September 13

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12 Tipps für aktivere Webseiten-Besucher – Wie du mehr Kommentare und Abonnenten bekommst

Jeder Blog und jede Webseite wünscht sich aktive Leser, die fleißig kommentieren und den Newsletter abonnieren. Doch die Interaktionen halten sich in Grenzen. Mit diesen 12 Tipps für mehr Interaktion kannst du deinem Blog neues Leben einhauchen. Viel Erfolg!

Die perfekte Mobilisierung – Wie man seine Leser zum interagieren bringt:

1) Landing Pages und Lead Pages

Landing bzw. Lead-Pages sind Seiten, die den Leser „an der Hand führen“. Er hat in der Regel nur eine Interaktionsmöglichkeit (Abonnieren des Newsletter, +1 oder Gefällt mir klicken, oder ein Video ansehen).

Ziel der Lead-Page ist es, dass der Leser die gewünschte Aktion vornimmt. Da er auch keine andere Wahl hat, ist die Conversionsrate (also die Verwandlung von Lesern zu Abonnenten etc.) recht hoch. Den einzigen Ausweg, den er noch hat, ist die komplette Seite zu schließen.

Wenn also zu wenig Menschen deinen Newsletter abonnieren, dann liegt es daran, dass er nicht eindeutig genut zum Vorschein kommt. Deshalb: Erzeuge eine Landing-Page auf der der Leser nur eine Aktion ausführen kann: abonnieren.

Ein Unternehmen hat sich auf das Erstellen von Lead-Pages spezialisiert. Da gibt es viele Beispiele und für bisschen Geld auch tolle Vorlagen.

2) Verschenke etwas

Wer gibt, dem wird gegeben. Dieses einfache Prinzip funktioniert in der realen Welt genauso wie im Internet.

Jeder der deinen Newsletter abonniert bekommt etwas feines dafür im Gegenzug, dass er sonst nicht bekommen würde.

Was man verschenken kann:

  • eBooks
  • PDFs
  • Tolle Checklisten zum Erstellen von XYZ („Mit diesen fünf tollen Tools verschönerst du deinen Blog“ etc)
  • Anleitungen für XYZ („In fünf Schritten zum eigenen Podcast“ etc.)
  • mp3 oder andere Audio-Geschenke
  • Amazon-Gutscheine
  • iTunes-Gutscheine
  • allerlei andere Downloads

3) Erwähne deine Leser

Wenn du deine Leser erwähnst, dann erwähnen sie dich. Gehe zum Beispiel auf den Leser XYZ ein, der immer so schöne Kommentare auf deinem Blog postet. Verlinke auf seinen Blog, seine Facebook-Pages oder zeige auf andere Weise, dass du deine Leser schätzt. Erwähne XYZ in einem Blogpost oder deinem Facebook-Eintrag.

Damit sehen alle Leser, dass du deine Leser schätzt und sie werden dich schätzen und von deiner Seite reden – da du über sie redest, reden sie über dich.

4) Erzeuge einen Button

Zu oft ist der „Call-to-Action“ ein langweiliger Textlink. Designe einen ansprechenden Action-Button, damit der Leser sieht: „Aha, hier kann ich klicken.“

Allerdings darf der Button nicht zu aggressiv und billig wirken. Die Wirkung wäre, dass der Leser davon zurückschreckt.

5) Hat dein Content es verdient geteilt zu werden?

Bei all den Details und den technischen Klamotten darf man die Hauptfrage nicht vergessen: Ist dein Inhalt würdig geteilt zu werden? Ist den Content so toll und einzigartig, dass es sich lohnt darüber zu reden?

Wenn diese Frage mit „Nein“ beantwortet wird, dann kann man sich alle anderen Bemühungen ersparen. Denn am Ende zählt immer der Content. Du kannst tausen „Share-Buttons“ einfügen. Da klickt keiner drauf, wenn du nur Quatsch mit Soße schreibst. Die erste und wichtigste Regel heißt: „Make epic content!“

6) Der gute alte Aufruf

Wenn du deine Leser nicht aufrufst aktiv zu werden, werden sie es auch nicht. Wenn du allerdings am Ende des Posts eine Frage stellst, die die Leser miteinbezieht, dann kannst du auch ein paar Kommentare erwarten.

Das Kommentarfeld alleine sorgt nicht für genug Anreiz, um einen Kommentar zu hinterlassen.

7) Das gute alte Gewinnspiel

Ganz oft sieht man Kommentargewinnspiele: „Unter allen Kommentatoren verlose ich eine Reise zum Mittelpunkt der Erde!“ Das funktioniert auch öfter, da die Leser am Gewinnspiel teilnehmen. Allerdings ist dies ja nicht die Art von Teilhabe die wir uns wünschen. Es ist somit eine kurzfristige Lösung für ein langfristiges Problem.

8) Share Buttons

Klingt einfach, aber immer noch viele Seiten haben keine Share-Buttons und keine Möglichkeit die Posts zu teilen. Es gibt zahlreiche schicke Möglichkeiten im Netz, um sich z.B. eine ganze Share-Bar zu basteln.

9) Antworte deinen Lesern

Antworte jeder E-Mail, jedem Kommentar mit einer Frage, jeder Facebook-Anfrage usw. Viele Webseiten haben zahlreiche Social Media Kanäle, aber sie sind tot. Einige Unternehmen schreibt man via Youtube an und man bekommt nach Jahren keine Antwort. Da hat keine Lust mehr zu interagieren.

10) Wo liegt der Mehrwert für den Leser?

Damit der Leser die Handlung XYZ vornimmt, muss er einen Nutzen für sich darin sehen. Wenn du deinem Leser diesen Nutzen nicht bietest, wird er auch nicht aktiv.

Ich z.B. biete deshalb in meinem Newsletter EXKLUSIVE Tipps an, die nicht auf dem Blog erscheinen. Zu viele Newsletter sind einfach nur eine Linksammlung der Blog-Artikel und Werbung. Davon wird der Leser die Finger lassen. Biete dem Leser etwas, das er nur im Newsletter bekommt.

11) Nichts verkaufen

Die Leser werden ganz schnell abspringen, wenn sie merken, dass über den „Newsletter“ nur ständig irgendwelche „ultimativen Angebote“ angeboten werden. Man fühlt sich dann als Nutzer verkauft. Also: Nichts verkaufen, sondern Mehrwert bieten.

12) Persönlichkeit einbringen

Menschen interagieren gerne mit Menschen. Wenn sie ein E-Mail von „no-reply“ oder absolut unpersönliche Mail erhalten, werden sie schnell abspringen. Und unter einen leblosen Post kommentiert auch keiner. Wenn du mehr Kommentare und Aktivität deiner Leser haben willst, dann bringe deine Persönlichkeit mit ein. Allerdings auch in Grenzen. Eine „Über mich“-Seite mit einem Foto von dir ist unausweichlich. Auch auf der Seite sollte man erkennen, dass sie von einer Person betrieben wird und nicht von einem Bot.

Abschließende Bemerkungen:

Du kannst die Menschen nicht verändern, also sei nicht enttäuscht.

Es gibt Menschen, die sind von Natur aus passiv im Internet unterwegs. Sie sammeln Informationen, Ideen und Antworten. Sie teilen aber nichts und kommentieren nie. Das ist nicht schlecht. Sie sind einfach so. Diese Menschen kannst du auch nicht zum kommentieren bewegen. Deshalb reiß dir kein Bein aus, um diese Menschen zu aktiven Usern zu machen. Du kannst ihre Persönlichkeit nicht ändern. Du kannst aber die von Natur aus aktiven dazu bewegen deinen Post zu kommentieren. Sie sind deine Zielgruppe.

Viel Erfolg und danke fürs Lesen.

Meine Frage an dich: Was funktioniert bei dir, um deine Leser zu aktivieren?

Autor: Walter Epp


  • Ich habe gemerkt, dass Leser eher etwas antworten, wenn man selbst aktiv ist und häufiger etwas postet.
    Ich hatte eine Zeit lang richtig Zeit und konnte wöchentlich posten, manchmal 2x die Woche. Da kam auch richtig Feedback zurück.
    Im Moment bin ich froh, wenn ich im Monat einen Post hinbekomme. Entsprechend mau schauen die Besucherzwahlen und – parallel dazu – die Zahl der Personen, die kommentieren oder abonnieren aus.

  • Ich mache die Erfahrung, dass Blog-Artikel auf Facebook wesentlich häufiger kommentiert werden als direkt auf der Website.
    Da das hier auch eine Jimdo-Seite ist: Ich finde es schade, dass Jimdo es nicht ermöglicht, im Kommentarfeld aktive Links zu posten. Ein Nachteil für uns Blogger, v.a. wenn man eine Blogparade machen will.
    Herzlichen Gruß
    Huberta Weigl

    • @ Huberta: Bei mir ist das mit Facebook anders. Da passiert kaum etwas bei mir. Das liegt aber auch daran, dass ich da nicht so aktiv bin. Wichtiger sind mir die Kommentare auf der Seite. Die bleiben länger sichtbar.

  • Ich kann die Meinung von Andraika nur teilen. Je aktiver ich bin, desto aktiver sind auch meine Leser. Wenn ich Themen und Ideen in meine Artikel und Posts einbringe, die die Leser wirklich interessieren und Ihnen einen Mehrwert verschaffen, dann sind Sie umso glücklicher und aktiver. Und ich damit auch. Die Beziehung zu den Lesern besteht wie auch im echten Leben aus dem Geben und Nehmen.

    • @ Hendrik: In der Tat. Wenn die Leser sehen, dass es sich bei der Webseite um eine Geisterstadt handelt, ziehen sie weiter und bringen sich nicht ein. Deshalb immer schön den Blog am Leben lassen.

  • Ich stimme euch zu. Mein Tipp: Überlege vorab wie viel Zeit täglich / wöchentlich zur Verfügung steht, überlege dir was wesentlich für dich ist und nimm dir die Zeit deine Zielgruppe zu analysieren.
    Wichtig: Konzentriere dich auf das wesentliche (also in der Regel Bloggen). Schau dann wo sich deine Zielgruppe rumtreibt (Facebook, Twitter, Google+?). Tanz nicht auf allen Hochzeiten. Gerade wenn man nicht so viel Zeit hat, sollte man sich die wenige Zeit gut einteilen.

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