August 27

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17 Wege ein langweiliger Blogger zu sein, für den sich keine Sau interessiert

Tipps für Blogger - spannend Bloggen SchreibtippsIch gebe mir Mühe.

Ich möchte wirklich das Buch zu Ende lesen, aber es klappt nicht. Es ist zu langweilig.

Ich versuche es.

Ich versuche den Blog-Artikel zu lesen, aber er fesselt mich nicht.

Ich klicke weg.

Warum schaffen es einige Blogs uns so zu packen? Und wie schaffen es einige Blogger uns in den Dornröschenschlaf zu schreiben?

Ich habe mich auf die Suche gemacht und für dich die Eigenschaften eines langweiligen Blogs gesammelt.

Wie du einen spannenden Blog aufbaust

Heute geht es also mal anders herum. Ich sage dir nicht, was du tun sollst, sondern ich sage dir, was du nicht tun sollst.

Die Punkte unten sind deine Not-To-Do-Liste.

Du kannst die Punkte unten auch einfach missachten. Du machst dann nichts falsch – du machst es bloß langweilig.

Ich habe natürlich auch Lösungen und Tipps eingebaut, wie du aus einem Hässlichen-Entlein-Text einen Kim-Kardashian-Text zauberst.

Wenn du also einen spannenden Blog aufbauen möchtest, dann finde die unten aufgeführten Fehler bei dir. Entferne sie mithilfe meiner Lösungstipps.

Bamm.

Ich verspreche dir, dass dein Blog abgehen wird wie ein Hipster auf das neue iPhone.

17 Wege ein langweiliger Blogger zu sein, für den sich keine Sau interessiert – und wie man das ändern kann

1) Schreibe Selbstverständlichkeiten

„Übung macht den Meister, Aller Anfang ist schwer und wer schön sein will, muss leiden.“

Sorry, aber das weiß schon jeder. Spare dir deshalb solche Selbstverständlichkeiten und Binsenweisheiten.

Die Lösung: Erzähle lieber wie große Meister geübt haben, wie schwer dein persönlicher Anfang war und wie ein Mädchen sich weigerte zu leiden. Erzähle spannende Einzelfälle, berühmte Geschichten oder bring Studien an.

Beispiel: Mozart hatte mit seinen fünf Jahren schon mehr Klavierunterricht als 90 Prozent der Erwachsenen. Deshalb lag sein Erfolg nicht nur in seinem Talent, sondern in der harten Übung. In der Regel sagt man, dass man eine Sache 10.000 Stunden lang geübt haben muss, um ein Großmeister zu werden.

10.000 Stunden = ca. 6 Stunden am Tag x 6 Tage die Woche x 6 Jahre lang

 

2) Benutze abgedroschene Phrasen und ausgelutschte Sprichwörter

„Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Der frühe Vogel fängt den Wurm. Friede, Freude, Eierkuchen.“

Gääähn.

Sobald ich solche Sprichwörter in Texten sehe, schalte ich ab. Mein Gehirn schaltet ab.

Diese Sprichwörter und Phrasen haben nämlich eine wichtige Funktion. Sie signalisieren: „Achtung Gehirn, jetzt kommt nichts Neues. Das hast du schon alles gehört.“

„Aber diese Sprichwörter bringen es so schön auf den Punkt.“

Ich weiß. Deshalb haben sie sich auch durchgesetzt. Aber als Autor können wir uns diesen Luxus nicht leisten.

Die Lösung: Verdrehe das Sprichwort bewusst und reiße den Leser somit aus dem Schlaf. Benutze Sprichwörter nicht als Schlaftablette, sondern als Schlag ins Gesicht.

Weitere Möglichkeit: Finde ein knackiges Zitat eines berühmten Menschen zu diesem Thema. So habe ich meinen Beitrag über Gewohnheiten eines Bloggers nicht mit „Übung macht den Meister“ begonnen, sondern mit einem Zitat von Earl Nightingale.

Beispiel: „Der frühe Vogel hat Würmer – und bleibt heute zuhause. Meine Hommage an das späte Aufstehen.“

 

3) Schreibe ohne Stimme und ohne Emotionen

Objektiv ist ein Gutachten. Die Menschen wollen aber kein Gutachten. Sie wollen Informationen mit einem subjektiven Touch: deiner Stimme.

Das Bloggen wurde erfunden, um persönliche Eindrücke und Erlebnisse mit der Welt zu teilen. Aufgeschrieben werden diese Erlebnisse leider immer öfter wie Bedienungsanleitungen einer Mikrowelle: Trocken, objektiv, ohne Emotionen.

Wenn der Leser nicht die Leidenschaft in deinem Text spürt und nicht mit dir fühlt, dann betreibst du keinen Blog, sondern eine private Wikipedia.

Die Lösung: Schreibe bewusst mit einem subjektiven Touch. (Lies dazu diesen Beitrag von mir über „Die Stimme„) Stelle steile Thesen auf, die du vertreten kannst und provoziere manchmal den Leser (so wie ich mit diesem Beitrag).

Und das wichtigste: Schreibe über Dinge, die dich persönlich bewegen, aufregen oder erfreuen. Du wirst automatisch mit mehr Emotionen schreiben.

Beispiel: Langweilig: Ich stieg aus der U-Bahn und war mitten im New Yorker Großstadtdschungel. Besser: Ich stieg aus der U-Bahn und mir schlug ein Gestank in die Nase. Menschen rempelten mich an und schauten nicht einmal auf. Ich begann diese Stadt zu hassen…“

 

4) Versuche so zu klingen wie dein Schreibheld

Ich bringe oft King, Hemingway oder Twain als Beispiele großer Autoren, von denen man viel lernen kann. Wenn du Schriftsteller werden willst, dann solltest du sie als Vorbild haben.

Aber eins verwechseln viele Blogger: Du sollst lernen, nicht kopieren.

Versuche nicht so zu klingen wie Stephen King – es wird klingen wie gewollt und absolut nicht gekonnt.

Ich versuche auch nicht zu schreiben wie mein Schreibheld C.S. Lewis – es würde kräftig in die Hose flutschen.

Du sollst deine eigene Stimme haben und nicht die der anderen kopieren. Am Anfang ist es Ok zu kopieren. Einige Dinge (wie erfolgreiche Überschriften) sollte man sogar kopieren. Aber später solltest du unbedingt eine eigene Stimme entwickeln. Deine Stimme ist der einzige Grund, warum dich jemand liest.

Lösung: Prüfe deine Texte und frage dich: Klingt das nach mir? Bin ich das? Ist das echt?

P.S. Vergiss die Formulierung „meiner Meinung nach“. Es ist dein Blog – natürlich ist es deine Meinung!

 

5) Komme nicht zur Sache

„Bevor ich zum eigentlich wichtigen Teil komme, möchte ich euch…“

Autsch.

Solch ein Satz ist ganz, ganz böse und verjagt Leser wie eine Vogelscheuche. Wenn du Glück hast, scrollen sie nur schnell nach unten und klicken nicht weg.

Dieser Satz kündigt an: „Achtung, jetzt kommt nichts Wichtiges. Ich wollte nur ein bisschen um den heißen Brei herumreden, um auf meine 1.000 Wörter beim Blogpost zu kommen.“

Weiterer Fehler: Abschweifen.

Blogposts bedienen ein bestimmtes Thema für eine sehr bestimmte Gruppe von Lesern. Wenn du abschweifst, dann fühlen sich die Leser genervt. Denn sie wollten nur lesen „Wie man mehr Traffic für den Blog bekommt“ und nicht wie man auch noch „XYZ installiert“ und „tolle Fotos für Facebook“ schießt.

Lösung: Starte mit einem Bang – beende mit einem Boom. Kürze den ganzen Schlick weg und mache den Text schnell lesbar, voller Informationen und frei von sinnleeren Phrasen. Schweife nicht ab und beantworte aufgeworfene Fragen so schnell wie möglich. Schreibe spannend.

 

6) Sei Mega-Originell

Du bist so originell, dass dich niemand versteht.

Manche Überschriften und Sätze muss ich dreimal lesen, weil in ihnen sieben Wortspiele mit drei Wendungen versteckt sind.

„Bin ich jetzt dumm, oder warum verstehe ich den Satz nicht?“ – Diese Reaktion sollte man nie beim Leser hervorrufen. Der Leser hasst es sich dumm zu fühlen.

Eine Überschrift hat zwei Sekunden, um den Leser zu packen. Sie soll ihn nicht verwirren, sondern in den Text locken. Und auch der Text soll verständlich und in der Sprache des Lesers formuliert sein.

Lösung: Benutze, was funktioniert (wie z.B. meine Überschriftensammlung). Originalität wird leider überbewertet. Schreibe klar, einfach, aber auch spannend. Wie? Hier gibt es mehr Informationen zum Thema Schreiben mit Spannung!

 

7) Benutze viele Fachbegriffe und sei arrogant

Es gibt zwei Arten von Fachbegriffen: Die einen braucht man zum Erklären, die anderen braucht man zum Angeben.

Vergiss die zweite Sorte.

Blogger und Autoren werden für eine Sache geliebt: Sie vereinfachen. Berühmte Autoren vereinfachen die Welt und erklären komplexe Sachverhalte mit verständlichen Worten. Martin Luther übersetzte die Bibel ins Deutsche – nicht ins Fachchinesisch.

Um einige Fachbegriffe kommt man nicht herum. Benutze sie, aber erkläre sie auch schnell und verständlich.

Lösung: Sei ein Erklärer, kein Angeber.

 

8) Habe nie ein Notizbuch dabei

Die besten Ideen kommen nicht beim Schreiben.

Wenn du nie ein Notizbuch dabei hast, dann wirst du nie gute Ideen aufschreiben. Sie werden für immer verschwinden. Bravo.

Wenn die Muse kommt, solltest du bereit sein.

Wie Earl Nightingale sagt: „Es gibt kein Glück. Glück nennen Menschen den Fall, wenn eine Gelegenheit auf einen vorbereiteten Menschen trifft.“

Ich persönlich benutze die App Evernote auf meinem iPad, das ich immer dabei habe. Evernote kann man überall nutzen kann (auch an fremden PCs).

Die Lösung: Lade Evernote herunter oder kaufe dir ein schickes Notizbuch. Ich liebe diese hier von Paperblanks.

Du brauchst Ideen zum Schreiben? Hier sind 31 Quellen für Schreibideen! (Englisch) oder 51-Artikelideen.

 

9) Sei unverwundbar

Superman ist langweilig.

Er kann Inseln aus dem Meer heben und die Welt umkreisen – um die Zeit zurückzudrehen.

Er ist unbesiegbar. Nur mit ein bisschen Kryptonit kann man ihn besiegen. Aber insgesamt weiß ich immer: Superman gewinnt am Ende.

Das macht ihn langweilig.

Was hat das mit Bloggen zu tun? Blogger, die unverwundbar sind, sind langweilig. Wenn du nichts preisgibst, nichts von dir offenbarst und deine Schwächen nicht zugibst, dann erscheinst du für deine Leser wie ein „Roboter“ oder ein unerreichbarer „Guru“. Beides ist langweilig.

Lösung: Sei verletzlich. Sei menschlich. Gestehe Fehler ein, offenbare Geheimnisse und öffne dich deinem Publikum. Das macht dich verletzlich, aber auch interessant.

 

10) Mache es allen Recht und sei nie kontrovers

„Oh, nein. Ein negativer Kommentar.“

Kennst du das Gefühl? Dieses Kribbeln im Bauch und dieses mulmige Gefühl, wenn jemand deinen Text kritisiert oder behauptet, dass du keine Ahnung hast (das wäre noch lieb).

Viele haben Angst vor diesem Gefühl. Und das macht sie langweilig.

Sie schreiben vorsichtig. Sie haben Angst sich festzulegen und eine klare Aussage zu treffen.

Typische Anzeichen von „Alles-Recht-Machern“:

  • „Das soll jeder für sich selbst entscheiden.“ – Besser: „Ich habe mich für ABC entschieden, weil …“ (Jeder entscheidet immer für sich.)
  • „Hier kann man das eine oder das andere vertreten“ – Besser: „Ich vertrete ABC. Einige werden mir hier widersprechen…“
  • „Meiner Meinung nach…“ – Besser: Lass diese Phrase weg. Sie signalisiert Unsicherheit. Alles, was du sagst und schreibst ist deine Meinung.

Lösung: Lege dich fest und argumentiere deine Meinung. Schreibe kontrovers. Gehe Themen an, die „gefährlich“ und „heiß“ sind. Wenn du versuchst es allen Recht zu machen, wirst du am Ende von niemandem gelesen.

 

11) Schreibe für Google

Ein SEO-Text ist so aufregend wie das Bügeln von Unterhosen.

Man liest in jeder Zeile die gleichen Keywords (Schlüsselbegriffe, über die Google dich finden soll). Die Sätze sind banal und sinnfrei. Für Google zu schreiben ist der beste Weg seine echten Leser zu vergraulen.

Lösung: Schreibe für Menschen. Schreibe für deinen einen wahren Fan. Und wenn der Text fertig ist, optimierst du den Text und schaust wo du SINNVOLL noch ein paar Keywords einbauen kannst.

 

12) Erzähle keine Geschichten

Menschen lieben Menschen – und ihre Geschichten.

Biete nur Informationen und du bist spannend wie die Bedienungsanleitung meiner Mikrowelle. Menschen verbinden sich nicht mit Informationen. Klar, sie sind dir dankbar für die Infos.

Aber ohne Geschichten und ohne Menschlichkeit in deinen Texten, wird keine Beziehung zum Leser aufgebaut. Die Texte wirken kalt.

Lösung: Überlege dir zu wichtigen Punkten deines Textes eine Geschichte. Denke dir keine aus, sondern suche

  • ein berühmtes historisches Beispiel (Mozart, Napoleon, Gutenberg)
  • eine Geschichte aus deinem Leben
  • eine Geschichte aus dem Leben eines Freundes, Verwandten, etc.

Übertreibe es aber nicht. Und pass auf, dass die Geschichten auch interessant sind. Dazu müssen sie möglichst viel gemeinsam mit dem Leser haben.

 

13) Schreibe nur über dich

Wir alle kennen sie: Hübsche Bloggerinnen, die ihr Privatleben auf Youtube veröffentlichen oder Lifestyler, die ihr Leben im Internet dokumentieren. Sie haben tausende von Lesern.

Also machen wir es ihnen nach und schreiben über unseren Urlaub, über unsere Nase und zeigen den neuen Lebensmitteleinkauf.

*Räusper*

*Flüster*: Langweilig!

Warum?

Leser wollen immer wissen: „Was springt für mich raus?“. Leser wollen informiert und unterhalten werden. Am besten beides gleichzeitig.

Lösung: Wenn dein Leben nicht Mega-Nützlich oder Mega-Lustig für deinen Leser ist, dann lass es weg. Denk an Punkt 9 (sei verletzlich), aber bombe deine Leser nicht mit deinem Privatleben zu. Auch wenn ich es nicht wahr haben will: Der Leser ist nicht wegen mir hier, sondern wegen sich selbst.

Wenn du trotzdem dein Leben im Web zeigen willst, dann beantworte immer diese zwei Fragen:

  • Wo ist der Nutzen für meinen Leser?
  • Wie kann ich diesen nutzen witzig rüberbringen?

 

14) Du schreibst zu kurz

Deine Beiträge bestehen aus 300 und 500 Wörtern.

Sorry, aber damit kannst du keinen legendären Artikel schreiben.

Ein Thema anzureißen reicht nicht. Du musst es komplett abdecken.

Lösung: Ich zitiere Corbett Barr: „Write epic Shit!“

Ein Blogpost, der geteilt, geliebt und in Google gut angezeigt wird hat (laut Studien) etwa 2.000 Wörter.

 

15) Du schreibst zu lang

Häh?

Was denn jetzt?

Mit zu lang meine ich: Deine Sätze sind zu lang. Deine Absätze sind zu lang. Dein Fließtext ist zu lang.

Lösung: Kürze.

 

16) Schreibe nur, wenn du Zeit und Lust hast

Ein guter Weg seine Leser zu verlieren: Poste unregelmäßig und nur, wenn dir danach ist.

Plötzlich nach 2 Monaten erhalten Leser von dir einen Newsletter und können sich gar nicht mehr daran erinnern, wer du bist.

Lösung: Schreibe jeden Tag. Publiziere regelmäßig (1-2 Mal die Woche). Auch das haben Studien bewiesen!

 

17) Weiche von deinem Thema ab

Gib immer und überall deinen Senf dazu. Schreibe über alles, was die Welt bewegt.

Ergebnis: Du vergraulst alle Leser.

Warum? Weil Leser dir aus einem bestimmten Grund folgen. Sie mögen dein Thema, deine Nische oder deine Stimme.

Wenn du als Technik-Blogger plötzlich Tipps für das perfekte Dinner gibst oder als Mum-Bloggerin plötzlich über Obamas Politik schreibst, kommt das nicht gut an.

Leser möchten wissen, woran sie bei dir sind.

Lösung: Bleib bei deinem Thema. Wenn dir die Ideen ausgehen, dann nutze diese 100 Vorlagen von Chris Brogan oder meine 51 Überschriften-Vorlagen.

 

18) Überrasche nie deine Leser

Wenn der Leser immer weiß, was jetzt kommt, dann wird es langweilig.

Lösung: Hier ein paar Ideen, um deine Leser zu überraschen:

  • Biete mehr als Versprochen
  • Ändere das Format (Mache Videos, Audios, eBooks oder Grafiken)
  • Schenke deinen Lesern Goodies, die sie nicht erwartet haben (z.B. eine weitere nützliche Checkliste)

 

Bekämpfen wir gemeinsam die Langeweile

Jetzt geh hin und mach deinen Blog spannend.

Wenn möchtest, dass mehr spannende Blogs in Deutschland entstehen, dann teile diesen Beitrag!

Die Langeweile ist eine der furchtbarsten Plagen unserer Zeit.

Erich Fromm (1900-80), amerik. Psychoanalytiker dt. Herkunft


      • Hey Walter. Hab ironischer Weise gerade einen Artikel darüber geschrieben wie lame die meisten Blogs sind und das ich es einfach unmöglich finde, so als Neueinsteiger, was vernünftiges zu finden. Ich will was lesen was mich inspiriert, frech, witzig und vor allem ehrlich ist. Denke, genauso ist mein Blog auch aufgebaut. Ich schreib und bleib völlig anonym, will so gesellschaftlichen Quatsch den ich nicht verstehe ansprechen. Klar Likes und Follower sind cool, aber eigentlich wünsche ich mir Gedankenaustausch. Bin ich Romantiker oder gibt’s sowas noch in dieser Scene hier? Falls Du mir gute Blogs empfehlen kannst, wäre ich dankbar. Ich würde Dir auch gerne „followen“ aber seh kein Button. Du wärst glaub ich sogar mein Erster #Foreveralone. Ich will einfach nur jenen folgen, die wirklich interessant sind. Würde mich sehr über Feedback -auch gerne zu meinem spannenden oder langweiligen Blog- freuen. -Nele

        • HI Nele,
          Schön, dass du mir folgen möchtest. Bei mir gibt es keinen Follow Button, weil ich nicht bei WordPress.com bin, sondern selbst hoste. Wenn du nichts von mir verpassen möchtest, dann abonniere einfach meinen Newsletter 😀 Bekommst sogar ein cooles eBook 😉
          Romantische Blogs? Ich fürchte da kenne ich keinen…Schau mal ob MarkusCerenak.com etwas für dich ist. Da geht es um Leidenschaft finden – ist auch etwas romantisch 😀
          LG, Walter
          P.S. Danke für den Link und deinen Kommentar.

  • Hallo Walter,
    10 Tipps hätten´s auch getan! Aber echt!
    Ich bin ja regelrecht erschlagen…
    Soo viel kann man falsch machen??
    Nun, da ich mich immer noch im stillen Kämmerlein im Schreiben übe
    (bei mir geht´s ums Lernen) bin ich wie immer froh wenn etwas neues
    von dir kommt.
    Und der Tipp Nr. 15 ist definitiev meiner!
    Wie ich über mein Lieblingsthema kurz gefasst schreiben soll hab ich noch nicht raus.
    Gut das du in greifbarer Nähe bist
    Gruß und eine gute Zeit
    Marion

    • Einfach weiter üben und keine Angst haben seine Arbeit anderen zu zeigen. Sonst wird man nie erfahren, ob es anderen gefällt.
      Ich weiß, dass das ein bisschen viel ist. Nimm dir einen Punkt vor und übe solange, bis es klappt. Dann den nächsten usw.
      Viel erfolg und gib nicht auf.

  • Schöne Auflistung.

    Obwohl ich Punkt 10. „Mache es allen Recht und sei nie kontrovers“ mit vorsicht genießen würde. Bei einem Bussines Blog kann es schief gehen wenn man „gefährliche“ Themen anschneidet. Themen die polarisieren können leicht mögliche Kunden vergraulen.
    Nicht jeder der ein begeisterter Leser ist wird automatisch zum Kunden.

    Beste Grüße

  • *tschakka* Alles richtig gemacht 😉 Danke für den sehr lesenswerten Beitrag.

    Punkt 18 fehlt noch *Tipp geb*
    „Jammern über Gott und die Welt, das eigene Unvermögen und bevorzugt über andere – Ein Trauerspiel in 3 Akten“ -> Hat auch schon dafür gesorgt, den ein oder anderen Blog aus dem Newsfeed zu kicken. Zu viele Emotionen und zu viel Verwundbarkeit gehen also auch…

    Schnurrige Grüße, LiJaLuJi und Frauchen Silke

  • Geil geschrieben wie immer 🙂 Und du motivierst mich (mal wieder), denn ich war schon nahe dran, aufzugeben – weil ich relativ häufig angefeindet werde 😉 offensichtlich mache ich doch etwas richtig…

    Liebe Grüße, Janina

    • Ich hatte ehrlich gesagt auch ein bisschen Angst diesen Beitrag zu publizieren.
      Aber ich habe von Jeff Goins gelernt: „Wenn du Angst hast auf den „Publish-Button“ zu drücken, dann ist der Text gut, weil deine Seele drinsteckt.“
      Also weitermachen.
      Hauptsache niemanden beleidigen ;D

  • Danke danke danke! Ich habe so gelacht. Die Formulierungen sind der Hammer und der Inhalt ist gleichzeitig extrem erhellend. Tat verdammt gut an einem Tag, an dem man von einem Leser eins draufkriegt, weil man sich angreifbar macht. Zum Glück hat die tolle Janina von http://www.Herzmutter.de auf Twitter mich auf Punkt 10 der Liste hier aufmerksam gemacht. Ja, so ist es! Amen! Liebe Grüße, Christina

  • 19: Lies Deine Blogeinträge nie selber durch.
    Sonst könntest Du feststellen, dass sie voller Fehler sind. Nur Pedanten ärgern sich über fehlende Wörter und Satzzeichen. Nur Spießer bemängeln Orthographiefehler. Mit beiden möchtest Du nichts zu tun haben.

  • Du bleibst in diesem Artikel zwar den Inhalten Deines E-Books treu und bist hier verbal ein bisschen auf Krawall gebürstet 😉 Daher würde ich einige Dinge nicht so dogmatisch sehen. Es kommt auch auf den Kontext an.

    Bei Fachbegriffen mache ich es meist so, dass ich sie mit einer erklärenden Quelle verlinke. Ob diese nun angeklickt werden, habe ich noch nicht geprüft, aber ich halte das meist für die bessere Idee, als den Leser gezwungenermaßen für eine Erklärung aus dem eigentlichen Thema herauszureißen.

    Für die Notizen bietet sich auch das WordPress-Plugin Site-Notes an. Besser als ein Zettel, der nachher verloren geht.

    Und zu guter Letzt über die hübschen Bloggerinnen: Ich glaube, dass hinter vielen dieser Youtube- und Blogger-Phänomenen Teams steht, auch wenn das bisher noch nie groß herausgekommen ist, da das ja eigentlich ein ganz gutes Geschäftsmodell ist.

  • Oh. Mein. Gott.
    Danke für diesen Artikel. Ehrlich. In manchen Punkten habe ich mich wiedergefunden – im Lösungsteil – und ich bin ganz erstaunt, welche Möglichkeiten es noch gibt.

    Menschen, die behaupten, sie würden ausschließlich und nur für sich bloggen, die lügen. Im gleichen Atemzug sagen sie, ihnen sei egal, dass den oder den oder den Artikel nur so wenig Leute gelesen haben. Warum darauf hinweisen, dass es ihnen egal ist, wenn es ihnen wirklich egal ist?

    Ich blogge für mich und für andere, die sich für das, worüber ich blogge, interessieren. Vielleicht hab ich keine 1000 Besucher am Tag, aber die 50 bis 100, die ich habe, kommen regelmäßig wieder. Yay!

    Ein, zwei Tipps von Dir kann ich sicher noch umsetzen. We will see.
    Auf jeden fall danke. Von herzen.

    Grüße aus Hamburg,
    Jess

  • […] 17 Wege ein langweiliger Blogger zu sein, für den sich keine Sau interessiert. Reflective Teaching Questions: A Challenge For Teachers. Reflective Teaching Questions: A 30-Day Blogging Challenge For Teachers by TeachThought Staff We’ve talked about “reflective teaching” before, and shared ways to be a more reflective teacher as well. […]

  • Toller Artikel!

    Mir gefällt Deine Schreibweise total. Ich selber bin leider noch auf der Suche. Denn momentan bin ich mir noch nicht ganz sicher wie sich meine Texte lesen sollen.

    Ich werde auf jeden Fall den ein oder anderen Punkt umsetzen und gleichzeitig meinem Motto treu bleiben:

    learning by doing

    In diesem Sinne.

    Auf Bald
    Timo

    • Danke Vladislav.
      Und ich danke dir, dass ich meinen Artikel bei dir publizieren konnte.
      Ach, jetzt klingt das hier schon wie bei 14-jährigen „Aller-Besten-Freundinnen“ in Facebook 😉
      CU

  • Vielen Dank! Habe mir dein Artikel durchgelesen. Ich habe mir heute genau das gleiche Notizbuch angesehen. Hmm, wird wohl ein Zeichen sein, ich sollte es kaufen.. 🙂

    Grüße/Alex

  • Haha, die Überraschung gegen Ende ist dir ja gut gelungen. Ich jedenfalls musste nachprüfen, ob im Titel nun eine 17 oder eine 18 steht. 😀

    Danke für deine Tipps! Dein eBook hat mir auch gut weitergeholfen.

    Allerdings hast du glaube ich einen Tippfehler bei Punkt 3 in der Mitte. Müsste „das Wichtigste“ nicht großgeschrieben werden? Bin mir bei so Wörtern auch nie sicher….

    LG
    Jonas

  • Hallo Walter,

    mein Name ist Caro und ich lese deine Blogs schon ein Weilchen. Meine Partnerin Johanna und ich unterhalten eine Homepage, auf der es um das Veröffentlichen von Geschichten geht. Leider sind unsere Besucherzahlen nicht konstant und auch nur sehr gering. Wir posten auf Facebook und tweeten auf Twitter, aber bekommen nur wenig Feedback. Wie du selber schon geschrieben hast, geht es auch uns nicht nur darum, Kommentare und Likes zu bekommen, aber ich würde gerne die Besucherzahl erhöhen und diese dann auch konstant hoch halten.

    Obwohl es sich nicht um eine klassische Blogger Homepage handelt wollte ich doch fragen, ob du dir unsere Homepage mal zur Brust nehmen könntest?

    Vielen Dank im Voraus, auch wenn du uns nicht helfen kannst 🙂

    Caro

  • Hey Walter.
    Mein Blog existiert jetzt ca einen Monat lang und ich habe mal mehr mal weniger Leser (hab Google Analitics installiert). Meine Artikel sind auch nur 300-500 Wörter lang, aber ich habe keine Ahnung, was ich in 2000 Wörter hineinpacken könnte. Ich selbst schreibe zum Teil aus Erfahrung, zum Teil aber auch aus wissenschaftlichen Quellen. Und eine Geschichte habe ich auch nicht zu jedem Thema. Die Leute, die ich um Feedback gebeten habe, haben das nie bemängelt. Ich habe auch etwas Angst, da jetzt von heut auf morgen einen 2000 Wörter Artikel zu schreiben, wenn ich nicht genau weiß, was ich da hineinpacken kann. Ich bin kein Freund von Blabla. Wenn ich nicht wie du jetzt eine Aufzählung veröffentliche, dann kann ich gar nicht regelmäßig auf den Punkt kommen, sodass der Leser nicht regelmäßig abschweift und sogar den Artikel wegklickt. Oder?
    Ansonsten toller Artikel!

    Liebe Grüße,
    Anto

  • Vielen Dank! Ich glaube so einen Beitrag habe ich gebraucht. Ich werde ihn mir bestimmt noch einige Male durchlesen und das dann auch endlich umsetzen. 😉

    LG
    Julia

  • Huch, habe gerade „„Meiner Meinung nach“ aus meinem neuen Blogartikel gestrichen, der nächsten Freitag erscheint 😉

    Dass ich anecke mit meinen teils kontroversen Artikel über Hypnosetherapie bin ich schon gewöhnt 🙂

    Danke für die wie immer sehr wertvollen Tipps!

    Hypnotische Grüße aus der Schweiz,
    Sandra

    • Willkommen in der Welt der Menschen, die keine Angst vor Ecken und Kanten haben. Schön dich dabei zu haben. Ich wette, dass sich der Artikel ohne „Meiner Meinung nach“ auch flüssiger liest 🙂
      LG, Walter

  • Lieber Walter,

    danke für den hilfreichen Artikel! Leider hälst du mich immer vom Arbeiten ab, haha. Doch damit kannst du gerne weitermachen.

    Ich bin froh, all deine Tipps zu bekommen, bevor ich überhaupt mit dem Bloggen anfange 🙂

    Beim Lesen deines Artikels habe ich übrigens gleich eine neue Idee für einen Artikel bekommen, die ich sofort in meinem gelben Notizbuch notiert habe. Darin möchte ich meinen Frust über meine Mitmenschen packen, die ich mit einer Prise Provokation wachrütteln möchte. Die Überschrift könnte lauten „Warum wartest du, bis du Krebs kriegst?“ oder so … mal sehen, ob ich mich traue … (In meinem Blog wird es ums Auswandern und Alltagsphilosophie gehen).

    Na dann mach mal schön weiter so! Ich kann es kaum erwarten dir demnächst, wenn ich mit dem Technikkram endlich fertig bin, einen Link zuzuschicken, um zu sehen, ob ich es schaffe, dich zu fesseln. Eine grosse Herausforderung! Wie Barney von How I met your Mother sage ich dazu nur: Challenge accepted!

    Ganz liebe Grüsse
    Elisa

  • […] Bis dahin: Lies, so viel du kannst, und halte beim Lesen einfach mal inne und überlege dir, warum der Autor einen Satz oder Abschnitt so und nicht anders formuliert hat. Weshalb er die Wörter in der Reihenfolge angeordnet haben mag, wie sie da stehen. Und was das für einen Effekt auf dich als Leser hat. Lies ganz viele Blogs, mit noch mehr Tipps für tolle Texte. […]

  • Und noch so ein megageiler Artikel.
    Da werde ich mir einiges rausnotieren zu dem ich auch neige.

    Das mit den klassischen Sprichwörtern ist ja so ein Hund. In der Schule wurde man noch von der Deutschlehrerin dafür gelobt, wenn man sie wo eingebaut hat aber in Wahrheit sind sie wirklich Mist. Wie du sagst, das Gehirn schaltet kurz aus, weil diese Phrasen schon so abgedroschen sind und wenn man nicht aufpasst, schaltet der Leser ganz ab.

    Aber zwei Fragen habe ich noch:
    1) Was kann man denn von Hemingway lernen? Das ist einer der „großen Autoren“ die mich vollkommen enttäuscht haben. Wollte heuer mal reinfinden und hab „Der alte Mann und das Meer“ sowie „A farewell to arms“ (in Englisch) gelesen und konnte rein gar nichts damit anfangen.

    2) Ich möchte schon seit langem C.S. Lewis kennenlernen. Du lobst auch ihn hier. Womit soll ich anfangen? Auch dem sein Werk ist ja schon unendlich groß!

    Vielen Dank und mach weiter so!

    • Hi Phillipp,

      Hemingway schreibt sehr minimalistisch, sehr karg. Das mag ich. Es ist knackig, kurz und knapp. Ich habe die romane nicht gelesen, nur die Kurzgeschichten.

      Von C.S. Lewis gefallen mir die Chroniken von Narnia am Besten. Das sind zwar „Kinderbücher“, aber ich bin immer wieder erstaunt, wie er es schafft mit wenigen Worten und paar Sätzen, das Bild und die Szene zu beschreiben.

      LG, Walter

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    Deine ersten 10.000 Leser:
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