Januar 22

71 comments

Wie du ein spannender Blogger in einer langweiligen Nische wirst

Spannender Blogger in langweiliger Nische werden

Es ist die perfekte Ausrede.

Die perfekte Ausrede, warum man kein Publikum hat. Diese Ausrede ist so verbreitet und akzeptiert, dass sie von den Meisten als Wahrheit akzeptiert wird.

Doch es ist und bleibt eine Ausrede.

Sie lautet:

„Ich habe ein langweiliges Thema. Deshalb habe ich kein Publikum.“

Diese Ausrede findet man in vielen Variationen im gesamten „Audience Business“ – also bei Bloggern, Podcastern, Rednern und Buchautoren.

Heute räume ich diesen Mythos aus der Welt und ich zeige dir, wie du selbst das langweiligste Thema der Welt so präsentieren kannst, dass du ein lukratives Publikum aufbauen kannst.

Schauen wir erstmal, wie dieser Mythos in unsere Köpfe kam.

Wie die größte Ausrede geboren wurde

Den Zeitpunkt, wann diese Ausrede geboren wurde, kennt keiner – aber die Ursachen.

Die Ursachen sind: berühmte Blogger mit coolen Themen.

Da gibt es die Tech-Blogger. Sie schreiben über neue Trends von iPhone, Samsung und Co. Smartwatches, Apps, Hammer-Technik und super-puper Gadgets.

Sie haben nicht nur tausende von Lesern – sie haben Millionen.

Wir vergleichen unser Publikum mit ihrem und denken uns:

„Das liegt am Thema. Ich blogge über Finanzen, da kann man nicht so viele Leser bekommen.“

„Ich habe ein seriöses Thema – nicht so wie diese Fashion-Blogger…“

„Meine Artikel sind einfach tiefer und nicht so oberflächlich…“

„Das Thema ist schuld!“

Aber das sagen wir nur, weil wir mit unseren Leserzahlen unzufrieden sind und uns nicht eingestehen wollen, dass es auch anders geht. Wir drücken uns vor der Verantwortung.

Dann gibt es noch andere coole Blogger mit dem Thema Online-Business oder Online-Marketing.

Diese Themen sind so gehypt und trendy, dass sie im Internet wie die Feuerwehr laufen. Man muss kaum etwas machen – so scheint es.

Und wieder kommt diese Ausrede: „Mein Publikum ist halt nicht so leicht zu angeln. Ich habe eine schwierige Zielgruppe.“

Es ist dieser Vergleich, der uns zu dieser Ausrede gebracht hat.

Und es waren Menschen, die es selbst nicht geschafft hatten und aus ihrem Versagen eine Regel gemacht hatten: „Mit Thema XYZ kann man kein Publikum aufbauen.“

Doch das ist Quatsch.

Denn die Wahrheit sieht so aus:

Es gibt keine langweiligen Themen – es gibt nur langweilige Blogger. Klick um zu Tweeten

Wenn du heute alles vergisst, was ich dir sagen möchte, dann merke dir nur diesen Satz:

Nicht das Thema ist langweilig, sondern du.

Dass man jedes Thema spannend präsentieren kann und sich auch mit jedem Thema ein Publikum aufbauen kann, das zeige ich dir am Beispiel der „Finanzblogger.“

PS

Es geht hier nicht darum ein Millionenpublikum aufzubauen. In der Regel reichen 1.000 wahre Fans. Konzentriere dich lieber auf 1.000 ergebene Leser, als auf ein Publikum aus Millionen Gelegenheitslesern. Warum? Ein Gelegenheitspublikum wird dich niemals für deine Kunst bezahlen – treue Fans schon.

10.000 Dollar in drei Monaten

Das Thema Finanzen gilt weitläufig als langweilig, trocken und kompliziert. Damit kann man sich bestimmt kein Millionenpublikum aufbauen, oder?

Und wie.

Das Thema Finanzen ist sogar ein Dauerbrenner in der Blogger-Welt. Und ganz nebenbei: Das Publikum ist meist recht zahlungskräftig.

Jon Morrow startete einen Blog „Onmoneymaking“ und schrieb nur ein paar Beiträge. Nach nur drei Monaten verkaufte er den Blog für 10.000 Dollar. Warum? Weil er das Thema „Geld verdienen“ so spannend beschrieb, dass der Blog zu den Top-Finanzblogs innerhalb weniger Monate gehörte.

Weitere Beispiele für Finanzblogs:

I will teach you to be rich (Englisch)

Get rich slowly (Englisch)

Zendepot (Deutsch)

Diese Blogs sind riesig und haben eine treue Leserschaft. Und das liegt nicht am Thema.

Es liegt am Blogger.

Der Tod der Langeweile

Ok, wenn es nicht am Thema liegt, sondern am Blogger, wie kann ein Blogger sich dann verändern?

Wie kann man ein „spannender“ Blogger in einer „langweiligen“ Nische werden.

Hier sind drei Schritte:

1) Lerne, auf dem Eis zu tanzen

Aus meiner Zeit als freier Journalist beim Handelsblatt weiß ich, dass mein Text besonders langweilig wird, wenn ich das Thema nicht verstanden habe.

Wenn ich nur wenig Informationen habe und nur an der Oberfläche kratze, dann ist der Text so öde wie eine schlecht vorbereitete Unterrichtsstunde.

Doch wenn ich mein Thema kenne, dann hat das einen entscheidenden Vorteil: Ich schreibe sicherer. Ich schreibe mutiger, weil ich mich auf „bekanntem“ Boden bewege.

Auf dem Eis bewegen wir uns vorsichtig und nahezu lächerlich – weil es nicht unser Gebiet ist. Zuhause bewegen wir uns ganz anders. Wir können blind eine Tasse aus dem Regal holen, einen Tee kochen und dabei tanzend „Dancing in the Moonlight“ singen. Hier fühlen wir uns wohl.

Damit deine Texte – und dein Blog, dein Podcast oder deine Reden – spannender werden, musst du dich im Thema wohl fühlen. Dein Thema muss dein Königreich sein. Hier bist du der King.

Mutige Schreiber braucht das Land. Und du wirst einer, wenn du niemals aufhörst zu lernen und dich in dein Thema verliebst.

Wenn das Eis dein Zuhause ist, dann kannst du auf dem Eis tanzen. Klick um zu Tweeten

2) Geh aus dem Weg

Ja, ich höre schon deinen Einwand. Professoren kennen ihr Thema auch besonders gut und trotzdem sind sie langweilig.

Das liegt daran, dass sie das zweite Element eines spannenden Bloggers ignorieren.

Ihre Stimme.

Menschen, die keine eigene Stimme haben, sind langweilig. Das kann ich dir garantieren.

Was ist eine „Stimme“?

Es ist deine Weltsicht. Deine Art, die Dinge zu sehen. Deine Art, die Dinge zu verstehen. Deine Art, etwas zu sagen. Dein Glauben, deine Überzeugungen, deine Mission.

All das macht dich aus und bündelt sich in deiner Schreibstimme.

Niemand ist so wie du und wenn du diese Individualität in deine Texte fließen lässt, dann schreibst du mit einer „Stimme“.

Jeder hat seine eigene Stimme und die Kunst liegt darin, sie zu finden, ihr zu vertrauen und keine Angst zu haben, sie zu benutzen.

Leider haben die meisten Menschen ihre Stimme verloren. In der Schule und in der Uni wurde uns unsere Stimme aberzogenen – so wie damals aus Linkshändern Rechtshänder gemacht wurden.

Deine Aufgabe als Blogger, Podcaster und Redner ist nun, diese Stimme wiederzufinden.

Wie?

Mit Mut.

Sei einfach mutig und lass dein Herz sprechen.

Geh deinem Herzen aus dem Weg – dann findest du deine Stimme.

Geh deinem Herzen aus dem Weg – dann wirst du auch keine Schreibblockaden mehr haben.

Geh deinem Herzen aus dem Weg – es weiß, was es sagen will.

3) Meistere die Kür

Frauen haben an Männer allerlei Erwartungen. Die Liste mit den Anforderungen ist manchmal unendlich. Doch es gibt eine Eigenschaft, die bei fast allen Frauen auf der Liste steht.

Diese Eigenschaft muss fast jeder Mann mitbringen: Humor.

Humor ist aber auch eine überlebenswichtige Eigenschaft für Autoren. Viele Blogger tun Humor als „Luxus“ ab. Braucht man nicht unbedingt. Hauptsache man schreibt informativ.

Hey, ein Telefonbuch ist auch informativ und trotzdem lesen es die Menschen nicht mit Begeisterung.

Wo ist nur unser Humor abgeblieben?

Humor ist für Blogger keine Option, es ist ein Muss. Humor ist kein Luxus, sondern eine Grundvoraussetzung, um interessant zu sein.

Ich rede jetzt nicht von Komik, wie wir sie aus dem Zirkus kennen. Ich meine auch nicht Jackass oder andere „komischen“ Witzbolde. Ich rede von feinem Humor, der den Witz mit Samthandschuhen sanft präsentiert.

Humor ist wie das Salz im Essen. Kaum bemerkbar, doch wenn es fehlt, dann schmeckt nichts.

Um lustig zu schreiben, braucht man dagegen weniger als du denkst. Eine gute Möglichkeit, um es zu lernen, ist einfach nur abzuschreiben.

Schreibe gute Witze ab und du lernst dann die Struktur witziger Texte kennen. Mit der Zeit entwickelst du dann deinen eigenen Witz, deinen eigenen Humor.

Und ja, auch hier braucht man wieder ein bisschen Mut. Denn ein Witz über den keiner lacht ist wirklich peinlich. Aber da muss man durch, wenn man ein spannender Blogger in einer „langweiligen“ Nische werden will.

Und nicht vergessen: Humor ist wie Salz. Ein bisschen reicht aus und man sollte es nicht übertreiben.

Schluss mit den Ausreden

Ich hoffe, ich habe dich überzeugt.

Wenn du die Ausrede „Ich habe eine langweilige Nische“ verwendet hast, dann höre ab sofort damit auf.

Übernimm Verantwortung und hör auf, mit dem Finger auf andere zu zeigen.

Schau lieber öfter in den Spiegel und frage dich: „Wie kann ich spannender werden?“

Oben habe ich dir drei Antworten gegeben: Liebe dein Thema, sei mutig und sei humorvoll.

Wenn du diese Schritte gehst, wirst du sehen, wie die Langeweile langsam am Horizont hinter dir verschwindet. Und vor dir siehst du ein Meer an Lesern.

Viel Erfolg auf dieser Reise.

Sei großartig, schreib großartig,

Dein Walter

 


  • Oh ja, ich liebe es , wenn liebevoll ausgesuchte Buchstaben eine dicke Gänsehaut in mir hervorrufen!
    Ich danke Dir sehr für diesen Wahnsinn-Beitrag! Aus dem Satz: „Wenn das Eis dein Zuhause ist, dann kannst du auf dem Eis tanzen.“ werde ich ein großes Poster erstellen und quer durch mein Leben hängen 🙂
    Du inspirierst mich immer wieder neu.
    LG Tina

    • Die Tina, so sieht man sich wieder 😀

      ich muss sagen, den Vergleich mit dem Eistanz fand ich auch am besten. Zumal ich nicht Eislaufen kann, weil ich so eine Angst habe, und das ist vielleicht auch noch ein weiterer Indikator, „langweilig, nicht gut genug“ zu sein, die Angst. Die Angst, sich voll und ganz in das Thema zu stürzen, und einfach mal ganz abwegige Sachen auszuprobieren.

      Ich hab mal einen Artikel über das „richtige“ Bloggen gelesen, und da stand als Beispiel, dass der Tim mit seinem mymonk so ziemlich alles „falsch“ macht, was man nach einer guten Anleitung nach falsch machen kann und dennoch hat er diesen sagenhaften Erfolg. Doch mymonk ist absolut Tims Stimme, so wie Schreibsuchti deine Stimme, Walter, ist. An diesen beiden Beispielen kann man das sehr gut erkennen und man kann davon doch nur lernen.

      Und diese kurze Anleitung, „Werde Profi-Eiskunstläufer mit deiner eigenen Stimme und der richtigen Prise Humor“ finde ich wirklich wundervoll. Danke dafür 😀

      • Gern geschehen.
        Tim macht nicht alles falsch, was man in normalen Ratgebern liest. Er macht sogar eine Menge richtig:
        1) Er fokussiert sich auf seine E-Mail-Liste.
        2) Er hat eigene Produkte (Bücher)
        3) Er schreibt verführerische Überschriften
        4) Er schreibt lebendig und authentisch
        5) Er macht es seit Jahren und gibt nicht auf.
        6) Er schreibt regelmäßig.

        Alles, was wir „Blog-Lehrer“ immer empfehlen.

        Aber ja: Interessante Persönlichkeiten schaffen es auch trotz Regelbruch erfolgreich zu werden.

        LG, Walter

  • danke Walter für die anregenden Zeilen! seit gut einem monat verschlinge ich deine artikel und lerne und lerne!
    ich habe meine schreibstil angepasst, meinen google blog zu wp transferiert umbenennt drei berichte geschrieben und in diesem monat 3500 aufrufe bekommen. in den letzten 6 jahren gab es total etwas weniger als 20’000….

    noch stecke ich am anfang, brauche wohl noch einige zeit bis alles passt. ich fühle jedenfalls viel freude und inspiration mich auszudrücken.

    danke für deine inspiration. diese het meinen blog umgekrempelt 🙂
    liebe grüsse
    guido

  • Hallo Walter,
    jetzt hast du mir meine größte Ausrede bis auf die Knochen seziert:-) Und ich musste lachen- ein guter Beweis, dass dein Artikel treffend, passend und humorvoll ist! Vielen Dank für den Tritt ins Gewissen. Es ist unglaublich, wie ich mich selbst manchmal entmutige: zu unseriös, zu unprofessionell…..aber du hast recht. Sobald die eigene Stimme klar spricht, läufts. Für mich ist eine wichtige Zutat MUT.
    Danke für deine tollen Ideen. Ich lese wieder, keine Frage. LG Bea

  • Wieder mal ein großartiger Artikel, lieber Walter. Ich erlebe im Moment genau das, was du beschreibst: Wenn ich Blog-Texte veröffentliche, in die ich meine Erfahrungen, meine Sicht der Dinge, meine Stimme einfließen lasse, werde sie von mehr Menschen gelesen und geteilt.
    Die Menschen interessieren sich für vieles – wenn die Aufbereitung stimmt.
    Liebe Grüße
    Katharina

  • Hallo Walter,

    danke für diesen inspirierenden Beitrag.

    Eine Ergänzung habe ich:

    „Nicht das Thema ist langweilig, sondern du.“ finde ich sehr hart. Okay, du treibst es gern auf die Spitze. Doch in dem Fall, glaube ich, übertreibst du.

    Nicht der Mensch ist langweilig, sondern die Art seiner Präsentation. Sein Blog-Stil ist langweilig. Und deiner Ursachenanalyse „In der Schule und in der Uni wurde uns unsere Stimme aberzogen“ stimme ich 100% zu!

    In dem Sinne gilt für uns Blogger:
    Lasst uns so zeigen und schreiben, wir wir sind – in bunter Vielfalt und einzigartiger Identität!

    Viele lieber Grüße

    Axel

    • Hi Axel,
      Ja es ist nunmal stark verkürzt und bewusst zugespitzt: Damit sich der Blogger auch angesprochen fühlt und auch den Drang verspürt spannender zu werden 😉 Natürlich möchte ich niemanden verurteilen, sondern sanft in den Hintern treten 🙂
      LG, Walter

  • OK, Walter. 1:0 für Dich. Touché.

    ABER… ich habe drei Probleme, die mich daran hindern diese Hürde zu überwinden.

    Ich schreibe über eine kleinere Sportart. Nicht so populär in Deutschland. Problem ist dort: Ein Sportler überragt alle anderen. Wer nicht für ihn ist, wird von 95 Prozent der Fans abgelehnt. Schreibe ich also etwas „gegen“ ihn (und da gäbe es durchaus etwas), sind die Seitenbesucher schneller verschwunden als man „pap“ sagen kann. Das schränkt die Thematik schon mal ein (Problem eins)

    Weiteres Problem ist die Tiefe. Ich bin selbst noch nicht so lange in dem Sport involviert, muss mir noch viel erarbeiten. Das geht nur, wenn man Wissen hat. Und hier sind gleich zwei Probleme zusammen. Denn: Um mehr zu lernen, muss man direkt vor Ort sein um berichten zu können. Doch weil ich (noch) zu klein bin, bekomme ich keinen Zugang (Problem zwei) und die Leute vor Ort ignorieren mich (Problem drei), auch wenn ich außerhalb versuche Kontakt aufzunehmen.

    Zusammengefasst: Ich komme nicht hin, ich werde ignoriert und das Thema wird durch die Erwartungshaltung der Leser eingeschränkt. Stehe daher auf dem Schlauch, wie dieser Knoten geöffnet werden kann. Für Anregungen bin ich dankbar. Gruß, Markus

    • Hallo Markus,
      Wenn du etwas gegen diesen Sportler schreibst, dann kannst du dir aber auch viel Aufmerksamkeit holen. Wenn deine Kritik auch gut begründet ist, dann wirst du treue Leser gewinnen. Klar, viele werden dir nich zustimmen, aber das ist auch nicht schlimm. Sie werden immerhin wiederkommen, um dir zu widersprechen 🙂

      Ich glaube man kann sehr viel über den Motorsport schreiben, wenn man nicht unbedingt vor Ort ist – das sind dann zum Beispiel Erklärbeiträge, die erklären wie so ein GP abläuft usw.

      Ich rate dir, dass du Kontakt zu anderen Bloggern und Journalisten aus der Nische knüpfst. Ziel wäre dann, einen Gastbeitrag bei einem großen Sportmagazin zu schreiben – das würde dir einen Autoritätsboost geben.

      Über Details können wir uns ja auch per Mail austauschen: [email protected]

      LG, Walter

  • „Frauen haben an Männer allerlei Erwartungen.“
    Ich hab noch einen superspitzen Tipp für Dich und die LeserInnen: Vermeide dümmliche Stereotype, vor allem die auf Geschlechterbasis. Dann läufst Du nämlich nicht in Gefahr, z.B. als Mann nur für Männer zu schreiben.
    Und tschüss. 😉

    • Ich bin verheiratet und schreibe aus meiner Sicht. Aus meiner Perspektive. Natürlich haben auch Männer an Frauen Erwartungen…
      Wenn du alles in den falschen Hals bekommst, sobald die zwei Wörter „Mann“ und „Frau“ auftauchen, dann suche dir einen anderen Blog. Ich bin dann der Falsche für dich. Auf Bevormundung durch Scheinsexismus habe ich keinen Bock.
      Und tschüss.

    • Ich bin eine Frau und habe an meinen Mann ( 16 Jahre Ehe ) immer noch viele Erwartungen- er liebt das, denn es bedeutet Interesse und Anforderung.
      Beides finden echte Männer gut.
      (Umgekehrt gilt es natürlich genauso).
      Neulich sagte ein (zunächst gescheiterter) Mann in einem Film zur Begründung für eine nicht ganz saubere finanzielle Aktion zu seiner stinkewütenden Frau unter Tränen, er habe wie jeder Junge seinem Mädchen die Welt zu Füßen legen wollen.
      Sie hat das verstanden.
      Wenn Sie mit anderen glücklich sein wollen, verstehen Sie, was andere antreibt und gönnen Sie Ihnen doch endlich die Freude anstatt einen auf Feminismus zu machen.
      Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler.
      Wenn Ihnen das zu blöd ist- viel Spaß beim Alleinebleiben.

      PS: Ich lese Herrn Epps Artikel, obwohl ich kaum blogge und das auch nicht geschäftlich mache ( Ich bin Profisportlerin, Trainerin und Businesscoach )- und kann immer wieder einen Extraschubbs für meine Artikel gebrauchen. Die bekomme ich hier- vielen Dank dafür!
      A. Rauf- Vater

  • Hallo Walter,
    super – vielen Dank. Ich habe mich entschieden, über das „langweilige“ Thema Fußprobleme zu bloggen. Als mir klar wurde, dass ich nicht wie eine online-Apothekenrundschau rüberkommen möchte, habe ich meine eigene Stimme gefunden. Und traue mich immer mehr, Probleme nicht mit Handschuhen anzufassen sondern mich richtig und genüsslich auf sie einzulassen. Zu sezieren – quasi – und dann meine Leserinnen an meinen Erkenntnissen teilhaben zu lassen. Der Effekt: mein Interesse dafür hat sich sogar noch gesteigert.
    Danke, für deinen Artikel. Er zeigt mir, dass ich nicht ganz falsch liege 😉
    Alles Liebe
    Birgit

    • Hi Birgit,
      Das ist eine sehr effektive Methode: Sich tief in ein Problem zu vertiefen. Wenn du dann die Lösung hast, werden sich deine Leser sehr darüber freuen.
      Viel Erfolg.
      LG, Walter

  • Hallo Walter,
    das ist mal wieder ein super Artikel.
    Für mich kann ich sagen, dass es in erster Linie der Mut ist.
    Früher habe ich immer so nette Formulierungen wie „meiner Ansicht nach…“ oder „… dann könnte es ja sein…“ und so einen Mist verwendet.

    Da braucht es in erster Linie MUT um das zu durchbrechen.
    Mit der Chance, dass man jemandem heftig auf die Füße tritt.
    Ich bekomme langsam Spaß daran … also am „auf die Füße treten“.

    Mach weiter so!
    Liebe Grüße
    Thomas Hofmann – Der LRS-Profi

    • Hi Thomas,
      Mut ist wirklich etwas, das wir alle brauchen – ich auch. Beim „auf die Füße treten“ musst du aber aufpassen, dass du nicht ohne Grund deine Leser beleidigst oder unsachlich wirst. In den Hintern treten ist gut, ins Gesicht allerdings nicht 😉 Nur so als Anmerkung. Siehe auch meinen Beitrag: Achtung: Gift für Blogger.
      Wünsche dir viel Erfolg und viel Mut auf deinem Blog.
      LG, Walter

    • Hi Thomas,
      Es kann sein, dass manche Leser nicht in Deutschland sitzen und deshalb eine andere Uhrzeit haben…Wenn nicht, dann ist es in der Tat ein Fehler, den ich mal checken muss.
      Danke dir.

  • Hi Walter,
    seit ein paar Wochen habe ich Deinen Blog abonniert, habe diesen Beitrag gelesen und halte mich nun an Deinen Tipp, bei anderen Bloggern – hiermit also bei Dir – zu kommentieren ;-).
    Prima fand ich den Satz „Liebe Dein Thema, sei mutig, sei humorvoll“! Unterschreibe ich! Einwand: manchmal liebe ich mein Thema, über das ich schreibe, nicht – aber das ist auch eine Prise Salz in meiner Suppe. Ich tue dann noch eine kleine Prise „Ironie“ dazu, und am Ende lande ich meist bei einer humorvollen Abschlussbetrachtung, die mich mit meinem Thema wieder ein bissl versöhnt. Danke für diesen Deinen Beitrag und das „Anpieken“ 😉 Freue mich auf Deine nächsten Beiträge, Katja

  • Hallo Walter

    Danke für diesen super Artikel. Fühle mich überhaupt nicht betroffen. 😉

    Ich habe ein spannendes Thema und eine „schwierige“ jedoch sehr dankbare Zielgruppe. Schwierig im Sinne. Mir ist noch nicht ganz klar, wie sie sich in den Social Medien erreiche. Sicher nicht gehäuft. Oder ob es andere Kanäle (wie Magazine) gibt, die ich besser ins Auge fassen sollte.

    Mein Thema ist todlangweilig. Jedoch nur für diejenigen, die sich nicht dafür interessieren.

    Eine Schreibstimme zu entwickeln braucht ein wenig Zeit und Mut. Ich bin dabei mich zu finden. Für micht ist das die grösste Herausforderung, da ich dabei ab und an über alte Muster stolpere.

    Schritt für Schritt …

    Lieber Gruss

    Martin

  • Lieber Walter,
    jetzt denke ich, ein langweiliges Thema ist viel besser als mein spannendes Beziehungsthema, über das schon alles geschrieben wurde und zu dem auch noch jeder selbst alles weiß.
    Vielleicht sollte ich mir eine Nische suchen, z.B. „was Männer von Frauen erwarten“ 😉
    Vielen Dank für den tollen Artikel, den ich gerade meinem Mann vorgelesen habe, der die langweilige Nischenausrede benutzt, um gar nicht erst anzufangen. Ich glaube er hat geholfen!
    Danke!

    • Hallo Friedhelm,
      Ich glaube das thema Arbeitslosigkeit lässt sich besonders spannend schreiben, weil es so emotional ist.
      Es geht um die Existenz und Selbstverwirklichung, da kann man schon viel herausholen, finde ich.
      Viel Erfolg dabei.
      LG, Walter

  • Liebe Walter,
    was du zu Bloggern sagst gilt in gleicher Weise für Autoren von Romanen. Ich habe gerade „Der Stift und das Papier“ von Hanns-Josef Ortheil gelesen. Ganz selten möchte ich einen Roman sofort ein zweites Mal lesen, ganz selten bin ich so berührt, dass ich traurig bin, dass das Buch zu Ende ist. Trotz den völlig langweiligen Titels – hier ging es mir so. „Roman einer Passion“ lautet der Untertitel – die Passion ist das Schreiben. Alles, was du sagst und auf den Punkt bringst, das erzählt der Autor auf 384 Seiten und keine ist langweilig! Will sagen, wer mehr genau zu dem Thema – „wie schreibe ich so, dass ich gelesen werde“ – erfahren möchte, sollte das Buch lesen. Viel Vergnügen
    Thomas

  • Lieber Walter,
    tausend Dank für Deine vielen und hilfreichen Tips zum Thema schreiben. Bisher habe ich meine Stimme nur dem Pinsel verliehen. Bin gespannt, ob es sich auch beim Schreiben umsetzen läßt.

    Liebe Grüße
    easylife

  • Toller Artikel,

    Meine Stimme habe ich endlich gefunden, aber die biedere Ernsthaftigkeit muss ich wohl noch Ablegen.
    Ansonsten mach ich dem Namen lebensdurstig wirklich keine Ehre,

    Danke für den Artikel!

    • Gern geschehen.
      Der Name lebensdurstig ist echt cool. Da denke ich sofort an Begeisterung und gute Laune – das muss dann wohl auch in den Texten durscheinen 😉
      LG, Walter

  • Hallo Walter,

    dieser Beitrag hat mir wieder wichtige Erkenntnisse gebracht. Danke!

    Und ja, die langweilige-Nische-Frage habe ich mir auch schon gestellt. Ich habe dann sofort an den Herren denken müssen, der mit seinem Blog über Bonsais einen netten Nebenverdienst erwirtschaftet. Spezieller geht es kaum!

    Der zweite Sticking-Point deines Artikel war Humor. Auch hier will ich eine Schippe drauflegen. Vielleicht hast Du ja mal Lust, einen Beitrag zu schreiben, wie man einen Blogpost mit Humor aufpeppen kann. Da wäre ich auf Deine Perspektive gespannt. Deine Idee, Witze aufzuschreiben und somit die Struktur zu verstehen, ist ein erster Ansatz, den ich ausprobieren werde!

    Liebe Grüße
    Alex

  • Hallo Walter,
    danke für die Inspiration, da sieht man mal wieder, dass es gar kein langweiliges Thema gibt, so lange dahinter ein Blogger steht, der es authentisch rüberbringt. Bei der eigenen Stimme ist mir sofort das gleichnamige Lied von Fettes Brot eingefallen, die auch nur so erfolgreich sind, weil sie eben vollkommen authentisch geblieben sind. 😉
    Liebe Grüße – Anja

  • Alles was du schreibst, stimmt. Jemand hat mal über gute Werbung geschrieben, dass sie überraschend und neu sein soll, humorvoll-unterhaltsam, überzeugend und zwingend. Überraschungsmomente schaffe ich durch neuartige Perspektiven. Dazu gibt es spezielle Kreativitäts-Techniken.
    Was möglicherweise auch lähmen kann, ist der Glaubenssatz, zu einem Thema sei schon alles gesagt worden. Das ist falsch. Wenn du daran glaubst, dass du zu deinem Thema noch hunderte Aspekte bringen kannst, dann bist du auf dem richtigen Weg. Karl Kratz spricht hier z.B. vom Ebenen-Modell.
    Ein weites Feld. Ein Punk sollte jedem Schreiber zu denken geben. Sobald ich etwas bringe, das irgendwie schonmal dagewesen ist, bin ich nicht originell genug. Schreib daher so, wie du es noch nie zuvor gehört hast.

  • Hallo,
    ich bin Neublogger und schreibe auch nur als Hobby über mein Lieblings- Reiseziel. Aber dein Beitrag hat mir dankenswerterweise zu denken gegeben (schließlich wären ein paar Besucher doch nicht so schlecht…). Also weg von einer reinen Infomaschine (und Anekdoten aus dem Urlaub gibt es ja schließlich auch genug…)

  • Hallo Walter!
    Blogbeiträge, dich ich sehr spannend und inspirierend finde, lese ich grundsätzlich bis ganz nach unten durch. Bis zum letzten Kommentar der Leser. Denn hier steckt nochmal so viel Inhalt und Feedback drin, was ich super finde. Auch der Leser , der ein Problem mit deinem Thema „Mann und Frau „hat. Und Tschüss! ? Ja das gehört dazu, gerade wenn man eine Schreibstimme hat und authentisch die Dinge rüberbringt. So what !
    Inhaltlich finde ich den Beitrag wieder genial …weil er auch mich dort packt, wo es sein sollte.
    Ich glaube für mich, mit der Zeit ein gewisse Schreibstimme entwickelt zu haben. Auf meinem Blog. Zumindest empfinde ich das beim Schreiben und Formulieren mittlerweile so, was mich schon mal ungemein bestärkt und mir Spaß macht. Total ? Hab mir natürlich auch einiges abgeschaut bei anderen Bloggern. Wo du natürlich mit deinem Schreibstil dazu gehörst!
    Ich unterstreiche es total, mutig im Sinne von „trau dich was zu sagen“ und auch unterhaltsam zu schreiben. Da ist ja letztendlich genau die Verbindung zum Leser. Dass er sich mit den geschrieben Worten und daraus resultierenden Emotionen, Denkansätzen und Erkenntnissen identifizieren kann. Dort wo er es braucht!! Für mich sind die schönste Reaktionen die, wenn mir meine Leser sagen, ich habe immer beim Lesen meiner Texte das Gefühl dabei zu sein. ?
    Und ja an dieser Stelle stimme ich dir zu, dass nicht die Nische bzw. das Thema entscheidend ist, sondern das WARUM dahinter. Warum mach ich das. Warum schreibe ich darüber. Warum ist genau dass das Thema usw.

    Es macht echt total viel Spaß und ich kann immer mehr nachvollziehen, warum dein Blog „Schreibsuchti“ heißt. Sich über Worte ausdrücken zu können, Menschen erreichen und zum nachdenken aufrufen zu können, ist auf die Art sehr bereichernd und wertvoll ? Das merke ich selbst immer mehr.
    Mein Blog ist zwar nachwievor noch sehr ausbaufähig was Reichweite und Leserschaft angeht, aber ich stress mich nicht. Die Tatsache, dass ich mittlerweile auch für zwei andere Blogs ab und an Beiträge als Job schreiben darf ist großartig für mich. Denn sie haben mein WARUM bemerkt und mich deshalb darauf angesprochen. ? Was will ich mehr ? Alles eine Frage der Zeit und des Fleißes! Und der Stimme

    In dem Sinne, schöne Grüße an dich und danke für deine tollen Texte und deinem starken „Warum“!
    PS: wäre vielleicht mal ein spannendes Thema für dich. Über das WARUM zu schreiben. Würde mich auf jeden Fall sehr interessieren … ?
    Maxie

  • Halli Hallo,

    das mit dem Humor ist echt gut beschrieben. Ich denke ich habe das auch in meinem ersten Post hinbekommen, weil ich mit Leidenschaft dabei war. Doch in meinen nachfolgenden Posts ist es mir eher weniger gelungen, und warum? Weil ich nicht bei der Sache war. Danke für die Tipps. Man muss einfach nur seiner inneren Stimme folgen. Ich möchte keine langweilige Bloggerin sein. Also Danke für den Anspurn weiter zu machen!

    LG
    Newcomer-Bloggerin Steffi

  • Ok danke für diesen Artikel. Ich weiß jetzt: Ich muss meine Bilder zum Blog noch verrückter, meinen Text noch lustiger und meine Themen noch gesellschaftskritischer und die Selbstoptimierung immer strenger gestalten. Vielleicht muss ich die Artikel auch als Podcast umsetzen… Darüber werde ich nachdenken.

    Danke jedenfalls!
    Ich bin mal wieder sehr motiviert 😀

    • 😀 Da ist wirklich jemand motiviert.
      Pass allerdings auf, dass du auf nicht zu vielen Hochzeiten tanzt. Ein Podcost ist ein großes Zeitinvestment und sollte auch regelmäßig erscheinen, um seriös zu sein 😉
      Viel Erfolg,
      LG, Walter

  • Toller Artikel ja aber
    Für mich ist diser wiedersprüchlich,da du in einen anderen Artikel noch geschrieben hast
    “ Wie man als Blogger in die falsche Richtung läuft

    Um als Blogger in die falsche Richtung zu laufen, muss man eins tun:

    Über etwas schreiben, das niemanden interessiert. “
    Ich persönlich sehe jetzt keinen so großen Unterschied zwischen
    „Es interessiert mich nicht“ und es ist „langweilig“
    Etwas das mich langweilt, interessiert mich auch nicht.
    Lg Sewolf

    • Hi Sebastian,
      Nein, das ist kein Widerspruch.

      Mich interessiert GEschichte. Doch es gibt langweilige Geschichtslehrer und damit wird das Thema Geschichte langweilig.
      Langweilige Themen interessieren sehr viele Menschen, weil sie sie einfach betreffen: Steuern, persönliche Finanzen, Gesundheit usw.
      LG, Walter

  • Hi Walter,

    vielen Dank für diesen Artikel!

    In meinem Blog schreibe ich über Prüfungsrecht und Uni-Bürokratie. Langweiliger könnten die Themen fast nicht sein. Ganz besoders bei meiner jungen Zielgruppe: Studenten.

    Am Anfang bin ich echt daran verzweifelt und habe mir genauso wie du es bebschrieben hast, eingeredet, dass es am Thema liegt und ich im Grunde nichts dafür kann. Und das war absoluter Quatsch. Natürlich lag es an mir.

    Aber ich habe eine Zeit lang begraucht, um das herauszufinden. Hätte ich deinen Artikel vor einem Jahr gelesen, wäre mir Vieles erspart geblieben und mein Lernprozess wäre deutlich schneller abgelaufen.

    Ich hoffe, dass dich viele Nischenblogger lesen und dir glauben.

    Schöne Grüße
    Tim

    • Hi Tim,
      Uni-Bürokratie ist wirklich ein lanweiliges Thema, aber genau deshalb hast du die Chance dich von der Masse abzuheben, wenn du es schaffst, es einfach, klar und lustig darzustellten. Das thema hat Potenzial, weil es ja auch wirklich ein Problem vieler Studenten ist.
      LG, Walter

  • Toller Motivationspost. Danke dafür!
    Und auch ein bisschen die Bestätigung für meinen Weg, mich (beruflich) von Themen abzuwenden, die einfach nicht meine sind. Denn die Texte werden- wie du sagst – nicht nur langweilig, sie dauern auch viel, viel länger und kosten Nerven ohne Ende. Und werden dann „zur Belohnung“ schlechter, sind also nichts, womit ich mir „einen Namen machen möchte“.

    [Werde mir das mal abspeichern, falls ich wieder anfange, zu schwächeln. ]

    LG Anna

  • Hallo Walter, einen tollen und inspirierenden Blog hast du 🙂 Es ist wirklich erstaunlich, ich möchte wirklich auf JEDE Überschrift klicken und den zugehörigen Artikel lesen. Und dann gucke ich auf die Uhr und denke – hui, wo ist die letzte Stunde hin? Aber immerhin habe ich sie sinnvoll verbracht.

    Eine Frage ist bei mir noch offen, vielleicht weil ich es noch nicht geschafft habe, alle Artikel zu lesen. Mir scheint das System „Nische“ wirklich schlüssig, aber was, wenn man sich nicht an Privatpersonen richtet? Ich könnte vielleicht einen Blog schreiben zum Thema: „Gesund backen für kleine Kinder“, ok verstanden.

    Aber funktioniert das auch mit „Business-Kunden“? Wie wäre es mit einem Blog „Videos, Blogs und andere digitale Werkzeuge mit Schülern nutzen“? Gut, ist jetzt eher ein Arbeitstitel, aber würden wohl Lehrer was dafür bezahlen? Oder Schulen? Auch dann, wenn es eben kein trockenes „Standardwerk“ ist, sondern ein Blog / E-Book / Online-Kurs von jemandem, der eine Meinung hat?

    Hast du Erfahrungen dazu, die du teilen würdest?

    Merci! Alexandra

    • Hallo Alexandra,
      Im Business Bereich funktioniert das sogar fast schon besser. Denn Business-Kunden haben mehr Geld und sind auch bereit mehr Geld auszugeben.

      Ob ein Blog für Lehrer Sinn macht?

      Natürlich. Mein Bruder ist Mathe- und Sportlehrer und er ist ständig auf der Suche nach neuen Tools für den Unterricht. Um den Unterricht besser und spannender zu gestalten. Um Medien einzubauen. Neue Konzepte, Strategien und Ideen – dafür würde er bestimmt Geld bezahlen. (Hier muss man aber beachten, dass die Schulen viele Dinge nicht erlauben. Wenn man es also Schulkonform macht, dann würden das die Lehrer gerne einsetzen).

      Hier noch ein paar Beispiele für B2B- Blogs:
      – Fintechinsider.de (da bin ich auch als Autor und Berater tätig) Ein Blog über Finanztechnologie. Zielgruppe sind Banker und Finanzstartups.
      – Lehrer und Bildungsblogs gibt es auch zahlreiche. Hier eine englische Übersicht: https://www.teachthought.com/pedagogy/52-education-blogs-you-should-follow/
      https://www.der-bank-blog.de hat ebenfalls Business-Kunden als Zielgruppe.

      Wie du siehst: Es macht keinen Unterschied, ob man B2B oder B2C ist. Wenn man es gut macht, hat man in beiden Branchen eine Chance.

      Lg, Walter

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    Deine ersten 10.000 Leser:
    Mit diesen 11 Rezepten in meinem E-Book.

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