Januar 30

108 comments

10 Gründe, warum ich schlechte Texte schreibe – und auch publiziere

Schlechte texte schreiben ist nicht schlecht. Man kann daraus eine Menge lernen. Autor, Schriftsteller werden.Der Saal lacht.

Ich werde rot.

Ich lache nicht mit – denn der Saal lacht über mich. Ich habe mich versprochen. Was aus meinem Mund herauskam war eine komische Mischung aus dem, was ich dachte und dem, was ich sagen wollte.

Der Saal findet das komisch. Ich nicht.

Ich habe mich blamiert.

Und trotzdem gehe ich immer wieder auf die Bühne. Trotzdem traue ich mich immer wieder vor Menschen. Ich habe Angst Fehler zu machen, und trotzdem tue ich, was ich tue.

Und genau darum geht es hier.

Hast du Angst vor Fehlern?

Ich bin ehrlich: Ich habe Angst vor Fehlern. Ich habe Angst davor, dass meine Texte niemandem gefallen. Ich habe Angst, dass meine Kunden einen Text ablehnen. Ich habe Angst, dass ein „Hater“ einen bösen Kommentar unter meinem Blog postet.

Erst gestern habe ich mich vor einem Kunden blamiert. Ich schickte ihm nicht die fertige Version, sondern den Entwurf. Der Kunde dachte es sei die fertige Version und kritisierte den Text.

Kein gutes Gefühl…

Die Angst vor Fehlern sitzt immer auf meinen Schultern und flüstert in mein Ohr: Du kannst das nicht, du schaffst das nicht, die anderen sind besser als du.

Sportler haben Angst vor Turnieren – und gehen trotzdem aufs Feld.

Autoren haben Angst vor dem Publizieren – und gehen trotzdem zum Verlag.

Blogger haben Angst vor Ablehnung – und drücken trotzdem aufs Veröffentlichen-Knöppchen.

Angst ist nichts Schlimmes. Angst ist normal. Angst ist überall.

Doch eins musst du heute lernen. Diese Lektion lerne ich selbst immer wieder:

Tue, was du fürchtest.

Warte nicht, bis die Angst weg ist und du dich mutig genug fühlst. Warte nicht, bis du dich „gut genug“ fühlst, dein Buch zu schreiben. Warte nicht, bis dir jemand die Erlaubnis gibt ein Autor zu sein.

Denn dieser Moment wird nie kommen.

Du wirst dich ins Grab warten.

Habe Angst und tue, was du fürchtest. Handle, obwohl du Angst hast.

Schreibe, obwohl du dich unsicher fühlst. Schreibe, obwohl deine Eltern gesagt haben, dass du kein Talent hast. Schreibe, obwohl du keine Uni besucht hast.

Schreibe.

Angst hat die Fähigkeit und zu lähmen. Deshalb müssen wir Autoren gegen diese Angst ankämpfen. Nicht nur im Kopf, sondern mit Handlungen.

Nur wenn du tust, was du fürchtest, wird die Angst weichen. Nur wenn du handelst, kannst du die Angst besiegen.

Und deshalb schreibe ich auch Texte, die nicht perfekt sind. Deshalb schreibe ich Texte, die einigen Menschen nicht gefallen. Deshalb schreibe ich einfach schlechte Texte.

Aber ich schreibe – und publiziere.

Durch das Schreiben schlechter Texte lerne ich eine Menge. Hier sind meine wichtigsten Lektionen:

1) Ich weiß, was nicht funktioniert

Ich habe nicht versagt. Ich habe 10.000 Wege herausgefunden, wie es nicht funktioniert.

– Thomas Edison

Thomas Edison brauchte unendlich viele Versuche, um endlich das richtige Material für die Glühbirne zu finden.

Jeder Fehlschlag war für ihn keine Niederlage. Stattdessen machte er auf seiner langen Liste ein Häkchen: „Ok, das funktioniert also auch nicht…“

Gutenberg musste die richtige Legierung für seine Lettern finden. Er ging pleite. Er nahm Schulden über Schulden auf und starb als armer Mann. Aber heute verdanken wir ihm den Aufbruch in die Neuzeit.

Mit jedem schlechten Text finde ich einen neuen Weg, der nicht funktioniert. Ich probiere einen neuen Einstieg aus – ich sehe, wie die Leserzahl sinkt.

Ich probiere eine andere Textstruktur aus und höre von Lesern: „Dein Text ist unübersichtlich“.

Mit jedem schlechten Text komme ich dem guten Text einen Schritt näher. Klick um zu Tweeten

2) Ich weiß nicht, wann der Goldschatz kommt

Ein Goldgräber machte sich eines Tages auf, um Gold zu suchen. Hochmotiviert grub er sein erstes Loch. Er grub und hackte, was das Zeug hält.

Doch nach 9.999 Schippen gab er auf. Dabei war der Goldschatz vielleicht nur eine Schippe entfernt. Oder zwei Schippen oder zehn?

Fakt ist: Wir werden es nie erfahren.

Warum? Weil der Goldgräber aufgab.

Wenn ich aufhöre zu schreiben, dann habe ich schon verloren. Klick um zu Tweeten

Ich weiß nicht, wie weit mein „großer Durchbruch“ noch entfernt ist. Du weißt es auch nicht. Vielleicht ist dein Durchbruch nur noch 5 schlechte Texte entfernt. Vielleicht auch 100.

So oder so: Wenn du aufhörst zu schreiben, wirst du es nie erfahren.

3) Ich glaube

Ich glaube, dass nichts vergeblich ist. Ich glaube, dass man zuerst säen muss, um zu ernten. Ich glaube, dass Nägel kein Kleinkram sind.

Wer ein Haus bauen möchte, braucht Nägel. Das sind diese kleinen, spitzen Dinger aus Stahl. Kleinkram eigentlich. Aber ohne sie geht es nicht.

Meine ersten Blogbeiträge erreichten vielleicht drei Menschen. Doch diese drei Menschen war es wert. Es war nicht vergeblich.

Meine ersten Blogbeiträge waren schlecht, aber sie waren nicht vergeblich.

Nichts ist vergeblich.

Nur manchmal hat es nicht den Effekt, den wir uns wünschen.

4) Ich hebe nicht ab wie Aladdin

Die Versuchung ist groß: Wenn ein Text so richtig einschlägt und Leser begeistert, ist die Versuchung groß arrogant zu werden.

Die Versuchung ist groß abzuheben und sich zu benehmen wie Aladdin, der sich als Großprinz ausgab – in Wirklichkeit war er nur ein Straßenjunge.

Schlechte Texte und Niederlagen bringen mich immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Und das ist gut so.

Denn eine wichtige Eigenschaft eines Autors ist Demut. Demut braucht man, um zu lernen. Demut braucht man, um Kritik richtig anzunehmen.

Schlechte Texte sind ein Anker und halten mich davon ab, ein arrogantes Schwein zu werden.

5) Ich bleibe hungrig wie ein Wolf

Ich hasse es, wenn Menschen über einer Sahnetorte philosophieren und sich über die schlechte Qualität der Kirschen beschweren.

Solche Menschen sind satt. Sie sind übersatt. Sie sind vollgefressen.

Solche Menschen essen kein trockenes Brot oder halbfertige Kartoffeln.

Ich möchte nicht dazugehören. Ich möchte nicht zu den Autoren gehören, die alles kritisieren können, aber selbst nichts backen. Ich möchte hungrig bleiben. Wenn ich das Gefühl habe, dass alles perfekt ist, dann werde ich satt. Dann werde ich selbstzufrieden.

Schlechte Texte helfen mir hungrig zu bleiben. Hungrig nach mehr. Hungrig nach persönlichem Wachstum und hungrig nach Kritik.

Zeige mir einen zufriedenen Mann – und ich zeige dir einen Versager.

– Thomas Edison

6) Über Geschmack streitet man nicht

Viele Texte sind Geschmackssache. Ob ein Text gut oder schlecht ist, hängt also davon ab, ob er den Geschmack des Lesers trifft.

Wenn einem Leser mein Text nicht gefällt, dann ist der Text nicht automatisch schlecht. Vielleicht ist der Leser einfach nicht die Zielgruppe. Vielleicht war der Text gar nicht für ihn bestimmt.

Wenn du also weißt, für wen du schreibst, dann solltest du ihren Geschmack kennen.

Schreibst du für Banker, Mediziner oder Juristen? Oder schreibst du für Harry, Dick und Jane vom Kiosk nebenan?

Wenn dein Text kritisiert wird, dann musst du das Geschmäckle ändern – oder das Publikum.

7) Schmerz gehört zum Wachstum

Bevor ein Baum wachsen kann, muss der Samen zunächst sterben. Er muss aufbrechen und keimen. Dieses Aufbrechen tut weh.

Wir Menschen sind nicht anders. Wir Autoren sind nicht anders.

Einige Autoren (Blogger, Texter, Schriftsteller, was auch immer) wollen wachsen – aber ohne Schmerzen.

Einige Autoren wollen Erfolg, aber keine schlaflosen Nächte.

Das funktioniert nicht.

Ohne Schmerz können wir nicht wachsen. Deshalb nehme ich den Schmerz in Kauf. Ich akzeptiere ihn. Ich versuche nicht, ihm auszuweichen.

Wenn du als Autor wachsen möchtest, dann suche den Schmerz. Klick um zu Tweeten

Suche eine Bühne, auf der du dich blamieren kannst. Nach 10 Blamagen wird der erste Erfolg kommen.

Ohne Blamagen wird gar nichts kommen.

8) Ich werde nie bereit sein

Ich kenne zahlreiche Menschen, die auf den perfekten Moment warten. Wenn ich sie besuchen möchte, gehe ich einfach zum örtlichen Friedhof.

Denn wer auf den perfekten Moment wartet, der wird sich ins Grab warten.

Wenn ich an meinen Texten feilen, drehen und korrigieren würde, bis sie perfekt sind, dann hättest du nie im Leben eine Zeile von mir gelesen. Denn perfekt ist nichts.

Wenn du also nur perfekte Texte schreiben und publizieren willst, dann wirst du folgendes publizieren: Nichts.

Wenn du mein kostenloses eBook für Blogger kennst, dann sind dir dort bestimmt ein paar Rechtschreibfehler aufgefallen. Oder Grammatikfehler, oder Tippfehler.

Das weiß ich, weil es mir meine Leser gesagt haben 😉

Und trotzdem habe ich es publiziert.

9) Ich verliere niemals

„I never lose. Sometimes I win, sometimes I learn.“

Dieses Zitat bringt es auf den Punkt. Wenn ich einen schlechten Text schreibe, der im Endeffekt nur im Mülleimer landet, dann habe ich nicht verloren.

Ich habe gelernt. Ich habe gelernt, zu schreiben. Ich habe gelernt, Sätze aneinanderzureihen. Ich habe gelernt, meine Finger zu bewegen.

Schreiben lernt man immer noch am besten durch Schreiben.

Du verlierst niemals. Es sei denn, du hörst auf zu schreiben. Klick um zu Tweeten

10) Haters gonne hate


Gif-Quelle: Know Your Meme

Macher werden immer machen. Hasser werden immer hassen. So what?!

Manchmal liegt es nicht am Text. Manchmal liegt es wirklich am Empfänger.

Ein Buch ist ein Spiegel. Wenn ein Affe reinschaut, wird bestimmt kein Apostel herausschauen.

– Georg Christoph Lichtenberg

Lass dich also nicht verunsichern.

Du solltest immer auf konstruktive Kritik achten. Höre immer auf Verbesserungsvorschläge. Höre immer auf die Meinung anderer.

Aber ignoriere die Hater, die Hasser. Sie wollen einfach nur hassen. Lass sie. Das ist auch meist das Einzige, was sie können.

Schreiben, hinfallen, aufstehen, Krone zurechtrücken, weiterschreiben.

Und lass die Angst vor Hatern dich nicht stoppen.

Geh jetzt hin und schreibe schlechte Texte

Jetzt siehst du, wie gut und befreiend es seien kann, schlechte Texte zu schreiben.

Geh jetzt hin und schreibe „schlechte Texte“. Sei unperfekt. Sei unfertig. Aber schreibe.

Höre niemals auf zu schreiben.

Niemand kann dich dann aufhalten – außer du selbst.

Sei großartig, schreib großartig,

Walter

Weiterführende Links:

# Erstelle in 7 Minuten deinen eigenen Blog

# Binde deine Leser und baue eine E-Mail-Liste auf

# Als Autor musst du zuerst säen, dann ernten

# Wie du deinen ersten Kunden findest

# Warum du noch immer kein Buch publiziert hast


    • Ich finde den Beitrag richtig klasse. Aufbauend und Mut machend um weiter zu schreiben, genau wie du sagst nie aufzugeben. Besonders gut finde ich das Beispiel mit dem Goldschatz, dass auf so viele Bereiche im Leben zutrifft.
      Wir sind vielleicht noch ein Schritt vom Erfolg entfernt und geben bereits vorschnell auf.
      Ich hab zurzeit auch öfter Schreibblockaden und denk im Stillen dann, dass ist ein zu umfangreiches Projekt vielleicht sollte ich es lieber lassen.
      Aber ich hab bis jetzt noch nicht aufgegeben ich bin nur auf zuviel Themen und Jahreszahlen gleichzeitig fokussiert.

      • Zu viele Themen ist immer gefährlich.
        Ein Schritt nach dem anderen. Auch wenn das nicht so spannend ist. Man muss sich durch die Wüste kämpfen, um eine Oase zu finden.
        Alles LIebe,
        Walter

  • Hallo Walter,

    sehr interessant geschrieben.
    Manchmal habe ich auch so meine Schreibblockaden, aber bei mir ist dann eher das Problem, dass mir zu viele Themen im Kopf rum schwirren und ich dann nicht mehr weiß, wo ich anfangen soll. Ich versuche schon immer Artikel zu planen, aber dann kommt mir doch wieder etwas Interessantes in die Quere und ich komme nicht mehr dazu, die geplanten Texte ordentlich auszuführen.

    Liebe Grüße

    fantasylife

    • Wenn man sich FÜR etwas entscheidet, dann entscheidet man sich automatisch auch GEGEN alles andere. Du musst (glaube ich) den Mut finden auch zu manchen Dingen „Nein“ zu sagen. Widme dich einem Text. Damit sagst du (vorerst) Nein zu den anderen Texten.
      Fokus!
      Ich weiß, dass das nicht leicht ist. Ich habe auch dieses Problem oft genug. Noch jemand hier? 😀
      LG, Walter

  • Ein sehr schöner Artikel, in dem noch mehr Wahres steckt. Ich ertappe mich auch immer wieder dabei, wie ich mit etwas hadere und selbst Lob nicht annehmen kann, weil ich denke, es hätte besser sein können. Dann rufe ich mir wieder ins Gedächtnis, das Perfektion doch schnell langweilig ist und gehe einfach Schritt für Schritt meinen Weg weiter. Mal bergauf, mal bergab. Mir hilft dabei immer der alte Spruch: „Man wächst an seinen Herausforderungen“. Und da wächst man halt vor allem an seinen Fehlern.

    • Hi Nicole.
      Stimmt. Man wächst mit seinen Herausforderungen. Deshalb ist es wichtig, dass man sich traut neue Herausforderungen anzunehmen. Man muss sich auch auf die große Bühen trauen – dann darf man auch große Stücke spielen.
      LG, Walter

  • Vielen Dank Walter für diesen Beitrag. Wer nicht wagt der wird auch nicht gewinnen. Ob etwas gut ist, erfährt man immer erst danach. Für Fehler muss man sich nicht schämen. Fehler sind menschlich…

  • Danke, das war ein guter Stubser. 🙂
    Nur Punkt 7 ist für mich nicht mehr stimmig. Ich hab für mich beschlossen, dass der Schmerz nicht mehr zum lernen und zum schreiben dazugehört. Aber ich glaub, das muss jeder für sich entscheiden.

    Außerdem frag ich mich inzwischen: Was ist denn ein „guter“ Text? Antwort: Der Text, der gelesen wird. Und egal, ob der Leser ihn mag oder nicht mag… auch der Hater hat den Text gelesen, also ist er gut. 😉

    LG Gabi

    • Hmm…Gelesen werden ist glaube ich nicht das einzige Kriterium. Ich denke man sollte unterscheiden, welches ZIEL man hatte.
      Soll der Text verändern? Verärgern? Motivieren? Zum Nachdenken anregen?
      Wenn man das geschafft hat, dann denke ich, ist der Text gut.

      Gelesen werden auch die Beiträge von Upworthy.com und Heftig.co. Aber viele fühlen sich durch die Überschrift veräppelt und haben am Ende das Gefühl, dass sie mit dem Thumbnail übers Ohr gehauen wurden 😉 Ich jedenfalls 😀

      Wenn man das Ziel hat gelesen zu werden, dann treffen sich unsere Meinungen wieder 😉
      LG, Walter

    • Wenn ich über den Schreibtischen mancher Menschen hänge, fühle ich mich schon langsam wie Lenin 😉
      Scherz.
      Freut mich, dass dir der Text gefällt. Möge er dich immer motivieren, wenn zu viel Perfektion dir die Sicht versperrt.
      LG, Walter

  • Mein Sohn hat mich auf dich aufmerksam gemacht und einfach meine E-Mail für die News angegeben…Das hat er gut gemacht :-)))
    Vieles von dem was du schreibst hat mir schon geholfen !
    Und ich finde auch diesen Beitrag sehr ermutigend…das, was wir Menschen brauchen: ERMUTIGUNG:-)!!!
    Danke auf für deine Offenheit, die man dahinter sehen kann…
    Weiterhin viel Erfolg beim Schreiben!
    Die noch-nicht-mal-zwei-Wochen-Bloggerin Ute

    • Genau.
      Eric Thomas sagt: Wenn wir aufgeben, dann bleibt der Schmerz für immer. Der Schmerz, der uns fragt: Was wäre wenn…?
      In diesem Sinne: Danke für deinen Kommentar.
      LG, Walter

  • Hallo Walter,

    naja, Angst habe ich eher nicht, aber komisch ist einem manchmal, wenn dort einer Dinge im Kommentar schreibt die einem die sprichwörtlichen Fußnägel hochklappen lassen. Wo du manchmal denkst, „Macht der das aus Schabernack, oder ist da wirklich etwas dran“.
    Aber gut, wie Du schon im Artikel erwähnt hast, da muss man halt drüber stehen und weiter machen. man kann eh niemals allen Leuten alles recht machen – geht nicht …

    Weiter so …

    Lg.
    Maik Strunk

    • Danke für deinen Kommentar.
      Ich frage mich auch manchmal: „Haben die Leute nichts besseres zu tun als herumzutrollen?“
      Aber ein gutes Sprichwort ist: „Wer den Ball hat, der wird auch angegriffen.“
      Deshalb sollte man Trolle auch als Lob ansehen.
      Allerdings sollte man die Ohren immer für konstruktive Kritik offen lassen.
      LG, Walter

  • Hallo Walter, mein Motto lautet:
    Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben. Ausreichend gut ist die Devise!

    Als Baby und Kleinkind wussten wir instinktiv, dass Hinfallen nicht das Ende bedeutet sondern einfach nur einen weiteren Versuch braucht, bis wir laufen konnten. Hätten wir damals schon so gehandelt, wie wir es heute sehr oft tun, dann würden wir alle im Rollstuhl sitzen oder auf dem Boden kriechen.

    Danke für diesen aufrüttelnden Beitrag.
    Liebe Grüße – Christine

  • Deine leicht ironische Art Texte zu verfassen unterhält mich immer wieder.
    Wirklich motivierende Worte, dann werde ich mich mal ans schreiben machen…

    Beste Grüße

  • Danke, Walter, für diesen aufrüttelnden Inhalt.
    Ich steh mit meinem Blog noch in den Startlöchern. Dein Text macht Mut, die Startpistole trotz allerlei zu erwartender Unwägbarkeiten und Unzulänglichkeiten selbst in die Hand zu nehmen und abzudrücken. Wenn ich’s nicht tu, tut’s niemand.
    Dein Artikel kommt in meinen „Erste Hilfe-Koffer“. Ich wette, ich werd ihn unterwegs brauchen… :0)
    Lieben Gruß
    Dagmar

  • Lieber Walter,

    Danke für die umfangreiche Auflistung. Ich werde sie mir für meine nächste Schreibblockkade gut aufbewahren.
    Ich gehe soweit mit: lieber einen schlechten Text als gar nichts geschrieben. Ok.
    Aber wenn ich meine Meinung mitteilen, Informationen verbreiten möchte, dann denke ich, sollte es auch verständlich und gut strukturiert sein.
    Ich befürchte nicht ernst genommen zu werden, wenn ich mich nicht richtig ausdrücken kann, um das Wesentliche zu transportieren.
    Und genauso wichtig finde ich es auf Rechtschreibung und Grammatik zu achten. Besonders weil ich weiß, daß mir das schwer fällt. Also lass ich wichtige Texte (nicht Kommentare 😉 ) gegenlesen. Ich finde einen respektvollen Umgang als erstrebenswert. Darunter verstehe ich auch, daß ich mir Mühe gebe den Text verständlich und grammatikalisch und in richtiger Rechtschreibung zu verfassen. Nicht pingelig. Aber so, daß mein Leser merkt, daß es nur Flüchtigkeitsfehler sind und nicht grobe Patzer.
    Ich mag es nicht, wenn ich einen Blogbeitrag lese, in dem der Lesefluß gestört ist, weil in jedem Satz etwas nicht stimmt. Wo ist da die Wertschätzung dem Leser gegenüber?

    • Hi Tina,
      Du hast vollkommen Recht.

      Ich rufe in diesem Beitrag nicht auf, schlechte Texte BEWUSST zu schreiben.

      Ich meine: Schreibe das BESTE, das du ZURZEIT zu bieten hast. Schreibe so gut, wie du kannst.
      Dass der Text „schlecht“ ist, erfährst du aber erst im NACHHINEIN. Durch Leser, Reaktionen oder den Kunden.

      Ich bin voll bei dir: Gegenlesen, korrigieren, verbessern.

      Aber: Nicht in alle Ewigkeit 😉

      LG, Walter

  • hey Walter,
    ich war wirklich gespannt, nachdem ich die Mail mit dem neuen Beitrag bekommen hab 😉 cooler Beitrag – danke für die Motivation, die brauche ich grade 🙂

  • Hallo Walter,

    vielen Dank für diesen Artikel! Seit Anfang des Jahres beschäftige ich mich mit dem Thema Blog und habe mir in den Kopf gesetzt, einen eigenen Blog zu starten… Zwischendurch sah ich vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr… langsam lichtet sich das Dickicht ein wenig und ich habe auch schon erste Ideen zu Themen für meine ersten Artikel.

    Ich werde mir Diesen Artikel ausdrucken und an die Wand hängen 😉 Durch diese Inspiration fällt der Startschuss sicher deutlich früher!

    Vielen Dank dafür!

  • Das sehe ich nicht so. Sicher will man möglichst perfekte Texte schreiben, aber wer hat ständig diese Eingebungen bzw. die Ruhe usw. dafür???
    Aber absichtlich schlechte Texte würde ich nun auch nicht gerade schreiben. 😉 Ich schreibe auch mehr für mich als für die anderen! 🙂 Blogs sind Online-Tagebücher … allerdings wer überwiegend aus anderen Gründen bloggt, da mag das zutreffen. Was andere über meine Texte denke, ist mir ziemlich schnuppe. Auf mich selbst kommt es an, ob es MIR etwas ausmacht! Oder ob MIR MEINE Texte gefallen … sonst würde ich sie kaum absenden …
    Viele Grüße
    Sara

    • Hi Sara,

      Mir gefallen meine Texte eigentlich auch immer 😉

      Ich rufe in diesem Beitrag nicht auf, schlechte Texte BEWUSST zu schreiben.
      Vielmehr rufe ich auf zu schreiben, so gut wie man kann. Das Beste raushauen.
      Und im nachhinein sieht man, dass der Text „schlecht“ war, weil der Kunde, der Leser – oder auch man selbst – den Text nicht mögen.

      Mein Ziel war es, zu sagen: Schreibt das Beste. Wenn sich herausstellt, dass es schlecht war, dann schreibt weiter. Immer weiter. Dann werdet ihr immer besser.

      Danke für deinen Kommentar. Ich muss wohl noch an meinem Ausdruck arbeiten, wenn das nicht klar rübergekommen ist…
      LG, Walter

  • Hallo Walter,

    wer keine Fehler macht, macht gar nichts. Ich weiß zwar nicht, von wem das Zitat stammt, aber ich versuch, mich immer wieder damit zu ermutigen und einfach weiterzumachen. Dein Post bestätigt mich. Jeder hat das Recht, etwas zum ersten Mal (oder auch zum hundersten Mal) und schlecht zu machen. Und ja, genau, man fällt nicht tot um, nur weil man eine Sache nicht perfekt macht. Toller Beitrag, toller Blog.
    LG Goldregen

  • Lieber Walter,
    obwohl du lesbar und spannend zu schreiben verstehst – ich bin nicht einverstanden. „Weißt du wie viel Sterne stehen, an dem weiten Himmelzelt?“ heißt ein Kinderlied – in Abwandlung davon: wieviel Daten werden jeden Tag produziert, wieviel Datenmüllhalden gibt es – eine weitere zu eröffnen, dazu habe ich keine Lust. Schlechte Texte sind für den Müll oder den Server für die zu vergessenden Daten. Schlechte Texte darf jeder schreiben, nur sie auch zu veröffentlichen macht den Bereich, in dem sie zu lesen sind, zu einer Schlafstätte. Das braucht kein Mensch. Deshalb warte ich mit der Veröffentlichung meines Textes, bis ich so weit bin, viele Menschen bewegen, berühren, erreichen zu können – und das gelingt nicht mit schlechten Texten.
    Gruß
    Thomas

    • Hallo Thomas,

      Asche über mein Haupt.

      Anscheinend muss ich noch an meiner Verständlichkeit arbeiten. Es tut mir leid, wenn du mich falsch verstanden hast.

      Ich rufe eben nicht auf, BEWUSST schlechte Texte zu schreiben. Ich hasse auch die billigen, schlecht geschrieben, schlecht recherchierten BliBlaBlub-Texte.

      Ich meine: Schreibe das Beste, das du zurzeit kannst. Schreibe DEIN Bestes.

      Dass der Text schlecht ist, zeigt sich erst NACHHER. Und dass kann Autoren und Blogger vernichtend demotivieren. Dafür war der Beitrag. Sorry für das Missverständnis 😉

      Schön, dass du mit dabei bist.
      LG, Walter

    • Hallo Thomas,

      ich verstehe, was du meinst, möchte dir aber trotzdem widersprechen. Das von dir angeführte Kinderlied geht folgendermaßen weiter: Gott der Herr hat sie gezählet, dass ihm keines fehlet. Oder so Ähnlich.
      Mit anderen Worten: Wir sind alle wertvoll, auch wenn wir stümpern.

      Wenn du mit der Veröffentlichung deiner Texte wartest, bis du meinst, dass sie viele Menschen berühren, hat jemand anders schon Shades of Grey Teil 200 geschrieben. Und alle sind entzückt. Ich weiß nicht, inwieweit das auch für Blogs gilt, aber vermutlich wird auch hier zutreffen: Was gut ist und vor allen Dingen was bewegt, hängt von vielen Faktoren ab. Nicht unbedingt Perfektion.
      LG Goldregen

  • Hallo Walter,

    vielen Dank für diesen Mut machenden Text. Oftmals sitze ich auch deutlich länger über meinen Texten als ich müsste, ohne sie dabei noch besser zu machen und das nur, weil ich Angst vor negativem Feedback der Leser habe. Man verkauft sich das dann selbst als Perfektionismus. 😉
    Aber nur durch Schreiben kann man lernen besser zu schreiben und nur durch konstruktive Kritik kann man immer noch besser werden.

    Viele Grüße
    Jahn

  • Danke für die Zitate, vor allem von Edison: hättest Du sie nicht schon in den Beiträg integriert – ich hätte sie Dir als Kommentar hinzu gefügt 🙂

    Fehler sind doch dazu erfunden wurden, damit sie auch gemacht werden, oder nicht? Ich meine, wie sollte sich so ein armer denn Fehler fühlen, wenn er nie leben darf?

    In diesem Sinne: weiter machen! 😀

  • Ja, und genau jetzt nehme ich wieder so etwas wie Erdanziehung war 😉 Danke für deine klugen Worte. Sie haben Gewicht. Wie ein geworfener Stein der übers Wasser gleitet, mehrmals die Oberfläche berührt und dann versinkt.
    Ich mag die Leichtigkeit dabei. Sie wirkt so viel echter als die ganzen Unzulänglichkeiten, die einem zubrüllen, daß man das Veröffentlichen doch lieber lassen soll. Verrückt, manchmal entsteht das Gefühl als geht’s um Leben und Tod, wenn man sich sichtbar machen will.
    „Nimm das Leben nicht so ernst, du überlebt es eh nicht“ Herkunft unbekannt. Für mich ne echte Orientierungehilfe 🙂

    • HI Kerstin,
      Freut mich, dass ich dich motivieren konnte. Ja, es geht nicht um Leben und Tod.
      Ein weiteres Zitat, dass dir auch helfen kann:
      „Ich habe in der ganzen Zeit drei Dinge über das Leben gelernt: Es geht weiter.“
      LG, Walter

  • Hallo Walter,
    ich bin gerade über deinen Blogartikel gestolpert, der erste, den ich von dir lese, aber bestimmt nicht der letzte! Ich bin von A bis Z deiner Meinung, bin ein Mensch, der dies anderen Menschen ähnlich sagen würde. Und bin gerade nur glücklich und dankbar, dass ich deine Worte lesen konnte, denn heute (!), ganz besonders heute brauchte ich solche Worte, die sich an MICH richten! Danke danke danke von Herzen. Mein Kopf wird wieder leichter, ich zücke meinen Füller (bin da ein bisschen altmodisch 😉 ) und ich kehre frohen Mutes an meinen Schreibtisch zurück.
    Super. Ich bin glücklich.
    Ich grüsse dich.
    miRjana

    • Hi miRjana,
      Wow, ich bin echt froh, dass ich dich motivieren und bestärken konnte. Genau das ist mein Ziel. Dass Menschen wieder den Mut finden sich an den Schreibtisch zu setzen.
      Ich freue mich darauf mal von dir zu lesen.
      LG, Walter

  • Hallo Walter,

    wieder ein toller Artikel, der Mut macht – danke dir! Vir allem die Aussage, dass man das machen sollte, wovor man Angst hat, um weiterzukommen, kann ich bestätigen.

    Meistens mache wir uns viel zu viele Gedanken um Dinge, die wir (vermeintlich) nicht können, nur um einen Pseudogeund zu haben, nicht ins Handeln zu kommen. Doch so kann mansich nicht weiterentwickeln und vor allem: nie sein volles Potenzial entfalten!

    Schreiben/Bloggen/etc. ist ein Prozess, in den man nach und nach hineinwachsen darf. Jeder hat mal klein angefangen, doch die „Großen“ unterscheiden sich darin, dass sie immer weiter gemacht haben.

    In diesem Sinne: Krone auf und weiterlaufen 🙂

    Liebe Grüße,
    Melanie

    • Hi Tintenhexe,
      Nein, du bist nicht allein. Und schon gar nicht bist du die Einzige, die Angst hat. Schließ dich uns an und überwinde deine Angst. Finde etwas, das wichtiger ist als die Angst und dann tue, was du fürchtest.
      LG, Walter

  • Hallo Walter!

    Absolut toller Text und ich fühle mich als hättest du mir grad auf die Schulter geklopft! Ich habe einen Blog gestartet und bekomme tolle Reaktionen auf meine Texte. Richtig geil, aber zugleich spüre ich den Druck das Niveau halten zu müssen. Auf keinen Fall einen schlechten Text produzieren! Ich stelle mir sogar vor, dass meine Fähigkeiten wie durch Zauberhand einfach verloren gehen und ich gar keine Texte mehr schreiben kann! Irrsinning.

  • Lieber Walter,

    das gibt Mut.
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es persönlich oft schwer einzuschätzen ist, wie gut ein Artikel tatsächlich ist bzw. wie gut dieser Artikel ankommt.

    Ich habe schon Artikel veröffentlicht, bei denen ich glaubte, dass sie wirklich nicht gut sind und die Leser sie geliebt haben.
    Und ich habe Artikel veröffentlicht die ich super gefunden habe, aber meine Leser nicht. 😉

    Dein Artikel macht mir Mut, weiter an meinen Texten zu arbeiten.
    DANKE
    Alles Liebe
    Robert

  • Vielen Dank für die netten Worte dazu und deinen Gedanken. Stimme dir da schon zu und musste dein erstes Zitat direkt retweeten. Oft schreibe ich gerne drauf los und lasse meinen Gedanken freien Lauf. Nicht immer kontrolliere ich sie noch einmal und einen kleinen Rechtscrhreib- oder Grammatikfehler lasse ich auch gerne mal stehen. Empfinde dies nicht als tragisch und wie man seine Gedanken niederschreibt, ist sicher jedem selbst überlassen.

    • Zu viel korrigieren und redigieren bringt dich auch aus dem Fluss. Deshalb sollte man diese zwei Prozesse voneinander trennen. Schreiben und Redigieren sind zwei verschieden Modi.

  • Ich finde deine Text gar nicht so schlecht 😉
    Nein, quatsch. Sie sind sogar so gut, dass du auch mich inspiriert hast, das Schreiben anzugehen. Ich hab die Veröffentlichung meines Blogs zwei Wochen lang vor mir hergeschoben weil ich ständig zwischen „ich hab total geile Artikel“ und „ohje, was, wenn das alle furchtbar finden?“ geschwankt bin. Aber wers nicht versucht kann auch nicht wachsen.

    Danke für deine motivierenden Artikel!
    LG
    Steffi

  • Ein spannend geschriebener Text. Vor allem, da er entdeckt werden will. Ähnlich wie die Fahrt von Christoph Kolumbus verfolgt man beim Schreiben eines Textes ein Ziel. Ob man am Ende dort ankommt, zeigt die Zukunft. Vielleicht landet man statt in Indien in Amerika. Wichtig ist, dass man sich auf den Weg begibt. Jede Reise ist ein besonderes Abenteuer.

    In diesem Sinne

    Ralph

    • Hi Ralph,
      Den Vergleich mit Columbus finde ich cool. So habe ich das noch nie gesehen. Aber du hast Recht – man muss die Reise genießen, egal wo man am Ende landet.
      LG, Walter

  • Ach du bist ja der Hammer! Wie herrlich, wie schön und ich danke dir und kann nur sagen, mach weiter so und sei unperfekt! 🙂 Ich mache es dir nach 😉 hab deinen Beitrag auf meiner Facebookseite geteilt. Vielen Dank hierfür 🙂

    • Hi Alexandra,
      Danke für deinen Kommentar. Freut mich, dass ich bisschen Honig für deine Seele liefern konnte.
      Überwinde dich weiter…dann wirst du auch die Ernte einfahren. Viel Erfolg dabei.
      LG, Walter

  • Hallöchen,

    ich weiß nicht, wie du es schaffst, aber du schreibst irgendwie immer gute Texte. Es ist toll jemanden zu sehen, der einem nicht nur sagt, was man auf keinen Fall machen soll, sondern einem sagt: Doch, genau das musst du machen, denn sonst wirst du nie merken, was deinen Lesern gefällt und was nicht. Und ich würde auch mal sagen: Danke. Ich habe mein Buch fertig und bin dabei es noch einmal zu überarbeiten. Eigentlich hatte ich vor, es wirklich perfekt zu machen, aber dann habe ich meine Chance verpasst. Denn perfekt wird es wirklich nie. Es gibt immer Leute, die es nicht mögen werden. Also warum nicht: Ich werde den Schritt wagen und es an einen Verlag senden. Mal sehen, vielleicht klappt es ja. =)

    Alles Liebe
    Luz =)

  • Hallo Walter,

    ich glaube ich bin auf Deiner Seite goldrichtig! Vielen Dank dafür!
    Allein dieser Text hat mir einige tolle Sprüche und Vergleiche geliefert, die ich über meinen Schreibtisch hänge. Das Schreiben an sich ist bei mir nicht das Problem. Ich mag es auch, nicht vollkommen zu sein. Ich schreibe und veröffentliche viel nach Bauchgefühl. Was ich noch abstellen muss, ist die Panik, die sich genau 2 Sekunden nach dem „Go“ für die Veröffentlichung einstellt. Dann erst spielt mein Hirn verrückt und fragt, ob ich mir wirklich ganz, ganz sicher bin, meinen Text genau SO zu veröffentlichen. Natürlich ist es da schon zu spät und ich würde mich am liebsten einfach in meinem Bett verkriechen, aus Angst vor eventuellen negativen Kommentaren. Furchtbar!
    Aber es wird mit jedem Mal besser und Deine Seite hilft mir dabei.
    DANKE!

  • Danke Walter. Du bringst es einfach immer wieder auf den Punkt und mich dabei auch noch zum Lachen 🙂

    Die Angst vor den Fehlern, vor dem Versagen – sie hat mich früher von so Vielem abgehalten, nicht nur vom Schreiben. Zum Glück ist das jetzt anders!

    Letzte Woche habe ich (Anfängerin) viel Mühe in einen Gastartikel gesteckt, den ich dann einem großen Blogger in meiner Nische geschickt habe – und kurz darauf eine Absage im Posteingang hatte. Thema schon zu ausgelutscht. Punkt.
    Das hat sich nicht cool angefühlt. Ich hab trotzdem nochmal nett nach Feedback gefragt und versucht, es nicht persönlich zu nehmen.

    Und heute hatte ich dann ne Mail von dem Kollegen im Postfach mit der Frage, ob ich Interesse an einem gemeinsamen Buchprojekt hätte!

    Einfach mal drauf los, den „Fehlern“ mit offenen Armen entgegen – das werd ich weiter so machen, es kommen scheinbar die tollsten Dinge dabei heraus 🙂

    Alles Liebe und bis bald,
    Johanna

    • Hi Johanna,
      Ja, es entstehen die größten Chancen, wenn man in die Richtung geht, in die sich alle anderen nicht trauen. Dass du Gastartikel einreichst, ist schon ein mutiger Schritt, den sich die meisten nicht trauen. Viel Erfolg mit deinem Buchprojekt 😀
      LG, Walter

  • Auch ich bin ein Mann mit Bart und Hut. 😉

    Es sind diese kleinen Zufälle im Leben, die uns zu dem führen, was uns Herz und Verstand weitet. Hab vielen Dank für Deine echten und köstlichen Worte.

    Ich selbst bin nicht mal vom Fach und Dein Text ist adaptierbar auf so viele Lebensbereiche, und auch meinen Job.

    Angst und Schmerz, so wie Du sie betrachtest und ich sie erlebe, sind wunderbare Wegbereiter und schenken Kraft. Irgendwie merkwürdige Freunde. 🙂

    Herzliche Grüße, hochachtungs- und freudvoll
    Martina

  • Thanks a lot! Ich stand vor Kurzem selbst vor dem Problem, dass ich meine Texte immer vor mir hergeschoben habe. Für dieses Mal konnte ich meine „Angst vor dem weißen Blatt“ loswerden. Wenn sie wieder kommt, lese ich einfach deinen Text nochmal. Das ist sehr motivierend!
    Liebe Grüße

  • Hi Walter
    Herzlichen Dank für diesen wunderbaren Beitrag.
    Ich bin seit einigen Monaten pensioniert und möchte nun endlich die vielen Ideen und Gedankenblitze auf unzähligen Fresszetteln, Papierservietten, Briefcouverts und, verbotenerweise, Rückseiten von Firmenformularen in lesbare Geschichten verwandeln.

    Doch mit der Freiheit kamen die Ängste und Selbstzweifel. Deine Worte sind jedes Mal Balsam auf meine Seele.

    Das Loslassen, sprich Veröffentlichen von ersten Texten erinnert mich ans Loslassen müssen meiner Kinder. Sie schienen mir noch nicht selbständig und stark genug, ich wusste nicht wie weit ich ihnen vertrauen konnte. Ich wollte sie weiterhin beschützen können. Meine Texte möchte ich jederzeit (nochmals!) abändern und umschreiben und ja, auch beschützen können. Doch irgendwann muss ich sie gehen lassen wenn sie in der grossen weiten Welt bestehen sollen…

    Nochmals danke und liebe Grüsse aus der Schweiz, Maja

  • Ich habe (auch) Angst vor Fehlern. Und ich habe Angst vor dem Schreiben.
    Deine Texte, Walter, lese ich alle. Sie veranlassen mich dazu, dir endlich wenigstens einmal zu schreiben.

    Deine Texte/dein Blog sind genial.
    Herzlichen Dank dafür und liebe Grüsse
    Kathrin

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    Deine ersten 10.000 Leser:
    Mit diesen 11 Rezepten in meinem E-Book.

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