August 17

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10 Schreib-Hacks, damit du endlich dein Buch zu Ende schreibst

Zeit zum Schreiben finden - Buch

Das erste eigene Buch ist eines der großen Ziele vieler Menschen.

Studien der führenden Print-on-Demand-Anbieter zufolge hegt etwa 1/3 der erwachsenen Bevölkerung in den deutschsprachigen Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz diesen Traum.

Das ist heute einfacher denn je, denn durch die Möglichkeiten des Selfpublishing ist das Veröffentlichen eines Buches auch ohne klassische Buchverlage möglich und oft sogar wesentlich lukrativer.

Der Verlagsvertrag bzw. das Lektorat der Verlage war lange Jahre eine meist unüberwindliche Hürde auf dem Weg zum eigenen Buch. Nicht immer zu Recht, wie die Erfolge vorher völlig unbekannter Autoren zeigen, die von Verlagen zunächst abgelehnt wurden und dann im Eigenverlag Millionenauflagen verkauften.

Doch selbst wenn man diese eher seltenen Mega-Treffer außen vor lässt, kann sich das Schreiben und Veröffentlichen eines eigenen Buches lohnen:

1) Bereits mit Auflagen von ein paar Tausend Büchern im Jahr lässt sich ein sehr ordentliches Zusatzeinkommen generieren.

2) Führungskräfte, Ärzte, Coaches und Spezialisten aller Art legen noch nicht einmal darauf Wert: Ihnen geht es zunächst um den Gewinn an Reputation, den ein Buch immer mit sich bringt und der meist ganz konkret ihrem Hauptgeschäft zugutekommt.

3) So zeigt zum Beispiel eine Studie der Philipps-Universität in Marburg von 2010, bei der die Effektivität unterschiedlicher Marketingmaßnahmen von Dienstleistern (Coaches, Trainer etc.) untersucht und verglichen wurden, dass das eigene Buch die mit weitem Abstand effektivste Marketing-Maßnahme ist. Weit vor der eigenen Homepage, Social-Media-/Network-, Internet- und Mund-zu-Mund-Marketing. Gleichzeitig ist diese Art des Eigenmarketings eine der am wenigsten genutzten. Ein eigenes Fachbuch zu Marketingzwecken zu schreiben ist also gleich in doppelter Hinsicht sinnvoll: Es ist hoch effektiv und nur wenige machen es.

4) Und selbstverständlich gibt es noch eine große Zahl von ‚Überzeugungstätern‘, die ein eigenes Buch in erster Linie für sich schreiben wollen. Sei es eine Autobiografie, ein Roman, eine Geschichtensammlung, ein Kinderbuch oder oder oder … Ihnen geht es in erster Linie um das Schreiben und den Wunsch, dass ihr Buch überhaupt veröffentlicht wird. Marketing, Absatzzahlen und Tantiemen sind ihnen eher unwichtig.

Das größte Hindernis auf dem Weg zum eigenen Buch

So einfach und kostengünstig heutzutage das Veröffentlichen eines Buches ist – eine wesentliche Hürde bleibt: Das Schreiben.

So banal es klingt, aber die fehlende Zeit zum Schreiben wird in meiner alltäglichen Beratungspraxis immer wieder als Haupthindernis auf dem Weg zum eigenen Buch genannt.

Letztendlich ist die Zeit der Hauptgrund, warum so viele Bücher als „gute Idee“ oder „fast fertiges Manuskript“ enden.

Wie kannst Du also Zeit zum Schreiben finden?

Ich möchte Dir an dieser Stelle 10 Methoden an die Hand geben, um Dich zu motivieren, auch in stressigen Zeiten Zeit zum Schreiben zu finden und Dein Buch endlich zu vollenden.

Die 10 besten Methoden, um Zeit für dein Buch zu finden

1) Schreibe jeden Tag mindestens 200, besser 500 Wörter

Ein durchschnittliches Fachbuch umfasst 15.000 bis 20.000, ein Roman zwischen 70.000 und 120.000 Wörter. Wenn Du nur 200 Wörter pro Tag schreibst, hast Du ein Fachbuch nach ca. 3 Monaten, einen Roman in ca. einem Jahr fertig.

Bei 500 Wörtern pro Tag reduziert sich dieser Zeitbedarf auf weniger als die Hälfte. Und für 500 Wörter brauchst Du nur rund eine Stunde.

Erstaunlich, oder?

2. Suche dir jemanden, dem Du Rechenschaft schuldig bist

Weihe engste Freunde ein.

Vielleicht unterstützt Dich Dein Partner, indem er kontrolliert, ob Du Dein Tages-/Wochenziel geschafft hast. Überlege Dir eine Belohnung oder eine Bestrafung, die bei Nichteinhalten vollzogen wird.

Sorge dafür, dass Deine Freunde Dich regelmäßig nach dem Stand Deines Buches fragen und Dir damit Feuer unterm Hintern machen.

3. Schalte Musik, Telefon und jegliche Ablenkung aus

Meine Erfahrung hat gezeigt, dass die Qualität steigt, wenn nichts zwischen dir und deinem Computer steht.

Hänge also ein „Bitte nicht stören“-Schild an deine Tür.

Musik hat die Angewohnheit, den Schreibstil zu beeinflussen, je nachdem welche Art von Musik du hörst und in welcher Stimmung du bist. Das kann jedoch auch bedeuten, dass besonders emotionale Musik dir beim Schreiben einer emotionalen Szene helfen kann.

4. Sorge dafür, dass du dich wohl fühlst – mach es dir richtig gemütlich

Eine tägliche Schreibroutine kann zu einem wunderschönen Ritual werden, weil du dir gezielt Zeit für dich und dein Projekt nimmst. Dies allein löst schon ein gutes Gefühl aus.

Hast du einen Lieblingssessel oder Lieblingsplatz zum Schreiben? Bereite dir dein Lieblingsgetränk zu, einen kleinen Snack, Schokolade und los geht’s.

5. Nutze Wartezeiten

Wenn du unterwegs bist, solltest du ab sofort immer einen Notizblock oder ein Diktiergerät dabei haben. Oft sprudelt die Inspiration an den unmöglichsten Orten los und später zu Hause bekommst du nur noch die Hälfte auf’s Papier.

Wenn du also in der Bahn unterwegs bist oder beim Arzt warten musst, nutze diese Minuten!

6. Stehe etwas früher auf oder geh etwas später ins Bett

Morgenmenschen sind besonders am Morgen bis zum Mittag kreativ und begierig, etwas zu schaffen. Wenn Du zu diesen Menschen gehörst, nutze den Energieschub am Vormittag, um zu schreiben. Viele Schriftsteller waren Morgenmenschen, aber nicht alle.

Für Nachteulen gilt: Geh etwas später schlafen und schreib am Abend.

7. Finde die Zeitfresser in deinem Alltag

Darunter verstehen wir alle Menschen, Aufgaben oder Tätigkeiten, die Deine „Zeit fressen“. Das können sein: TV, Youtube, Facebook, Twitter, E-Mail, unwichtige Meetings, Surfen im Internet, Videospiele etc.

Welche Freundschaften bringen dir etwas, welche kosten dich nur Energie?

Achte ganz bewusst darauf, was du den ganzen Tag über oder am Wochenende machst. Sind dir diese Aktivitäten wirklich wichtiger als dein Buch zu schreiben? Worauf kannst Du verzichten, um mehr Zeit zum Schreiben zu finden?

8. Definiere ein Zeitfenster von z.B. 30 Minuten oder 1 Stunde

Stelle Dir einen Wecker und dann gib Gas. Schreibe in diesen 30-60 Minuten so viel auf, wie Dir einfällt. Schreibe einfach drauf los, korrigieren und revidieren kannst Du später.

Merke: Manche Autoren können unter Druck am besten arbeiten. Vielleicht gehörst Du auch dazu.

Außerdem ist diese Schreibmethode ein wunderbarer Weg, um die Schreibblockade zu überwinden. Du hast keine Wahl, du musst einfach schreiben.

9. Setze dir kleine Ziele

Kennst du den Witz: „Wie isst man einen Elefanten?“ Antwort: „Einen Bissen nach dem anderen.“

Mach es mit dem Buch schreiben auch so. Anstatt also zu sagen: „Mein Buch soll Ende nächsten Jahres fertig sein“, setze dir das konkrete Ziel: “Die Rohfassung von Kapitel 3 muss bis nächsten Sonntag fertig sein.”

Dir ein konkretes Zeitlimit zu setzen, sorgt dafür, dass du nicht unnötig Zeit vertrödelst.

10. Bekämpfe Deinen inneren Schweinehund

Machen wir uns nichts vor: Es wird Tage geben, an denen dieser richtig laut bellt, um dich vom Schreiben abzuhalten. Du hast schlichtweg keine Lust.

Mein Tipp: Nimm Dir W. Somerset Maugham zum Vorbild.

Er hat gesagt:

„Ich schreibe nur, wenn mich die Muse küsst. Glücklicherweise tut sie das jeden Morgen um Punkt 9 Uhr.“

(Freie Übersetzung seines Zitates „I write only when inspiration strikes. Fortunately it strikes every morning at nine o’clock sharp.“)

Fang an

Einen letzten Hinweis zum Schluss: Eines Tages kommt der Moment, in dem du aufhören musst über Bücher zu lesen und anfangen, dein eigenes zu schreiben.

Jetzt ist dieser Moment.

Wenn u dein erstes eigenes Buch unter professioneller Anleitung schreiben möchtest, empfehle ich dir unseren Workshop „Buch schreiben leicht gemacht“ auf Mallorca.

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Außerdem weißt Du nach dieser Woche ganz genau, was Du zur Veröffentlichung und Vermarktung deines Buches tun musst, sobald Du wieder zu Hause bist.

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Dein Michael


  • Lieber Walter, und auch lieber Michael,
    eure Tipps kommen immer rechtzeitig, wenn ich gerade einen „Hänger“ habe. Mit eurer Aufmunterung schreibe ich weiter und weiter …

    Danke
    Ute

  • Lieber Walter und lieber Michael
    danke für eure Zeilen und ich kann sie nur bestätigen.
    Genau das alles was ihr empfiehlt habe ich gerade angewendet und über den Sommer in Italien ein Buch geschrieben. Das Manuskript ist fertig.
    Es hat sich irgendwann wie von selbst geschrieben. Zu Hause konnte ich nicht schreiben, da mich die Vorstellung ein Buch zu schreiben völlig überforderte und ich gar nicht schrieb. In Italien angekommen, beschloss ich einfach zu schreiben, ohne an ein Buch zu denken.
    Es war auf einmal ein Buch – magisch.
    Danke für eure Texte … Regina

    • Hallo Regina,
      Wow, das klingt ja toll. Ich glaube ist sollte auch mal nach Italien 😀
      Ich kann den Ratschlägen von Michael hier nur kräftig zustimmen. Es ist so viel wahres dran. Vor allem, was die kleinen Häppchen angeht. Oft blockieren wir uns selbst, weil wir das große Ganze sehen. Wenn wir aber einen Bissen nach dem anderen nehmen, dann klappt es.
      Viel Freude mit deinem Buch,
      LG, Walter

      PS
      Wie heißt das Buch denn? Hast du schon einen Titel?

      • Ja , es heißt
        „GEH DICH FREI – Gefühlte Wege der Erkenntnis“:-)
        Das war leicht für mich, da es die Methode ist, die ich entwickelte und lehre.
        ps: ja Italien und Buch schreiben sind eine geniale Kombination 🙂
        Danke für deinen Blog – wunderbar:-)

  • Lieber Michael, lieber Walter,

    danke für den Tritt in meinen Hintern. Ich schiebe ständig auf und finde immer wieder Ausreden, warum ich jetzt gerade nicht schreiben kann. Es ist wohl eher auch die Angst vor der eigenen Courage, die diese ständigen Ablenkungsmanöver einlädt. Ich starte JETZT und sage noch einmal DANKE.

    Liebe Grüße Michaela

    • Hallo Michaela,

      Freut mich riesig, dass wir dich zum Schreiben kriegen konnten. Genau das war unser Ziel: Wir wollen motivieren und inspirieren.
      Viel Erfolg mit dem Buch.
      LG, Walter

  • Stimmt alles und wusste ich (fast) alles. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich es bisher trotzdem nicht gebacken gekriegt habe, aus meiner Idee und einigen Manuskriptseiten endlich ein Buch zu machen. Vielleicht sollte ich das Geld in die Hand nehmen und tatsächlich den Workshop buchen …

    • Hallo Mike,
      Dieses Problem kenne ich. Ich habe sehr viel über das Schreiben gelesen und auch über Zeitmanagement.
      Doch die Umsetzung ist der Haken. Daran scheitern die Meisten. Genauso wissen sehr viele Menschen, wie man abnimmt und wie man sportlich lebt – doch die Umsetzung ist der Knackpunkt 😉

      Was den Workshop angeht: Ich weiß aus meiner Erfahrung, dass ich jedes Mal, wenn ich Geld und Zeit investiert habe, auch Erfolg geerntet habe. Doch die Entscheidung kann ich dir nicht abnehmen 😉

      LG, Walter

  • Hallo Michael, Hallo Walter,
    der Artikel ist Balsam für meine „geschundene“ Seele. Er enthält alles Wahrheiten, die man irgendwie schon kennt, aber in dieser Konzentration ist es herrlich zusammengefasst, sehr gut geschrieben und auf den Punkt gebracht.
    Vor Monaten war der Gedanke für mich ein Buch bzw. Ebook zu schreiben völlig utopisch, aber der Beitrag hat mich dazu bestärkt, ein solches Projekt in diesem Leben noch zu beginnen und zu vollenden.

    Danke für die Inspiration
    LG Peter

    • Hallo Peter,

      Ich kenne das. Das Buch schlummert irgendwo im Hinterbewusstsein und es ist ein entfernter, unrealistischer Traum.
      Doch wenn man anfängt, dann wird alles real. Man fängt an seinen Traum einen Stein nach dem anderen zu bauen, anstatt einfach nur zu warten.
      Ich wünsche dir viel Erfolg mit dem Buch und gib nicht auf 😉
      LG, Walter

  • Hallo Walter!

    Vielen Dank für die tollen Arschtritte ;).

    Sie kommen gerade zur richtigen Zeit. Ich befinde mich im Moment in einer großen Umbruchphase. Ich habe nach fast 20 Jahren in einer Kündigungswelle meinen Job verloren. Doch das macht mich nicht traurig, denn jetzt beginnt ein ganz neuer Lebensabschnitt.

    Jahrelang hatte ich mich schon gefragt, ob meine Arbeit in dieser Firma wirklich meine Erfüllung sein sollte und den Schritt zur Veränderung nie gewagt. Ich habe zwar nebenbei immer wieder kleine Abnabelungsversuche gestartet, aber aus den verschiedensten Gründen wurde nicht wirklich etwas Gr0ßes daraus. Ich dachte immer: „Ich kann es eben nicht. Ich bin doch viel zu klein, zu unbedeutend und zu schlecht, um wirklich ein Buch schreiben zu können, geschweige denn, etwas anderes Großes zu erreichen.“

    Unüberwindliche Grenzen waren jahrelang in meinen Kopf wie in Stein gemeißelt und ließen mich immer wieder sehnsüchtig über den Stacheldraht blicken. Manchmal beugte ich mich sogar ziemlich weit vor. Doch der Grund mich zu trauen, den Stacheldraht das erste Mal aufzuschneiden und sogar ein Stückchen über die Grenze zu gehen, war DEIN Blog.

    Es war nichts Weltbewegendes, was ich erreichte, aber dein Blog gab mir den Anstoß, dass ich mich zum allerersten Mal mit meinen „Schreibkünsten“ nach außen getraut und bei einem Wettbewerb mitgemacht habe. Dabei ging es nicht ums Gewinnen, sondern darum, endlich meine innere Hemmung zu überwinden. Als ich den Beitrag abgeschickt hatte, war mein erstes Ziel schon erreicht.

    Und so mache ich jetzt weiter. Schrittchen für Schrittchen. Ich bin dann auf das Buch „Geht-ja-doch“ von Cordula Nussbaum gestoßen, dass mir noch ein paar zusätzliche Motivationsschübe verpasst hat.

    Seitdem habe ich angefangen, zwei Blogs zu schreiben. Sie sind aber noch in der Rohfassung. Ich will jetzt auch nicht die große Bloggerin werden, sondern einfach nur üben, mich an die Öffentlichkeit zu trauen. Mein großes Ziel aber ist es, endlich mein begonnenes Buch fertig zu schreiben.

    Noch eine Frage: Da ich an dem Workshop nicht teilnehmen kann, würde gerne das E-Book-Paket von Michael kaufen. Kannst du mir sagen, wieviele Seiten es umfasst?

    Danke, danke, danke!!
    Liebe Grüße
    Silvia

    • Hallo Silvia,

      vielen Dank für Deine freundlichen Worte.

      Zu Deiner Frage:
      Das gesamte eBook-Paket umfasst über 300 Seiten. Das beinhaltet aber nicht nur die eBook-Module, sondern auch Bonusmaterial, Checklisten, Excel-Tabellen etc.

      Wenn Du weitere Fragen hast: [email protected].

      Liebe Grüße

      Michael

  • Hallo Walter,
    Deine Rechnung „Wenn Du nur 200 Wörter pro Tag schreibst, hast Du ein Fachbuch nach ca. 3 Monaten, einen Roman in ca. einem Jahr fertig.“
    gilt höchstens für die aller erste Rohfassung und auch nur dann, wenn es nichts (mehr) zu recherchieren gibt und man das Buch in einem Rutsch durchschreiben kann, ohne zwischendurch das Konzept umzustellen.
    Grundsätzlich hast natürlich absolut Recht.
    Das klare Ziel: Erste Rohfassung Kapitel 3 fertig bis Sonntag 24:00 Uhr ist super.

    Wie viele Überarbeitungsschritte man braucht, hängt von der persönlichen Arbeitsweise und vom Genre ab.
    Ich schreibe zum Beispiel einen komplizierten Gedanken erst zu Ende, auch wenn ich während des Schreibens merke, dass gerade ein Tippfehler passiert ist.
    Wenn ich beim Lesen des Absatzes mit der Formulierung nicht glücklich bin, der Inhalt aber stimmt, markiere ich die Formulierung bunt zur späteren Bearbeitung und lasse mich erst einmal nicht im Schreibfluss aufhalten.
    Überlegungen zur Gliederung oder andere grundsätzliche Fragen schreibe ich als Notiz bunt über meinen Textabschnitt.
    Manche Textabschnitte (Kapitel, Artikel) benötigen mehrere Überarbeitungsdurchgänge und müssen wie ein Hefeteig zwischendurch mehrere Stunden oder Tage ruhen.
    Deshalb setze ich mir Tagesziele für Rohentwürfe und Überarbeitungen und Wochenziele zur Fertigstellung.

    Wenn alle Kapitel fertig sind, braucht sicher das Buch als Ganzes noch Überarbeitung.
    Irgendwann ist es dann gut.
    Hier hakt es bestimmt bei vielen Autoren. Wie gut ist gut genug?
    Ganz sicher wird es niemals perfekt sein.
    Eines Tages muss man sein Baby auch gebären.
    Dafür sollte man sich ebenfalls ein festes Ziel setzen, sobald man sich einen Überblick über die noch anstehenden Schritte zutraut. Zum Beispiel: nach der dritten Gesamtbuch Überarbeitung lege ich ein festes Datum zur Fertigstellung fest.

    • Hi Lita,

      Ja, irgendwann muss man sein Baby auch gebären. Oft schieben wir den Start zu lange vor uns her und machen uns verrückt mit Verbesserungen und kleinen Änderungen.

      Doch ein Buch ist nie perfekt. Das muss man sich irgendwann eingestehen und dann das Ding raushauen 😀

      Danke für deinen ausführlichen Kommentar.

      LG, Walter

  • Lieber Walter,

    danke für diesen motivierenden Artikel, ich habe erst vor kurzem Deine Seite gefunden und bin total begeistert, es scheint, als hättest Du immer die richtigen Tipps für mich 😉 Ich beginne gerade damit einen Blog aufzubauen, was ich mir ja eigentlich gar nicht zutraue, aber ich mache es trotzdem 🙂 Und ein Buch schreiben möchte ich ohnehin …. Ganz viele Baustellen, aber dank Deiner Artikel gelingt es mir dran zu bleiben…

    DANKE!

    Liebe Grüße
    Sandra

  • Lieber Walter,
    lieber Michael,

    ich schreibe seit nunmehr 13 (!!) Jahren an meinem Buch (ein Fantasy-Roman). Ich habe ihn mit 13 Jahren angefangen zu schreiben. Ich bin schon ziemlich weit und hänge nun bei der Vorbereitung zur Endschlacht. Anstatt weiterzuschreiben lese ich den bestehenden Teil immer und immer wieder durch und überarbeite ihn. Ich weiß, dass es der falsche Weg ist. Ich traue mich aber auch nicht, das Ende anzufangen, weil dann zwangsläufig Charaktere sterben müssen und das fällt mir sehr schwer zu formulieren.

    Dieser Artikel hat mich aber dazu motiviert, mir selbst das Schreiben wieder schmackhaft zu machen und der Trick mit 500 Wörtern am Tag in so simpel wie genial.

    Wenn ich fertig bin, bekommt ihr ein Exemplar 😉

    Liebe Grüße,
    Sarah

  • Guten Tag Zusammen 🙂

    Ich bin 16 Jahre alt und habe noch nicht so viel Erfahrung beim schreiben eines Buches. Jedoch habe ich nun schon über 70 Seiten geschrieben und möchte zum Ende kommen, aber mir fallen keine passenden Ideen ein. Was kann ich da tun ?

    Lg Davina

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    Deine ersten 10.000 Leser:
    Mit diesen 11 Rezepten in meinem E-Book.

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