Dezember 16

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50 Dinge, die Blogger 2016 nicht mehr tun sollten

Blogger: Diese 50 Dinge solltet ihr nicht tun

Nimm eine Tafel.

Jetzt lege deine Fingernägel drauf.

Und nun kratze kräftig drüber.

Ein grausames Geräusch.

Allein beim Gedanken daran bekomme ich eine Gänsehaut.

Ich kann dieses Geräusch nicht ertragen.

Genauso gibt es in der Bloggerwelt vieles, bei dem ich eine Gänsehaut bekomme. Meine Haare stehen mir zu Berge und ich frage mich: Warum?

Doch ich bin eigentlich egal.

Wichtig ist, was dein Leser denkt.

Und das Letzte, das du für deine Leser möchtest, ist ein „Tafel-Nagel-Erlebnis“.

Ich und ein paar andere geniale Blogger haben hier 50 solcher Erlebnisse zusammengetragen.

Es ist eine Not-To-Do-Liste für Blogger.

Vor allem für 2016, aber auch darüber hinaus.

Wenn du deinen Lesern ein grauenhaftes Kribbeln ersparen möchtest, dann solltest du diese Dinge vermeiden.

Oder anders gesagt: Bitte, hör auf damit.

1) Hör auf, deinen Text zu fetten und zu kursiven

Das trägt nicht zur besseren LESBARKET des Blogs bei. Es sorgt NUR für mehr Verwirrung.

Setze lieber Akzente mit der richtigen Wortwahl.

Oder mit einem Abstatz.

Punkt.

2) Wenn ich ein Pfeildiagramm brauche, um deinem Gedanken zu folgen, dann läuft etwas falsch

Schreibe klar.

Schreibe einfach.

Schreibe kurz.

3) Schreibe nicht wie ein Uni-Referent mit einem Besenstil im Hintern

Schreibe wie du sprichst – am besten mit Null Promille und ohne Schlafmangel. Klick um zu Tweeten

Der Leser ist in der Regel nicht dein Chef – also benimm dich normal.

Sei menschlich.

4) Hör auf, belanglose 300-Wörter-Artikel zu schreiben

Schreibe epische Evergreen-Artikel, die mindestens 1.000 Wörter haben.

Alles andere darf nur Seth Godin. Lass mich raten: Du bist nicht Seth Godin.

Und wenn doch: Hi Seth, wie geht’s?

5) Rotz die Überschrift nicht einfach hin

Deine Überschrift ist die Eintrittskarte in die Welt der Autoren. Wenn du sie lieblos am Ende einfach hinklatschtst, dann wird dich keiner lesen.

Und irgendwie hast du das dann auch verdient.

Denn hier habe ich schon verraten, wie man eine gute Überschrift schreibt.

Wenn du eine Abkürzung nehmen willst, dann kannst du hier meine Vorlagen nutzen.

6) Beginne deinen Blogartikel nicht mit einem Mann in einem einsamen Raum, der zum Käfer wird

Das hat Herr Kafka schon gemacht.

Beginne lieber mit einem Bang!

Hier sind 10 einfache Wege, um deinen Blogartikel mit einem Bang zu beginnen.

7) Tu nicht so, als hätte ich nichts zu tun

Jeder Satz muss den Text vorantreiben.

Ich will mit Adrenalin durch den Text rauschen – und nicht wie auf der A40 im Stau stehen und mich durch jede Passage kämpfen.

So schreibst du Sätze, die die Spannung aufrechterhalten.

8) Erzähle nicht, zeig es mir

Show don’t tell ist eins der mächtigsten Prinzipien beim Schreiben.

Erzähle mir nicht, dass du müde bist, sondern zeige mir deine angelaufenen Augen, die 15 Tassen Kaffee und die Energy-Drinks. Ich will sehen, wie müde du bist.

Hier verrate ich, wie du „Show don’t tell“ richtig verwendest.

9) Schreibe nicht einfach so

Schreibe, um zu verändern.

Schreibe, um zu bewegen.

Schreibe, um zu berühren. Klick um zu Tweeten

Wenn du schon nicht den Leser berührst, dann doch wenigstens dich selbst.

10) Überlaste mich nicht mit Details

Der Leser hat ein Gehirn und kann denken.

Hör also bitte auf, Banalitäten zu erklären.

11) Lass die Finger von ausgelutschen Wörtern

„Übung macht den Meister.“

„Morgenstund hat Gold im Mund.“

Ich kann diese Sprichwörter nicht mehr hören. Dein Leser ebenfalls.

Hier sind 9 weitere ausgelutschte Wörter, die du beim Bloggen vermeiden solltest.

12) Schreibe nicht nur mit deinem Kopf

Schreibe mit deinem Herzen.

Schreibe mit dem ganzen Körper und sprich alle Sinne an.

Lass mich deinen Schweiß riechen.

13) Gib nicht an

Angeberei macht deinen Text kein bisschen besser.

Deine Autorenbeschreibung soll dich nicht loben, sondern sie soll neugierig machen – neugierig nach mehr von dir.

So schreibst du eine Autorenbeschreibung, die Leser lockt und nicht verschreckt.

14) Schreibe nicht wie dein Nachbar

Du bist einzigartig. Schreibe deshalb einzigartig.

Finde deine Schreibstimme und sei Du selbst – alle anderen gibt es schon. Klick um zu Tweeten

Hier erfährst du, was eine Schreibstimme ist und warum sie so wichtig ist.

15) Versteck dich nicht

Formulierungen wie „meiner Meinung nach“, „ich glaube“ und „ehrlich gesagt“ kannst du dir sparen.

Alles, was du schreibst, ist deine Meinung.

Alles, was du bist, zeigt, woran du glaubst.

Ehrlich solltest du sowieso immer sein.

Du siehst: diese drei Formulierungen kannst du dir sparen.

16) Sei kein Diplomat

Du musst es nicht allen Recht machen.

Es gibt eine Formel für Misserfolg: Zu versuchen, es allen Recht zu machen.

Du musst nicht allen gefallen.

Nur den Richtigen.

1.000 wahre Fans sind besser als 1 Millionen flüchtige Scanner. Klick um zu Tweeten

17) Lebe nicht im Mauseloch

Wenn du versuchst, Kritik zu vermeiden, dann wirst du nie erfolgreich.

Kritik gehört zum Bloggen wie der Gegenwind zum Fliegen.

Ohne Gegenwind kann ein Flugzeug nicht abheben.

Und ohne Kritik kannst du nicht wachsen.

Deshalb schreibe ich mutig auch schlechte Texte.

18) Glaube nicht an Talent

„Ein Genie entsteht zu 1 % aus Talent und zu 99 % aus harter Arbeit“

– Albert Einstein

Hör auf, dir selbst die Talentlüge zu erzählen.

Mach dich stattdessen einfach an die Arbeit.

Anfänger warten auf die Muse. Profis überwinden ihre Schreibblockade mit den richtigen Tricks.

19) Warte nicht auf den Hollywood-Moment

Der beste Moment, einen Blog zu starten, war gestern.

Der zweitbeste Moment ist heute.

Der schlechteste Moment ist morgen.

Warte nicht auf den perfekten Moment. Du wirst dich ins Grab warten.

20) Denk nicht an die lange Bank

Wenn das Schreiben (oder Bloggen) als Letztes auf deiner langen To-Do-Liste steht, dann wirst du nie Zeit zum Schreiben finden.

Dein Buch (dein Blog) wird auf der langen Bank verfaulen. Verbrenne diese lange Bank!

Hier sind 15 Tipps, um Zeit zum Schreiben zu finden.

21) Verkauf dich nicht unter wert

Solange du dich als Autor nicht ernst nimmst, werden es die anderen auch nicht tun.

Habe keine Angst, Geld für deine Arbeit zu verlangen.

Nur weil es dir Spaß macht, heißt das nicht, dass du mit Bloggen kein Geld verdienen darfst.

Hier sind meine 5 dümmsten Fehler zum Thema Geld verdienen.

22) Schau nicht aus dem Fenster

Wir Menschen sind Meister in einer Sache: Ausreden finden.

Wir schauen immer aus dem Fenster und finden einen Schuldigen.

Stattdessen sollten wir öfter in den Spiegel schauen und Verantwortung für unser Leben übernehmen.

Nicht die Leser sind schuld, dass du keine Leser hast.

So zu denken, ist eine dumme Gewohnheit.

Hier sind 10 weitere dumme Gewohnheiten, die dein Leben demontieren.

23) Töte deine E-Mail-Liste nicht

Die Meisten haben es schon gecheckt, dass man als Blogger eine E-Mail-Liste aufbauen muss.

Doch zu viele Blogger töten ihre E-Mail-Liste, in dem sie Müll an ihre Leser heraussenden.

Oder jede Woche etwas verkaufen.

Bitte hört auf damit.

Stattdessen solltet ihr euch eine Elite-Mail-Liste zulegen.

Wie?

Das erklärt mein Freund Sergej hier sehr genial.

24) Vergiss die Stereotypen

Benutze Stereotypen (wie den bösen Russen-Mafia-Boss namens Ivan) nur, wenn du dich über Stereotypen lustig machen willst oder mit den Stereotypen in den Köpfen der Leser spielen willst.

Andernfalls: Lass dir einen originelleren Charakter für deine Artikel einfallen.

25) Sei kein dummer Blogger

Wenn du tust, was du immer getan hast, wirst du bekommen, was du immer bekommen hast.

Bilde dich also fort.

Lerne dazu.

26) Laufe nicht dem Trend hinterher

Morgen ist der Trend schon vorbei und deine Artikel sind dann wertlos.

Schreibe zeitlose Evergreen-Artikel, die auch nächstes Jahr noch wertvoll sind.

Wer dem Publikum hinterherläuft, der sieht doch nur dessen Hinterteil – Goethe Klick um zu Tweeten

Zeitlose Artikel sind der beste Weg zu mehr Traffic.

27) Hör auf, dich selbst zu schlagen

Entschuldige dich nicht für deine Texte im voraus: „Ich weiß, dass es niemanden interessiert, aber vielleicht will ja jemand reinschauen…“

Wenn du dich selbst nicht ernst nimmst, dann tun es die Leser auch nicht.

Schlag dich nicht selbst, sondern glaube an dich.

Glaub mir: Da draußen gibt es genug Leute, die dich kritisieren werden. Das musst du nicht selber tun.

28) Sei nicht perfekt

Sei mal unperfekt.

Mache Fehler.

Trau dich.

Besser ein guter Blog als ein perfekter Traum.

29) Bitte nicht um Feedback, wenn du nur Lob haben willst

Menschen fragen mich öfter, was ich denn von ihrem Blog halte.

Meine Antwort: Nicht viel.

Nachdem ich die ganzen Fehler und Verbesserungsmöglichkeiten aufgelistet habe, ist der Blogger plötzlich beleidigt.

Wenn du Lob habe willst, dann geh zu Mama.

Wenn du konstruktive Kritik haben möchtest, dann musst du sie auch annehmen.

30) Installiere nicht alle Plugins dieser Welt

Nicht alles, was technisch möglich ist, sollst du auch umsetzen.

Zu viele Plugins, Bilder, Hover-Effekte und fliegende Weihnachtsmänner auf der Seite verwirren und sorgen beim Leser für Augenkrebs.

Ein Blog ist wie ein Zuhause: Wenn der Besucher von schmutzigen Unterhosen und stinkenden Schuhen begrüßt wird, dann geht er wieder weg.

Räume bitte deinen Blog auf.

Alles, was du über Blog-Design lernen musst, lernst du bei meinem Freund Dimitri.

31) Bitte mach dein eBook-Design nicht selbst

Wenn du möchtest, dass dein eBook digitalen Staub ansetzt und nur unnötig Speicherplatz im Internet verschwendet, dann gibt es dafür ein super Mittel: Mach das Cover selbst.

Ein billiges Cover ist ein Garant für Misserfolg.

Ja, man beurteilt ein Buch anhand des Umschlags. So ist das Leben.

Deshalb solltest du dir einen vernünftigen Designer finden, der sich auf eBooks spezialisiert hat.

32) Hör auf, nur deine Inhalte zu teilen

Jetzt mal ehrlich: Wenn promoten wir im Internet am meisten?

Uns selbst.

Es wird Zeit, dass wir das ändern.

Vladislav hat das hier sehr gut beschrieben: Der Egoismus der deutschen Blogger kostet sie den Erfolg.

#Lesetipp: Hier sind 9 Facebook-Taktiken für mehr Leser!

33) Bitte, bitte, bitte: Schreibe nicht für Google!

Diese Suchmaschinen-Texte sind einfach nur grausam.

Bitte höre auf, in jeden Satz dein Keyword zu quetschen, nur damit dein Keyword bei der Keyword-Suche als Keyword gefunden wird – zum Keyword nochmal!

Das ist voll Keyword!

Keyword!

34) Erwarte keine Erfolge über Nacht

Ja, viele da draußen erzählen Märchen: „Einen Blog zu betreiben ist leicht.“ „Geld im Internet zu verdienen ist leicht.“

Glaube diesen Märchen nicht.

Deinen ersten Euro verdienst du wahrscheinlich erst nach 6 Monaten.

Davon Leben kannst du erst nach einigen Jahren.

Du brauchst 10 Jahre, um über Nacht berühmt zu werden. Klick um zu Tweeten

35) Sei kein Snob

Viele Blogger überheben sich über ihr Publikum: „Diese dummen Leser mit ihren dummen Kommentaren…“

Hallo?

Die Leser sind der Grund, warum dein Blog existiert. Sie sind deine Quelle. Warum behandelst du sie wie Diener?

Als Blogger bist du der Diener. Du dienst deinem Publikum. Klick um zu Tweeten

Sei kein Snob und nimm deine Leser ernst: Ihre Kritik, ihre Kommentare, ihre Ängste und Sorgen.

36) Sei kein einsamer Wolf

Mir ist egal, wie gut dein Blog ist.

Mir ist auch egal, wie genial deine Texte sind.

Wenn du ein Einzelgänger bist, dann wirst du nicht weit kommen. Wenn du ein einsamer Wolf bist, dann werden dir die Schäfchen davonlaufen.

Finde Freunde. Finde Mentoren.

37) Ignoriere SEO nicht

Bei Thema Suchmaschinenoptimierung haben viele übertrieben.

Das heißt aber nicht, dass Suchmaschinenoptimierung (SEO) nicht wichtig ist.

Ein Großteil meines Traffics kommt über Google.

Mit diesem Tool* kannst du langfristig dein Google-Ranking verbessern.

38) Schreibe nicht für deinen Blog

Du hast richtig gelesen: Viele Blogger da draußen müssen aufhören, für ihren Blog zu schreiben.

Warum?

Weil es sowieso niemand liest.

Ernsthaft.

Wenn niemand dein Essen isst, dann hör auf zu kochen und geh dorthin, wo die Menschen hungrig sind.

Für dich als Blogger heißt das: Schreibe für andere Blogs, die schon tausende von Lesern haben.

Das nennt man Gastbloggen.

Mit dieser Strategie bekomme ich 300 E-Mail-Abonnenten – jeden einzelnen Monat.

39) Wasche keine schmutzige Wäsche

Klar: Mit Schmutz, Klatsch und Tratsch bekommst du schnell viele Leser.

Wenn du andere beleidigst, dich über andere lustig machst oder andere kritisierst, dann gehört dir die Aufmerksamkeit.

Das Problem: Möchtest du, dass deine Name immer im Zusammenhang mit schmutziger Wäsche erwähnt wird.

Als Lästertasche wirst du Traffic bekommen – aber kein Vertrauen.

Kein treuen Leser.

Keine Fans.

40) Produziere keine 08/15 Freebies

Dieser Tipp kommt von Markus Cerenak:

Irgendwann wurde dir gesagt, dass du ein Freebie, Goodie oder einen Lead Magnet brauchst, damit sich deine Leser in deinen Newsletter eintragen. Denn das absolut Wichtigste ist der Aufbau deiner Liste.

Vermutlich aber hast du es, wie 80% der Blogger, falsch gemacht und ein Freebie produziert, das nicht spezifisch, zu lang oder im falschen Format ist.

Dein Freebie muss messerscharf zu deinem Blogthema, noch besser messerscharf zum jeweiligen Artikel passen.

Hier verrate ich dir, wie du das perfekte Freebie produzierst und so deine Liste im Handumdrehen vergrößerst.

41) Vernachlässige deine Kommentare nicht

Dieser Tipp kommt von Daniela Sprung:

Irgendwie scheinen die Leser Kommentarfaul geworden zu sein – denkst du. Dabei liegt es auch an dir – denn du musst deine Leser emotional ansprechen.

Hier zeige ich dir, wie du mehr kommentare auf dem Blog bekommst.

42) Hör auf, nutzlos zu sein

Nochmal Daniela Sprung:

Produziere nicht irgendeinen Content.

Löse ein Problem.

Sei nützlich.

Und nein: Nicht du entscheidest, ob der Content nützlich ist, sondern der Leser.

Wie du Themen findest, die für deine Leser nützlich sind.

43) Schalte keine Werbung

Du willst Geld mit deinem Blog verdienen?

Dann lass die Finger von Google Adsense und Co.

Werbung mach deine Seite hässlicher, langsamer und nerviger.

Einer von 1.000 klickt auf diese Werbung und 999 sind genervt. Willst du das?

Ich habe mal Google Adsense ausprobiert und weißt du, wie viel ich verdient habe?

30 € im Monat.

Wie du stattdessen Geld verdienst?

Biete eine Dienstleistung oder ein Produkt an.

44) Töte deine Routine nicht

Zahlreiche Blogger verlieren die Motivation und Kraft, weil sie nicht aus Gewohnheit schreiben.

Schreiben muss zu deinem Alltag gehören.

Die Routine des Schreibens muss fest in dir verankert sein.

Wie Marcus Johanus sagt: Die Kunst liegt nicht darin, wie man ins Schreiben reinkommt. Die Kunst ist, nicht aus dem Schreiben rauszukommen.

Wenn du erst im Flow bist – und bleibst–, dann wirst du nie wieder eine Schreibblockade haben.

45) Deaktiviere nicht die Kommentarfunktion – auch nicht am Anfang

Dieser Tipp kommt von Ben Harmanus:

Sei schlauer als viele vor dir und grüble nicht über diesem Henne-Ei-Problem.

Ja, ein neuer Blog bekommt vielleicht nicht gleich Kommentare und das sieht nicht toll aus. Aber ein Blog ohne Kommentar-Funktion bekommt niemals Kommentare.

Logisch, oder?

Produziere von Tag 1 an Inhalte, auf die du stolz bist und teile sie in sozialen Netzwerken, auch in den Gruppen. So hast du eine gute Chance, dass du eine dort gestartete Konversation in deinen Blog überträgst.

Weitere Tipps zum Community-Fokus deines Blogs findest in meinem Artikel Warum ich deinen Content nicht teilen kann.

46) Schreibe nicht ohne Ziel

Nochmal Ben Harmanus:

Jeder Artikel sollte ein Problem deiner Zielgruppe lösen. Das ist ein Ziel. Aber was ist dein verdecktes Ziel?

Jeder Blog-Post muss auch ein von dir festgelegtes (Zwischen-)Ziel verfolgen, einen sogenannten Key Performance Indicator (KPI). Verfolgt der Artikel das Ziel, für eine bestimmte Suchanfrage in Google zu ranken? Soll er direkt den Abverkauf eines Produkts ankurbeln oder E-Mail-Adressen generieren?

Ohne Festlegung von Zwischen-Zielen kannst du nur schwer messen, was für deinen Erfolg oder dein Scheitern verantwortlich ist. Mache aus deinem Blogging echtes Content Marketing mit einer Content-Strategie.

Content Marketing?

Hier erfährst du, was Content Marketing ist – und was nicht!

47) Vergiss dein Backup nicht

Eine Sicherheitskopie deines Blogs ist wie deine Lebensversicherung – vor allem, wenn du mit dem Blog Geld verdienst.

Deshalb solltest du von deinem Blog regelmäßig ein Backup erstellen. Wenn du nicht oft Content erstellst, reicht meiner Meinung nach einmal im Monat.

Wie?

Manuell läuft das etwa so:

Schritt 1: Lade alle Inhalte über deinen FTP Server herunter. Und zwar alles. Lade alle Dateien herunter, auch die Dateien, die sich nicht explizit im WordPress-Ordner befinden, weil sie von Plugins sein könnten.

Schritt 2: Lade deine Datenbanken mittels PhpMySQL herunter.

(Ja das sind zwei verschiedene Dinge! Du brauchst beides).

Oder benutze ein Plugin wie z.B. BackWpUp.

Wie mache ich es?

Ich bin seit kurzem bei Siteground*. Dieser Hosting Anbieter erstellt kostenlos täglich ein Backup meines Blogs und speichert es 30 Tage lang.

Vorher war ich bei One.com*, aber da ich mittlerweile zu einem Großteil von meinem Blog lebe, habe ich mehr Geld in die Hand genommen und hoste jetzt bei Siteground.

Für Anfänger kann ich One.com immer noch empfehlen – zumal das erste Jahr gratis ist!

48) Ignoriere die Influencer nicht

Zu viele Blogger haben Angst.

Angst vor den „großen Jungs“. Angst vor den eisernen Ladies, die das Blogging-Geschäft beherrschen.

Doch anstatt sie zu fürchten, solltest du sie als Freunde ansehen.

Große „Konkurrenten“ zu haben, ist ein gutes Zeichen. Es zeigt, dass es in deiner Nische Leser gibt. Also sei deinen Konkurrenten dankbar 😉

Außerdem kannst du die Bühne, die sie jahrelang aufgebaut haben auch mal für dich nutzen.

Hier zeige ich wie.

49) Hör auf dich nur zu melden, wenn du was willst

Dieser Tipp kommt von Katharina Lewald:

Wenn du eine E-Mail-Liste aufbaust, darfst du die E-Mail-Adressen deiner Leser nicht einfach nur sammeln – nur um sie dann erst mal in deinem E-Mail-System vergammeln zu lassen.

Du willst auf gar keinen Fall den Fehler begehen deine Leser nur anzumailen, wenn du etwas von ihnen willst. (Teile meinen Artikel! Kauf mein Produkt! Downloade mein Freebie!)

Das ist wie mit einem lang „verschollenen“ Familienmitglied, das nur dann anruft, wenn es Hilfe beim Umzug braucht.

Außerdem können sich deine Leser vielleicht gar nicht mehr an dich erinnern, wenn du dich zu lange nicht bei ihnen meldest. Dann melden sie sich von deinem Newsletter ab, und deine harte Arbeit ist umsonst gewesen. Stattdessen willst du langfristige, vertrauensvolle Beziehungen zu deinen Lesern aufbauen – ganz besonders dann, wenn du ihnen etwas verkaufen willst.

Du hast Angst deine Leser regelmäßig anzuschreiben, weil du denkst, du könntest sie nerven? Hier zwei harte Wahrheiten über nervige Newsletter.

50) Hör auf, auf andere Leute zu hören

Du bist der Künstler.

Brich die Regeln.

Sei anders.

Ich decke dir den Rücken.

51) Liefere nicht so wie die anderen

Wenn du gelesen werden möchtest, dann liefere mehr als versprochen.

Verrate mehr als die anderen.

Sei ehrlicher als es die Leser erwarten.

Gehe die Extrameile.

Auf der Extrameile gibt es niemals Stau. Klick um zu Tweeten

Sei Großartig

Ich wünsche mir, dass 2016 viele neue Blogs entstehen und dass Blogger und Bloggerinnen mutig ihren Weg gehen und großartig sind.

Und dass die „alten“ Blogs ihre verstaubten Kittel abschütteln und mal so richtig Gas geben.

Ich wünsche mir, dass du großartig schreibst – und großartig lebst.

Wenn du diese zwei Dinge in deinen Blog packst, dann glaube mir: Deine Leser werden dich lieben.

Lebe großartig.

Schreibe großartig.

Dein Walter

PS

Wenn dir der Beitrag gefallen hat, dann teile ihn doch bitte. Ich werde dir das gesamte Jahr 2016 dankbar sein!

(Links mit * sind Affiliate Links)


  • Oh ja, jetzt weiß ich was mir gefehlt hat 😉 Ein solch hervorragender Beitrag, der meine SocialWebNews am Freitag abrundet..
    Ich liebe Deine Beiträge und bin einer Meinung mit Dir.. Auch ich sehe täglich viele Beiträge, wo der Titel – wie hast Du es so schön beschrieben?
    „hingerotzt“ wurde.. Auch diese fett markierten ZwischendurchWorte finde ich mehr als übelst. Dadurch versteht man den Text, bzw. das was mir der Blogger eigentlich sagen will, noch weniger..
    Vielen Dank für den erstklassigen Input
    LG Tina

    • Hi Tom,
      Habe die Anspielung verstanden. Eigentlich kommt mein Popup erst nach 30 Sekunden. Bis dahin glaube ich sollte man den Inhalt wenigstens gescannt haben.
      Wenn es bei dir anders war, dann entschuldige ich mich. Technik, die begeistert. Sorry.
      Wünsche dir ein tolles 2016.
      LG, Walter

  • Lieber Walter!
    Großartige Tipps und vielen Dank dafür! Gerade wenn man am Anfang steht wie ich sind solche Orientierungen – und auch oft Bestätigungen – toll! Vor allem am Teilen und den Überschriften muss ich noch arbeiten! Danke für den „Weckruf“ 😉
    Liebe Grüße, Claudia

    • Hi Claudia,
      Gern geschehen.
      Überschriften ist etwas, das man einfach lernen muss. Jon Morrow – mein Vorbild – hat täglich 100 Überschriften geschrieben und Variationen daraus gebaut. Jetzt ist er ein Meister der Überschriften.
      Also einfach eine Überschrift mehrmals variieren, dann kommt das schon.
      LG, Walter

  • Lieber Walter,

    mal wieder ein wunderbarer Artikel von Dir! Was mir dabei besonders gut gefällt ist, dass Du selber, soweit ich sehen kann, jeden einzelnen Punkt von dieser Liste auch lebst – das kann man weiß Gott nicht von jedem Blogger sagen.

    Ich sitze ja im Moment noch auf der Nur-Leser-Seite (hab aber immerhin 2015 mein erstes E-Book geschrieben, das gerade bei den Testlesern ist), möchte aber 2016 auch mit dem Bloggen beginnen (mal sehen, was mein Thema so hergibt…), daher bin ich sehr, sehr froh, dass es Deine Seite gibt – und ja, natürlich denkt man da direkt an Punkt 19, aber im Moment ist mein Business noch 100% offline, und ich möchte ausloten, was online so alles geht. Auf jeden Fall mal wieder ein großartiger Artikel!

    Dir und Deinen Lieben wünsche ich eine schöne Weihnachtszeit und ein tolles Jahr 2016!

    Viele lieb Grüße
    Martina

    • Hi Martina,
      Lass es mich wissen, wenn du online gehst. Vielleicht kann ich dir ja ein paar Tipps geben – Wenn ich die Zeit finde 😉
      Dir auch eine schöne Weihnachtszeit und ein starkes Jahr 2016.
      LG, Walter

  • Sehr nützlicher Beitrag. Obwohl es wahrscheinlich Lichtjahre dauern wird, bis ich in der Lage bin, alles zu berücksichtigen 😉 Ich denke, das Wichtigste ist, die eigene Stimme zu finden und sich nicht andauernd zu vergleichen.

    Auf jedenFall: Danke für diese großartigen Post!

    Grüßle
    Bettina

    • Hi Bettina,
      Mein kleiner Rat: Eins nach dem anderen. Lass dich nicht entmutigen, weil die Liste so lang ist.
      Mache einfach einen Schritt nach dem anderen.
      Und wenn du nur eine Sache befolgen müsstest, dann wäre die eigene Schreibstimme definitiv richtig!
      LG, Walter

  • Vorweg: Bitte nicht als Angriff verstehen 🙂 Ich lass meinen Gedanken aber mal eine Runde freien Lauf.

    Es gibt so unheimlich viele Tipps und Tricks, wie man einen Blog zu führen hat und wie man mit seinen Lesern umgehen soll. Dabei frage ich mich aber, warum man die Menschen nicht einfach schreiben lässt.

    Letzten Endes ist es ja auch immer noch das Internet. Man muss nicht immer ein Problem lösen oder sinnvolle Inhalte produzieren. Leute werden hier mit den bescheuertesten Memes und Sinn-freiesten Texten berühmt – UND verdienen damit Geld. Wozu also ein Regelwerk erschaffen und anpreisen, was sowieso nicht das gelbe vom Ei ist?

    Ich mag diesen Blog trotzdem gerne, da er mich oft über solche Dinge nachdenken lässt 🙂 Mir gefällt auch schlichtweg der Schreibstil, weswegen ich den RSS von schreibsuchti.de abonniert habe und mich alle anderen Blogs, die das gleiche Thema behandeln, (davon gibt es ja wirklich tausende!) nicht wirklich interessieren.

    Wie man sich schon denken kann, finde ich Nummer 50 daher am wichtigsten. Wenn man sein eigenes Ding nicht durchzieht und dabei nicht spürbar Spaß hat, sollte man sich meiner Meinung nach auch einfach nach etwas anderem umschauen.

    • Hi Livia,
      Danke für deinen tollen Kommentar. Ich mag ihn.
      Ich denke, dass beides wichtig ist: Selbst denken und einfach drauf los schreiben + von anderen lernen.

      Nehmen wir das Tanzen: Ich tanze hauptsächlich alleine vor dem Spiegel und entdecke neue Bewegungn und meinen Körper.
      Wenn mir aber nichts mehr einfällt, dann besuche ich einen Workshop oder schaue Youtube-Videos.
      Beides ist wichtig.
      Youtube alleine macht mich nicht zum Tänzer. Ich muss selbst und alleine tanzen. Doch Tanzlehrer bringen mich auf neue Levels und zeigen mir Bewegungen, die mir niemals in den Sinn gekommen wären.

      So mache ich es auch beim Schreiben: Regeln beherrschen – Regeln brechen. Wenn man das gut mixt, dann läuft es. Jedenfalls bei mir 😉

      LG, Walter

  • Hey Walter,

    krass! Das sind mal viele Do’s und Don’ts!
    Es fühlte sich so ein bisschen an, als hättest du mir gerade alles über den Küchentisch mitgeteilt. Bei einer Flasche Wein. Herrlich!
    Merci!

    • Hi Farina,
      Das ist mal ein cooler Vergleich.
      Wenn du mich gefragt hättest, hätte ich eher gesagt: Ich habe dir in einem fahrenden Traktor alles ins Gesicht geschriehen 🙂
      LG, Walter

  • Hallo Walter,

    danke für diesen tollen Überblick. Den einen oder anderen Punkt beherzige ich schon. Die Punkte dazwischen werde ich mir 2016 genauer ansehen.

    Sonnige Grüße
    Jana

  • Lieber Walter,
    deine Sachen sind immer richtig gut und ich bin nach dem Lesen jedesmal inspiriert und nehme ganz viel mit. Mit dem heutigen Artikel hast du dich allerdings selber übertroffen: Er ist einfach genial. Um bei deinen Worten zu bleiben: Episch! Ich danke dir. Den Artikel drucke ich mir direkt aus und platziere ihn nebem dem Rechner, um mir deine perfekten Tipps immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, wenn ich schreibe.
    Liebe Grüße
    Claudia

    • Hi Claudia.
      Danke für die lieben Worte. Das motiviert mich weiterzumachen. Ich danke dir und ich wünsche dir viel Erfolg beim Schreiben und eine tolle Weihnachtszeit.
      Alles Liebe,
      Walter

  • Lieber Walter,

    vielen Dank für die tolle Inspiration und das „Aufrütteln“. Statt aufs neue Jahr zu warten, starte ich mit deinen Tipps gleich jetzt durch! 😉 Ich bin ja immer wieder fasziniert wie auffordernd und trotzdem freundlich du schreibst. So das man wirklich Lust hat etwas zu verändern. (:

    Ich wünsche dir eine schöne Vorweihnachtszeit!
    Viele liebe Grüße, Jasi

    • Hi Jasi,
      Danke für deine lieben Worte. So nette Kommentare motivieren mich ungemein und der Grund, warum ich schreibe ist, um zu verändern. Deshalb bin ich überglücklich, dass es es geschafft habe.
      Viel Erfolg beim Umsetzen.
      LG, Walter

  • Hallo Walter,

    eine sehr smarte Liste. Einige Punkte wie z.B. Gastbloggen, Influencer und Backup sind für mich sehr nützlich, danke!

    Ich habe in 2015 mit Bloggen begonnen, also nach deiner Lesart ist es Create, und werde mich in 2016 auf die Vernetzung fokussieren. Das Konsumieren geschieht dann nebenbei 🙂

    Viele Grüße
    Bolormaa

  • Zu Tipp 1: Das sehe ich etwas anders. Es mag zwar sein, dass damit die Lesbarkeit nicht besser wird, aber sie wird auch nicht schlechter, außer man übertreibt es. Aber Texte im Internet werden heute zu einem überwiegenden Teil nur mehr „gescannt“. Und genau solche fetten Phrasen erleichtern das Scannen ungemein.

    • Dann musst du aber auch in Kauf nehmen, dass Menschen deine Texte „nur“ scannen. Wenn du willst, dass sie tiefer eindringen, dann solltest du das fetten weglassen.
      Ich persönlich will auf meinem Blog möglichst wenig Scanner (ein paar können nicht schaden) und möglichst viele treue und echte Leser.
      LG, Walter

      • Auszeichnungen finde ich persönlich wichtig, solange es Auszeichnungen der wichtigen Dinge sind und damit nicht übertrieben wird. Ich betrachte diese Elemente bei langen Texten als Hilfe um sich schneller zurecht zu finden und vor allem einen bestimmten Teil des Textes schnell wiederzufinden.

        Wie sieht es aus mit Artikelbildern, die keinen Mehrwert liefern? 😉

        • Hi Wolfgang,
          Meinst du mein Artikelbild?
          Bilder sind meiner Meinung nach da, um Aufmerksamkeit zu bekommen und damit sich das Auge etwas „erholt“. Wann liefert ein Bild denn „mehr Wert“. Das ist glaube ich nur bei Infografiken der Fall…
          LG, Walter

      • Auch Fans können Scanner sein. Und nur weil du auf deinem Blog wenig Scanner wünscht, muss man nicht allgemein den Tipp geben, den Text nicht mehr zu fetten! Es ist halt mal Fakt, dass es immer mehr Scanner gibt.

  • Hallo Walter,

    den Punkt 36 finde ich ja etwas unfair :-).
    Wenn ich auf Mentoren klicke erscheint dann:
    „PS: Man kann mich zurzeit nicht buchen.
    Ich bin voll ausgebucht ?“
    Schade.
    Herzliche Grüße,
    Sabine

    • Hi Sabine,
      Ja, ich möchte den Dezember in Ruhe ausklingen lassen und nehme deshalb keine neuen Coaching-Klienten an.
      Aber ab Januar geht es wieder los 🙂 Wenn du meinen Newsletter abonniert hast, dann wirst du die Ankündigung nicht verpassen.
      LG, Walter

      • Hallo Walter,
        das kann ich natürlich gut verstehen.
        Deinen Newsletter habe ich abboniert.
        Ich wünsche Dir für den restlichen Dezember Zeit für dich und deine Familie.
        Herzliche Grüße,
        Sabine

  • Hallo Walter,
    echt super Artikel! Ich blogge seit Ende Juli 2015 und bin totaler Neuling. Kein Plan ist noch untertrieben! Innerhalb der kurzen Zeit habe ich schon viel dazu lernen können und ich freue mich besonders, dass erfolgreiche Blogger wie du Tipps und Tricks weitergeben, danke dafür 🙂 Ich bin echt erstaunt, wie viele Blogs es heutzutage gibt – sowohl gute als auch schlechte. Früher war das noch anders und vielleicht sogar besser.
    Liebe Grüße
    G. | A handful of literature

  • Gute Tipps, danke! Werde die mal abarbeiten. Ich lese selbst nur wenige Blogs, weil viele einfach schlecht geschrieben sind – leider. Wenn Du Zeit hast, schau Dir doch mal meinen Blog an. Deine Meinung interessiert mich. Schöne Feiertage!

  • Wow Walter, was für ein Artikel!

    Ich könnte mich in jeden deiner Artikel reinlegen. Sie sind einfach super geschrieben! 🙂

    Mit deiner Einleitung triffst du es echt auf den Punkt. Es gibt wirklich sehr viele Blogs, bei denen man dieses (wie du sagst) „Tafel-Nagel-Erlebnis“ hat.

    Auf ein großartiges 2016!

    Liebe Grüße,
    Alina

    • Hi Ben,
      Der Tipp ist gut. Danke dir.
      Ich habe auch schon drüber nachgedacht, meine Struktur zu ändern, aber jetzt ist es zu spät. Außerdem finde ich es gar nicht so schlecht, dass Datum und Jahreszahl drin sind. Der Leser sieht so sehr schnell von wann der Artikel ist (was oft Sinn macht).
      Google-Technisch hat mir das Datum bisher nicht geschadet, finde ich jedenfalls. Wer weiß wie es ohne Datum wäre? Vielleicht wäre ich schon an der Weltherrschaft 😀 Also danke dir und schöne Weihnachtstage Ben.
      Lg, Walter

  • Hallöchen Walter,

    natürlich. Du hast mit jedem Punkt recht. Es gefällt mir, dass du auch Möglichkeiten anbietest, wie man es anders machen kann. Das bringt nicht jeder.
    Deine Meinung zu meinem Blog würde mich auch mal interessieren. Ich schreibe über Literatur und weiß, dass es schwer ist, da eine Nische zu finden, um sich auszuzeichnen. Im Moment bin ich auf der Suche nach einer Möglichkeit , um den Blog aufzufrischen. Deine Tipps sind da sehr hilfreich. 🙂 Und was ich zum Schluss gern wissen würde: Hättest du theoretisch Ideen für den Literaturblog einer Jugendlichen?

    Alles Liebe
    Luz 🙂

    • Hi Luz,
      Cooler Blog.
      Meine Tipps wären: Die Überschriften der Blogartikel sind schwer lesbar. Vielleicht gibt es etwas, das leichter lesbar ist.
      Weiterhin würde ich selbst hosten. Das kostet heutzutage nicht mehr viel (1,50 € pro Monat sogar teilweise)
      Wenn du ein bisschen geld verdienen willst, dann kannst du mit Affiliate Links zu Amazon arbeiten.
      Viel Erfolg,
      Walter

  • Hallo Walter.
    Eine tolle Liste, welche ich von Anfang bis Ende durchgelesen habe. Einige Tipps werde ich mir in 2016 mal genauer anschauen und versuchen umzusetzen. Und dennoch – macht es manchmal dieses „Ertappt – Gefühl“, wenn ich solche Listen lese.
    Ja – auch mein Blog steckt mehr als in den Kinderschuhen – und ja – mag sein, dass die eine oder andere Überschrift aus der Sicht der vielen Profiblogger hingerotzt erscheint – und dennoch habe ich irre Spaß dran.

    Der kleine Unterschied – manche Bloggen hauptberuflich – andere, so wie ich nebenberuflich. Manchmal bleibt tatsächlich nur 1 Stunde pro Woche für den Blog – denn die anderen 59 stehe ich an der Behandlungsbank und knete und sortiere all die Blogger – welche 60 Stunden auf dem Stühlchen vor dem Rechner sitzen ….

    Die Relation.

    Ein Blog der keine Kommentare hat – ist ein leerer Blog? Hm. Meine Leser geben mir spannenderweise das Feedback in der Praxis. Persönlich. Ja – sie lesen gern – aber sie wollen eben nicht tippen. Für mich ist das mehr als in Ordnung – von außen – ist mein Blog also eher ein leerer Blog. Ganz schön oberflächlich, wie ich finde ….

    Ein Punkt fehlt mir ….oder habe ich doch eines überlesen?
    Bitte keine pop up Fenster mehr – ein gutes Angebot finde ich auch so.

    Liebe Grüße
    Sandra

    • Hi Sandra,
      Über Pop-Ups lässt sich streiten 🙂 Natürlich nerven sie einige Leser, aber die Statistiken sprechen für sich. Ich werde aber drüber nachdenken, wie ich das Popup weniger „nervend“ machen kann.

      Was die Kommentare betrifft: Natürlich ist diese Einschätzung oberflächlich. Aber der Besucher sieht ja auch nur die Oberfläche…

      Wenn du zeigen möchtest, dass auf deinem Blog trotzdem etwas los ist, dann kannst du die privaten Feedbacks deiner Leser (mit Genehmigung natürlich) auf die Seite als Testimonials einbinden. So bekommst du noch mehr „Social Proof“.
      LG, Walter

  • Hallo Walter!

    Danke für diese Auflistung und die Tipps, ich hab jetzt eine Menge zu lesen 🙂
    Allerdings hat mir meine Mentorin, die ich zum Glück schon gefunden habe, gestern schon mit dem ein oder anderen Punkt in den Ohren gelegen.

    Liebe Grüße, Isa

  • Punkt 50/51: Und jetzt alle: WIR SIND INDIVIDUELL.

    Ernsthaft? 49 Tipps geben, wie man schreiben soll, und dann sagen: Schreib anders.

    Selten so gelacht.

  • Hi Walter,

    vielen lieben Dank für die inspirierende Liste.

    Bei 1) wollte ich zunächst heftig widersprechen.

    Doch dann bin ich in mich gegangen und gebe dir recht.

    Das Fetten und Hervorheben macht es nur den Scanner-Flittchen 😉 leichter. Ich will aber treue Leser, die sich den Text ganz reinziehen. Aus denen können Fans werden.

    7) finde ich extrem wichtig. Wenn der Leser merkt, ich stehle ihm mit meinem Text die Lebenszeit, schenkt er meinen Worten keine Aufmerksamkeit.

    Jedes Wort muss treffen.
    Jeder Satz berühren.
    Jeder Text inspirieren.

    Dann wirst du gelesen (werden).

    Bei 15) widerspreche ich dir.

    Die Formulierungen „meiner Meinung nach“ und „ich glaube“ finde ich wichtig.

    Natürlich sollte ich damit sparsam umgehen, sie aber nicht komplett weglassen.

    Denn mit der „Meine-Meinung“-Formulierung betone ich, dass es neben meiner auch andere gibt und ich diese respektiere.

    Ich bin kein Gott und nicht allwissend. Und ich bin auch nicht der Papst.

    „Ich glaube“ sollte ich verwenden, wenn ich den Grad der Gewissheit verdeutlichen will. Ich kann wissen, glauben, erfahren haben etc. Das sind alles verschiedene Stufen.

    Alle anderen Punkte unterstreiche ich uneingeschränkt. Klasse Liste!

    Viele liebe Grüße

    Axel

    • Danke für deinen Kommentar Axel.
      Natürlich kann man sich nicht bei allem sicher sein. Aber bei vielen sind diese Formulierungen einfach drin und gehören zum Schreibstil. Das darf nicht sein.
      LG, Walter

  • Die frühen Christen hatten es gut, die brauchten sich bloß 12 Gebote merken. Hier 50 wertvolle Tipps, so viele frei Wände hab ich gar nicht. Werd ich sie mir an die Decke nageln müssen, die 50 Thesen. Oder einprägen. Punkt 1 merk ich mir gaaaanz bestimmt – weil im ersten Augenblick Verwirrung. Nanu? Hab ich nicht mal was gelernt, von Tim Turbo (der Texte gerne scannt und Ankerpunkte liebt, die ihn anspringen) und Konrad Korrekt (der umfangreiche Texte in verdaulichen Häppchen mag)?
    Allerdingst machte schon die Demonstration des Fließtextes deutlich, was wohl gemeint ist: Die Dosis macht das Gift.
    Danke für den super Beitrag, der gespickt ist mit zusätzlichem Content.

    Liebe Grüße
    Bella

    • Gern geschehen.
      Und danke dir für deinen Kommentar.
      Punkt 1 ist natürlich umstritten, aber ich bleibe bei meiner Meinung.
      Fetten ist so ähnlich wie ein schwaches Verb mit einem „sehr“ zu verstärken.
      Stattdessen sollte man die Wortwahl ändern.
      LG, Walter

  • Der Gedanke an das Geräusch von Fingernägeln auf der Kreidetafel hat es mir auch immer kalt den Rücken runter laufen lassen. Ekelhaftes Geräusch! …

    Dann eines Tages an der Tafel wollte ich lustig sein. Kratze also mit den Fingernägeln an der Tafel rum … musste sofort lachen. Das macht gar kein ekelhaftes Geräusch.

  • 51 Dinge, die Blogger 2016 nicht tun sollten.

    Nr. 51: Schreibe nicht wie ein Besenkter 50 Punkte auf, die Blogger 2016 nicht tun sollten und verlinke wie ein Irrer Deine eigenen bereits vor Jahre geposteten Artikel auf Teufel komm raus.
    Das ist wie in der Öffentlichkeit masturbieren. Echt jetzt mal!

    • Hi creezy, das sehe ich genau anders. Mir gefällt Walters Zusammenfassung und dass ich gleich einen Link dazu finde, wenn ich mich mit einem Punkt mehr befassen möchte. Genau dafür möchte ich ihm Danke sagen.
      Ich finde diese Übersicht als Noch-nicht-Profi-Bloggerin sehr hilfreich.

  • Na servas,

    da muss man 10 Minuten runterscrollen um auch ein Kommentar zu hinterlassen. Wie immer eine geniale Liste und du wirst immer besser!

    Ich habe den Artikel nun über meine Medien geteilt, jetzt musst du mir aber das ganze Jahr danke sein 🙂

    Liebe Grüße aus Wien,
    Sebastian

  • Hallo Walter

    Herzlichen Dank für diesen coolen Artikel. Das gab es doch einige Punkte wo ich dachte: sh…

    Das hat auch Schmerzen verursacht. Wenn dir der Spiegel ab und an vorgehalten wird, kannst du wachsen. Vorausgesetzt du nimmst es an.

    Manchmal ist das ziemlich schwer. Vor allem weil dabei (fast) immer alte Überzeugungen oder unnützes Wissen über Bord geschmissen werden müssen.

    Auf geht’s 🙂

    Lieber Gruss

    Martin

    I

  • Wirklich toller Artikel. Für meinen Geschmack jedoch etwas zu lang, nach Punkt 20 habe ich aufgehört zu lesen und mir nur noch die Überschriften angesehen.

    Zudem glaube ich das viele Blogger kursive oder bold-Wörter nicht der Lesbarkeit wegen nutzen, sondern für Google. Das Ranking ist nunmal entscheidend für Erfolg oder Niederlage. Jedenfalls in meinem Themenfeld. Es gibt zu viele Blogs und auf Seite 15 der Suchergebnisse werde ich nicht mehr gesehen. Ob es etwas bringt das Hauptkeyword ein Mal im Text kursiv zu gestalten ist eine ganz andere Frage.

    Bei Texten in denen jedes dritte Wort hervorgehoben ist stimme ich dir allerdings zu. Grausam. 😉

    Viele Grüße aus Dresden

    • Hi Petra,
      Ob ein gefettetes Wort etwas am Google Ranking macht? Ich weiß es nicht. Viel wichtiger sind Links von anderen Blogs und Webseiten. Und mit fetten und kursiven bekommst du diese Links wohl kaum, wenn der Text aussieht wie ein Flickenteppich.

      LG, Walter

  • Prägnant, kompakt, hilfreich und doch ausführlich 😉
    Super Artikel für mich als Einsteiger. Danke 😉
    Und auch sehr viel hilfreiche back-links zu weiterführenden Artikel, was echt hilfreich ist.

  • Ich schreibe zwar nicht auf Deutsch und einen Blog erst überhaupt seit kurzem, kann die Tipps 1 zu 1 übernehmen und mir viele Fehler ersparen, außer denen, die ich bereits begangen habe, Werbung, Kursiven im Text und vieles mehr. Danke für diesen Artikel!

  • Hi Walter

    Danke für den Artikel.
    Für mich als Anfänger eine hilfreiche Checkliste mit allen wichtigen Tips, in einem einzigen Artikel verpackt. Dazu mit den Links zu den jeweiligen Details.
    Einfach genial.

    LG Philippe

  • Deine Tipps sind herzerfrischend und ermutigen einen, zur Tastatur zu greifen und loszulegen.
    Eine wichtige Erkenntnis für mich ist , dass ich das schreibe, was ich verkörpere und worin ich mich auskenne. Und wenn mal was schief geht, nicht tragisch nehmen. Einfach darauf reagieren, die Wellen werden sich schon wieder glätten.

  • Hallo Walter!
    Sehr cooler Artikel…
    Aber irgendwie auch einschüchternd. Ich habe meinen Blog vor weniger als 2 Monaten gelauncht, obwohl er nicht perfekt war. Um ihn dann „on the fly“ anzupassen. Ich experimentiere noch hier und da rum. Und es gibt so viele Möglichkeiten meine Ideen umzusetzen. Deine Tipps sind dabei sehr hilfreich. Aber wo soll ich nur anfangen? Ich fühle mich irgendwie überfordert…
    LG Sarah

    • Einfach machen.
      Bitte keine Schockstarre 😉 Natürlich ist das ein riesen Brocken, aber ein Blog ist wie ein Baby: Er wächst und lernt und wird immer besser.
      Einfach niemals aufhören zu verbessern und zu wachsen.
      LG, Walter

  • Hallo lieber Walter,
    vielen Dank für diesen großartigen Artikel!
    Ich stehe noch ganz am Anfang meiner Blogger-Karriere und das Schreiben von Überschriften fällt mir noch besonders schwer. Durch dich und Vladislav habe ich aber verstanden, dass ich diesen Punkt nicht halbherzig behandeln darf. Das Jahr 2016 wird für mich HARDCORE sein. Ich möchte so viel lernen und umsetzen, das wird ein Spaß 🙂 Ich freue mich sehr darauf.

    Alles Liebe,
    Katharina

    • Hi Katharina,
      Na dann viel Erfolg bei der Umsetzung. Und pass auf, dass du nicht übertreibst 🙂 Das Wort HARDCORE macht mir irgendwie Angst 😀
      LG, Walter

  • Hallo Walter,

    vielen Dank für diese mega guten Tipps!

    Der Artikel wird bei mir jeden Fall mit nem Lesezeichen versehen. Hier werde ich wohl noch ein paar Mal reinschauen…

    Du hast geschrieben, man solle das Cover fürs eigene E-Book nicht selbst machen und einen Designer beauftragen, der sich auf E-Book-Design spezialisiert hat. Kannst du jemanden empfehlen?

    Schöne Grüße
    Tim

    • Hi Danke für deinen Kommentar,
      Der Artikel, den du verlinkt hast, sieht spannend aus, danke für den Link.
      Viel Erfolg beim erfolgreichen Bloggen 🙂
      LG, Walter

  • Notiz an mich selbst:

    52.) Hören wir auf über das Bloggen zu bloggen!

    Es gibt so viele interessante Themen, aber gefühlt 70% thematisieren sich selbst, 20% Essen und 10% Fotografie. Und der homöopathische Rest soll jetzt die Welt retten?

    Grüße,
    Markus

    • Hi Markus,
      Ich blogge darüber, was mich interessiert – und das ist nunmal das Bloggen, sorry.

      Aber bestimmt starte ich in Zukunft noch einen Blog, der nicht über Essen und Fotografie ist.

      LG, Walter

  • Hallo Walter, nun habe ich auch diesen hilfreichen Blogpost gelesen und werde ihn gleich mal teilen. Ich habe weitere 10 Seiten, die du in diesem Post verlinkt hast, geöffnet. Die Quote ist ganz gut oder? 😉 Ich wünsche Dir ein geniales 2016 !!!! Liebe Grüße aus Berlin, Catharina

    • Hi Catharina,
      Na, da hast du ja was zum Abarbeiten 🙂 Aber wer hat gesagt, dass Bloggen leicht ist? Wünsche dir viel Erfolg damit und ein starkes 2016.
      LG, Walter

  • hmmm,
    Wenn ich ehrlich bin, so ist mir der Beitrag zu lang. Man stolpert eigentlich über solche Blogbeiträge durch Zufall. Ja weil mich die Überschrift neugierig gemacht hat. „Ah, was gibt es da Interessantes? Eigentlich wollte ich was ganz anderes noch erledigen“. So hast du erstmal alles richtig gemacht. Ich hab geklickt.
    „Na dann lese ich mal eben kurz.“ – „Was? -Der Balken rechts bewegt sich kaum. Wie lange ist denn der Artikel?“ Ab Punkt 20 hab ich dann kurz runtergescrollt. Für den Rest war ich nicht mehr gefangen. Die Arbeit ruft.
    Doch den Feedback hier konnte ich mir jetzt nicht mehr verkneifen.
    Also den Punkt 4) mit mindestens 1000-Wörter-Artikel kann ich nicht zustimmen und verstehe ich auch nicht, warum das so sein soll.
    Sonst gefällt die Aufmachung und der Stil. Aber einfach zu viel.

    • Hi Tom,
      Mein Blog ist in der Regel nun mal nichts für „Zwischendurch“. Ich adressiere Menschen, die sich intensiv mit dem Thema Schreiben und Bloggen beschäftigen wollen und es auch beruflich machen wollen – da gehe ich davon aus, dass die Menschen viele Informationen haben wollen. Deshalb publiziere ich auch eher selten Beiträge (alle 2 bis 4 Wochen).

      Kleine Idee: Du kannst dir den Beitrag ja das nächste Mal einfach bei Evernote speichern, um ihn dann zu lesen, wenn du genug Zeit hast 🙂

      Alles Liebe,
      Walter

  • Du wurdest mir auf FB empfohlen – aber ich hab ab Punkt 15 überflogen. Immerhin weiß ich jetzt, was mich an solchen Ratgeberartikeln nervt:

    1. Jeder Satz ein Absatz – betont die eigene Wichtigkeit.
    2. Nicht die volle Breite des Fensters genutzt.. die Technik?
    3. Ständige Verlinkung auf sich oder andere, mit dem Ziel, weitere Tipps zu verteilen. Ernsthaft: Ein Link muss mich nich weiterbringen, der darf mich auch nur mal erheitern.
    4. Übermäßige Nutzung von Metaphern und Übertreibungen – betont die eigene Wichtigkeit, weil der Fakt nicht wichtig genug ist.

    Ich finde es schade, weil die Authentizität verloren geht. Ein Lehrer sollte nicht nur Wissen vermitteln, sondern die Schüler in den Arm nehmen, ein bisschen Nähe aufbauen. Du schaffst es mit diesem Artikel, dir den Status „Mann, der gütig auf seine Schäfchen runterblickt“ zu schaffen. Manche Leser brauchen das. Für mich ist das aber nichts 🙂

  • Schreibe nicht nach jedem Satz einen Absatz. Deine Leser sind befähigt Sätze zu lesen, die länger als eine Zeile sind. 😉 Ansonsten: Top Blog. Ich lese jetzt weiter. Danke für deine Energie und deine Tipps.

  • Da werde ich doch am besten Tipp 50 beherzigen „50) Hör auf, auf andere Leute zu hören“.

    So hilfreich manche Tipps auch sein mögen, so wiedersprüchlich sind sie teilweise. Beispiel kursiv und fett Formatierungen: sie sind Teil _guten_ SEOs. Man kann es sicher übertreiben, aber komplett drauf verzichten würde ich nicht, da sie auch inhaltlich wie optisch durchaus ihre Daseinsberechtigung haben.

    Und so markant dein Schreibstil auch sein mag, ich finde ihn ehrlich gesagt anstrengend. Ich finde es anstrengend von satz zu Satz auf hohem Adrenalinlevel gehalten zu werden. Und ich finde es anstrengend, dass jeder 5te Satz einen Tippfehler beinhaltet.

    Trotzdem habe ich deinen Artikel bis zu Ende gelesen. Warum? Weil mich das Thema interessiert und du es mir in 50 (oder doch eher 51, inoffiziell 52) Punken in kleinen Häppchen serviert hast.

    Ich kann zwar nicht allem bedingungslos zustimmen, aber viele Wahrheiten sind durchaus dabei.

    Gruß
    Steffi

    • Hi Steffi,
      Danke für deinen Kommentar. Über das Fetten kann man sich bestimmt streiten 😉

      Mein Schreibstil ist halt mein Schreibstil, er muss ja nicht jedem Gefallen.

      An meinen Tippfehlern werde ich arbeiten, danke für den Hinweis.

      LG, Walter

  • „Erwarte keine Erfolge über Nacht“. Ich finde diese Einschätzung sehr erfrischend, da man im Internet häufig suggeriert bekommt, man könne innerhalb von Wochen ein erfolgreiches Blog-Business aufbauen.
    Das dürfte auch der Grund sein, warum so viele Blogger schnell aufgeben.

    Ich habe zwar noch keine müde Mark mit meinem Blog verdient, bin aber weiterhin engagiert bei der Sache, da mir das Projekt großen Spaß macht. Und ich überzeugt bin, dass sich Durchhaltevermögen irgendwann auszahlt. Meine Philosophie: Jeden Tag 1% besser werden.

    Gruß
    Alex

    • Hallo Alex,
      Das ist auf jeden Fall ein guter Ansatz. Ich habe die ersten zwei Jahre nichts mit meinem Blog verdient und mich nur auf das Aufbauen eines Publikums konzentriert. Erst geben, dann nehmen.
      Viel Erfolg weiterhin.
      Walter

  • Hi Walter,

    Vielen Dank für die Hinweise!
    Als erstes würde ich diese Kommentar Funktion oben anordnen, damit Besucher gleich kommentieren können – ein Usability Anstoss…

    Mir ist deine Intension klar – die Besucher sollen vielleicht vorher die Kommentare lesen bevor sie antworten, allerdings wollte ich mich nur bedanken 🙂

    Also Danke für deine Anregungen!

    LG Gunter

    • Hahaha 🙂 Danke für den Tipp.
      Aber ich bin ein Fan davon, dass man es chronologisch von oben nach unten liest.
      Danke für dein Danke, das ehrt mich.
      LG, Walter

  • Walter, … das war ganz großes Kino 🙂
    Ich hab sehr geschmunzelt … mich aber auch selbst erwischt (fett und kursiv) da wir aber erst Anfang 2016 haben … kann ich es mir noch verzeihen 😛

    (Ich überarbeite mal eben meine letzten Artikel 😀 )

    Ganz liebe Grüße und auch dir ein erfolgreiches 2016 !

  • Hi Walter,
    toller Beitrag. Ich dachte erst, dass die Liste gar nicht mehr aufhört, aber es waren so viele Tipps, die muss ich erst einmal aufnehmen 😀 Ich habs mir mal abgespeichert. Dein Schreibstil ist toll 😉 und deine Beispiele auch. Ich bin ein totaler Noob und hab mich erst einmal in deine Emailliste eingetragen, du hast es geschafft, haaa. Aber ich will mehr von deinen Tipps und Tricks…mach weiter so. Ich werde mal sehen, was ich alles umsetzen kann. Das Jahr ist ja noch jung.
    Liebe, erdbeerige Grüße von der Erdbeerqueen

  • Hallo Walter,

    hab alles verschlungen, von oben bis unten. Und nebenbei mehrere Links in neuen Tabs geöffnet.
    Aber ich sehe schon, es ist einfacher, deinen Blog zu abonnieren, was ich gleich im Anschluss mache.
    Herzlichen Dank für die vielen Anregungen!

    LG Rita

    • Hehehe 😉
      Ja, jeder sollte meinen Blog abonnieren, sonst werde ich böse 😀
      Im Ernst: Danke, für dein Vertrauen und dein Lob. Ich hoffe, ich werde dich nicht enttäuschen.
      LG, Walter

    • Haha, genauso ist es mir auch gegangen. Aus „Ich schaue nach ein paar Tips“ wurde „Ich lese die ganze Nacht“ 😀

      Danke für den tollen Artikel 🙂

      LG Maren

  • Hi Walter,
    wow, danke für so viel super Content. Ich baue gerade erst meinen VBlog auf, da helfen mir Deine Hinweise jetzt schon … beim Aufbau meiner Datenbank (mit allen bereits fertigen Videos).
    Auch die vielen weiteren Tipps warten in schon offenen Tabs darauf, gelesen und angewendet zu werden. Naja, es ist anfangs vielleicht ’n bißchen viel, aber was solls.
    Liebe Grüße
    Der Andreas von DelphinTV!

  • Unglaublich! Ehrlich, aufregend, tiefgehend und verdammt witzig und nochmal verdammt viel mehr Mehrwert! All diese Emotionen habe ich während des Lesens dieses Artikels gespürt! Dafür danke ich dir, Walter! Das, was du hier an Stilmitteln, Wahrheiten, Metaphern, passenden Zitaten, Gifs und eigenen Erfahrungen korrelieren lässt, beeindruckt in vollstem Zuge!
    Ich bin über eine interne Verlinkung vom affenblog zu deinem Beitrag auf dich aufmerksam geworden. Vor gut 30 Minuten wohlgemerkt. Und ich kann sagen, das es für mich der mit Abstand beste Blogartikel ist (zusammen mit „Schlechte texte schreiben“), den ich bisher lesen durfte!

    Folgende Höhepunkte, die mich in diesem Artikel besonders beeinruckt haben:

    Punkt 30) Die fliegenden Weihnachtsmänner – Mal ehrlich, ich musste so hart lachen, dass ich froh war, nichts Flüssiges im Mundwerk gehabt zu haben! 😀 Ging es dir auch so, als du diese Phrase verfasst hast?

    Punkt 28) Ja, ey, hammer! 2 Sätze mit jeweils 3 Worten „perfekt“ auf den Punkt gebracht! Den Leserwunsch zu diesem achtundzwanzigsten Punkt erfüllt! 😉 Zumindest bei mir. Mehr habe ich nicht erwartet.

    Punkt 36) Oh, mein erstes schweres und mieses Magengefühl, den genau dies ist weiterhin eine große Baustelle von mir, aber auch diese Emotionen gehören dazu, wie ich bemerkt habe.

    Punkt 38) Noch trauriger für mich, da ich mittlerweile merke, wie wichtig das Gastblogging ist, aber bisher für mich nicht rausfinden konnte, wie ich da am besten vorgehe.

    Punkt 43) This! Wahr. Mehr muss ich nicht sagen.

    Punkt 44) Der Flow. Mein wichtigstes Element für das kontinuierliche Wachstum meiner Leser und meiner selbst! 😉 Wie Recht du hast.

    Die Zitate an den richtigen Stellen – Verfeinern jeden Punkt nochmal und machen ihn besonders! Danke dafür! Werde ich in meinem Blog ebenso umsetzen!

    Punkt „51“) Doppelt getroffen! Du hast mehr geliefert, als versprochen!
    Dazu noch dieses wunderbare Mindset: „Ich wünsche mir, dass du großartig schreibst – und großartig lebst.“ Danke dafür. Dass ich das, was ich ebenso empfinde, wenn ich Texte schreibe. Empfinde ich das nicht, schreibe ich keinen Text.

    Und noch vieles mehr, was ich jetzt gar nicht erwähnt habe fasziniert mich!

    Walter, du bist gut!

    In deinem Artikel „Schlechte Texte schreiben“, möchte ich nicht kommentieren, da ich das jetzt hier tun werde:

    Das Gif mit der Eule bzgl. dem Punkt „Haters Gonna Hate“! Wieder bin ich froh gewesen, nichts Flüssiges oder Festes im Mund gehabt zu haben *Heulvorlachen*
    Du weißt genau, wie du mit deiner Zielgruppe umzugehen hast!

    Grüßle,
    Felix

    • Hi Felix,
      Wow, lang nicht mehr so einen begeisterten Kommentar bekommen. Ich danke dir vielmals. Und ich wünsche dir Viel Erfolg und Spaß beim schreiben.

      Und ja: Ich mag die Eule auch sehr!!!

      LG, Walter

  • Hallo Walter,

    das Lesen dieses Artikels lässt mich fühlen, als stehe jemand mit mir auf der Brücke, ich bin der Kapitän, natürlich, wer sonst darf das sein, und zeigt auf die alle bereits vor mir liegenden blinkenden Knöpfe und Hebel und schiebt auch mal ganz sanft am Steuerrad, um eine schon vor mir gestrandetes Wrack zu umschiffen.

    Ich kenne (irgendwie) schon die Hebel, Knöpfe und auch das Logbuch für die Route … aber die tägliche Routine erlernt sich leichter, wenn da jemand ist, der nicht den Finger hebt … sondern zeigt :):

    Ich bin an sich kein Freund von „Blog-Ratgebern“ und „How to – Machern“. Du schreibst das Gleiche, aber auf eine unaufdringliche Art :).

    Huibert

  • Sehr schön, sehr schön. Deinen Ratschlag, direkt zu schreiben setzt du perfekt um. Manchmal will man schon einwenden: Aber….!? Doch selbst in diesen Ratschlägen steckt eine Wahrheit. Danke!

  • Hallo Walter,
    danke für die vielen hilfreichen Tipps. Lesen und akzeptieren ist das eine, in die Tat umsetzen dann das andere. Beim aufmerksamen Lesen (nicht Scannen), ist mir allerdings ein kleiner Tipper bei 32) aufgefallen: Wenn promoten wir …

    Beste Grüße
    Leonie

  • Der Schreibstil ist Klasse, locker und flockig. Ein einfacher Schreibstil ist auch meine Devise, aber oft bekomme ich damit die 1000 Wörter nicht zusammen…

    • Das ist nicht schlimm, wenn du nicht auf 1.000 kommst. Jedenfalls am Anfang. Mit der Zeit wirst du besser und dein Kopf voller. Dann kommst du locker auf 1.000.

  • Hallo Walter,

    ich habe mich beim Lesen schief gelacht.
    Bei so manchem „Fehler“ erkenne ich mich gut wieder, aber die meisten davon mache ich schon instinktiv richtig.

    Liebe Grüße
    Henrik

  • Der Artikel ist sehr interessant. Allerdings lande ich über deine eingebauten Links zu gastbloggen.de auf einer Seite, die mir Schuhe verkaufen will XD

  • Hallo Walter,

    danke dir für den Artikel, fand ich sehr kurzweilig zu lesen. Ist auf jeden Fall als Lesezeichen gespeichert!

    Ich habe aber auf jeden Fall zwei Fragen, die ich gerne stellen würde:
    1. Du nutzt dein vorgeschlagenes SEO-Tool wahrscheinlich schon länger. Ich bin derzeit auf der Suche nach dem von uns genutzten Tool (Ryte) – würdest du da auf jeden Fall mal die Testversion empfehlen?
    2. Wir haben in unserem Blog noch keine Kommentarfunktion integriert. Du schreibst ja, dass das aber unbedingt notwendig ist – wieso? Bei meiner vorherigen Arbeitsstelle haben wir trotz Kommentarfunktion keinerlei Interaktion darüber bekommen. Deswegen würde mich deine Meinung mal interessieren.

    Liebe Grüße
    Julian

    • Hi Julian,

      1.Von Ryte habe ich mal was gehört, habe es aber noch nie getestet. Für meine Zwecke reicht Yoast SEO in der kostenlosen Variante komplett aus.

      2. Bezüglich Kommentare: Der Grund, warum ihr keine Kommentare bekommen habt, ist denke ich dieser: kein Engagement der Leser. Und warum sind sie nicht engagiert? Weil die Artikel sie nicht emotional berührt haben + weil sie nicht das Gefühl hatten mit einem Menschen zu kommunizieren, sondern mit einer „Firma“. Emotionen sind: Wut, Freude, Lachen, Neugier, Neid etc… Wenn keine Emotion geweckt wird, dann bleiben die Leser passiv. Das heißt aber nicht, dass man die Kommentarfunktion abschalten sollte. Vielmehr sollte man lernen so zu schreiben, dass die Texte dem Leser nicht am A*** vorbei gehen 😉

      LG, Walter

  • Hi Walter,

    sehr hilfreiche Tipps! Ich bin gerade noch am Anfang, aber mit Deinen Ausführungen einen guten Schritt weiter. Vielen Dank!
    Liebe Grüße, Sylvia

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    Deine ersten 10.000 Leser:
    Mit diesen 11 Rezepten in meinem E-Book.

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