November 4

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Blogger werden? 5 Fragen, die du dir vorher stellen solltest!

Blogger werden - 5 Fragen, die du dir vorher stellen solltest

Letztes Update: 19. März 2020

Also du möchtest Blogger werden?

Doch bist du überhaupt ein Blogger-Typ? Kannst du mit Kritik umgehen? Bist du ein Einzelgänger?

Bevor du mit dem bloggen anfängst, solltest du dir diese und einige weitere wichtige Fragen stellen.

Wozu diese Fragen?

Ganz einfach: Bloggen ist nicht für jeden.

Viele Marketing-Gurus da draußen lügen ihre Leser an, indem sie einen Blog „als perfektes Marketing-Instrument“ bewerben. Doch das ist Quatsch.

Ein Blog als Marketing-Instrument funktioniert nicht überall – und erst recht nicht bei jedem.

Diese Fragen werden dir helfen, herauszufinden, ob du überhaupt ein „Blogger-Typ“ bist und ob du überhaupt ein erfolgreicher Blogger werden kannst.

Keine Angst, wenn du nicht alle positiv beantworten kannst. Was nicht ist, kann ja noch werden.

1) Sehe ich mich selbst als Blogger?

Ja, das klingt irgendwie nach Psychologie.

Aber so tief möchte ich gar nicht eintauchen. Man muss kein Psychologe sein, um zu verstehen: Wenn du dich selbst nicht als Blogger siehst, werden es die anderen bestimmt nicht tun.

Wenn du dich selbst nicht ernst nimmst, werden es die anderen auch nicht.

Der erste Schritt ist deshalb: Sieh dich selbst als Blogger, schreibe es in deine Profilbeschreibung bei Facebook und erzähle anderen davon.

Betreibe deinen Blog nicht „nebenbei“. Nimm deinen Blog ernst.

Wenn du mit ein paar Minuten am Tag ein erfolgreicher Blogger werden willst, dann vergiss es. Starte dann lieber erst gar nicht.

 

2) Bin ich ein konkurrenzfeindlicher Einzelgänger?

Wenn du nicht damit klar kommst, dass andere besser sind als du, dann wirst du es nicht lange als Blogger aushalten. Außerdem leben Blogger von Kontakten. Bist du ein kontaktfreudiger Mensch?

Aufgabe: Finde Menschen, die über das gleiche Thema bloggen wie du. Schreibe sie auf Twitter, Facebook oder auf ihrer Webseite an. Knüpfe Kontakte.

Wozu Kontakte knüpfen?

Erfahrungen und Wissen geben Blogger gerne weiter. Du kannst also viel lernen.

Dein Blog wird bekannter, weil der ein oder andere dich mal hier und da erwähnt.

Glaube mir: Berühmt ist nicht, wer die besten Artikel schreibt, sondern wer die „bekanntesten“ Artikel schreibt. Und genau dafür brauchst du Kontakte.

Wenn du ein Blogger werden willst, der von seinem Blog leben kann, dann brauchst du Freunde „da oben“.

3) Habe ich eine Nische?

Du sollst dir kein Versteck suchen, wo dich niemand findet, sondern eine Nische.

Was ist das?

Es ist ein spezielles Thema, um das es in deinem Blog geht. Ein Thema, das DIR persönlich am Herzen liegt. Nicht ein Thema, mit dem man viel Geld verdienen kann oder das viele Leser anlockt, sondern ein Thema, das dich ganz persönlich interessiert.

Frage dich selbst: Kann ich darüber 12 Monate (und länger) bloggen? Schreibe ich aus innerer Motivation? Stehe ich hinter meinem Blog?

„Hilfe, es gibt schon so viele Blogger in meiner Nische !!!“

Keine Angst, das sollte dich nicht davon abhalten anzufangen.

Schließlich gibt es auch schon Autos, Fernseher und Schuhe. Trotzdem werden jeden Tag neue produziert.

Die Kunst beim Bloggen liegt nicht darin BESSER als alle anderen zu sein, sondern einfach ANDERS als alle anderen zu sein.

Nochmal: Nicht besser, sondern anders.

Einzigartig, individuell, unique.

4) Habe ich Zeit, um ein Blogger zu werden?

Ganz ehrlich: Ein Blog kann schon Zeit kosten.

Auch wenn du ihn nicht kommerziell betreibst und nur als Hobby.

Ein Blog ist wie ein Tamagotchi: Er verlangt ständig, dass du draufschaust. Es gibt immer etwas zu tun. Ein Blog ist nie fertig.

Logisch: Je mehr Zeit du hast, desto schneller wirst du Erfolge mit deinem Blog sehen.

Viele fragen mich immer:

„Walter, wie viele Stunden brauche ich pro Woche, um ein erfolgreicher Blogger zu werden?“

Meine Daumenregel:

10 Stunden pro Woche.

Natürlich kannst du es auch mit weniger Zeit schaffen – doch 10 Stunden pro Woche wirst du brauchen, um genug Durchschlagskraft zu entwickeln, um ein Blogger zu werden, der auch beachtet wird.

Da draußen sind Millionen Blogs.

Da kommst du mit 15 Minuten am Tag nicht weit…

5) Habe ich den Mut dazu?

Als Blogger zeigt man der Welt sein Gesicht. Nicht nur seinen Freunden wie in Facebook. Als Blogger ist man angreifbar, verletzlich und von allen sichtbar.

Möchtest du das?

Wenn Menschen deinen Namen googeln, finden sie deinen Blog. Möchtest du das?

Oder sollte es dein kleines schmutziges Geheimnis bleiben? Dann ist bloggen nichts für dich.

Kannst du mit wütenden Kommentatoren umgehen, Hatern und Menschen, die dir sagen, dass dein Geschreibe sch*** ist?

Ganz ehrlich: Du brauchst Eier.

Denn sonst gibst du bei der ersten Welle an negativen Kommentaren auf…

Zu meinen Erfahrungen mit „Kritikern“ habe ich hier einen Artikel geschrieben:

# 5 Orte, wo du dir eine Kritiker Hinstecken kannst

6) Bonus: Wie kann ich einen Blog starten, der von Tag #1 tausende Leser hat?

Wenn du die Fragen beantwortet hast, dann kannst du loslegen.

Aber wie?

Die meisten Blogger starten mit genau 0 Lesern. Keine Sau liest ihren Blog. Monatelang.

Doch das muss nicht sein.

Ich habe eine Formel entwickelt, die dir tausende Leser von Tag #1 bescheren wird.

Ich habe diese Formel selbst getestet und bei neuen Blogs ausprobiert. Sie funktioniert.

Wenn du deinen Blog mit einem großen BANG starten möchtest, dann rate ich dir, meine Formel zu verwenden.

Hier geht es zur Blog-Launch-Formel.

1.813 Leser im ersten Monat - so geht's !

Starte deinen Blog mit einem BANG und erreiche von Tag #1 tausende von Leser. Meine Formel zeigt dir wie:

Ich wünsche dir einen bombastischen Blog-Start und wünsche dir viel Erfolg auf deiner Reise als Blogger.

Schreib großartig, sei großartig,

Dein Walter


  • hallo martin, da muss ich dir mal sagen: das sehe ich gar nicht so.
    die richtung und das selbstverständnis kommen beim laufen. also nicht lange überlegen — blog anlegen und erstmal drauflosschreiben.

    ich würde diese 6 hürden nicht aufbauen – auch würde ich den ersten blog nicht selbst hosten sondern bei wordpress.com für 80 euro im jahr mit eigener domain anlegen, damit dich das technik-gedöns nicht aufhält…
    und auch einzigartig musst du nicht explizit sein — du wirst es automatisch, wenn du deinen eigenen stil findest (aber auch der kommt nur beim schreiben).
    sorry, für so viel „contra“ aber „einfach machen“ bringt dich am besten voran.
    viele grüße!
    frank

        • @ Frank: Danke für deine Meinung.
          Ich bin auch mehr der „Leg los und lerne unterwegs Typ“.
          Aber häufig spart man sich viele Sorgen, wenn man seine Säge schärft, bevor man in den Wald läuft, um Bäume zu fällen.
          Es gibt immer wieder Leute, die zu mir sagen: „Bloggen ist voll der Käse. Hab es ausprobiert.“
          Hätten sie sich diese Fragen vorher gestellt, hätten sie sich die Enttäuschung gespart 😉

          • Hi,

            Du magst recht haben, das die jenigen sich die entäuschung ersparrt hätten.
            Allerdings hätten Sie dann diese erfahrung nie gemacht, was sie in Ihrem Leben nun beeinflussen kann.

            Es ist wie mit Kindern, als Elternteil weiß man das es nicht sonderlich gut ist aber man kann dem Kind nicht alles gleich ausreden, da es die Erfahrung erst einmal machen muss um es auch selber zu wissen.

          • Stimmt auch. Wer die Erfahrung selber machen möchte und mühsam seine Webseite umhosten möchte, kann dies auch tun (so wie ich 😉

    • Sehe ich auch so. Meine Individualität muss ich nicht herausstreichen. Mich gibt es sowieso nur einmal. Stolzes Gehabe hat noch nie zu einer breiten, langlebigen Übereinstimmung geführt, sondern nur zur Selbstueberschaetzung.
      Bernd

  • Ich würde vielleicht eine Frage ergänzen: Macht mir das schreiben überhaupt Spaß?

    Sehr wichtig finde ich deinen zweiten Punkt. Bin nicht so der Netzwerker, aber als ich zu einem Bloggertreffen eingeladen worden bin und so die andern Blogger, die ich schon seit Jahren gelesen haben persönlich kennen lernen konnte, war es wie eine Offenbarung. Seitdem macht das Bloggen viel mehr Spaß!

  • Ja deine Tipps hätte ich mal vorher lesen sollen 🙂 Ich bin jetzt zum 2. Mal umgezogen mit meinem Blog, dieses Mal endgültig auf eine eigene Domain. Mein Hauptfehler waren, mich nur oberflächlich über die kostenlosen Anbieter zu informieren („Was, der ist angeblich am benutzerfreundlichsten? Den nehme ich!“) und dann mit html Unkenntnissen kämpfen und ein mega umprofessionelles Ding hinzubasteln, das keiner ohne Augenkrebs zu bekommen anklicken konnte…
    Außerdem habe ich mir über den Namen nicht soo viele Gedanken gemacht (ein Mamablog und Vorstadtterror, hm) und daß das möglicherweise langfristig nicht so funktioniert oder man sozusagen das „Versprechen“ des Namens dann auch nicht halten kann (so viel los ist dann halt auch nicht).

    Tolle Seite!! mal so nebenbei bemerkt, ich werde mich hier mal einlesen 🙂 Danke dafür! Liebe Grüße, Janina

  • Ich blogge inzwischen seit einigen Jahren. Und wenn ich Deine Tipps hier so lese, kann ich behaupten: ich kann überall einen Haken dran machen 🙂

    Schöne Grüße aus Bremen, Eddy

  • HI Walter, ich find die Infos echt super hier…
    könnte man näher auf den Punkt : “ wie richte ich mein Blog ein ? “ , eingehen ?
    Ich spiele schon länger mit dem Gedanken ein Blog einzurichten aber beschäftige mich erst seit kurzem mit der Praxis .. erzähl mir mehr , wenn du kannst 😉

    Lg Demie

    • Talent ist überbewertet. Harte Arbeit und Konstanz schlägt Talent immer.
      Wenn du also anfängst und DRAN BLEIBST, dann wirst du es auch schaffen.
      Auf lange Sicht braucht man deshalb nicht unbedingt Talent.

      LG, Walter

  • Ich habe nur eine Frage.. Kann man über alles bloggen? Egal welches Thema? Und wo richte ich am Besten ein Profi /Konto oder wie das heißt für meinen Blog? Einige sind Blogger für Mode einige bloggen ihr ganzes Leben.. Aber wie finde ich heraus, wo die Leute sind, die sich für meinen Blog interessieren?

    • Du kannst über alles bloggen.
      ABER: Nur bestimmte Themen haben auch ein großes Publikum.
      Beispiel: Liebesleben der Ameisen (kleines Publikum). Fitness (großes Publikum). Wenn du ein großes Publikum erreichen solltest, dann muss es ein Thema sein, das massentauglich ist. Also: Elternblogs, Mamablogs, Fitnessblogs, Mode, Freelancing, Marketing, Karriere, Do It Yourself, Geld. Das sind große Nischen, in denen sich viele Menschen tummeln.
      Voschlag: Wenn es zu deinem Thema noch keinen Blog und keine Zeitschrift in der Buchhandlung gibt, dann gibt es kein Publikum. Meistens.
      Außerdem: DU solltest nur über das schreiben, was DICH interessiert. Sonst hältst du nicht lange durch. Du musst den Schnittpunkt zwischen dir und dem Interesse der Massen finden.
      LG, Walter

  • Hallo Walter!

    Ich habe mich gestern zum ersten Mal mit dem Gedanken befasst, auch einen Blog zu erstellen. Und so stieß ich gerade auf Deine Tipps. Ich finde sie klasse und meine Einstellung ist auch, daß gute Vorbereitung alles ist. Natürlich bin in einigen Dingen durchaus der „Leg-los-Typ“, aber ein zusammenhangloses Geschreibsel möchte ich nicht ins Netz schicken. Solch´ ein Blog soll ja die Leute unterhalten, schön zu lesen sein und Lust auf mehr machen. Ich habe eine Menge Themen im Kopf, muß mich noch sortieren und einfach alles erforschen, was einen guten Blogger ausmacht. Ich freue mich schon auf mich! 🙂

  • Hey,
    sehr interessanter Artikel. Wir schreiben jetzt etwa seit 3 Monaten und veröffentlichen jeden Montag einen neunen Artikel. Wir bekommen von unseren Lesern häufig sehr gute Kritiken, was uns momentan etwas schwerfällt ist den Blog bekannter zu machen. Gibt es da denn Tipps? Oft höre ich guter Content ist sehr wichtig, wir schreiben jedoch über sehr viele Themen und haben damit keine klar abgrenzbare Nische .

  • Hallo Walter, bin ein totaler Neuling und habe auch nicht so viel Internet Erfahrung und möchte es aber trotzdem wagen .Mit Deinen Anleitungen hoffe ich es schaffen zu können meinen eigenen Bloc zu erstellen . Vielen Dank für die guten Tips.LG. Hella

  • Hi Walter,
    Dein Blog ist wirklich sehr hilfreich für mich! Ich habe erst vor kurzem angefangen zu bloggen – davor haben wir zwar die Webseite betrieben, aber ich habe nicht kapiert, dass ich bloggen muss, um unser Produkt bekannt zu machen!
    Wenn Du Zeit hättest, vielleicht kannst Du einmal unsere Seite anschauen? Ich habe gedacht, einmal fragen kann nicht schaden – Du kannst immer noch nein sagen, wenn Du es nicht willst!
    Meine Webseite heißt: http://www.chi-nesisch.de

  • Hey Walter!
    Mein Blog über WordPress steht seit einer Woche.
    Ich muss sagen, anstatt mir anfangs Gedanken zu machen, sondern direkt loszulegen und gleichzeitig Gedanken zu machen, was ich erreichen möchte war ein Fehler. Schritt für Schritt habe ich nicht befolgt. Ich habe zu wenig Kontakte, um zu erfahren wie es bei mir bisher aussieht. Vielleicht hättest du einfach mal Zeit zum Feedback geben 🙂

    • Hi Daniel,
      Danke für deinen Kommentar. Du kannst mir einfach auf einen Newsletter von mir antworten und deine Fragen schicken. Dann schaue ich, was ich tun kann.

      LG, Walter

  • Hallo Walter,

    hochinteressant lese ich deinen Artikel.
    Ich möchte gerne einen Blog über meine handgefertigten, aussergewöhnlichen Bastelarbeiten/Geschenkartikel eröffnen.

    Nur hab ich null Ahnung von so einem Blog bzw. einen Blog erstellen.

    Ich hoffe, Dank Dir werde ich es schaffen.

    LG Bianca

  • Danke für die wertvolle Information. Es gibt so viele Menschen, die gerne bloggen würden. Sie wissen aber gar nicht, wie sie damit beginnen sollen und was eigentlich Bloggen ist. Dein Beitrag wird ihnen sicherlich behilflich sein!)

  • Super Artikel
    Ich habe gerade gestartet und bin froh den Artikel gefunden zu haben ?
    Falls hier auch Neulinge sind schreibt mir gerne dann können wir uns untereinander austauschen ?

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    Deine ersten 10.000 Leser:
    Mit diesen 11 Rezepten in meinem E-Book.

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