gelungen, wenn der Leser sich darin wiedererkennt und bei jedem Satz nickt.

„Ja, so ist es. Endlich spricht es mal jemand aus.“

Diese Reaktion des Lesers erzeugt Verbundenheit und tiefe Emotionen.

Wie schaffst du es, solch einen Text zu schreiben? Indem du die Sorgen deines Lesers kennst.

Kenne die Sorgen deines Publikums – dann schreibst du sofort bessere Texte. Klick um zu Tweeten

b) Was sind die Probleme deiner Leser?

Wenn ich ein dringendes Problem habe, dann lese ich besonders aufmerksam.

Zurzeit bin ich auf Autosuche und glaub mir: Ich lese jedes einzelne Wort in der Anzeigenbeschreibung.

Nicht, weil Autohändler literarische Sahnetorten abliefern (eher sprachliche Pferdekacke), sondern weil ich ein Problem habe und eine Lösung suche.

Kenne die Sorgen und Probleme deiner Leser, dann werden deine Texte so aufmerksam gelesen wie ein Liebesbrief.

3) Reden

Schreibstil verbessern durch zuhören und reden

Ich höre mir gerne geniale Reden an.

Warum?

Weil große Redner ihre Worte sehr sorgfältig wählen. Sie machen Pausen, Akzente und jedes Wort wird auf die Goldwaage gelegt.

Eine großartige Rede ist die von Steve Jobs in Stanford.

Andere coole Reden sind die Ted-Talks, wo die Sprecher in sehr kurzer Zeit sehr geniale Ideen präsentieren.

Du solltest dir als Autor aber nicht nur Reden reinziehen, sondern auch selbst mehr reden.

Halte mal selbst eine Rede.

Vor dem Spiegel. Ganz alleine.

Du wirst merken: Es ist verdammt schwer, die richtigen Worte zu wählen.

Ich bin ein Fan der Schreibregel „Schreibe wie du sprichst“. Diese Regel macht deinen Schreibstil sofort besser – aber dafür musst du auch ein guter Redner sein.

Rede zu Publikum, wo es nur geht. Halte freiwillig die nächste Gratulationsrede – es wird deinen Schreibstil verbessern.

Du lernst nämlich kurze Sätze zu bilden, Alltagssprache zu verwenden und die Aufmerksamkeit des Leser zu erhaschen.

Und noch ein Tipp: Diktier mal deine Texte. Dann schreibst du wirklich wie du sprichst.

4) Beobachten

Schreibstil verbessern durch beobachten

Gute Autoren sind gute Beobachter.

Sie beobachten:

  • die Natur
  • die Menschen
  • die Gesellschaft
  • Verhaltensweisen
  • andere Autoren.

Geniale Ideen für geniale Texte liegen meist auf der Straße – wir sehen sie bloß nicht.

Schau mal von deinem Handy-Bildschirm auf und beobachte die Menschen in der Bahn. Beobachte Menschen im Café. Beobachte deine Kinder, Eltern und Freunde.

Aus dem „normalen“ Leben entstehen die besten Ideen, weil sie der Leser am besten nachvollziehen kann. Fremde Wesen aus fremden Ländern gehen uns wenig an – der im Automaten stecken gebliebene Snickers schon.

Aus dem Alltag heraus können dann folgende Artikel entstehen:

„10 Dinge, die Unternehmer von Kindern lernen müssen“
„13 Fehler, die jede Mutter begeht – und das ist gut so“
„Die Erfahrung, die jeder junge Autor machen muss“

Beobachte das Leben. Sauge es auf wie ein Schwamm. Es liefert die besten Ideen. Klick um zu Tweeten

5) Intelligentes Fernsehen

Schreibstil verbessern durch Fernsehen

In der Regel bin ich ein Fernseh-Hasser. Ich glaube, dass das Hirn beim Fernsehen… sagen wir es lieb: zu wenig gefordert wird.

Aber hin und wieder ziehe ich mir trotzdem einige Serien rein – am liebsten Sherlock Holmes. (Und Filme über das Schreiben)

Warum?

Weil die Dramaturgie einfach herrlich ist und ich die niveauvollen Dialoge mag – außerdem ist mir das soziopathische Verhalten Sherlocks irgendwie sympathisch.

Doch wenn ich solche Serien schaue, dann schaut der Texter in mir mit.

Ich suche in erfolgreichen Serien immer nach:

a) Dialogen

Wie sind die Dialoge aufgebaut? Wie wirken Dialoge natürlich, aber nicht banal?

b) Strukturen

Wie ist die Serie aufgebaut? Welche Cliffhanger verwendet der Regisseur? Wie wird die Spannung aufrechterhalten?

c) Sprüchen

Gute Filme liefern meist legendäre Sprüche, die man sich einfach merken muss.

„Schau mir in die Augen, Kleines.“ (Casablanca)

„Der größte Trick des Teufels war es, die Menschen glauben zu lassen, dass es ihn nicht gibt“ (Die üblichen Verdächtigen)

„Nicht laut reden. Sie senken den IQ der ganzen Straße.“ (Sherlock Holmes, BBC Serie)

Du kannst sie abändern und für deine Zwecke nutzen, oder bewusst mit ihnen spielen.

Vor allem eins kannst du von Krimi-Serien lernen: Drama.

Davon hat die deutsche Bloggerszene zu wenig.

Blogs brauchen weniger Bedienungsanleitungen und mehr Drama. Klick um zu Tweeten

Wenn der Schreibstil vergammelt

Wenn du merkst, dass dein Schreibstil irgendwie festgefahren ist, dann wende die obigen Methoden an.

Natürlich sollte Schreiben bei dir an erster Stelle stehen, doch wenn der Text mal nicht flutscht, dann greife zu meinen fünf „Trockenübungen“.

Für einen guten Schreibstil brauchst du kein Talent – du brauchst harte Arbeit und die richtigen Übungen.

Die Übungen hast du jetzt.

Jetzt geht es an die Arbeit.


    • „Intelligentes Fernsehen“ find ich auch gut. Ich persönlich kann, gerade in Bezug auf uns „Schreiberlinge“ die Serie Grimm empfehlen. Ich finde es immer wieder faszinierend. Der Grimm, in seinem „realen Leben“ Polizist, Nick erkennt die „Wesen“ und seine Aufgabe ist es eigentlich, diese zu töten. Daher bekommen sie immer Angst vor ihm.
      Also um nicht zu viel auf den Inhalt der Serie einzugehen, ich finde es faszinierend wie diese alte Märchen, die wir ja auch alle von früher kennen, teilweise sehr frei neu interpretiert werden. „Once upon a time“ ist auch vom Style her sehr ähnlich.

      Sehr viel und sehr oft wird auch ein Bezug zu unserem realen alltäglichen Leben mit all ihren Sorgen und Nöten und Freuden hergestellt. Und genau das ist das, wo man als Schreiber durchaus sehr viel lernen kann.

      Die Probleme der Leser nehmen und es mit der Geschichte eines Fabelwesens zu erklären, wie er durch den Dschungel des Lebens läuft und dem Tiger Angst begegnet, diesen jedoch nur umarmen braucht und feststellt, dass dieser ihm nur vor einer eigentlich Gefahr warnen wollte. So oder so ähnlich kann man wunderbar die Menschen an ihren Haltestellen abholen, und ihnen die Dinge verständlich machen. Man könnte dies auch als „Edutainement“ bezeichnen.

      Übrigens, TV habe ich zwar und schaue auch mehr als ich sollte, aber diese Serien schaue ich am liebsten auf meinem Mac bzw. iPad dank Amazon Prime. Da kann man einzelne Episoden auch immer wieder sehen, wenn man noch mal auf den Inhalt, die Dialoge etc. eingehen möchte.

      Sherlock Holmes habe ich bisher noch nie aus diesem Blickwinkel gesehen, da muss ich beim nächsten Mal mal besser drauf achten. 😀

      • Hi Ildiko,
        Ja Sherlock solltest du dir auf jeden Fall mal reinziehen.
        Und danke für den Tipp mit den Grimms. Falls ich mal Zeit habe, werde ich sie mir anschauen…
        LG, Walter

    • Allerdings sagte man in Casablanca nie ’schau mir in die Augen Kleines‘, sondern ‚ich schau dir in die Augen, Kleines‘. So viel zu richtig zuhören.

  • Hallo Walter,

    wertvolle Tipps! Die kommen gerade genau richtig.
    Punkt Nummer 3 wende ich regelmäßig an, weil es den besten Stoff für Geschichten liefert.

    Die Filme werde ich mal anschauen, weil ich auch keine Zeit vor dem Fernseher verbringe. Und zumindest würde das seine Anwesenheit rechtfertigen. 🙂

    Beste Grüße und danke für die Filmtipps.

    Sebastian

    • Hi Sebastian,

      Ich habe keinen Fernseher. Und werde mir auch keinen kaufen.

      Wenn ich etwas schaue, dann auf meinem Notebook bei Netflix und Co.

      Ich rate dringend von Fernsehern ab, weil sie schnell der Mittelpunkt des gesellschaftlichen Wohnens werden – was den IQ des Haushalts senkt 😉

      Was ich meine: Wenn man sowieso schon Serien guckt, dann sollte man wenigstens dabei etwas lernen und seinen Schreibstil verbessern 😉

      LG, Walter

  • Hallo Walter,

    ich trage immer ein Notizbuch mit und bin oft alleine unterwegs. So hab ich Zeit, in Szenen, Menschen, Geschichten einzutauchen und mir Notizen zu machen. Wenn ich Bücher lese, dann mach ich tatsächlich, was du rätst. Schöne Sätze schreibe ich mir auf und nutze sie als Inspiration für mich. Input Fernsehen – super! War bis dato nicht auf meiner Liste, werde ich aber gerne ausprobieren. Wie du schreibst, geht das gut auf dem Notebook.

    Grüsse, Yvonne

    • HI Yvonne,
      Du erwähnst einen sehr wichtigen Punkt: Das Notizbuch.

      Jeder Autor sollte immer etwas zum Schreiben dabei haben – das hat mir schon öfter das Schreibleben gerettet 🙂

      LG, Walter

  • Hallo Walter!

    Danke für die vielen Ideen. Sie haben alle die gleiche Botschaft: Konzentriere Dich auf das was Du tust.
    Der Schlüssel liegt für mich darin, mich bewusster mit dem Schreiben zu beschäftigen. Was möchte ich erreichen?
    Wenn das klar ist, dann finde ich im Leben viele gute Anregungen, wie Deine Liste zeigt.

    Herzliche Grüße
    Lothar

    • Hi Lothar,
      Ja, Fokus ist wichtig.
      Was ich erreichen wollte, ist auch, dass Autoren an ihren Schreibstil denken, wenn sie gerade nicht vor einem Blatt sitzen 😉
      LG, Walter

  • Hi Walter,

    klasse Text.

    Mitgenickt,
    abgenickt,
    nicht weggenickt.

    Lang und doch kurz gehalten. Auf den Punkt.

    Extrem viel Info.
    Wow.

    Inspirierend und kostenlos.
    Verrückt.

    Danke dafür! Sehr herzlich.

    mit federleichten Grüßen, toxxifoxxi

    ps. ästhetisches Blogdesign. Super.

  • Hallo Walter,
    vielen Dank für diese wertvolle Pause!
    Ich lese gern Deine Artikel. Sie haben meinen Schreibstil wesentlich geprägt. Ich stehe am Anfang des bloggens und ich finde den „Rede-Schreibstil“ einfach genial.
    Was ich auch jedem empfehlen kann, ist einfaches Nachsprechen – sei es ein Hörbuch im Auto, eine gute Rede oder was auch immer …
    Ich bin EDV-Trainerin. Die Rede von Steve Jobs habe ich fast jedes Mal zum Abschluss eines Kurses vorgelesen. Es ist meine „Lieblingsrede“ 😉
    Herzlichen Dank und beste Grüße
    Angelika

  • Hallo Walter,
    Zeichnen hilft auch. Selbst Kritze Kratze hilft immens, wenn’s mal nicht so läuft: Einfach die Überschrift oder ein Stichwort, über das du schreiben willst oben aufs Blatt. Dann einen Rahmen zeichnen. Die Stimmung aufnehmen; z.B. sich fragen, was ich mit dem Text erreichen will und los geht’s. Ohne zu beurteilen oder groß darüber nachzudenken und möglichst ohne den Stift abzusetzen. Nach 1 Minute ist das Werk fertig. Signieren und Datum drunter. Dann betrachte es von allen Seiten. Wo spielt sich das Drama ab (in der Mitte oder am Rand) ist eine Dynamik zu erkennen? In welche Richtung geht’s? Mit etwas Übung kannst du Dinge erkennen, die dir vorher nicht klar waren. Und dann schreib einfach darüber.
    Danke für deine super Anregungen
    Liebe Grüße
    Birgit

    • Hi Birgit,
      Danke für deinen Tipp. Das mit dem Zeichnen hilft vor allem bei komplizierteren Gedankengängen. Ich mache manchmal Pfeildiagramme, um mich selbst zu verstehen. UNd dann versuche ich es zu vereinfachen – so weit wie möglich.
      LG, Walter

  • Hallo Walter,
    ja anderen zuhören ist eine großartige Idee. Ich wollte hier noch mal deine Worte wiederholen, dass es Blogger gibt die für sich und nicht für Leser schreiben. Es gibt warscheinlich genug die sich nicht überlegen, was ihr Text anderen nützt. Das ist nicht gut, bzw. solche Arktikel werden nicht verlinkt, der Autor nicht mehr gelesen.
    Ich hoffe ich gehe selbst beim Schreiben immer (naja, stehe noch am Anfang) mit der Idee dran, ein Problem lösen zu wollen. Dabei ist der Input von anderen, z.B. von Dir, super!

  • Hallo Walter,
    pro Tag bekomme ich etwa 350 Mails. Davon scheinen sich 300 gegenseitig zu kopieren. Steht der gleiche Scheiß drin, zumindest im Aufbau.

    Deine Mail gehört zu den ganz wenigen, die ich öffne.

    Und gehört zu den drei Mailadressen, die ich IMMER öffne.

    Mehr noch: Auf die ich mich sogar freue.
    Wenn ich weniger Zeit habe, lasse ich die solange im Ordner,
    bis das ich wieder mehr Zeit habe.

    Clever , was?

    Sag nix Verkehrtes jetzt!

    Ich hätte mir einen solchen Deutschlehrer gewünscht.
    Wünsche mir für meinen jüngsten Sohn auch so
    einen Deutschlehrer. Ist aber keiner da.

    Mach weiter so, ich lerne auch noch im Alter.
    Obwohl – ich bin nicht alt. auch wenn ich älter bin.
    So isses..

    Liebe Grüße
    Ferdinand

    • Hi Ferdinand,
      Hach, lange keine so netten Kommentare mehr gelesen. Danke dir dafür. Hast meinen Tag ein gutes Stück heller gemacht 🙂
      Viel Erfolg beim Schreiben – und auch deinem Sohn 😉

      LG, Walter

  • Lieber Walter,

    oh das war genau der Steigbügel, den ich brauchte. Bin eigentlich youTuberin und möchte/soll/darf nun Kolumnen schreiben – und plötzlich kam mein Text gestelzt daher – puh – so viel für den Papierkorb. Das ging vor youTube alles viel lockerer.

    Nun werde ich also Deinen Tipp aufgreifen und meine Kolumne diktieren. Wieso bin ich denn da nicht selbst drauf gekommen? Liegt doch so nah.

    Wünsch Dir beschwingte Ostertage.
    Bleib vergnügt, es steht Dir so gut.
    herzlichst
    Greta

  • Hey Walter,
    danke für deine Anregungen.
    Eigentlich weiss ich immer, wer mir was zu sagen hat. Nur von dir weiss ich nichts- keine Vita oder CV.
    Wenn du magst, kannst du unter http://www.doris-reiseblog.ch viel von mir erfahren – oder mir persönlich sagen, was dir an meinem Schreibstil auffällt.
    LG
    Doris

  • Hallo Walter,

    ich nehme aus deinem Beitrag den Tipp mit, mehr auf Dialoge in Serien zu achten. Und daraus zu lernen. Da ist eine tolle Kombination aus Vergnügen und Wachstum.

    Außerdem werde ich mehr als einmal Deutsch für Profis lesen. Ach ja, und natürlich weiterhin dein Blog.

    Danke und mach weiter so!
    Alex

    • Hi Alex,
      DAs Buch von Wolf Schneider habe ich auch mindestens 5 mal gelesen. Man lernt immer wieder was Neues, weil man nicht alles sofort umsetzen kann. Also bleib dran und viel Spaß.
      LG, Walter

  • Lieber Walter,

    dein Tipp mit dem „intelligenten“ Fernsehen ist ja witzig.

    Wobei ich denke, dass man auch von schlechten Filmen/Serien eine Menge lernen kann – aber eben, wie man es nicht machen sollte. 😉

    Eine weitere Serie mit tollen Dialogen ist auch House of Cards. Frank Underwood ist ein Meister des pointierten Sprechens. Wirklich großartig. 🙂

    Liebe Grüße
    Alex

    • HI Alex,
      House of Cards hat schon viele positive Rezensionen bekommen. Aber ich hatte irgendwie keine Zeit und Lust mich in die SErie reinzudenken. Habe nach zwei SErien aufgehört.
      Vielleicht später mal… Aber danke vielmals für den Tipp.
      LG, Walter

  • Hallo Walter,

    mir hat das Lesen am meisten gebracht. Ich lese unglaublich viel.

    Außerdem höre ich mir Biografien von innovativen Persönlichkeiten an – wie von Steve Jobs.

    Vom Fernsehen bin ich aber gar kein großer Fan.

    MFG Philipp

    • Hi Philipp,
      Fernsehen mag ich auch nicht. Ich wähle sehr genau aus, was ich gucke. Und ich merke auch, dass mein Stil besser wird, je mehr ich gute Bücher und Texte lese.
      LG, Walter

  • Du hast doch heimlich mit meiner Schwester kommuniziert 😉

    Ich komme eher aus einem Bereich, wo es nur von Fachidioten wimmelt: BWL. Die Texte kompliziert, das Thema trocken. Dementsprechend meine Ausführungen. Anfangs.

    Dann meine Idee: warum das ganze nicht mal einfach und verständlich dem „Unstudierten“ näherbringen. Klappt ja auch mit anderen Themen. Erste Vorlesung – meine Schwester das Opfer – und ein Kommentar, das mich zu dir geführt hat: „Das bist nicht du, die da schreibt!“

    Danke, dass du dein Wissen mit uns teilst. Deine Texte und E-Mails haben mich inspiriert und es ist mir tatsächlich gelungen, einem trockenen Thema Leben einzuhauchen. Ich finde immer schneller die richtigen Worte und greifbaren Beispiele, die mir letzten Endes immer mehr freiwillige Zuleser bescheren.

    Das Schönste aber ist, der Sprachgebrauch allgemein hat sich dem Schreibstil angepasst. Ich kann plötzlich Dinge auf den Punkt bringen.

    Übung macht den Meister, also werde ich mal weiterüben. DANKE!

  • Walter, Walter. Ich war festgefahren. Also griff ich zur SOS Lösung: Walter Epp. Deine Newsletter landen in einem extra Ordner, sodass ich den Überblick im Emaildschungel nicht verliere. Dieser Artikel hat mir erneut geholfen … ich habe noch eins, zwei …. sieben weitere Fenster deines Blogs geöffnet. Also… ich -lese- mal fleißig weiter. Danke für den Input !! Schönen Abend ! Catharina

  • Hallo!

    Deine Tipps sind super.

    Nachdem ich regelmäßig immer mal wieder nach neuen Anregungen (zu leider immer wieder neu entstehenden Problemen) und Tipps suche, erscheinen mir diese gerade wirklich die passenden zu sein!

    Mir scheint, anhand der vorgehenden Kommentare, dass sich hier viele erfahrene Schreiblinge tummeln!
    Ich habe mit etwa 14 Jahren angefangen zu schreiben und damals fiel es mir leider noch deutlich leichter als heutzutage. (Früher sprudelten die Ideen nur so aus mir heraus 😀 )
    Der Wille und die Fähigkeit sind da, aber ich befürchte, dass ich mir mittlerweile selbst häufig Steine in den Weg lege und durch irgendetwas blockiert bin. Und sei es nur der Alltag..

    Und tatsächlich habe ich mich bei diesen Tipps hier und da etwas ertappt gefühlt 😉

    Allerdings schreibe ich nur Geschichten, bin also keine Bloggerin. Hast du / habt ihr vielleicht noch weitere Tipps, die man speziell beim Schreiben von Fantasy-Romanen anwenden kann? Vielleicht Ideen, wie man vorübergehende Schreibblockaden los wird?

    Würde mich sehr über eine Antwort (auch gern per Email) freuen!

    MfG

    Sarah

  • Heyhey Walter! (:

    Danke für Deine Tipps. Einige davon habe ich bereits intuitiv umgesetzt, doch es ist definitiv noch viel Wissen dabei, das ich auf meinen unperfektionisten.blogspot.de anwenden kann.
    Ich bin noch nicht sehr lange dabei und werde darum noch häufiger auf deinen Blog zurückgreifen können, wenn ich mal nicht weiterweiß. Was mir besonders gut gefällt, ist dein leichter Schreibstil. In einem Buch würde er mich stören, bei einem Blog dagegen finde ich das angenehm, da ich so auch längere Beiträge „durchhalte“ und nicht nach der Hälfte bereits seufzend nach unten scrolle. ^^
    Halt durch, ich glaub an dich!

    • Hey Scheyla,
      Freut mich, dass dir mein leichter Schreibstil gefällt. Übrigens schreibe ich gerade ein Buch und werde dort auch dieses Konzept der Absätze verfolgen. Bin gespannt wie es funktioniert.

      LG, Walter

  • Der Fernseher ist definitiv das grössenwahnsinnigste Massenmanipulationsinstrument (wow, langes Wort), dass die Welt je gesehen hat. Mir kommt sowas nicht mehr ins Haus.

    Sherlok Holmes ist genial.

    Lesen ist eines der wichtigsten Tools, die Zellen nicht grau werden zu lassen und um sich stetig weiterzuentwickeln.

    Chapeau für deinen Schreibstil. Er ist wie eine Droge. Macht süchtig. Kann kaum aufhören zu lesen. Besser dein Blog, als was anderes. 😉

    Bitte nicht aufhören laut zu denken. Du erhöhst den IQ des gesamten World Wide Webs.

    Bleib grossartig, Walter!

  • {"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}

    Deine ersten 10.000 Leser:
    Mit diesen 11 Rezepten in meinem E-Book.

    >

    Warning: A non-numeric value encountered in /home/schreibs/public_html/wp-content/plugins/mashshare-sharebar/includes/template-functions.php on line 133